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  11. November 2022  
  Die Willkommensklasse in der Villa Oppenheim  
 
Links: Vor dem Museum - Rechts: Der Film zur Geschichte Charlottenburgs
 
 

Das Museum Charlottenburg-Wilmersdorf in der Villa Oppenheim ist immer ein lohnendes Ausflugsziel für unsere neuen Schülerinnen und Schüler. Schon auf dem Weg dorthin wird auf der Otto-Suhr-Allee Berliner Stadtgeschichte deutlich.
Im 2. Weltkrieg wurden hier fast alle Häuser zerstört, es gibt nur noch wenige alte Bauten wie das Rathaus oder die Königliche Hofapotheke von 1799.

 
 
Links: Zachary, Anton und Artem vor dem Seebad Wilmersdorf - Rechts: Nikita betrachtet die riesige Leihbadehose
 
  Besonders die Kinder aus der Ukraine sind von dem Ausmaß der damaligen Kriegsschäden beeindruckt. Im Museum sehen wir dann einen spannenden Film zur Geschichte des Bezirks vom kleinen Dorf Alt-Lietzow über den Bau des Schlosses Charlottenburg bis heute. Anschließend gibt es in den Ausstellungsräumen viel zu entdecken. Besonders interessant für die Kinder ist der sogenannte „Schweine-bauchstein“, eine typische Berliner Gehwegplatte, die wegen ihrer gewölbten Form so benannt wurde. Ausnahmsweise ein Museumsstück, dass man anfassen darf! Farah und Ghazal entdecken schnell den steinernen Assyrerkopf, ein Sammlerstück aus Syrien, und alle interessieren sich für das Engelskostüm aus Wim Wenders’ Film „Der Himmel über Berlin“. Auch interessant die Darstellung des Sommerbades in Wilmersdorf, die roten Badehosen konnte man sich ausleihen!  
 
Links: Der Schweinebauchstein - Rechts: Farah wundert sich über den Assyrerkopf
 
  Am Schluss machen wir Fotos vor dem historischen Gemälde der Otto-Suhr-Allee, damals Berliner Straße, von Friedrich Kallmorgen. Eine grüne Straße mit hohen Bäumen, Mittelstreifen zum Promenieren in eleganter Garderobe und Pferdekutschen statt Autos. Was für ein Kontrast zu heute! Ein Besuch auf dem nahegelegenen Spielplatz rundet den Ausflug ab.  
 
Links: Wim Wenders’ Kostüm des Engels - Rechts: Picknick vor dem Museum
 
  Bericht: Frau Posth - Fotografien: Frau Posth
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  8. November 2022  
  In der Gartenarbeitsschule  
 
Links: Frau Wieser erklärt Getreidesorten - Rechts: Weizen, Roggen, Gerste werden erklärt
 
  ‚„Vom Korn zum Brot“ lautet der Titel des Workshops der Willkommensklasse in der Gartenarbeitsschule Ilse Demme. Ein wenig irreführend, denn diesmal ist es kein Brot, das wir herstellen, sondern wir backen Waffeln. Zunächst gibt die ehrenamtliche Mitarbeiterin Eva Wieser eine Einführung in die verschiedenen Getreidesorten.  
 
Links: Nikita wiegt die Körner - Rechts: Ghazal füllt die Körner ein
 
  Viele Pflanzen hat sie mitgebracht und so lernen die Schülerinnen und Schüler anschaulich Weizen, Roggen, Gerste, Hafer, Mais und Hirse kennen. Dann wird in einem anderem Raum das Getreide abgewogen und gemahlen. Schritt für Schritt stellen wir unseren eigenen Waffelteig her und jeder darf eine Zutat hinzufügen: Mehl, Butter, Eier, Milch. Mit zwei Mixern dürfen die Kinder abwechselnd den Teig vermischen. „Und kommt kein Zucker dazu?“ rufen Gahzal und Katja. Nein, der soll erst später darüber gestreut werden.  
 
Links: Farham gibt Milch hinzu - Rechts: Scarlet darf mixen
 
  Während Frau Wieser mit den Praktikantinnen die Waffeln bäckt, darf unsere Klasse das Gelände erkunden, auf dem es viel zu entdecken gibt: Äpfel, die vom Baum fallen, herbstliche Beeren, Hagebutten und Schafe, die allerdings verschreckt davonlaufen. Am Schluss setzen sich alle zum gemeinsamen Waffelessen an einen langen Tisch. Mit Puderzucker bestreut oder mit Marmelade bestrichen schmeckt das selbstgemachte Produkt richtig gut!  
 
Links: Auf dem Gelände - Rechts: Das große Waffelessen mit Lesepate Hendrik
 
  Bericht: Frau Posth - Fotografien: Frau Posth
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  28. September 2022  
  Große Premiere in der Aula: Die Reise nach Berlin  
 

In der Aula hat im Juni die Premiere des Theaterstückes „Die Reise nach Berlin“ stattgefunden. Die von Frau Deckenbach geleitete Theater-AG der vierten Klassen führte das Stück, welches Frau Deckenbach auch selbst geschrieben hat, wegen des großen Erfolges gleich noch ein zweites Mal auf.

Die Schülerinnen und Schüler der 4b (im Juni noch die 3b) berichten hier über ihre Eindrücke:

 
 
Links: So ein Gedränge in der S-Bahn - Rechts: Und schon ist es passiert: Die Eltern verloren und das neue Passwort des Handys nicht gemerkt
 
 

Daniella berichtet:
In der Aula der Ludwig-Cauer-Grundschule gab es am 15.6.2022 ein Theateraufführung. Es fing damit an, dass die Kinder und ihre Eltern in der S-Bahn nach Berlin fuhren. Danach sind die Kinder verloren gegangen. Die Eltern waren sehr besorgt. Währenddessen haben die Kinder ein Paar andere Mädchen gefunden, die sich die Cappy-Gang nannten. Die Kinder sind mit der Cappy-Gang ins Museum gefahren. Da haben sie einen Diamanten gesucht. Eine von ihnen hat den Diamat angefasst und so sind sie im Mittelalter gelandet. Da gab es einen Markt und Ritter, die sie in den Kerker gesteckt haben, weil sie den Diamanten hatten. Dann kamen 2 Prinzessinnen - Elisabeth und Alaya. Sie haben der Cappy-Gang und den Kinder den Diamant gegeben und so konnten sie sich befreien. Dann sind sie wieder in die Gegenwart gereist. Nun waren sie wieder im Museum. Und da waren die Eltern. Sie sind anschließend gemeinsam nach Wannsee gefahren, um dort zu baden. Uns hat es gefallen, dass die Schauspieler und Schauspielerinnen sehr mutig waren vor den Klassenkameraden aufzutreten und dass die Schauspieler und Schauspielerinnen sich so viel Text gemerkt haben.

 
 
Ein Glück: Die Capy-Gang ist da und hilft den beiden verlorengegangenen Kindern
 
  Elif, Aras und Yasin berichten:
Die Schauspieler fuhren mit der S-Bahn, doch alle Leute mussten am S-Bahnhof Zoologischer Garten aussteigen. Danach haben die Eltern ihre Kinder verloren. Und die Kinder haben Die Cappy-Gang getroffen. Die Kinder sind mit der Cappy-Gang ins Museum gegangen, weil die Cappy-Gang sich einen besonderen Stein ansehen wollte. Ein Mädchen der Cappy-Gang hat den Stein genommen und die Cappy-Gang und die zwei Kinder wurden ins Mittelalter teleportiert. Danach wurden die Menschen aus den Bildern, welche die Kinder zuvor im Museum gesehen hatten, ins Präteritum gewandelt. Sie waren plötzlich alle auf einem Markt im Mittelalter. Dann sind die Wachen gekommen und haben den Stein bei der Cappy-Gang gefunden. Sie kamen deshalb in den Kerker. Doch die Prinzessinnen haben die Wachen abgelenkt und sie haben den Stein genommen und ihn der Cappy-Gang gegeben. Dadurch sind die Gappy-Gang und die zwei Kinder wieder in die Gegenwart teleportiert worden und die Eltern haben die Kinder wieder gefunden. Danach sind alle zum Wannsee gefahren, um dort zu baden. Uns hat es sehr gefallen, weil sich die Schauspieler Mühe gegeben haben und die Schauspieler sich so schnell umziehen konnten. Die Kindern konnten schon so gut schauspielern.

 
 
Links: Noch im Museum... - Rechts: ...und schon im Markttreiben des Mittelalters
 
  Reham und Alsu berichten:
In dem Stück geht es um zwei Kinder, die ihre Eltern verloren haben. Sie waren auf einer Reise nach Berlin. Sie waren in der S-Bahn und mussten aussteigen, weil die S-Bahn nicht weiter fuhr. Die Kinder sind ausgestiegen, doch die Eltern sind geblieben. Der Junge hat sich an der Jacke eines Fahrgastes festgehalten und dachte, dass es die von seinem Vater ist. Die Eltern haben sich gestritten, weil die Kinder verloren gegangen sind. Die Kinder saßen derweil auf einem Koffer auf der S-Bahnstation. Dann kam die Cappy-Gang und hat gefragt, was passiert ist. Die Kinder sagten, was passiert ist und die Cappy-Gang sagte: „Ihr werdet eure Eltern an den unauffälligsten Orten finden.“ Die Cappy-Gang wollte ins Museum, um sich einen Stein anzugucken. Sie gingen gemeinsam ins Museum. Als sie angekommen sind und sie denn Stein sahen, hat ein Mädchen den Stein genommen. Auf einmal waren sie in der Vergangenheit. Und der Stein war immer noch in ihrer Hand. Die Wachen kamen und haben den Stein gesehen, sie haben deswegen die Cappy-Gang und die zwei Kinder in den Kerker geworfen. Zwei Prinzessinnen haben das beobachtet und haben zu der Wache gesagt: „Bringt uns Pilze, wir haben hunger!“ Die Prinzessinnen haben, als die Wachen die Pilze suchten, den Stein genommen und ihn der Cappy-Gang und den zwei Kindern gegeben. Auf einmal waren sie wieder in der Gegenwart und die Eltern haben ihre Kinder gefunden. Dann sind sie mit Cappy-Gang gemeinsam an den Wannsee gefahren. Das Stück hat uns gefallen, weil die Prinzessinnen etwas Gutes getan haben.
 
 
Links: Der magische Stein wird gesucht - Rechts: Die Kinder werden verhaftet
 
 

Ella berichtet:
Eine Familie reiste nach Berlin. Gespielt haben es Kinder der vierten Klassen. Die Familie bestand aus der Mutter, dem Vater, der Tochter Tina und dem Sohn Tim. Die Eltern verloren die Kinder in dem ganzen Trubel in der S-Bahn. Die Kinder bekamen Hilfe von der Cappy-Gang. Sie nahmen die Kinder mit in ein Museum. Dort wollte die Cappy-Gang einen angeblich magischen Stein stehlen. Doch als ein Mädchen aus der Cappy-Gang den Stein anfasste reisten sie in die Vergangenheit. Genauer gesagt ins Mittelalter. Dort wurden sie in den Kerker geworfen. Doch die Prinzessinnen Elisabeth und Alaja halfen ihnen, indem sie die Wachen fragten, ob sie für sie Pilze sammeln. Sie gaben der Cappy-Gang und den Kindern den Stein bevor die Wachen sie erwischen konnten. So landeten sie wieder in ihrer Zeit im Museum wo sie vorher waren. In diesem Moment kamen die Eltern von Tim und Tina ins Museum und sie gingen alle zusammen an den Wannsee zum baden. Das Theater hat mir sehr gut gefallen, weil es sehr viel Musik gab und es spannend war.

 
 
Links: Die beiden Prinzessinen befreien die Kinder mit einer List - Rechts: Und schon wieder in der Gegenwart gelandet, dort wo die Reise startete
 
  Bericht: Daniella, Elif, Aras, Yasin, Reham, Alsu und Ella - Fotografien: Herr Kohler und Herr Post
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  26. September 2022  
  Im Museumsdorf Düppel: Die 4b erlebt das Mittelalter  
  Cinar berichtet:
Wir waren am 13. September 2022 im Museum Düppel. Es war ein weiter Weg dorthin, aber schließlich sind wir angekommen. Die Frau, die uns begleitet hat, hat uns Scherben aus dem Jahr 1200 gezeigt. Anschließend hat sie uns gezeigt, wie die Häuser aussahen. Die Archäologen haben unter dem Gras schwarze Stellen gefunden und haben auf den Stellen, wo die schwarzen Flecken waren, neue Stämme gesetzt und so konnten die Archäologen wissen, wo die Häuser standen und wie sie mal ausgesehen haben könnten.
Jetzt haben wir gesehen, wie kostbar das Essen war, zum Beispiel Honig. Wir haben auch gesehen, wie sie damals gearbeitet haben. Und zwar mit einem Pflug. Danach haben wir das Tor zum Dorf gesehen, es war wie ein Tor ins Mittelalter. Als wir durch das Tor gegangen sind, haben wir die ganzen Häuser gesehen. Sie sahen schön aus. Wir sind in ein Haus rein gegangen und haben es von innen gesehen und haben ein Lagerfeuer gemacht. Die Frau hat uns alles darüber erzählt, wie die Menschen im Haus damals gelebt haben. Danach sind wir zu einem Brunnen gegangen und haben Wasser raus geholt und haben es in einem Eimer getragen. Wie haben auch erfahren, dass sich Menschen im Mittelalter kaum gewaschen haben.
 
 
Links: Einführende Informationen zur Geschichte des Museumsdorfes - Rechts: Vor einem Acker, auf dem das Pflügen erlebbar wird...
 
  Daniella berichtet:
Ich und meine Klasse waren im Museumsdorf Düppel. Es ist sehr weit weg und es hat eine Stunde gedauert, bis wir angekommen sind. Wir durften erst essen und danach kam die Führerin und wir gingen durch das Tor zum Dorf. Die Führerin sagte: „Wir sind jetzt im Mittelalter.“ Sie würde uns das alles zeigen. Als erstes durften wir einen Eimer den Brunnen hoch ziehen und ihn zu einer Hütte tragen. In der Hütte gab es drei Betten und ein Tisch mit Schüsseln und es gab eine Feuerstelle. Die Führerin hatte ein Feuer angezündet. Danach sind wir zu den Tieren gegangen. Es gab da einen Kater und zwei Ochsen. Nun sind wir wieder beim Tor angekommen und einige wollten nicht zurück ins Jahr 2022. Danach sind wir auf Heuballen gehüpft.

Kaan und Rani berichten:
Wir die Klasse 4b sind mit dem Bus in das Museumsdorf Düppel gefahren. Die Fahrt hat eine Stunde gedauert. Dort sind wir sozusagen ins Jahr 1170 gereist. Dahin, wo die Kinder und die Männer früh morgens um 5 Uhr auf das Feld mussten. Sie nahmen dann zwei Ochsen und den Pflug und arbeiteten hart und endlich nach dem Arbeiten - mittlerweile waren 12 Stunden vergangen – konnten sie sich ausruhen. Wenn sie zum Brunnen gegangen sind, mussten sie mehrere Eimer auffüllen und nachhause trugen, danach waren sie voll durchgeschwitzt. Danach sind sie auch schon schlafen gegangen. Um sich im Winter warm zu halten, haben sie Feuer gemacht und wenn sie Glück hatten, dann grillten sie ihre Jagdbeute. Die Betten waren aus Stroh und die Decken waren aus aus Schaffell und das Bettgestell war aus Holz. Wie lange schliefen sie damals wohl? Wir schlafen Circa 7-8 Stunden.

 
 
Wie beschwerlich das Pflügen im Mittelalter war, kann die Klasse 5b vor Ort ausprobieren.
 
  Ella berichtet:
Die Klasse 4b ist ins Museumsdorf Düppel gefahren. So wie ich mich erkundigt habe, hat es der Klasse sehr gut gefallen. Deshalb erzähle ich Ihnen wie es war. Eine junge Dame hat die Klasse herumgeführt. Die Klasse hat Häuser aus dem Jahr 1150 gesehen. Die Klasse hat auch ausprobiert, wie schwer es gewesen sein musste, die Eimer mit dem Wasser aus dem Brunnen zu ziehen und nach Hause zu tragen oder die Felder zu Pflügen. Vielleicht können sie es ja auch ausprobieren? Die Klasse hat auch gesehen, wie eng es in den Häusern war. Dort haben die Menschen früher zu zehnt geschlafen. Und Die Klasse hat in einem der Häuschen sogar ein Lagerfeuer gemacht. Früher haben Die reichen Leute immer das Beste bekommen, die Armen Leute so gut wie immer nur Getreide- oder Wassersuppen. Die Klasse hat auch Ochsen und Schafe gesehen. Mit den Ochsen hat man früher den Pflug durch die Erde gezogen. Die Klasse hat sehr sehr viel über das Mittelalter gelernt. Nochmal zum Häuschen: Früher war ein Haus nur so groß wie heutzutage etwa ein halbes Klassenzimmer. Vielleicht können sie es sich nicht so gut vorstellen, dann würde ich ihnen raten, dass sie es sich einfach mal angucken. In solchen kleinen Dörfchen waren die Häuser ganz nah aneinander gebaut, weil nicht so viel Platz da war. Ich hoffe, dass es für sie eine gute Inspiration war, das Dorf mal zu besuchen. Ich kann ihnen eins versprechen: Wenn sie dort sind, dann wird es auf keinen Fall langweilig werden.

 
 
Wasserversorgung im Mittelalter: Schwerstarbeit für die 5b
 
  Alsu und Esmanur berichten:
Wir waren im Museumsdorf Düppel. Eine Frau namens Silvia erzählte die Geschichte, wie das Museumsdorf gegründet wurde. Es war einmal ein Junge namens Horst. Er fand einmal eine Scherbe und ging zu seinem Lehrer und zeigte ihm die Scherbe. Der Lehrer sagte: ,,Oh weißt du was Horst, du solltest zu einem Archäologen gehen und ihn fragen. Horst ging zum Archäologen und fragte ihn. Der Wissenschaftler sagte: ,,Du Junge, dass ist sehr alt und wertvoll.“ Daraufhin begannen Grabungen und die Reste des Dorfes wurden entdeckt.
Wir sind danach zu den Resten eines Hauses gegangen. Die Frau erzählte uns was früher mit dem Haus war und wie es verfiel. Dann sind wir zu einen Brunnen gegangen. Ich habe den Eimer mit dem Wasser nur bis zur Hälfte getragen. Später sind wir in ein kleines Haus gegangen. Es war voll dunkel. Danach haben wir Feuer gemacht. Es hat voll gestunken. Später sind wir zu den Ochsen gegangen. Danach haben wir ein bisschen gespielt und gegessen. Später haben wir unsere Sachen gepackt und sind gegangen.
 
 
Links: Ein voller Eimer Wasser wiegt mehr als gedacht - Rechts: In einem der mittelalterlichen Häusern
 
  Bericht: Cinar, Ella, Daniella, Rani, Kaan, Esmanur und Alsu - Fotografien: Herr Post
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  23. September 2022  
  Die Willkommensklasse auf dem Wochenmarkt  
 
Links: Ein Gruppenbild - Rechts: Vlada, Anton, Farham und Zachary schreiben
 
 

Am Anfang des Schuljahres ist ein Ausflug zum Wochenmarkt auf dem Karl-August-Platz ein beliebter Programmpunkt für unsere Willkommensklasse.
Ausgestattet mit Stiften, Klemmbrettern und Notizblöcken machen sich die Kinder auf den Weg. Nicht zum Einkaufen, sondern zum Einüben neuer Wörter.
Fünfmal Obst, Gemüse, Blumen, Fisch, Käse und Fleisch soll in Zweierteams notiert werden. Auch Kinder, die sonst nicht gerne schreiben, sind motiviert dabei.

Da der Markt sich rund um die Trinitatiskirche gruppiert, können die Kinder in zwei Richtungen gehen und sich am Ende wieder treffen. Die Markthändler unterstützen sie gerne bei der Wörtersuche. Auf den Stufen zur Kirche findet dann die Auswertung statt. Viele neue Wörter werden vorgetragen, endlich heißt es nicht mehr nur „die Blume“, sondern Gerbera, Aster, Erika, Rosen und Sonnenblumen werden benannt. Artem freut sich über komplizierte Käsenamen wie den Wildblumenkäse und Katja hat eine Artischocke entdeckt, sowohl die Blüte als auch das Gemüse. Schnell prägen sich die Kinder die neuen Wörter ein, in der Schule werden sie dann in die Deutschhefte übertragen.

 
 
Links: Polina und Vy am Käsestand - Vy entdeckt ein neues Gemüse
 
 
Links: Vlada bestaunt einen Riesenkürbis (der ist aber nicht im Bild) - Rechts: Katja und Nikita am Gemüsestand
 
 
Links: Artem und Heitor am Gemüsestand - Rechts: Die Ergebnisse werden vorgetragen (Farham trägt vor)
 
  Bericht und Fotografien: Frau Posth
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  22. September 2022  
  Unsere Willkommensklassen auf dem Steinplatz  
  Am Freitag, den 16. September, ist World Clean Up Tag. Zu diesem Anlass bietet die Stabsstelle Bildung für nachhaltige Entwicklung verschiedene Workshops auf dem Steinplatz an.  
 
Links: Irena Mareike Weiß erklärt ihr Projekt - Rechts: Zachary setzt als Erster die Schere an, Vy und Katja assistieren
 
  Zum ersten Mal machen sich unsere beiden Willkommensklassen gemeinsam auf den Weg. Die Kinder üben das Gehen in Zweierreihen, damit die zahlreichen Kreuzungen auf dem Weg sicher überquert werden können.  
 
Links: Ein Ärmel als Stirnband für Artem, Frau Marchetti zeigt die Schnitte - Rechts: Fransen werden geschnitten
 
  Die Willkommensklasse 1 hat den Workshop „Aus alt mach neu“ gebucht. Aus alten T-Shirts werden praktische Einkaufsbeutel gebastelt. Eigentlich ganz einfach, wenn man gut mit Schere und Knoten hantieren kann. Nur die Ärmel abtrennen, den Saum in Fransen schneiden und anschließend verknoten, schon ist der Beutel fertig. Die Kinder staunen über ihre Arbeiten und packen gleich ihre Lunchpakete in die umweltfreundlichen Taschen.  
 
Links: Der Beutel ist fast fertig (Anton, Farah und Polina) - Rechts: Anton und Artem zeigen ihre Arbeiten
 
  Die Willkommensklasse 2 ist währenddessen beim „ Culinary Kiosk“ aktiv, bei dem es um nachhaltiges Essen und Konsum geht. In dem Workshop werden Zusammen-hänge von Klima und fairer Produktion erklärt. Die Kinder mixen leckere Smoothies und stellen einen Müsliriegel her.  
 
Links: Chillen nach getaner Arbeit - Mitte: Die drei Willkommensklassenlehrerinnen - Rechts: „Ich und Herr Meyer“ mit klimafreundlicher Musik
 
  Am Ende sorgt die Band „Ich und Herr Meyer“ mit lustigen Songs zu Klima, Plastik und Handys für gute Stimmung auf dem Steinplatz. Besonders bei dem Titel „Offline“ singen und tanzen alle lebhaft mit. Die CD und ein Heft mit den Songtexten dürfen wir mit in die Schule nehmen.  
 
Die Kinder tanzen zu „Offline“ - Alle haben viel Spaß
 
 

Bericht und Fotografien: Frau Posth
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  20. September 2022  
  Ausflug der 5c zum Steinplatz  
  Am 20.September 2022 hat die Klasse 5c einen Ausflug zum Bio-Tag auf dem Steinplatz gemacht. Aufgeteilt in zwei Gruppen setzten die SchülerInnen sich in Workshops damit auseinander, welche Proteine und Öle für unseren Körper wichtig sind, ob in einem Glas gekauften Apfelsaft weniger Zucker enthalten ist als in einem Glas Cola und was das Schnitzel mit dem Regenwald und dessen Verkleinerung zu tun hat. Zum Abschluss gab es noch frische Smoothies und Sojabohnen zum Mitnehmen.  
 

Impressionen vom Ausflug der 5c zum Steinplatz
 
 

Bericht und Fotografien: Frau Hellmann
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  16. September 2022  
  Projekttag im Haus Bastian: Die 5a auf der Suche nach dem Glück!  
 
Die Kinder beim Philosophieren und beim Drucken
 
  Am 23. März führte die Klasse 5a im Haus Bastian, dem neuen Zentrum für kulturelle Bildung auf der Museumsinsel, einen Projekttag durch. Dabei wurde es grundsätzlich: Die Kinder beschäftigten sich mit der spannenden Frage, was eigentlich Glück sei.  
 
Vor und in der Alten Nationalgalerie
 
  Zunächst philosophierten die Kinder in den großzügigen Räumen des Hauses, was Glück für sie bedeutet. Schnell wurden sich die Kinder einig, dass es nicht Geld und Reichtum sind, die für Glücksgefühle sorgen, sondern viel eher Erfolgserlebnisse, Momente mit Freunden oder Geborgenheit in der Familie.  
 
Vor den Meisterwerken des Symbolismus
 
  Aber wie könnte man Glück künstlerisch darstellen? Dieser Frage gingen die Kinder im Anschluss in der Alten Nationalgalerie nach, wo sie die Säle zu Romantik, Symbolismus und Impressionismus ausgiebig studieren und eigene Skizzen machen durften. Dabei fiel ihnen auf, dass der Impressionismus mit seinen stimmungsvollen Darstellungen von Licht offensichtlicher Glück zum Ausdruck bringen kann als der bedeutungsschwere Symbolismus – andererseits kann der Anblick eines so eindrücklichen Gemäldes wie Arnold Böcklins Toteninsel trotz seines wenig erheiternden Themas Glücksgefühle beim Museumsbesucher auslösen!  
 
Eigene Werke entstehen
 
  Zurück im Haus Bastian durften die Kinder dann selbst tätig werden, indem sie auf einer Art Platte eigene Zeichnungen einritzen durften. Dabei dienten die im Museum entstandenen Skizzen als Vorlage. Die Platte wurde dann mit bis zu drei Farben bestrichen, ein Blatt Papier aufgelegt – und fertig waren die Drucke! Welch eindrucksvolle Werke dabei entstanden sind, können Sie hier bewundern!  
   
 

Bericht und Fotografien: Herr Kohler
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  14. September 2022  
  Die Siegerinnen des internationalen Zeichenwettbewerbs erhalten ihre Preise!  
 
Liora mit ihrem Maskottchen Nilla in Originalgröße und als riesiges Plakat - Ajlin mit ihrem Maskottchen Tschutting Guard
 
  Vor einiger Zeit wurde an dieser Stelle von einem beeindruckenden Erfolg der Nachwuchskünstler aus der 5a berichtet: Diese hatten an einem internationalen Zeichenwettbewerb für Kinder teilgenommen, bei dem ein Maskottchen für ein Sammelalbum zur Frauenfußball-Europameisterschaft in England erfunden und gezeichnet werden sollte. Das Ergebnis übertraf die kühnsten Erwartungen: Gleich vier Künstlerinnen aus der 5a schafften es mit ihren Entwürfen in das Sammelalbum!  
 
Ort der Preisverleihung: Das traumhafte Luzern am Vierwaldstättersee
 
  Ajlin, Julia und Mascha waren mit ihren Maskottchen erfolgreich: Ajlin zeichnete eine Fußball spielende Palastwache, den „Tschutting Guard“, Julia eine Teetasse namens „The Cup“, was auf die Zweideutigkeit im Englischen anspielt: Cup kann sowohl Tasse als auch Pokal bedeuten. Mascha zeichnete eine besonders ballgewandte Löwin, die den Namen „Lionella“ erhielt. Einen noch größeren Erfolg erzielte Liora: Ihr Entwurf „Nilla“, eine nach der schwedischen Frauenfußball-Ikone Nilla Fischer benannte Fish-and-Chips-Tüte, wurde von den Juroren in Luzern gar zum offiziellen Maskottchen des Sammelalbums gewählt!  
 
Julias Maskottchen The Cup als VIP-Ausweis - Bei der Release-Party im ehemaligen Hallenbad
 
  Nach der Kür der Sieger im Oktober mussten sich die Künstlerinnen jedoch noch gedulden, bis das Sammelalbum auch veröffentlicht wurde. Das war zu Beginn der Osterferien der Fall – Klassenlehrer Herr Kohler war sogar zur Release-Party des Albums nach Luzern gereist, die in einem zu einem Kulturzentrum umgebauten ehemaligen Hallenbad stattfand.  
 
Die Seiten des Sammelalbums mit den Maskottchen - Unterstützt von ihren Klassenkameraden beginnt Julia mit dem Sortieren und Einkleben der Sticker
 
  Nach den Ferien zurück in Berlin, konnte er den vier glücklichen Siegerinnen ihren Preis überreichen: ein Sammelalbum mit allen Stickern, also auch ihren eigenen! Begeistert begannen Ajlin, Mascha, Julia und Liora mit dem Einkleben der Sticker und natürlich durften ihnen auch ihre Klassenkameraden helfen, schließlich mussten mehrere hundert Sticker sortiert und eingeklebt werden!  
 
Auch Mascha bekommt Hilfe - Ajlin hat ihren Sticker entdeckt!
 
  Bericht und Fotografien: Herr Kohler
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  12. September 2022  
  Aktionswoche von NEMO:
Die Kinder der 1/2e sind Parkhelden und Parkheldinnen
 
 
Die Parkhelden und Parkheldinnen im Einsatz
 
  Im Zuge der Aktionswoche von NEMO (Natur erleben mobil) zum Thema "Müllvermeidung", wurden die Kinder der 1/2e zu Parkhelden und Parkheldinnen, indem sie ganz schön viel Müll am Ufer der Spree gesammelt haben. Das meinen ein paar Kinder der Klasse zum Ausflug:
 
     
  Karim:
Wir waren am Fluss und wir haben Müll gesammelt und es hat mir gefallen.

Riem:
Wir waren Müll sammeln und wir haben eine Queen (aus Müll) gebaut und es hat sehr viel Spaß gemacht.

Hashem:
Wir haben Müll gesammelt und wir haben daraus was gebastelt.

Enna:
Wir haben Müll gesammelt und wir haben ganz, ganz viel Müll gesammelt und wir haben ein Müllbild gemacht. Es war toll.

S.:
Wir haben etwas über Müll gelernt und sie (die Naturpädagogin von NEMO) hieß Milena und sie hat uns beigebracht wie man die Erde behandelt. Mit hat es gefallen, weil die Erde ist wichtig.
 
     
 

Bericht: Karim, Riem, Hashem, Enna, S. und Frau Winter Fotografien: Frau Winter
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  8. September 2022  
  Endlich wieder Turniere:
Unsere Fußball-Mädchen bei der Berliner Feldmeisterschaft!
 
 
Malak hat gut lachen, denn sie darf die Übungen beim Aufwärmen bestimmen!
 
  Nach eineinhalb Jahren Zwangspause durch die Corona-Maßnahmen freuten sich unsere Fußball-Mädchen sehr, als sie im Herbst endlich wieder Turniere bestreiten durften! Dass dann sowohl die Fünft- und Sechstklässlerinnen als auch die Viertklässlerinnen ihre Soccer-Turniere gleich gewinnen konnten, war das Tüpfelchen auf dem i! Im Winter folgte allerdings die Ernüchterung: Die meisten Hallenturniere wurden abgesagt und wenn sie doch stattgefunden hätten, kamen Corona-Infektionen dazwischen. Umso größer war die Freude, als im Frühjahr im Freien endlich wieder Turniere möglich wurden!
Nachdem so viele Wettkämpfe ausgefallen waren, wollte Trainer Herr Kohler seine Spielerinnen an möglichst vielen Turnieren teilnehmen lassen. Deshalb meldete er sie auch für Formate an, an denen die Ludwig-Cauer-Grundschule schon jahrelang nicht mehr teilgenommen hatte wie die Berliner Feldmeisterschaft.
 
 
Schon beim Aufwärmen geben die Fußball-Mädchen alles!
 
  Einst neben dem Drumbo-Cup der wichtigste Termin im Jahresplan der Mädchenfußball-AG, hatte die Feldmeisterschaft nach und nach an Bedeutung verloren. Dafür gab es mehrere Gründe: Die rigide Altersbeschränkung sorgte immer wieder dafür, dass etwas ältere Sechstklässlerinnen nicht mehr spielberechtigt waren. Das Spielfeld, ein halbes Fußballfeld, ist zudem viel größer als unsere Sporthalle und als der Fußballplatz auf dem Schulhof. Es ist daher unmöglich, unsere Fußball-Mädchen taktisch auf die Feldmeisterschaft vorzubereiten. Und nicht zuletzt wurden andere Formate, wie die Soccer-Turniere von „Integration durch Sport“, immer wichtiger für die Mädchenfußball-AG. Vier Jahre waren deshalb seit unserer letzten Teilnahme an der Feldmeisterschaft schon vergangen!  
 
Auch Laufübungen gehören zu Malaks vielfältigem Aufwärmprogramm - dann kommt endlich ein Fußball ins Spiel!
 
  Sportlich waren daher bei unserem Comeback keine großen Erfolge zu erwarten. Dennoch schlug sich unser sehr junges Team um Torhüterin Ajlin und die Spielerinnen Mascha, Ronja, Malak, Zoe H., Zoe N. (alle 5a), Ylva (6c), Mia, Hadassa, Miray (alle 4b), Molly (4a) und Lea (6b) sehr achtbar und war in allen drei Spielen mindestens genauso gut wie seine Gegner. Dennoch sprang nur ein 1:1 (Torschützin Malak) gegen die Robert-Reinick-Grundschule heraus, während gegen die Quentin-Blake-Grundschule mit 1:2 (Torschützin Hadassa) und gegen die Katholische Schule Bernhard Lichtenberg mit 0:1 jeweils denkbar knapp verloren wurde.  
 
Passen kommt bei der Größe des Spielfelds eine besondere Bedeutung zu
 
  Die Leistungen unserer Fußball-Mädchen waren jedoch absolut zufriedenstellend und wenn wir die Möglichkeit hätten, regelmäßig auf solch großen Spielfeldern zu trainieren, würden wir sicherlich auch bei der Feldmeisterschaft so erfolgreich abschneiden wie beispielsweise bei den Soccer-Turnieren. Schon einen Tag später hatten unsere Spielerinnen dann auch auf sehr viel kleineren Spielfeldern ihren nächsten Auftritt – und dieser sollte ein wahres Torefestival werden!  
 
Auf die Technik kommt es an!
 
 

Bericht und Fotografien: Herr Kohler
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  6. September 2022  
  Torefestival für unsere Fußball-Mädchen:
40 Treffer und ein 2. Platz beim Girls' Day Cup!
 
 
Zurecht stolze Fußballmädchen präsentieren ihre Urkunden und Medaillen
 
  Nur einen Tag nach dem Comeback bei der Berliner Feldmeisterschaft stand für unsere Fußball-Mädchen schon das nächste Turnier an: Erstmals nahmen sie am Girls' Day Cup des Berliner Fußballverbandes teil – und das mit großem Erfolg: Unser erstes Team erzielte sage und schreibe 40 Tore und landete auf einem beeindruckenden 2. Platz!  
 
Höhenfluge schon vor dem Turnier: Auf dem Kletterspielplatz am Wannsee - Kapitänin Lea mit souveräner Ballführung beim Aufwärmen
 
  Genaue Vorstellungen, wie das Turnier ablaufen würde, hatten weder Trainer Herr Kohler noch seine Spielerinnen. Klar war nur: Es sollte auf kleinen Spielfeldern im Modus Drei gegen Drei gespielt werden. Vor Ort im Stadion Wannsee dann die erste Überraschung: Es wurde auf echtem Rasen gespielt! Zuletzt war unsere Mädchenfußball-AG im Juni 2017 auf Naturrasen angetreten – keines unserer heutigen Fußball-Mädchen war damals schon dabei gewesen, somit war es für alle Spielerinnen eine Premiere!  
 
Intensive Duelle zwischen unseren beiden Teams beim Warmspielen
 
  Die zweite Überraschung betraf die Tore: Auf jeder Seite standen gleich zwei! Diese waren zwar klein, aber dennoch veränderten sie natürlich die Struktur des Spiels: Weil wie bereits erwähnt im Modus Drei gegen Drei gespielt wurde, durften die Tore nicht bewacht werden, da sich sonst ein Spiel Eins gegen Eins mit vier Torhüterinnen entwickelt hätte!
Somit ging es darum, durch geschicktes Verschieben den Ball immer zu der Spielerin zu passen, die sich am zweiten, vom Gegner in dem Moment weniger beachteten Tor freigelaufen hatte. Das gelang unseren Fußball-Mädchen an diesem Tag mit großem Erfolg: Unser zweites Team mit Ylva (6c), Miray, Yuyi (beide 4b), Johanna, Zoe H., Liora und Julia (alle 5a) schoss 15 Tore und erreichte in seinen zehn Spielen immerhin drei Siege und ein Unentschieden. Die Torschützinnen waren Ylva (6), Johanna (2), Miray (2), Julia (2), Zoe H. und Yuyi. Damit landete unser zweites Team auf einem inoffiziellen 4. Platz unter den sechs teilnehmenden Mannschaften – offiziell wurden keine Platzierungen bekannt gegeben und jedes Mädchen erhielt am Ende eine Medaille und eine Urkunde!
 
 
Technisch stark, schuss- und sprunggewaltig präsentierten sich unsere Fußball-Mädchen!
 
  Noch erfolg- und torreicher verlief das Turnier für unser erstes Team mit Lea (6b), Mia, Hadassa (beide 4b), Mascha, Ronja, Malak und Ajlin (alle 5a): Von zehn Spielen wurden sieben gewonnen und nur eines verloren. Selbst gegen die Teltow-Grundschule, die beim diesjährigen Drumbo-Cup den 3. Platz erreicht hatte, wurde eines der beiden Spiele mit 5:2 gewonnen! Insgesamt erzielte unsere erste Mannschaft sagenhafte 40 Tore und erreichte einen sehr starken 2. Platz! Erfolgreichste Torschützin mit 17 Treffern war Malak. Sie stellte damit die Bestmarke an Toren bei einem Turnier ein, die 2018 von unserer damaligen Toptorjägerin Sham bei einem Herbst-Soccerturnier aufgestellt worden war. Die weiteren Torschützinnen waren Ronja (7), Lea (5), Hadassa (5), Mascha (4), Mia und Ajlin.  
 
Unsere Spielerinnen machen sich mit dem ungewöhnlichen Spielfeld mit vier Toren vertraut
 
  Nach dieser erfreulichen Premiere beim Girls' Day Cup ging es für unsere Fußball-Mädchen im Mai mit den Soccer-Turnieren von „Integration durch Sport“ weiter: Zunächst waren unsere Zweitklässlerinnen mit ihrem allerersten Turnier an der Reihe, dann hatten einige Drittklässlerinnen ihren ersten Auftritt, ehe die Viertklässlerinnen folgten, von denen einige auch bei der Mädchen-Soccer-Serie mit den Fünft- und Sechstklässlerinnen antraten. Ein Mai voller Höhepunkte also für unsere Fußball-Mädchen!  
 
Unsere Fußball-Mädchen holen sich bei der Siegerehrung ihre Urkunden und Medaillen ab
 
 

Bericht und Fotografien: Herr Kohler
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  2. September 2022  
  So viele Teilnehmer und Preise wie noch nie:
Sensationelle Ergebnisse beim Mathe-Känguru-Wettbewerb!
 
 
Einige unserer erfolgreichsten Fünft- und Sechstklässler
 
  Nach zwei Ausgaben voller Einschränkungen durch die Corona-Maßnahmen konnte der Känguru-Wettbewerb der Mathematik in diesem Schuljahr endlich wieder im gewohnten Rahmen stattfinden – und so wurde es ein Känguru-Jahr der Superlative: Mit fast 200 Teilnehmern von der 3. bis zur 6. Klasse stellten sich so viele Kinder wie noch nie den kniffligen Aufgaben und auch bei den Preisträgern gab es einen neuen Rekord!  
 
Einige unserer erfolgreichsten Dritt- und Viertklässler
 
  Gleich vier Viertklässler erreichten einen der großen Sonderpreise: Vasilii aus der 4b, der im Vorjahr als Drittklässler alle Aufgaben richtig gelöst und sagenhafte 120 Punkte erreicht hate, wurde auch in diesem Jahr Schulsieger! Seine makellose Punktzahl aus dem letzten Jahr konnte er aber nicht ganz halten, denn ironischerweise hatte er ausgerechnet die allererste und eigentlich leichteste Aufgabe falsch gelöst! Die 23 folgenden waren dann aber wieder alle richtig, sodass er sich über 116,25 Punkte und einen 1. Preis freuen durfte. Auch das begehrte T-Shirt für den weitesten Känguru-Sprung, also die meisten richtigen Antworten am Stück, ging somit wieder an Vasilii. Weitere Preisträger waren seine Altersgenossen Ada (4a, 3. Preis mit 97,5 Punkten), Julian (4c, 2. Preis mit 101,75 Punkten) und Marvin (4a, 2. Preis mit 102,5 Punkten).  
 
Die besten 15 jedes Jahrgangs
 
  Beachtlich neben den herausragenden Ergebnissen der Viertklässler waren auch die sehr hohen Puntzahlen unserer Fünftklässler, die es eigentlich schwer hatten, weil sie dieselben Aufgaben wie die 6. Klassen lösen mussten. Auch die Resultate der Drittklässler bei ihrer allerersten Känguru-Teilnahme konnten sich sehen lassen!  
 
Die Köpfe rauchten während der Durchführung des Wettbewerbs
 
  Die Siegerehrungen konnten in diesem Schuljahr endlich wieder in der Aula stattfinden, wie es über viele Jahre Tradition gewesen war. Anders als früher wurden zwar nicht Doppeljahrgangsstufen, sondern immer nur ein Jahrgang geehrt, aber dennoch war so der Rahmen natürlich viel feierlicher als im Vorjahr, als die Preisverleihungen für jede Lerngruppe einzeln auf den Treppen vor der Mensa durchgeführt werden musste. Alle Teilnehmer erhielten eine Broschüre mit den Aufgaben und Lösungen, eine Urkunde und ein kleines Kobelspiel als Preis.  
 
Viel Spaß hatten die Kinder mit dem Knobelspiel, das alle Teilnehmer als Preis erhalten hatten
 
  Viele Kinder probierten auch gleich ihr Knobelspiel aus und schafften es, faszinierende Bauwerke zu errichten! Die Kinder der 5a etwa versuchten, Türme so hoch und gleichzeitig stabil wie möglich zu bauen. Und bereits jetzt fragen sich viele Kinder, welches Spiel es wohl im nächsten Jahr als Preis geben wird, wenn sicherlich wieder viele Schülerinnen und Schüler der Ludwig-Cauer-Grundschule am Känguru-Wettbewerb teilnehmen werden!  
 


Wie hoch der Turm wohl werden kann?

 
  Bericht und Fotografien: Herr Kohler
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26. August 2022
Erneut auf Vogelsuche: Die 5a im Schlosspark!


Holli macht auf eine Entdeckung aufmerksam - ganz nah kommen die Stock- und Mandarinenten heran, während die Reiherenten im Hintergrund bleiben
 
Nachdem die 5a bereits im Herbst auf der Suche nach den heimischen Vogelarten den Schlosspark erkundet hatte, folgte am 14. März eine zweite Exkursion – das frühlingshafte Wetter bei gleichzeitig noch unbelaubten Bäumen versprach gute Sichtungschancen!
 

Was verbirgt sich dort oben? Ein Waldkauz!
 
So konnten von den eifrigen Nachwuchs-Ornithologen einige Arten entdeckt werden, die bei der ersten Birdwatching-Tour noch nicht zu finden waren, darunter Reiherenten auf dem Karpfenteich, die zu den Besuchern jedoch eine weit größere Distanz wahrten als die allgegenwärtigen Stock- und Mandarinenten.
 

Urwüchsige Natur trifft auf Urbanität - Landschaft mit fliegender Stockente, beides festgehalten von Louise
 
Höhepunkt des Ausflugs war eine sehr überraschende Sichtung: Eigentlich waren die Kinder auf der Suche nach einem Specht, dessen unüberhörbares Klopfen die Aufmerksamkeit der Klasse erregt hatte. Dieser blieb jedoch verborgen – dafür entdeckte Andrei zur allgemeinen Begeisterung auf einem alten Baumstamm einen ruhenden Waldkauz!
 

Spaß auf dem Spielplatz
 
Nach ausgiebiger Vogelsuche durften die Kinder natürlich wieder am Spielplatz des Schlossparks noch frühstücken und sich austoben. Und als nun schon erfahrene Birdwatcher werden sie sicher auch auf der Klassenfahrt im Juni auf Amrum viele spannende Vogelarten entdecken!


Wie viele Kinder wohl auf eine Wippe passen?

Bericht: Herr Kohler - Fotografien: Herr Kohler und Louise (Klasse 6a)
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25. August 2022
Sommerferien im Hort: Immer etwas los!

Wir hatten in den Sommerferien viel Spaß:
Wir waren auf Ausflügen , wie z.B. im Zoo, bei der Polizei und auf verschiedenen Spielplätzen. Im Hort konnten wir mit Wasser planschen, backen, basteln und in die Verkehrsschule gehen.






Fotografien und Bericht: Frau Pham
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