SchullebenHomeTermine und InformationernAktuelles aus dem SchullebenUnsere SchuleArbeitsgemeinschaftenSchulprogrammUnsere MitarbeiterFördervereinImpressum und Kontakt

25. Mai 2018
Mathe mal anders: Die 5a lernt Brüche im Schlosspark!

Links: Geduldig und konzentriert füllen Osama und Kasim die Reagenzgläser um
Rechts: Auch Aida geht, beobachtet von Meltem, Sadiye und Erva, ganz genau vor

Mit dem Lernen im Freien haben die Kinder der 5a gute Erfahrungen gemacht: Vor einigen Wochen verlegten sie den Deutsch-Unterricht in den Schlosspark. Während eine Hälfte der Klasse sich zunächst auf dem Spielplatz austoben durfte, erfand die andere Hälfte originelle Märchen-Fortsetzungen. Dann wurden die Rollen getauscht. Und weil das den Kindern sehr großen Spaß gemacht hatte und zu überdurchschnittlich guten Ergebnissen bei der anschließenden Deutsch-Klassenarbeit zum Thema Märchen-Fortsetzungen geführt hatte, beschloss Klassenlehrer Herr Kohler, in Zukunft auch andere Fächer und Themen an der frischen Luft zu behandeln. Heute war es erstmals in Mathe soweit!


Yasmin klettert gleich auf einen Baum, während Aida und Emily erstmal gemütlich frühstücken

Das Bruchrechnen wird das zentrale Thema der 6. Klasse im Mathematik-Unterricht sein. Damit das keine zähe und frustrierende Angelegenheit wird, ist es wichtig, dass die Schüler tragfähige Vorstellungen von Brüchen entwickeln. Es ist nicht damit getan, ein paar Torten- oder Pizzastücke an die Tafel zu zeichnen – die Kinder müssen Brüche im wahrsten Sinne des Wortes begreifen. Das sollte heute auf dem Spielplatz des Schlossparks geschehen!

Erste Füllversuche der Jungen

Weil beim letzten Besuch zunächst die Mädchen die Märchen-Fortsetzungen schreiben mussten und die Jungen spielen durften, wurde heute die Reihenfolge getauscht: Zunächst durften sich die Mädchen austoben, während die Jungen sich mit den Brüchen beschäftigen sollten. Dafür hatte Herr Kohler elf Reagenzgläser mitgebracht. In diese sollte Sand eingefüllt werden: Ein Reagenzlas sollte zur Hälfte gefüllt werden, eines zu einem Drittel, eines zu einem Viertel usw. bis zu einem Neuntel. Dabei sollte genau und nicht ungefähr nach Gefühl vorgegangen werden.

Hier lesen Sie weiter...


Erva, Meltem und Sadiye powern sich an der Tischtennisplatte aus

Schnell stellten die Jungen fest, wie sie genau eine Hälfte befüllen könnten: Sie füllten ein Reagenzglas komplett und schütteten dann die Hälfte vorsichtig in ein anderes Glas. Ähnlich konnte ein Drittel hergestellt werden, nur dass jetzt der Inhalt eines komplett gefüllten Reagenzglases auf drei Gläser verteilt werden musste. Die Beziehungen zwischen den Brüchen wurde den Jungen auch bald bewusst: Ein Viertel erhielt man, wenn man eine Hälfte noch mal halbierte, und ein Achtel, wenn man ein Viertel auf zwei Gläser aufteilte.


Aida, Emily, Yasmin und Isabella haben gut lachen, während Arda und Anas sich ein System
überlegen, wie sie die bereits fertig befüllten Reagenzgläser anordnen sollen

Die Jungen stellten auch fest, wie sie ein Sechstel und ein Neuntel aus einem Drittel herstellen konnten. Dann allerdings kam die bittere Erkenntnis: Um ein Fünftel und ein Siebtel herzustellen, reichten nun die leeren Reagenzgläser nicht mehr! So mussten einige schon fertig befüllte Gläser noch einmal ausgeschüttet werden. Und damit die Jungen bei den übrigen fertigen Gläsern nicht durcheinander kamen, legten sie vor diese die entsprechende Anzahl an Steinchen. Schließlich war es geschafft und eine komplette Reihe von einer Hälfte bis zu einem Neuntel befüllt.


Adil hat ein weiteres Reagenzglas fertig befüllt, während Yasmin und Isabella probieren, auf der Schaukel die Äste zu erreichen

Dann waren die Mädchen an der Reihe. Als echte Gentlemen hatten die Jungen die Steinchen liegen gelassen, sodass die Mädchen nun von der Vorarbeit ihrer männlichen Klassenkameraden profitierten und einige der Fehler vermeiden konnten, die den Jungen noch unterlaufen waren. Auch sie konnten die Beziehungen zwischen Hälfte, Viertel und Achtel sowie zwischen Drittel, Sechstel und Neuntel herstellen und durch das praktische Tun nachvollziehen. Natürlich werden noch viele weitere Übungen zum Verständnis der Brüche folgen, doch ein erster Grundstein für ein erfolgreiches Bruchrechnen ist damit schon gelegt!


Stolz präsentieren die Jungen ihre Reagenzglas-Reihe - und dürfen dann endlich spielen!

Anschließend durfte die komplette Klasse noch einige Minuten gemeinsam spielen, ehe es zurück Richtung Schule ging – nicht ohne einen Abstecher im Eiscafé zu machen, denn am Mittwoch hatte die 5a bei den Bundesjugendspielen zum dritten Mal in Folge ihre Parallelklassen beim Staffellauf besiegt und dafür hatten sich die Sportskanonen natürlich eine erfrischende Belohnung verdient!


Auch die Mädchen gehen sehr akurat vor!

Bericht und Fotografien: Herr Kohler

24. Mais 2018
Harte Wirklichkeit: Die 5a beschäftigt sich mit dem
Berliner Realismus im Bröhan-Museum!


Links: Marius stellt Erschöpfung dar - Rechts: Yasmin überlegt noch, wie sie Stolz darstellen kann

Es gibt tatsächlich Museen in Berlin, die von der 5a noch nicht besucht worden sind. Dazu gehörte bis heute auch das Bröhan-Museum, das unter anderem für seine Sammlung von Jugendstil-Möbeln bekannt ist. Trotz seiner Lage gegenüber dem Schloss Charlottenburg war es jedoch anders als seine Nachbarn, die Sammlung Scharf-Gerstenberg und das Museum Berggruen, noch nie Ziel einer Exkursion der 5a. Das sollte sich heute ändern, denn das Bröhan-Museum beherbergt momentan eine spektakuläre Sonderausstellung über den Berliner Realismus. Mit ihrer unverfälschten Wiedergabe der sozialen Probleme im Berlin der Jahre von 1900 bis 1930 bildet diese Sonderausstellung einen Kontrast zu den ästhetisch ansprechenden Stücken der Dauerausstellung, wie er kaum gewaltiger sein könnte.


Links: Was Alex wohl dargestellt hat? Viele Kinder haben eine Idee! - Rechts: Emily und Aida haben ein Gefühl zu zweit präsentiert

Klassenlehrer Herr Kohler sah in dieser Schau die Möglichkeit, Themen des Gewi- und des Kunst-Unterrichts miteinander zu verbinden. Allerdings ist die Ausstellung nur zum Teil kindgerecht: Einige Darstellungen von Gewalt, Selbstmord oder Prostitution – etwa Heinrich Zilles „Hurengespräche“ – sind sehr explizit und durchaus geeignet, zehn- bis elfjährige Kinder zu verstören. Für die Aufgabe, die Fünftklässler durch diese Ausstellung zu lotsen, kam daher nur die Beste in Frage: Frau Ott-Seelow, eine herausragende Museumspädagogin, welche die Kinder bei verschiedenen Anlässen und in verschiedenen Museen von der 3. bis zur 5. Klasse bereits mit den Traumwelten des Surrealismus, den Scherenschnitten Henri Matisse', den Farbkompositionen der expressionistischen Brücke-Künstler, Picassos kubistischen Portraits und mit Yves Tanguys surrealistischen Drucktechniken vertraut gemacht hatte. Obwohl sie im Moment eigentlich nicht im Bröhan-Museum arbeitet, hatte sie sich bereit erklärt, speziell für die 5a einen Workshop zum Berliner Realismus zu erarbeiten. Heute nahm sie die Kinder mit auf eine Zeitreise zurück zum Anfang des 20. Jahrhunderts!


Links: Auch für Anas' Darstellung gibt es viele Wortmeldungen
Rechts: Intensive Bildbetrachtung: Yasmin macht eine wichtige Entdeckung

Zunächst führte Frau Ott-Seelow die Schüler in einen Raum, in dem hauptsächlich Werke von Hans Baluschek ausgestellt waren: Auf den ersten Blick grau in grau, wirkten sie sehr trist und hoffnungslos. Ein Bild zeigte müde Bahnarbeiter mit ausdruckslosen Gesichtern, die nach einer langen Schicht von ihren Kindern abgeholt werden, deren ernste Mienen deutlich machten, dass ihr Aufwachsen alles andere als unbeschwert war. Oft lebten die Arbeiterfamilien in kleinsten Kellerwohnungen in Hinterhäusern, die hygienischen Verhältnisse waren desolat und die gesundheitlichen Folgen oft fatal: Viele Kinder litten früh unter schweren Lungenkrankheiten und die Kindersterblichkeit war extrem hoch.


Links: Erva weist ihre Klassenkameraden auf ein Detail der Farbgebung hin
Rechts: Manchmal lohnt sich auch ein Blick aus der Distanz

Dass solche Lebensverhältnisse und solch extreme Armut auch zu einer hohen Kriminalitätsrate führten, veranschaulichte Baluschek auf einem weiteren Werk: Eine Menschenmenge ist vor einem Haus zusammengelaufen, schaut in einer Mischung aus Sensationsgier und Entsetzen in Richtung eines Kellers – und auch wenn der Betrachter des Bildes gar nicht sehen kann, was dort wirklich passiert ist, ahnt er: Hier ist es etwas Schreckliches geschehen.

Hier lesen Sie weiter...


Links: Frau Ott-Seelow schaffte es wieder einmal, die Kinder für Kunst zu begeistern
Rechts: Eingehende Betrachtung des arbeitslosen Druckers

Dass Kunst nicht nur schön sein wollte, sondern auch die Realität in ihrer ganzen Hässlichkeit zeigte, war durchaus ungewöhnlich und auch nicht im Sinne der Mächtigen: Kaiser Wilhelm II. etwa bevorzugte glorifzierende Darstellungen historischer Großtaten und verdammte die Werke von Berliner Künstlern wie Baluschek, Heinrich Zille und Käthe Kollwitz als „Rinnsteinkunst“. Doch der Schuss ging nach hinten los: Zunächst beleidigt, machte sich Zille die Bezeichnung zu eigen und unterschrieb gar einige seiner Werke mit „Rinnsteinkunst“.


Links: Die Kinder lassen Rudolf Schlichters "Verwahrloste Jugend" auf sich wirken
Rechts: Bedrückend: Conrad Felixmüllers "Zeitungsjunge"

Nachdem sich die Kinder die Werke genau angeschaut hatten, durften sie einige der Gefühle und Stimmungen, die auf diesen zu sehen waren, nachstellen, um diese später in der Bildbetrachtung besser erkennen zu können. Marius etwa präsentierte seinen Klassenkameraden Erschöpfung und Hoffnungslosigkeit, aber auch Trauer und Stolz wurden pantomimisch dargestellt und mussten von den übrigen Kindern erraten werden.


Links: Große Lücken auf Otto Nagels "Parkbank"
Rechts: Die Reichen vergnügen sich auf diesem Bild, die Armen bleiben außen vor

Nach dieser Auflockerung wurden die weiteren Ausstellungsräume erkundet und bereits der Grundstein für den späteren praktischen Part des Workshops gelegt: Drei Werke wurden besprochen, die alle Menschen in einer sehr schwierigen, vielleicht sogar verzweifelten Lage zeigten: Otto Dix portraitierte einen Drucker, der gerade seine Arbeit verloren hatte. Sehr berührend war Conrad Felixmüllers Darstellung eines Jungen, der als Zeitungsausträger Geld dazu verdienen musste. Fröstelnd steht er in einer Ecke, denn er trägt weder Schal noch Handschuhe, obwohl tiefster Winter herrscht. Von Verlust gezeichnet wirkten auch die älteren Menschen auf der Parkbank in Otto Nagels Werk, denn die Lücken zwischen den Personen lassen auf verstorbene Angehörige schließen, die einst diese Plätze einnahmen.


Im praktischen Teil des Workshops entwickeln die Kinder ihre eigenen, optimistischeren Versionen der betrachteten Werke

Nach der eingehenden Betrachtung durften sich die Kinder für eines der drei Werke entscheiden und diesem einen positiven „Relaunch“ geben: So verwandelte Arsenijs den arbeitslosen Drucker in einen erfolgreichen Polizisten, Sadiyes Zeitungsjunge trug seine Ware im Frühling aus und traf dabei ein hübsches Mädchen und Anas zeichnete rund um die Parkbank Szenen voller Leben, mit glücklichen Großeltern und Fußball spielenden Enkeln. Beeindruckend war die zeichnerische Qualität der Werke unserer Nachwuchskünstler: Erva gelang zum Beispiel eine faszinierende Radierung, die nun wie viele andere der entstandenen Bilder den Klassenraum der 5a schmücken.


Links: Adil schaut ganz genau hin - Rechts: Anas füllt die Parkbank mit Leben

Am Ende kamen noch einmal alle Kinder zu einer gemeinsamen Betrachtung zusammen. Einige konnten schon abgeschlossene Werke präsentieren, die anderen wurden mit dem Hinweis beruhigt, dass sie das so vielversprechend Begonnene im Klassenraum noch zu Ende zeichnen dürfen. Dann verabschiedete sich die Klasse nach einem wieder einmal großartigen Workshop von Frau Ott-Seelow, doch ein Wiedersehen im nächsten Schuljahr ist schon geplant. Zunächst jedoch werden die Fünftklässler am 30. Mai die Gemäldegalerie besuchen und sich dort mit den Alten Meistern Dürer und Cranach beschäftigen – in Vorbereitung auf das Ereignis, auf das die Kinder schon sehnsüchtig hinfiebern: die Klassenfahrt nach Kronach im Frankenwald vom 22. bis 29. Juni!


Zum Schluss werden die entstandenen Werke betrachtet und vorgestellt

Bericht und Fotografien: Herr Kohler

18. Mai 2018
Göttlich gekleidet: Die 5a im Alten Museum!


Die versammelte griechische Götterwelt, dargestellt von der 5a

Wer einmal das Glück hat, in der afrikanischen Savanne auf Safari gehen zu können, will sie unbedingt sehen: die Big Five, die großen Fünf, also Elefant, Nashorn, Kaffernbüffel, Löwe und Leopard. Ihre eigenen Big Five hat jetzt die Klasse 5a zusammen: Mit dem heutigen Gang durch das Alte Museum haben die Kinder jetzt alle fünf Museen auf der Museumsinsel mindestens einmal besucht!


Nach Visiten im Pergamon-Museum (Feilschen auf orientalischen Märkten in Klasse 3, Kalligrafie in Klasse 5), im Bode-Museum (Eigene Münzen prägen in Klasse 4, afrikanische und europäische Kunst vergleichen in Klasse 5), in der Alten Nationalgalerie (Berlin früher in Klasse 4, Impressionismus in Klasse 5) und im Neuen Museum (Werkzeuge der Altsteinzeit begreifen und in Hieroglyphen schreiben in Klasse 5) wurde heute mit dem Alten Museum das letzte noch fehlende Haus auf der Museumsinsel aufgesucht. Im Rahmen des Gewi-Themas „Demokratie und Mitbestimmung“ beschäftigten sich die Fünftklässler mit der faszinierenden Götterwelt der griechischen Antike.


Nun mag man sich fragen, was denn die griechischen Götter mit Demokratie zu tun haben, doch um verstehen zu können, wie und warum sich die Volksherrschaft im Stadtstaat Athen entwickelt hat, sollte man den historischen Kontext kennen. Dazu gehören natürlich auch die Götter, die nach den Vorstellungen der alten Griechen auf dem Berg Olymp lebten und dort ein schillerndes Leben voller menschlich erscheinender Dramen um Liebe, Hass und Eifersucht führten.


Empfangen und geführt wurden die Kinder beim heutigen Workshop von jener Museumspädagogin, die ihnen auch schon im Pergamon-Museum die Kunst der Kalligrafie Persiens und Arabiens vermittelt hatte. Nach einem theoretischen Teil, in dem die Schüler ihr Wissen über die olympischen Götter und die griechischen Heldensagen weiter vertiefen konnten, folgte der mit Spannung erwartete praktische Part des Workshops: Im Atelier des Museums wurde jedes Kind mit den Utensilien einer Gottheit ausgestattet. Frisch verkleidet ging es dann in die Rotunde, wo jeder Schüler vor der passenden Götterstatue posieren durfte. Natürlich kamen auch alle Kinder zu einem wahrhaft göttlichen Gruppenfoto zusammen! Damit endete ein wiederum sehr gelungener Ausflug, nach dem nun die Fünftklässler von sich sagen können, alle Museen der Museumsinsel besucht zu haben!

Bericht und Fotografien: Herr Kohler

16. Mai 2018
Nicht nur am Ball erfolgreich:
Unsere Fußball-Mädchen glänzen auch als Plakat-Designerinnen!


"Kroatien": Das erfolgreiche Siegerplakat von Erva, Yasmin und Sadiye

Ein großer Erfolg für unsere Fußball-Mädchen war die insgesamt vierte Teilnahme an der Mädchen-Soccer-Serie der Initiative „Integration durch Sport“: Unsere erste Mannschaft belegte beim gestrigen Vorrundenturnier nach vier Siegen in vier Spielen den 1. Platz und qualifizierte sich damit schon zum dritten Mal für das große Endrundenturnier! Doch nicht nur auf dem Soccer-Court konnten unsere Spielerinnen glänzen!

Zu den Besonderheiten der Mädchen-Soccer-Serie gehört, dass jedes Team ein Land vertritt und ein Plakat zu seinem Land gestalten soll. Unsere Schulmannschaft lief in diesem Jahr für Kroatien auf und unsere zweite Auswahl für Finnland. Erva, Yasmin und Sadiye (alle 5a) entwarfen das Plakat für Kroatien, Aida, Isabella, Emily und Meryem (ebenfalls alle 5a) setzten Finnland in Szene.

Seitdem das von den damaligen Sechstklässlerinnen Jana und Dilara gestaltete Plakat zu Turkmenistan bei der ersten Teilnahme im Jahr 2015 als viertbestes von insgesamt 71 Plakaten ausgezeichnet worden war, war leider keines der Plakate unserer Fußball-Mädchen mehr prämiert worden. Der Grund lag in den unterschiedlichen Erwartungshaltungen: Während Plakate im Schulalltag klar gegliedert, nicht überfrachtet und informativ sein sollen, legen die Verantwortlichen des Plakat-Wettbewerbs vor allem Wert auf kreative und schön aussehende Plakate. Der Informationsgehalt steht dagegen nicht an erster Stelle. Nachdem in den letzten Jahren auf den Plakaten viel Wissenswertes stand, diese aber der Jury zu langweilig waren, durften unsere Fußball-Mädchen die diesjährigen Plakate im Kunst-Unterricht entwerfen. Dafür an dieser Stelle einen herzlichen Dank an Herrn Post, den Kunstlehrer der 5a!

Beim Vorrundenturnier auf unserem Schulhof waren dann die Plakate aller zwölf Teilnehmer zu bewundern – aufgrund der Witterung mussten sie allerdings in den Eingangsbereich der Sporthalle umziehen. Die Entscheidung, welche beiden Plakate die besten waren, traf eine Jury nach dem Turnier. Heute wurden die Ergebnisse auf der Internet-Seite von „Integration durch Sport“ veröffentlicht – und diese waren sehr erfreulich: Das von Erva, Yasmin und Sadiye gestaltete Plakat zu Kroatien war als eines der beiden besten ausgezeichnet worden! Damit hat es das Plakat schon unter die Top 12 geschafft, denn bei jedem der sechs Vorrundenturniere werden zwei Plakate ausgewählt. Jetzt hoffen wir natürlich, dass unser Plakat auch zu einem der acht besten gekürt wird, die beim großen Finalturnier am 2. Juni im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark prämiert werden!


Die talentierten Nachwuchskünstlerinnen
Sadiye, Erva und Yasmin im sportlichen Einsatz und mit der Flagge Kroatiens

Bericht und Fotografien: Herr Kohler

16. Mai 2018
Vier Spiele, vier Siege: Unsere Fußball-Mädchen gewinnen das Vorrrundenturnier der Mädchen-Soccer-Serie!


Ganz oben: Dunia, Erva, Sham, Yasmin und Sadiye bei der Siegerehrung!

Großer Erfolg für unsere Fußball-Mädchen: Beim Vorrundenturnier der Mädchen-Soccer-Serie gewann unsere für Kroatien antretende erste Mannschaft alle vier Spiele, holte sich damit den vierten Turniersieg in diesem Schuljahr und qualfizierte sich für das große Finalturnier im Jahn-Sportpark!


Links: Um all ihre Mitspielerinnen besorgt: Kapitänin Yasmin unterstützt beim Aufwämspiel die sonst unterlegene zweite Mannschaft
Rechts: Sadiye und Yasmin im intensiven Zweikampf

Insgesamt zum vierten Mal nahm unsere Mädchenfußball-AG an der Soccer-Serie der Initiative „Integration durch Sport“ teil, einem großem Bandenfußballturnier mit insgesamt sechs Vorrundenturnieren, aus denen sich die jeweils besten beiden Teams für die Endrunde im Jahn-Sportpark qualifizieren. Dabei tritt jede Mannschaft nicht in ihren üblichen Schultrikots an, sondern läuft für ein Land auf, das ihr bei der großen Eröffnungsveranstaltung zugelost worden war.


Links: Teambesprechung zwischen Meryem, Hajrija und Isabella - letztere noch außerhalb des Soccer-Courts
Rechts: So geht Körpersprache: Dunia erwartet Yasmins Angriff

Die bisherigen Teilnahmen verliefen sehr erfolgreich: 2015 für Turkmenistan angetreten, erreichten unsere Fußball-Mädchen bei ihrer Premiere gleich das Finalturnier, schafften dort unter anderem ein Unentschieden gegen den damaligen Deutschen Meister und landeten am Ende auf einem hervorragenden 6. Platz. 2016 verpassten unsere für Paraguay auflaufenden Spielerinnen mit einer Halbfinal-Niederlage den Einzug in die Endrunde denkbar knapp. Im letzten Jahr erreichte eine sehr junge Mannschaft, bei der außer Rekordspielerin Alaa (damals 6c) ausschließlich Viertklässlerinnen aufliefen, für Argentinien sensationell das Finale im Vorrundenturnier, konnte dann aber leider wegen Verletzungspech den Platz in der Endrunde nicht wahrnehmen.


Links: Endlich entschlossen: Die manchmal noch zu zögerliche Meryem attackiert Dunia
Rechts: Kapitänin Yasmin strahlt Zuversicht aus

Bei so einer erfolgreichen Turniergeschichte war es natürlich auch in diesem Jahr der Anspruch unserer Fußball-Mädchen, sich für das Finalturnier zu qualifizieren. Von der Stammelf des Vorjahrs war jedoch niemand mehr übrig: Alaa geht mittlerweile auf eine Oberschule und Zara und Ragad haben unsere Schule leider wegen Umzügen in andere Stadtteile verlassen. Noch dabei waren aber die damaligen Ersatzspielerinnen Erva und Yasmin (beide 5a). Letztere ist mittlerweile unsere Kapitänin und hatte im Vorjahr trotz geringer Einsatzzeiten mit einem verwandelten Strafstoß im Halbfinale maßgeblichen Anteil am Einzug ins Endspiel. Komplettiert wurde unsere erste, für Kroatien antretende Mannschaft von Sadiye (5a) und Sham (5b), die im Vorjahr für unser zweites Team aufgelaufen waren, und von Dunia (6a), die zu Schuljahresbeginn neu an unsere Schule gekommen war und schnell eine tragende Rolle in der Mädchenfußball-AG übernommen hatte.

Hier lesen Sie weiter...


Links: Gut antizipiert: Torjägerin Sham ahnt die sich nahende Chance und läuft schon mal in Position
Rechts: Ein aufmerksamer und umsichtiger Rückhalt: Defensiv-Spezialistin Erva

Natürlich war auch in diesem Jahr eine zweite Mannschaft am Start. Diese trat für Finnland an. Kapitänin dieser Auswahl war Meryem (5a), ihr zur Seite standen Aida, Isabella, Emily (alle 5a) und Hajrija (6b). Sehr erfolgreich sind solche Zweitvertretungen jedoch nicht, da die fünf besten Spielerinnen nun einmal in der ersten Mannschaft spielen. Der 9. Platz für Wales im Vorjahr war die bislang beste Platzierung einer zweiten Auswahl. Daran sollte sich auch dieses Jahr nichts ändern: Trotz ansprechender Leistung blieb Finnland ohne Punkterfolg.


Spielfaufbau über Dunia - und Abschluss von Sham!

Gegen Belgien (Grundschule am Amalienhof) kamen Emily, Meryem und Isabella trotz Meryems zwischenzeitlichem Anschlusstreffer mit 1:4 unter die Räder. Im Spiel gegen Deutschland (Katholische Schule Bernhard Lichtenberg) mit Hajrija für Emily in der Startformation keimte nach einem Eigentor zum 1:1-Ausgleich Hoffnung auf, doch ging diese Partie letztlich 1:3 verloren. In den letzten beiden Begegnungen durfte Aida im Tor spielen, deren fußballerisches Talent zwar überschaubar ist, die sich jedoch durch ihre beharrlichen Anstrengungen im Training diese Einsätze redlich verdient hatte. Gegen Ungarn (Quentin-Blake-Grundschule I) verlor man knapp mit 0:1. Beinahe surreal verlief das Spiel gegen Irland (Charles-Dickens-Grundschule I): Zweimal schoss Isabella am leeren Tor vorbei, während der Gegner jeweils im Gegenzug seine Chancen nutzte. Aus zwei sehr viel schwierigeren Situationen als zuvor gelangen Isabella dann doch noch zwei Treffer zum Ausgleich, aber den Siegtreffer markierte wiederum Irland. Somit schloss unsere „Zweite“ das Turnier trotz guter Leistungen leider auf dem letzten Gruppenplatz ab.


Links: Sham entwischt Hajrija - Rechts: Isabella versucht Dunias Dribbling zu verhindern

Den sehr viel höheren Erwartungen wurden derweil Yasmin, Sham und Dunia in ihrer Auftaktbegegnung gegen Rumänien (Quentin-Blake-Grundschule II) gerecht: Der Start geriet mit einem unnötigen und von Yasmin verschuldeten Gegentor zwar holprig, doch anschließend spielten unsere Fußball-Mädchen wie entfesselt und gewannen auch in dieser Höhe verdient mit 4:1. Alle vier Treffer erzielte Dunia.


Links: Was passiert da vor unserem Tor? Sham beobachtet das Geschehen aufmerksam
Rechts: Jetzt mal Finnland im Angriff: Isabella versucht an Sadiye vorbeizukommen

Weil besonders das Zusammenspiel zwischen Dunia und Yasmin, die ihrer Mannschaftskameradin zwei der vier Tore aufgelegt hatte, sehr gut geklappt hatte, starteten die beiden als Sturmduo in die Begegnung mit Bulgarien (Bürgermeister-Herz-Grundschule I), während Sham Platz für Sadiye machte. Anders als in der ersten Begegnung, in der sich die Spielerinnen im Tor abgewechselt hatten, sollte Sadiye ihre Position zwischen den Pfosten halten. Auch in dieser Konstellation funktionierte unsere Mannschaft prächtig: Yasmin und Dunia ließen den Gegner kaum aus der eigenen Hälfte und schossen durch zwei Tore von Yasmin und einen Treffer von Dunia einen ungefährdeten 3:0-Sieg heraus.


Links: Zielstrebig befördert Yasmin den Ball aus der Gefahrenzone
Rechts: Isabella holt aus beim Schussgeschwindigkeits-Wettbewerb

Eine große Herausforderung stand anschließend im Duell mit den Niederlanden (Grundschule am Ritterfeld) bevor: Diese hatten eine sehr dribbelstarke Spielerin in ihren Reihen, die meist auf der Torwartposition begann, dann aber mit dem Ball am Fuß aus ihrem Tor stürmte und, sobald sie einmal Tempo aufgenommen hatte, kaum mehr zu stoppen war. Im Tor stand für Sadiye nun Erva, die sehr wachsam agierte und die Bälle stets sicher zur Seite klärte. Dunia brachte unsere Auswahl durchsetzungsstark mit zwei Treffern in Front, doch die taktische Schlüsselrolle in diesem Spiel hatte Yasmin, die nach ihrem durchwachsenen Auftritt gestern bei der Feld-Meisterschaft heute großartig aufspielte und endlich wieder ihrer Rolle als Kapitänin gerecht wurde. Mit ihrer Schnelligkeit und ihrer giftigen Zweikampfführung riss sie ihre Mannschaftskameradinnen mit und erstickte die Vorstöße der gegnerischen Dribbelkünstlerin meist schon im Keim, sodass den Niederlanden nur noch der Anschlusstreffer gelang. Mit diesem 2:1 gegen den stärksten Konkurrenten war der Grundstein für den Turniersieg gelegt!


Der Schuss ins Glück: Meryem erreichte beim Schussgeschwindigkeits-
Wettbewerb 73 Stundenkilometer und landete damit auf Platz 2!

Eine große Stärke unserer Fußball-Mädchen an diesem Tag war die breite Qualität des Kaders: Trainer Herr Kohler konnte stets die Aufstellungen wechseln, ohne einen Qualitätsverlust befürchten zu müssen. So konnte er Dunia, die im Spiel gegen die Niederlande ganz schön am Pumpen war, gegen Polen (Charles-Dickens-Grundschule II) eine Pause gönnen. Sham kam für sie zum Einsatz und schnürte mit Yasmin den Gegner völlig in dessen Hälfte ein! Sie erzielte drei Tore und weil auch Yasmin zum zwischenzeitlichen 2:0 traf, konnte unser Team einen eher noch zu niedrig ausgefallenen 4:0-Erfolg feiern! Interessante statistische Randnotiz dabei: Mit 64 Spielen hat Yasmin nun hinter Alaa die zweitmeisten Spiele in der Geschichte unserer Mädchenfußball-AG bestritten und Sham schob sich mit nunmehr 32 Toren in der ewigen Torjägerliste ebenfalls auf Rang 2. Mit 109 Spielen und 124 Treffern ist Alaas Vorsprung auf die beiden aber noch gewaltig!


Auch Aida und Yasmin ziehen kraftvoll ab

Nach dem vierten Sieg im vierten Spiel herrschte eitel Sonnenschein bei unseren Fußball-Mädchen, doch leider nicht am Horizont: Ein Regenschauer zog auf und verwandelte unseren Schulhof in eine Rutschbahn. An ein Weiterspielen war unter diesen Umständen nicht zu denken, denn die Verletzungsgefahr wäre viel zu groß gewesen. So fällte die Turnierleitung in Absprache mit den Trainern eine Entscheidung: Das Turnier wurde abgebrochen und auf das Nachholen des letzten Gruppenspiels und der Platzierungsspiele an einem anderen Tag wurde verzichtet. Die jeweiligen Führenden der beiden Gruppen wurden zu den Turniersiegern erklärt und waren damit für das Finalturnier im Jahn-Sportpark qualfiziert. Neben unseren Kroatinnen war das Serbien (Bürgermeister-Herz-Grundschule II).


Drittklässlerin Selen (rechts auf den Bildern) fiebert mit, als Dunia anläuft - und sich mit 73 Stundenkilometern die Gold-Medaille im Schussgeschwindkeits-Wettbewerb sichert!

Für unsere erste Mannschaft war das natürlich eine sehr gute Entscheidung, denn dadurch musste sie nicht mehr durch das Nadelöhr Halbfinale, wo man mit einer Niederlage den Einzug ins Endrundenturnier noch hätte verspielen können. Allerdings wäre eine Halbfinal-Pleite nach den bisherigen Turniereindrücken doch sehr unwahrscheinlich gewesen – zu dominant und konsequent waren unsere Fußball-Mädchen in ihren vier Begegnungen aufgetreten!


Links: Ein wenig in Rücklage ist Sham geraten
Rechts: Beobachtet von den Niederlanden versucht Yasmin, die kroatische Flagge gerade zu bekommen

Damit gewann unsere Schulmannschaft nach den Siegen bei einem Hallenturnier von „Integration durch Sport“ und beim Sepp-Herberger-Tag des BFV zum dritten Mal in diesem Schuljahr ein Turnier. Da auch unsere Dritt- und Viertklässlerinnen ihr Turnier beim Sepp-Herberger-Tag gewonnen hatten, war der heutige Triumph schon der vierte Turniersieg für unsere Mädchenfußball-AG in diesem Schuljahr – noch nie konnten in einer Saison so viele erste Plätze gefeiert werden! Und bei der Siegerehrung kamen für zwei Spielerinnen sogar noch weitere Medaillen dazu: Meryem und Dunia hatten mit imposanten 73 Stundenkilometern die schnellsten Schüsse beim Schussgeschwindigkeits-Wettbewerb abgegeben! Weil Dunia den besseren Zweitversuch hatte, erhielt sie die Goldmedaille und Meryem durfte sich über die Silbermedaille freuen.


Links: Kroatiens, Finnlands und Serbiens Fahnen wehen einträchtig im Wind
Rechts: Unser erstes Team wartet voller Vorfreude auf die Siegerehrung

Nun können unsere Fußball-Mädchen in Ruhe abwarten, bis sich die anderen zehn Mannschaften bei den folgenden fünf Vorrundenturnieren für die große Endrunde qualifiziert haben werden. Am Samstag, den 2. Juni wird diese dann im Jahn-Sportpark stattfinden und wenn unsere Spielerinnen dort so auftreten werden wie heute, ist eine starke Platzierung sehr gut möglich. Schon jetzt gehört unsere Mannschaft zu den besten zwölf von 72 Mannschaften – und darauf können unsere Fußball-Mädchen sehr stolz sein!


Dunia und Meryem werden für ihre Leistungen beim Schussgeschwindigkeits-Wettbewerb prämiert

Bericht und Fotografien: Herr Kohler

9. Mai 2018
Tag der Comebacks für unsere Fußball-Mädchen bei der Feld-Meisterschaft!


Links: Kapitänin Yasmin leitet, bedrängt von Erva, beim Aufwärmspiel gerade noch rechtzeitig den Ball weiter
Rechts: Dann versucht es Erva eben bei Isabella, doch auch hier ist der Ball schon wieder weg!

Einen Tag der Comebacks erlebten unsere Fußball-Mädchen bei der heutigen 1. Runde der Berliner Feld-Meisterschaft: Zum einen das Comeback der Mädchenfußball-AG selbst bei dieser Veranstaltung, zum anderen das Comeback einer Sechstklässlerin, die zuletzt vor drei Jahren das Trikot unserer Schule getragen hatte!

Beide Comebacks hingen eng miteinander zusammen: Bei der Feld-Meisterschaft gibt es eine sehr rigide Altersbeschränkung. Nur Schülerinnen, die ihre Grundschulzeit ohne „Umwege“ absolviert haben, sind als Sechstklässlerinnen noch spielberechtigt. Kinder, die drei Jahre in der Schulanfangsphase verweilten, eine Klassenstufe wiederholten oder in einer Willkommensklasse waren, sind in ihrem letzten Grundschuljahr dagegen zu alt und dürfen nicht mehr teilnehmen. Durch diese unsinnige Regelung ist das Turnierformat, das einst neben dem Drumbo-Cup das wichtigste der Saison für unsere Mädchenfußball-AG war, in der internen Gewichtung weit hinter die Hallenturniere im Winter und die Soccerturniere im Herbst und Frühjahr zurückgefallen. Im letzten Schuljahr verzichtete unsere AG sogar auf die Teilnahme, weil mit Alaa die damals wichtigste Spielerin nicht spielberechtigt gewesen wäre. In diesem Jahr wollten unsere Fußball-Mädchen wieder dabei sein, doch mit Sham (5b) und Dunia (6a) fielen erneut zwei absolute Leistungsträgerinnen der Altersbeschränkung zum Opfer.

Links: Nun steht Kapitänin Yasmin in der Mitte und läuft Hajrija an - Rechts: Meryem im Duell mit Yasmin, beobachtet von Hajrija

Vor allem der Verlust von Mittelfeld-Taktgeberin Dunia stellte ein großes Problem dar, weil im Zentrum körperliche Präsenz und taktisches Verständnis unabdingbare Voraussetzungen sind. In der Abwehr und im Sturm kann man auch mal deutlich jüngere und unerfahrenere Spielerinnen einsetzen, aber nicht im Mittelfeld. In dieser Situation erinnerte sich Trainer Herr Kohler an eine Sechstklässlerin, die am Ende der 3. Klasse zu seinem damaligen Leidwesen mit Fußballspielen aufgehört hatte, weil sie sich auf ihr Basketball-Training im Verein konzentrieren wollte. Bei den Schulfußballturnieren hatte sie aber in den Folgejahren immer sehr starke Leistungen gezeigt, auch wenn sie nicht mehr an der Mädchenfußball-AG teilgenommen hatte, sodass Herr Kohler nun Orelia (6b) fragte, ob sie bereit sei, einmalig bei diesem Turnier einzuspringen. Erfreulicherweise sagte sie spontan zu!

Links: Ausgestattet mit einem nagelneuen Torwarttrikot stand heute Hiloa im Kasten
Rechts: Mit Sarah kam eine hochtalentierte Drittklässlerin zum Einsatz

Außer Orelia war mit ihrer Klassenkameradin Hajrija nur eine weitere Sechstklässlerin im Team, das hauptsächlich von Fünftklässlerinnen getragen wurde: Neben Kapitänin Yasmin (5a) standen Torhüterin Hiloa (5b), Erva, Isabella, Emily, Meryem und Sadiye (alle 5a) im Aufgebot. Mit Julia (3b), Sofia und Sarah (3c) komplettierten drei sehr junge, aber ebenso talentierte Spielerinnen den zwölfköpfigen Kader.

Anders als beim Drumbo-Cup, bei dem unsere Fußball-Mädchen in diesem Schuljahr zum wiederholten Mal durch eine ungerechte Gruppeneinteilung massiv benachteiligt worden waren, erschien die zugewiesene Gruppe diesmal durchaus fair und machbar. Zunächst traf unsere Auswahl auf die Spandauer Linden-Grundschule. Deren Spielerinnen richteten zunächst Grüße unserer ehemaligen Akteurin Zara aus, die nach einem Umzug Ende September mittlerweile dort zur Schule geht, aber nicht mehr Fußball spielt. Die quirlige und zweikampfstarke Zara hätte unser Team heute auch gut gebrauchen können, denn zunächst fanden sich unsere Spielerinnen auf dem halben Fußballfeld noch nicht zurecht. Das war auch kein Wunder, denn in unserer Sporthalle und auf unserem Schulhof kann höchstens mit vier Feldspielern pro Team gespielt werden. Bei der Feld-Meisterschaft hingegen kommen sieben Feldspieler zum Einsatz – Anpassungsschwierigkeiten waren also nicht zu vermeiden.

Links: Die Herausforderung wird größer: Mit Isabella und Meryem stehen nun zwei Spieler beim Aufwärmspiel in der Mitte
Rechts: Zielstrebig: Hajrija und Isabella

Im ersten Spiel startete Hiloa im Tor. Die Dreier-Abwehrkette bildeten Hajrija, Erva und Isabella, das Mittelfeld-Duo Orelia und Sadiye und im Sturm agierten Yasmin und Meryem. Aufgrund eines unglücklichen Eigentors lag unser Team zur Halbzeit mit 0:1 in Rückstand. Herr Kohler reagierte noch vor dem Pausenpfiff und wechselte mit Sofia eine weitere Stürmerin für Abwehrspielerin Hajrija ein. In der zweiten Hälfte verlagerte sich dadurch das Spielgeschehen zunehmend vor das gegnerische Tor, doch zum Missfallen ihres Trainers waren es ausgerechnet Führungsspielerinnen, die den nötigen Biss vermissen ließen: Kapitänin Yasmin duckte sich bei einem Eckball ängstlich weg, obwohl sie den Ball bequem mit der Brust hätte stoppen können, und Meryem blieb bei einem langen Ball an der Strafraumlinie stehen, anstatt weiter auf die unsichere Torhüterin zuzulaufen und einen Fehler zu provozieren. Dadurch blieb es bei der knappen Niederlage.

Hier lesen Sie weiter...


Links: Meryem und Yasmin starten zum Direktpass- und Torschusstraining - Rechts: Es folgen Julia und Isabella

Der nächste Gegner war die Charlottenburger Wald-Grundschule, die ähnlich wie unser Team mit einigen noch sehr jungen Spielerinnen auflief. Unsere Fußball-Mädchen starteten diesmal mit drei Stürmerinnen: Sofia begann für Hajrija und hatte in der ersten Halbzeit auch eine große Chance, schloss aber viel zu früh ab. Zunächst jedoch kam wegen des peniblen Schiedsrichters überhaupt kein Spielfluss auf, weil dieser einen falsch ausgeführten Einwurf sage und schreibe dreimal wiederholen ließ und auf die höflich und ruhig vorgetragene Bitte des gegnerischen Trainers, die Regeln doch etwas lockerer zu handhaben, diesen beinahe des Geländes verwiesen hätte! Nach dieser bizarren Aktion verloren unsere Fußball-Mädchen den Zugriff auf das Spiel und gerieten durch zwei viel zu einfache Gegentore mit 0:2 in Rückstand.

In der zweiten Hälfte kam mit Sarah eine weitere Drittklässlerin zum Einsatz, die für Julia eingewechselt wurde. Jene hatte bereits in der ersten Hälfte die erneut zu passive Meryem ersetzt. Der Spielstand machte eigentlich wenig Hoffnung, doch bereits kurz nach Wiederanpfiff gelang Orelia bei ihrem Comeback mit einem platzierten Schuss ins lange Eck der Anschlusstreffer – ihr erstes Tor für unsere Schule und zugleich das 400. in der Geschichte der Mädchenfußball-AG! Gegentore übrigens gab es noch nicht einmal 300! Während unsere Fußball-Mädchen nun wieder an einen Punktgewinn glaubten, rutschte den gegnerischen Spielerinnen durch das 1:2 förmlich das Herz in die Hose. Das nutzte Sadiye aus: Ob ihr Fernschuss wirklich als solcher gedacht war oder eher ein Pass sein sollte, spielte letztlich keine Rolle, denn der Ball kullerte an Freund und Feind vorbei zum Ausgleich ins Tor! Nun hatten unsere Spielerinnen endgültig das Momentum auf ihrer Seite und beinahe zwangsläufig gelang Sofia mit einem trockenen und technisch hervorragenden Schuss aus der Drehung in die lange Ecke der Treffer zum 3:2-Endstand! Sie ist damit die erste Drittklässlerin überhaupt, die bei der Feld-Meisterschaft ein Tor erzielen konnte!


Links: Sadiye passt zu Erva - Rechts: In Wartestellung: Orelia, flankiert von Meryem und Hajrija, bei ihrem Comeback

Dieser Sieg nach klarem Rückstand stellte praktisch das dritte Comeback des Tages dar. Damit hatten unsere Fußball-Mädchen nun noch die Möglichkeit, durch einen Sieg im letzten Spiel in die 2. Runde einzuziehen. Das war unserer Mädchenfußball-AG erst zweimal, zuletzt im Schuljahr 2012/2013, gelungen. Die mit Hertha BSC kooperierende Mary-Poppins-Grundschule aus Spandau war allerdings nach den Eindrücken der bisherigen Spiele der stärkste Gegner an diesem Tag. Mit Sarah für Meryem in der Startelf entwickelte sich eine ausgeglichene Begegnung, bei der beide Mannschaften zu guten Torgelegenheiten kamen. Zur Halbzeit stand es noch 0:0.

Im zweiten Durchgang ersetzte Meryem Sarah und erhielt damit die Chance, es besser zu machen als in den ersten beiden Spielen, und später durfte auch noch Emily in der Abwehr für Erva auflaufen. Leider geriet unser Team in Rückstand, als Orelia, die ansonsten großartig spielte, den Ball nicht weit genug aus der Gefahrenzone klären konnte und Hiloa im Tor neben das Spielgerät griff. Kurz darauf hatten unsere Fußball-Mädchen die Riesenmöglichkeit zum Ausgleich, als Meryem nach tollem Zuspiel frei auf die Torhüterin zulief, doch diese den Schuss grandios parieren konnte. Die Chance war aber noch nicht vorbei, denn Sofia war mitgelaufen und schoss den abgeprallten Ball nun klug gegen die Laufrichtung der Keeperin in die lange Ecke. Alle sahen den Ball schon im Tor, doch mit einem unglaublichen Reflex fischte die Torhüterin diesen noch von der Linie – vielleicht die beste Torwartleistung, die Herr Kohler bisher in dieser Altersstufe gesehen hat! Kurz darauf fiel nach einem Konter der Treffer zum 0:2-Endstand.


Links: Orelia macht sich energisch auf den Weg - Rechts: Erva überzeugte mit einer umsichtigen Leistung in der Abwehr

Damit verpassten unsere Fußball-Mädchen trotz ansprechender Leistung im zweiten und dritten Spiel den Einzug in die nächste Runde. Dieser wurde letztendlich bereits in der Auftaktbegegnung verspielt, die man nicht hätte verlieren dürfen. Da der Schwerpunkt unserer Mädchenfußball-AG aber ohnehin auf anderen Turnierformaten liegt, ist dieses Ausscheiden letztlich leicht zu verschmerzen. Viel bedeutender für die AG ist das morgige Vorrundenturnier der Mädchen-Soccer-Serie auf unserem Schulhof. Dort ist das erklärte Ziel, sich zum dritten Mal in den letzten vier Jahren für die Endrunde der zwölf besten Mannschaften Berlins zu qualifizieren!


Links: Sofia gelang als erster Drittklässlerin überhaupt ein Tor bei der Feld-Meisterschaft!
Rechts: Yasmin führt ihr Team bei der Begrüßung der Mannschaften an

Bericht und Fotografien: Herr Kohler

8. Mai 2018
Märchenhafter Deutsch-Unterricht im Schlosspark für die 5a!


Passend zum Thema des Deutsch-Unterrichts präsentiert sich die 5a vor märchenhafter Kulisse

Dass Politik nicht abstrakt ist, sondern unmittelbare Auswirkungen auf das eigene Leben hat, erlebten die Kinder der Klasse 5a in den letzten Wochen hautnah: Damit nicht alle Bewohner Deutschlands gleichzeitig in den Sommerurlaub aufbrechen und die Hotels in den Feriengebieten nicht nur über sechs Wochen, sondern über drei Monate ausgelastet sind, haben die Bundesländer zu unterschiedlichen Zeiten Sommerferien. Wenn in Hessen die Sommerferien enden werden, werden sie in Bayern gerade erst begonnen haben. Prinzipiell eine vernünftige Idee – doch in der Ausführung manchmal mit Nebenwirkungen behaftet: Außer Bayern und Baden-Württemberg, die immer als Letzte mit den Sommerferien beginnen, rotieren die übrigen Bundesländer, sodass jeder mal früh und mal spät dran ist. Dumm nur, wenn man gleich drei Wochen nach vorne rutscht wie Berlin in diesem Schuljahr: Deshalb endet ein Schuljahr, das erst Anfang September begonnen hatte, schon am 4. Juli.

Links: Noch lachen sie, doch gleich werden sie vor den Insekten fliehen: Erva, Kasim und Ramin im hohlen Baumstumpf
Rechts: Zeynep, Emily und Aida finden im Grünen die ideale Schreibposition

Für die Kinder der 5a hat der frühe Beginn der Sommerferien zur Folge, dass die vielen Klassenarbeiten, die man als Fünftklässler nunmal schreiben muss – schließlich zählt das Zeugnis dieses Halbjahrs bereits für die Oberschulempfehlung – in deutlich weniger Wochen als sonst geschrieben werden müssen.


Links: Angelehnt am Baum macht sich Erva ans literarische Werk - Rechts: Die Jungen toben sich derweil an der Tischtennisplatte aus

Bisher gehen die Kinder der 5a mit dieser Herausforderung sehr gut um, lernten fleißig und konnten fast alle mit den erzielten Leistungen sehr zufrieden sein. Damit das auch so bleibt und die Schüler weiter motiviert bleiben und gerne zur Schule kommen, muss ein Klassenlehrer in einem solch anstrengenden Halbjahr seinen Schützlingen aber auch Entspannung und Entlastung bieten. Und so beschloss Herr Kohler, am heutigen Freitag die Schule Schule sein zu lassen und mit den Kindern den nahe gelegenen Schlosspark zu besuchen!


Links: Yasmin skizziert ihrem Klassenlehrer ihre Ideen für die Märchen-Fortsetzung
Rechts : Rollen- und Klemmbretttausch: Jetzt dürfen die Mädchen spielen und die Jungen müssen schreiben

Das Wetter war beinahe schon zu gut für diese Jahreszeit: Nach dem langen Winter verwöhnte der Frühling mit Temperaturen, die eher für den Juni als für den April typisch sind! Folglich explodierte das Leben förmlich: Überall grünte und blühte es im Schlosspark, eine beinahe tropische Erfahrung nach den Monaten der Kälte!

Hier lesen Sie weiter...


Links: Im Schwebezustand: Yasmin verliert die Bodenhaftung - Rechts: Die Tischtennisplatte ist nun fest in Ervas Hand

Nachdem die Kinder vorbei an den Blumenbeeten des Schlossgartens, durch die Schilflandschaft am Karpfenteich und das üppige Grün des im englischen Stil angelegten Teil des Parks flaniert waren, erreichten sie schließlich ihr Ziel, den Spielplatz. Eine – in diesem Fall die männliche – Hälfte der Klasse durfte sich dort auch gleich austoben und okkupierte die Tischtennisplatte, um dort mit dem mitgebrachten Fußball China zu spielen. Die Mädchen nahmen sich derweil ein Klemmbrett und suchten sich einen bequemen Platz zum Schreiben, denn ein bisschen Lernen musste natürlich schon auch sein: Herr Kohler hatte den Kindern passend zum aktuellen Thema des Deutsch-Unterrichts ein Märchen mitgegeben, das aber nicht zu Ende erzählt worden war. Den Kindern oblag es nun, einen passenden Schluss zu finden, bei dem möglichst viele der im Unterricht besprochenen Merkmale von Märchen vorkommen sollten.


Links: Jedes Wort will gut überlegt sein: Die Jungen beim Verfassen ihrer Märchen-Fortsetzungen
Rechts: Adil auf der Dichterbank

Egal ob auf der grünen Wiese sitzend, an einem Baum lehnend oder auf einer Bank fläzend – alle fanden die passende Position und Schreibstätte, um ein gelungenes Märchenende zu verfassen. Nach gut 45 Minuten erfolgte dann der Wechsel: Nun durften die Mädchen spielen und endlich die Tarzanbahn erobern, während die Jungen sich ans literarische Werk machten!


Links: Völlig losgelöst: Emily hebt ab - Rechts: Kasim in guter Stimmung: Seine Märchen-Fortsetzung ist fast fertig

Schließlich waren auch die Jungen mit ihren Märchen-Fortsetzungen fertig – und durften nun noch einige Zeit gemeinsam mit ihren Klassenkameradinnen spielen. Die entstandenen Märchen-Fortsetzungen sollen am Montag im Klassenraum vorgelesen und besprochen werden. Auf dem Rückweg gab es zur Krönung des Tages noch ein Eis – ein perfektes Ende für einen wahrhaft märchenhaften Unterrichtstag!


Links: Ob Arda, Devrim und Osama die Mädchen zum Schweben bekommen?
Rechts: Vielleicht schaffen es ja die Mädchen bei den Jungen...

Bericht und Fotografien: Herr Kohler

4. Mai 2018
Zeitmaschine in der Aula
Die Theater-AG der vierten Klassen führt "Die wundersame Reise mit der Zeitmaschine" auf


In Aktion: Die Theater-AG der vierten Klassen

Jülide aus der Klasse 4b berichtet:

Am Mittwoch, den 25. April, hatte die Theater-AG der vierten Klassen eine Aufführung in der Aula um 18.00 Uhr. Das Stück hieß „Die wundersame Reise mit der Zeitmaschine“. Herr Greve und Herr Ketzenberg sind unsere Theaterlehrer. Aber leider ist die Musik kaputt gewesen und wir mussten a capella singen! Herr Ketzenberg hat uns noch bei manchen Szenen mit einer Trommel begleitet. Das heißt, wir haben gestern Abend ohne Strom gesungen und es war mal was ganz anderes.

Es hat aber trotzdem Spaß gemacht, weil Yujin uns auf dem Klavier begleitet hat. Und das hat sie wirklich toll gemacht. Das Publikum hat immer doll applaudiert. Und noch etwas Lustiges ist passiert: Der rote Stoff ist auf den König gefallen und jeder hat dabei gelacht. Herr Ketzenberg ist dann schnell auf die Bühne gerannt, hat den Fehler wieder gerade gebogen und sich beim König entschuldigt. Tamilo und Yasin haben hinten den Vorhang auf und zu gedreht und das Licht von der Zeitmaschine an- und ausgemacht. Also ich fand es ganz toll.


Links: Die Reise mit der Zeitmaschine geht los... Rechts: ...und das Zuule-Studio ist live dabei

Links: Die Reise führt auch ins Zeitalter der Ozeane mit ihren eher unfreundlichen Bewohnern - Rechts: frisch im Mittelalter gelandet

Links: Dem König gefällt es nicht? Rechts: Die gute Fee wird es regeln!

Bericht: Jülide (Klasse 4b) - Fotografien: Herr Post

3. Mai 2018
Gemeinsam mit Respekt
Die Klasse 3b besucht eine Kirche, eine Moschee und eine Synagoge

In die Ludwig-Cauer-Grundschule gehen Kinder unterschiedlicher Religionen. Die Klasse 3b nahm nun an einem interreligiösen Projekt teil, dass zum Ziel hatte, die Religionen der Mitschüler besser kennenzulernen.


Der erste Tag des Projekts: Die Schüler schreiben auf, was sie eigentlich über die Religionen wissen

Yagmur aus der Klasse 3b berichtet:
Die Schulstation hat ein spannendes Projekt für uns vorbereitet. Es ging um den Respekt, den man für alle Religionen haben sollte. Als erstes waren wir in einer christlichen Kirche an der Zossener Str. in Kreuzberg. Als wir in der Kirche waren, durften wir uns umschauen.
Danach haben wir einen kleinen Kreis gemacht und haben gesagt wo es uns am meisten in der Kirche gefallen hat dann sind wir zusammen dort hingegangen.
Anschließend haben wir etwas gegessen. Nach dem Essen sind wir zu Synagoge gefahren.
Bevor wir in der Synagoge waren wurden wir durchsucht, denn die Synagoge muss bewacht werden, erst dann konnten wir rein gehen. Wie auch in der Kirche konnten wir uns umschauen. Anschließend konnten wir Fragen stellen.
Am Donnerstag waren wir in einer Moschee, dort war ein sehr weicher Teppich und Kissen waren dort auch. Wir haben Fragen gestellt. Später haben wir etwas gegessen und uns auf dem Spielplatz ausgetobt. Dann sind wir gegangen. Mir hat es sehr gefallen!


Die Kirche wird besichtigt, besonders beeindruckend war die Orgel (rechts)

Noel aus der Klasse 3b berichtet:
Wir waren in einer christlichen Kirche. Wir durften uns die Kirche ansehen. Eine Pfarrerin hat unsere Fragen beantwortet. Anschließend haben wir ein Quiz über die 3 Religionen gemacht. Die drei großen Religionen sind: Christentum, Judentum und Islam. In der Kirche gab es auch eine große Orgel, wir konnten uns auch die Bibel ansehen.
Wir waren auch in einer Moschee, da war der Teppich weich und wir durften Fragen stellen, der Imam hat uns die beantwortet, dann hat er uns den Koran gezeigt, er war auf Arabisch.
Wir waren auch in einer großen Synagoge, sie war mal die größte Synagoge Berlins. Sie wurde von der Polizei bewacht. Wir durften uns den Gebetsraum ansehen und eine Frau von der Gemeinde hat uns den Gebetsraum vorgestellt. Wir haben viele Fragen gestellt und die Frau hat uns die Fragen beantwortet.
Die Moschee hat mir gut gefallen, weil es hier bequem war. Die Synagoge hat mir am besten gefallen, weil sie geschmückt war.


Links: Die Klasse 3b in der Synagoge - Rechts: Die Kinder lernen wichtige Gegenstände (hier ein Chanukkia) der Religionen kennen

Mohamed aus der Klasse 3b berichtet:
Wir haben eine christliche Kirche besucht. Am Anfang durften wir die Kirche ansehen dann waren wir oben und haben uns über die 3 Religionen informiert, dies sind Christentum, Judentum und Islam.
In der Synagoge waren wir in einem Gebetsraum und wir konnten alles ansehen. Dann haben wir Fragen gestellt. Eine Frau aus dieser Gemeinde hat alles beantwortet. Wir waren auch in einer Moschee, da gab es einen Teppich, der war weich und wir konnten uns die Moschee ansehen. Wir konnten Fragen stellen, die der Imam beantwortete.


Die Klasse 3b in der Moschee, hier sehen sich die Kinder auch den Koran an (rechts)

Bericht: Yagmur, Noel und Mohamed (Klasse 3b) - Fotografien: Herr Post


2. Mai 2018

Unsere Jüngsten legen vor:
3. Platz für unsere Fußball-Mädchen beim Soccer-Turnier für Klasse 1-2!


Unsere stolzen Zweitklässlerinnen präsentieren Urkunden und Bronzemedaillen

Endlich Frühling, endlich wieder draußen Fußball spielen! Nach Monaten in der Halle freuen sich unsere Fußball-Mädchen sehr, wieder im Freien passen, dribbeln und Tore schießen zu können. Und passend zum besten Frühlingswetter begann heute die Soccer-Saison: Auf unserem Schulhof fand, organisiert von der Initiative „Integration durch Sport“, ein Bandenfußballturnier für unsere jüngsten Fußball-Mädchen statt. Unsere Zweitklässlerinnen überzeugten dabei auf ganzer Linie und erreichten einen sehr starken 3. Platz in einem Teilnehmerfeld von neun Mannschaften!

Links: Lea und Abi machen sich bereit zum einem Aufwärmspiel gegen Team I - Rechts: Maya platziert Alicja an die richtige Stelle

Wie immer bei solchen Turnieren hatte Trainer Herr Kohler zwei Mannschaften zusammengestellt, um möglichst vielen Mädchen Spielpraxis zu ermöglichen. Für das zweite Team liefen Marlene (1/2c) als Kapitänin, Maja, Amina, Alicja (alle 1/2d) und Ylva (1/2e) auf. Erfahrungsgemäß schneiden zweite Mannschaften nicht sehr erfolgreich ab, doch unsere zweite Auswahl startete mit einem Sieg in das Turnier und bezwang Team 2 der Comenius-Schule souverän mit 2:0. Maya schoss beide Tore – ihre ersten für unsere Schule! Gegen die ersten Mannschaften der Hermann-Boddin-Grundschule und der Charles-Dickens-Grundschule mussten dann jedoch mit 0:3 und 0:2 zwei Niederlagen hingenommen werden, sodass unsere Fußball-Mädchen am Ende gegen die Bürgermeister-Herz-Grundschule um Platz 5 spielten.


Links: Geduldig wartet Lea, ob sich gleich eine Chance ergeben wird - Rechts : Abgeklärt: Abi weiß, dass nicht alle dem Ball nachjagen sollen

Dort brachte wiederum Maya ihr Team gegen eigentlich deutlich überlegene Gegnerinnen überraschend in Führung, doch am Ende stand ein 1:4 und damit der 6. Platz – ein für eine zweite Mannschaft sehr achtbares Ergebnis, auch wenn einige Spielerinnen sehr enttäuscht waren, anders als ihre Trainingspartnerinnen vom ersten Team am Ende keine Medaillen erhalten zu haben. Dennoch können die Spielerinnen mit ihren Leistungen sehr zufrieden sein: Ylva agierte im Tor sehr umsichtig und entschärfte viele Situationen, Maya schoss gleich drei Tore und Marlene überzeugte als mutig vorangehende Kapitänin, die am Ende des Tages bestimmt mehrere Kilometer gerannt war! Auch Amina wusste mit einem sehr zielstrebigen Vortrag zu gefallen. Etwas unglücklich verlief der Tag für Debütantin Alicja, die beim letzten Soccer-Turnier im Herbst mit einem gebrochenen Arm nicht dabei sein konnte und auch heute in ihrem ersten Spiel wieder ausgewechselt werden musste, weil sie sich wehgetan hatte.


Links: Irem ist hochkonzentriert, denn jetzt greift Team II ihr Tor an
Rechts: Befreit: Team I kann den Ball aus der Gefahrenzone befördern und greift nun seinerseits an

Unsere erste Mannschaft startete derweil mit dem Ziel in das Turnier, das Halbfinale zu erreichen. Die Vorzeichen dafür standen günstig: Kapitänin Abigail (1/2f) hatte schon beim Herbst-Soccerturnier in der Hermann-Boddin-Grundschule als fünffache Torschützin geglänzt und auch Safiya (1/2c) und Nadica (1/2d) waren damals schon ihre ersten Treffer geglückt. Zudem war mit Lea (1/2b) eine neues und sehr hoffnungsvolles Talent dabei, von dessen außergewöhnlichem Spielverständnis sich Herr Kohler einiges versprach. Nur die zwischenzeitlich umgezogene Torhüterin Maya C. (früher 1/2e) stand leider nicht mehr zur Verfügung, doch die spielintelligente Irem (1/2a) fand sich schnell in ihrer neuen Rolle zwischen den Pfosten zurecht.

Hier lesen Sie weiter...


Links: Tor für Team I: Generös legt Abi den Ball für den Anstoß zurecht
Rechts: Laufwunder Marlene gewinnt das Sprintduell gegen Abi

Zum Auftakt trafen Irem, Lea und Abigail auf die erste Mannschaft der Comenius-Schule. In einem einseitigen Spiel, in dem der Gegner vor lauter Abwehrarbeit einige Nachlässigkeiten in der Defensive unserer Mannschaft nicht ausnutzen konnte, gelang Abigail ein lupenreiner Hattrick zum 3:0-Sieg! Im zweiten Spiel wartete mit der zweiten Mannschaft der Hermann-Boddin-Grundschule ein in dieser Altersgruppe stets sehr starker Gegner. Dennoch schoss Abi unser Team mit zwei Toren in Front, doch die großgewachsenen Spielerinnen der Hermann-Boddin-Grundschule machten nun gewaltig Druck und konnten noch den Ausgleich zum 2:2 erzielen.


Links: Amina wartet, weil Nadica, Abi und Marlene noch über den Spielstand diskutieren
Rechts: Jetzt geht es weiter: Amina baut das Spiel von hinten auf

Im nächsten Spiel gegen die zweite Mannschaft der Charles-Dickens-Grundschule bekamen Lea und Abi eine Erholungspause. Ersetzt wurden sie von Nadica und Safiya, die beide zunächst sehr gut aufspielten und durch einen Treffer von Safiya ihr Team auch mit 1:0 in Führung brachten. Danach agierten sie aber zu zögerlich und ermöglichten es dem eigentlich klar schwächeren Gegner, zum Ausgleich zu kommen. Nadica, die dabei nicht gut ausgesehen hatte, machte kurz vor Schluss ihren Fehler aber wieder gut und traf zum 2:1-Endstand.

Im letzten Gruppenspiel kamen wieder Lea und Abi zum Einsatz. Gegen die Bürgermeister-Herz-Grundschule fehlte noch ein Punkt, um sich für das Halbfinale zu qualifizieren. In einem sehr intensiven Duell spielten unsere Fußball-Mädchen für ihr Alter erstaunlich abgeklärt. So reichte Leas erstes Tor für unsere Mädchenfußball-AG zu einem 1:0-Sieg!


Fußballspielen macht durstig: Unsere Fußball-Mädchen machen eine Trinkpause

Damit standen unsere Spielerinnen im Halbfinale, wo die zweite Mannschaft der Hermann-Boddin-Grundschule wartete. Es entwickelte sich ein unglaublich spannendes Spiel auf Augenhöhe, bei dem beide Teams zu sehr guten Torgelegenheiten kamen. Lange konnten sie diese aber nicht nutzen, bis schließlich der Gegner doch einmal platziert und für Irem unhaltbar in die lange Ecke schoss. Mit dieser unglücklichen 0:1-Niederlage verpassten unsere Fußball-Mädchen also knapp das Finale, in dem sich die beiden Mannschaften der Hermann-Boddin-Grundschule zu einem schulinternen Duell trafen, das mit der zweiten Auswahl schließlich unser Halbfinalgegner für sich entscheiden konnte.


Links: Unsere beiden Teams sind bereit für die Begrüßung der Mannschaften
Rechts: Mareike Korb von "Integration durch Sport" begrüßt alle neun Mannschaften

Eng umkämppft war auch das Spiel um Platz 3 gegen die erste Mannschaft der Charles-Dickens-Grundschule, das dank eines Treffers von Abi unser Team mit 1:0 gewinnen konnte. Safiya, die für die angeschlagene Abi eingewechselt worden war, half laufstark und entschlossen mit, die knappe Führung über die Zeit zu retten. So landete unser Team am Ende auf einem verdienten Bronze-Rang und erreichte damit nach dem 2. Platz im Herbst (damals waren allerdings auch nur sechs Mannschaften aus zwei Schulen angetreten) erneut eine sehr beachtliche Platzierung! Beeindruckend waren auch die individuellen Leistungen: Irem glänzte als sichere und gut mitspielende Torhüterin, Abi erzielte gleich sechs Tore und Lea brillierte bei ihrem allerersten Turnier mit herausragendem Spielverständnis und mit tollem Zweikampfverhalten! Wie Nadica und Safiya war sie zudem auch als Torschützin erfolgreich, sodass alle vier Feldspielerinnen mindestens ein Tor erzielen konnten!


Links: Gespanntes Warten auf die Siegerehrung: Auf dem Tisch liegen schon die Preise bereit
Rechts: Unser sechstplatziertes zweites Team präsentiert seine Urkunden

Bei der Siegerehrung nahmen zurecht stolze Spielerinnen ihre Urkunden und Bronze-Medaillen in Empfang. Für Irem gab es sogar goldenen Nachschlag: Wie schon beim Herbst-Soccerturnier hatte sie beim Schussgeschwindigkeits-Wettbewerb den härtesten Schuss abgegeben! Für ihre imposanten 58 Stundenkilometer erhielt sie einen Ball und eine Goldmedaille.

Mit diesem sehr erfolgreichen Auftakt in die Soccer-Saison haben unsere jüngsten Fußball-Mädchen auf beeindruckende Weise vorgelegt und die Latte für ihre älteren Kolleginnen ganz schön hoch gelegt: Am kommenden Dienstag findet nämlich das Vorrundenturnier der diesjährigen Mädchen-Soccer-Serie statt und unsere Fünft- und Sechstklässlerinnen haben sich vorgenommen, wie bei zwei der bisherigen drei Teilnahmen das große Finalturnier zu erreichen!


Doppelt prämiert: Irem holte sich zusätzlich zur Bronze- auch die Goldmedaille im Schussgeschwindigkeits-Wettbewerb

Bericht und Fotografien: Herr Kohler

27. April 2018
Die Willkommensklasse im Museum für Naturkunde


Links: Die Klasse vor der Tiersammlung - Rechts: Ein Animationsfilm erweckt die Dinosaurier zum Leben

„Die Welt der Dinosaurier“, so lautete der Titel der von uns gebuchten Führung. Wie sah unsere Erde vor 150 Millionen Jahren aus?
Das Museum beeindruckt mit seiner bedeutenden Sammlung von Dinosauriern, darunter Fossilien des Brachiosaurus, des Kentrosaurus, Allosaurus und Pterodactylus, um nur einige zu nennen.
Daneben gibt es eine Fülle anderer Exponate zu besichtigen, uralte Versteinerungen, präparierte Tierkörper, das Modell eines Korallenriffs und vieles mehr.

Hier berichten die Schüler von ihrem Besuch:


Links: In der riesigen Eingangshalle des Museums - Mitte: Die Schüler vor dem Modell einer Riesenspinne
Rechts: Der Übergang vom Affen zum Menschen

Malak, 9 Jahre, aus Syrien, schreibt:
Letzten Donnerstag waren wir im Dinosauriermuseum. Wir haben viele Formen und Strukturen uralter Dinosaurier gesehen, Es war riesig und groß und wir waren sehr geschockt. Es gab eine Dame, die uns erklärte, wie Dinosaurier die Blätter von hohen Bäumen aßen, weil sie einen langen Hals hatten. Es gab auch einen Film über die Dinosaurier. Da sahen wir, wir scharf und stark die Zähne waren. Dann sahen wir viele ausgestopfte Tiere, einen Tiger, einen Löwen und viele andere Tiere.
Es gab auch einen echten schwarzen Fisch mit einem langen Schwanz. Wir haben viel Spaß auf diesem Ausflug gehabt, und es war eine gute Sache, diese Kreaturen kennenzulernen.

Viseth, 11 Jahre, aus Kambodscha, schreibt:
Das Museum ist in der Nähe vom Hauptbahnhof. Im Naturkundemuseum habe ich einen Allosaurus gesehen, er frisst Fleisch. Ich kenne einen Dinosaurier, sein Name ist T-Rex. Er frisst auch Fleisch. Wir haben einen Gorilla gesehen, sein Name ist Bobby, und er hat im Zoo von Berlin gelebt, aber er ist schon lange tot. Ich habe eine sehr große Spinne gesehen. Das Museum ist sehr cool.


Links: Malak und Khadija mit Bobby aus dem Berliner Zoo
Rechts: Eine Einführung in die Welt der Dinosaurier

Matej, 10 Jahre, aus Serbien, schreibt:
Heute sind wir ins Museum für Naturkunde gegangen. Es war sehr gut und wir haben einiges gelernt. Wir haben Tyrannosaurus Rex und viele andere Dinosaurier gesehen. Ich war sehr fröhlich, als wir ins Museum gegangen sind. Da waren auch viele Tiere. Danach sind wir auf den Spielplatz gegangen und haben gespielt.

Links: Ein Flugsaurier (Pterosaurier) - Rechts: Der Kopf von Tristan Rex

Bericht: Malak, Viseth, Matej und Frau Posth - Fotografien: Frau Eickfeld

24. April 2018
Ausflug zur Open-Air-Galerie „Gegen das Vergessen“


Die Klasse 6b informiert sich über die traurigen Hintergründe der Ausstellung "Gegen das Vergessen"

Selcan und Greta, aus der Klasse 6b berichten:
Wir haben am 22.3.2018 einen Ausflug zu einer Open-Air-Galerie gemacht. Als wir dort ankamen trafen wir den Künstler Luigi Toscano, der die Galerie gemacht hat. Zuerst sind wir in einen Raum gegangen, um ein paar Sachen zu besprechen. Er hatte uns viel darüber erzählt, was er tut und in welche Länder er gereist ist. Das Ziel seiner Arbeit war, Zeitzeugen des Holocaust zu finden. Luigi Toscano hat uns einen Ausschnitt aus seinem Film gezeigt, in dem er Überlebende des Holocaust interviewt hat. Es war traurig und bewegend, wie sie ihre Geschichten erzählt haben. Danach haben wir uns die Galerie angeschaut, die sich auf einer langen Straße befand. Die Fotos von den Zeitzeugen waren im Großformat an den Seiten der Straße aufgestellt. Neben den Bildern war noch ein kleiner Text zu den Personen. Es ist sehr wichtig, dass Luigi Toscano dieses Projekt jetzt gemacht hat. Hätte er das Projekt etwas später gemacht, wären die Zeitzeugen vielleicht nicht mehr am Leben gewesen. Es war wirklich ein toller Ausflug.


Die Klasse 6b mit dem Künstler Luigi Toscano, der die Porträts der Überlebenden des Holocausts fotografiert hat.

Bericht: Selcan und Greta (Klasse 6b) - Fotografien: Frau Hellmann

18. April 2018
Die 1/2e war im Hans Wurst Nachfahren Puppentheater am Winterfeldplatz.


Die Kinder der 1/2e vor dem Theaterbesuch

Hier die Berichte der Kinder:

Simeon:
Ich war mit meiner Klasse im Puppentheater. Wir haben den Grüffelo angesehen und dann sind wir auf den Spielplatz gegangen. Die Mädchen haben mich und Luca gefangen.

Labib:
Ich bin mit meiner Klasse ins Puppentheater gegangen. Dann bin ich mit meiner Klasse auf den Spielplatz gegangen. Es war toll.

Mubayn:
Ich bin mit meiner Klasse ins Puppentheater gegangen. Danach bin ich mit meiner Klasse auf den Spielplatz gegangen. Es war super,super,super,super toll.


Nach dem Theater wurde auch der Spielplatz besucht

Ajwad:
Ich und meine Klasse waren im Puppentheater. Und da haben wir den Grüffelo geguckt. Danach waren wir auf dem Spielplatz. Da sind wir auf einer Gummirutsche gerutscht. Danach haben wir Fangen gespielt. Es hat mir gefallen.

Ylva:
Wir waren im Hans Wurst Nachfahren Puppentheater. Wir haben zwei Geschichten vom Grüffelo gesehen. Ich hatte beide Bücher zuhause. Es war super toll.

Tuana:
Ich war mit meiner Klasse im Puppentheater. Wir haben uns den Grüffelo angeschaut. Dann sind wir zu einem Spielplatz gegangen. Es war toll.

Viktor:
Wir sind zum Puppentheater gefahren. Das Stück hieß der Grüffelo. Erstmal ist die Maus durch den Wald spazieren gegangen. Erstmal hat sie den Fuchs getroffen. Danach die Eule und dann die Schlange. Nach dem Theater sind wir zum Spielplatz gegangen. Es war toll.

Shayan:
Wir waren beim Theater gewesen. Dann waren wir beim Spielplatz. Der Spielplatz hat mir am Besten gefallen.

Bericht: Simeon, Labib, Mubayn, Ajwad, Ylva, Tuana, Viktor, Shayan (Klasse 1/2e) - Fotografien: Frau Winter

16. April 2018
Unsere Osterferien waren abwechslungsreich: Die Osterferien im Hort


Osterlicher Kreativspaß: Die Ostereier werden bemalt

Im Magic-Museum haben wir eine Zaubershow gesehen, wir wurden durch das Museum geführt und konnten zum Abschluss Geschicklichkeitsspiele spielen und basteln.
Im Kino haben wir den lustigen und etwas gruseligen Film "Die kleine Hexe" gesehen.
Am letzten Tag gab es im Hort einige Stationen, an denen wir für Ostern etwas gestalten konnten. Wir haben Kressetöpfe verziert, Ostereier mit Seidenpapier gefärbt, Hasen ausgesägt und bemalt und mit Quark-Öl-Teig gebacken.

Wir hatten viel Spaß!


Die Osterhasen werden gebacken und natürlich gegessen

Bericht und Fotografien: Der Hort

16. April 2018
Osterferien im Hort: Wir bauen Häuser für Obdachlose


Die Hortkinder bauen die Häuser

Im Haus der Jugend in der Zillestraße haben wir Viertklässler mit Keksen, viel Zuckerguss, Schokolade, Smarties und ganz viel Spaß Kekshäuschen für Menschen in Not gebaut.
Die Häuser werden von den Mitarbeitern des Jugendclubs in die Suppenküche für Obdachlose gebracht und dort hoffentlich für Freude sorgen.


Bericht und Fotografien: Der Hort

11. April 2018
Von der Bohne zur Schokolade
Die Klasse 3b nimmt am Fairtrade-Workshop "Schokolade" teil


Gemeinsam wird erarbeitet, wieviel jeder am Handel mit Kakaobohnen und Schokolade verdient - Die Bauern bekommen zu wenig!

Die Klasse 3b berichtet:
Wir haben an einem Workshop über Schokolade teilgenommen. Herr Segbeau kam zu uns in die Klasse 3b. Herr Segbeau stammt von der Elfenbeinküste. Er hat uns gezeigt, wie Schokolade hergestellt wird. Wir haben Bilder gesehen, wie aus den Kakaobohnen Schokolade hergestellt wird. Die Kakaopflanzen brauchen viel Wasser und brauchen drei Jahre, bis sie Kakaofrüchte tragen. Die Bauern schneiden die Kakaofrüchte mit einem Messer ab, wenn sie reif sind. Wenn sie zu hoch hängen, werden sie mit einem Stock geerntet. Dann wird die Schale der Kakaofrüchte aufgebrochen, in den Früchten sind die Kakobohnen, sie werden 3 Tage lang auf Bananenblättern gelegt und getrocknet. Nun werden die Kakaobohnen in Säcke getan und abgeholt. Sie werden dann zu uns transportiert und aus ihnen wird dann bei uns die Schokolade hergestellt, die wir kaufen können. Der Bauer, der die ganze Arbeit hat bekommt aber nur ganz wenig von dem Geld ab, das die großen Firmen mit der Schokolade verdienen. Deshalb gibt es Fairtrade. Fairtrade gibt den Bauern mehr Geld für die Kakaobohnen, das ist gerechter. Herr Segbeau hat uns das Zeichen gezeigt, woran man Fairtrade Schokolade erkennen kann.
Es war sehr interessant und es hat uns Spaß gemacht. Wir haben zu Ostern auch auf das Fairtrade Zeichen auf der Schokolade geachtet.


Bericht: Klasse 3b - Fotografien: Herr Post

10. April 2018
Zeitmaschine in der Turnhalle: Das Mittelalter besucht die Klasse 4a


Die Mädchen im Mittelalterchic - Es scheint zu gefallen

Seymen aus der Klasse 4a berichtet:
Am 23. Februar 2018 besuchten uns Leute, die uns über das Mittelalter aufklärten. Wir hatten uns in der Turnhalle getroffen. Alle Kinder aus unserer Klasse durften mit dem Bogen schießen. Wir zogen uns mittelalterliche Kleidung an und schauten uns verschiedene Pfeile an. Am meisten machte es mir Spaß, als ich selber die Pfeile angeschossen hatte. Ich wusste gar nicht, dass das Bogenschießen so leicht war. Es wäre schön, wenn ich einen eigenen Bogen hätte. Einmal traf ich sogar das rote Feld.


Khan-Huyen aus der Klasse 4a berichtet:
Am 23. Februar 2018 besuchten uns Darsteller vom Mittelaltermarkt. Wir durften Kleider aus dem Mittelalter anziehen, wie z.B. ein langes Hemd aus Wolle, das die Bauern im Mittelalter trugen. Es gab Waffen, womit man sich verteidigen konnten z.B. ein Schwert, einen Dolch und eine Lanze. Man durfte auch einen Helm oder ein Kettenhemd tragen. Es hat mir besonders gut gefallen, als man Bogenschießen durfte.


Links: Beim Bogenschießen - Mitte und Rechts: Mit Kettenhemd, Helm und Schild - So fühlte es sich an ein Ritter zu sein

Omar aus der Klasse 4a berichtet:
Am 23. Februar besuchten uns Darsteller vom Mittelaltermarkt. Es war sehr spannend und interessant. Wir durften ein Kettenhemd anziehen und die Rüstung. Sie haben uns erklärt, wie das Leben vor 700 Jahren war. Eine Darstellerin hat uns erklärt, wie man das Bogenschießen richtig macht. Es gab drei Darsteller: die Tochter eines Adligen, einen Tempelritter und einen Bogenschützen. Ich wusste nicht, dass man seitlich stehen muss damit man Bogenschießen kann.


Links: Mittelalterliche Waren werden präsentiert - Rechts: Natürlich dürfen die Mädchen auch mal Ritter sein

Berichte: Seymen, Khan-Huyen und Omar (Klasse 4a) - Fotografien: Frau Ortner

9. April 2018
Unser Ausflug in die Waldschule


Die Klasse erkundet unter sachkundiger Führung den Wald

Kausa und Tasnim aus der Klasse 6b berichten:

Am Donnerstag, den 8.3.2018, gingen wir mit der Klasse in den Grunewald. Als wir dort angekommen waren, empfingen uns Tabea und Verena. Sie brachten uns in die Waldschule. Als erstes durften wir frühstücken. Danach haben wir uns alle vorgestellt. Wir sollten unsere Namen und was wir gerne sehen wollen oder was uns interessiert erzählen. Als nächstes gingen wir in den Wald, wir suchten nach Spuren von Tieren. Wir suchten ein paar Haare von Wildschweinen, Kot und Schlafplätze. Wir teilten uns in 2 Gruppen auf, die eine Gruppe ging mit Verena, Felix und Emmily, die andere Gruppe ging mit Tabea und Viktor. Am Ende spielten wir ein Spiel, es hieß "die Mufflons und die Wölfe". Tabea, Verena, Emmily und Viktor waren die Wölfe und wir die Mufflons. Wir sollten uns im Wald verstecken und wenn einer der Wölfe uns fing, waren wir im Magen der Wölfe. Es hat sehr viel Spaß gemacht.


Links: Spuren eines Wildschweins werden untersucht - Rechts: Nach der Waldexkursion gibt es in der Waldschule erstmal eine Pause

Die Fährten von Waldtieren werden sortiert

Bericht: Kausa und Tasnim (Klasse 6b) - Fotografien: Frau Hellmann

23. März 2018
Rekordsprünge beim Känguru-Wettbewerb:
Tolle Ergebnisse und so viele Teilnehmer wie noch nie!


Links: Hochkonzentriert: Arsenijs und Isabella aus der 5a
Rechts: Als Sechstklässlerin nahm Hajrija (6b) erstmals teil - und erreichte eine eindrucksvolle Punktzahl!

Mathematik ist viel mehr als nur mechanisches Rechnen – Mathematik ist Denken, Knobeln und Problemlösen! Dieses Motto zieht sich an unserer Schule durch den gesamten Mathe-Unterricht von der 1. bis zur 6. Klasse. Da ist es selbstverständlich, dass wir uns auch am beliebten Känguru-Wettbewerb beteiligen.


Sehr erfolgreich waren auch Zeynep und Anas sowie Sadiye, Mert und Alex (alle 5a)

Vorbei sind die Zeiten, in denen der Känguru-Wettbewerb nur als Elite-Veranstaltung für die leistungsstärksten Schüler wahrgenommen worden war. Seit dem Schuljahr 2013/2014 ist unser erklärtes Ziel, so vielen interessierten Schülern wie möglich die Auseinandersetzung mit Denk- und Knobel-Aufgaben zu ermöglichen. Dies ist in den letzten Jahren schon eindrucksvoll gelungen, doch dieses Jahr erlebte der Känguru-Wettbewerb an unserer Schule einen weiteren Quantensprung: Nachdem sich schon im vergangenen Jahr gut 100 Kinder von Klasse 3 bis 6 am Wettbewerb beteiligt hatten, konnte die Teilnehmerzahl in diesem Jahr noch einmal enorm gesteigert werden. Fast 150 Schülerinnen und Schüler waren dabei!


Links: Imposant waren auch die Ergebnisse von Yasmin und Adil (beide 5a)
Rechts: Auch die wenigen Kinder aus der 5a, die nicht am Wettbewerb teilnahmen, wussten sich sinnvoll zu beschäftigen!

Am Donnerstag, 15. März war es dann soweit: Aufgeteilt in sieben Gruppen machten sich fast 150 Kinder von der 3. bis zur 6. Klasse an die wieder sehr anspruchsvollen Denk- und Knobel-Aufgaben! Neben Känguru-Veteranen, die zum Teil schon zum vierten Mal beim Wettbewerb antraten, waren auch zahlreiche Debütanten dabei. Großer Respekt gebührt allen, die sich dieser Herausforderung gestellt haben!


Erva (5a) und Azizcan (6b) waren vollkommen in ihre Aufgaben vertieft und erreichten beachtliche Punktzahlen

Die Ergebnisse, die am Freitagabend, 23. März, auf der Homepage des Känguru-Wettbewerbs veröffentlicht wurden, können sich sehen lassen: So erreichte Sofia (3c) mit 73,75 Punkten bei ihrer ersten Teilnahme gleich das zweitbeste Ergebnis, das ein Drittklässler seit der Ausweitung des Känguru-Wettbewerbs an unserer Schule im Schuljahr 2013/2014 erlangen konnte. Raul (5c), der schon die „Ewige Bestenliste“ der Dritt- und Viertklässler anführt, setzte seine Känguru-Erfolgsgeschichte fort und siegte mit 86,5 Punkten bei den Fünftklässlern. Aber auch seine Altersgenossen waren unglaublich erfolgreich: Gleich sechs Fünftklässler erreichten ein Ergebnis, das über der bisherigen Rekordpunktezahl in dieser Jahrgangsstufe liegt! Die 70 Punkte, mit denen man im Vorjahr auf Platz 1 der Fünftklässler gelandet wäre, reichten in diesem Jahr nur zu Platz 11! Schulsieger wurde Niels aus der 6b – er erreichte zum Ende seiner Grundschulzeit beeindruckende 91,25 Punkte!


Zainiddin und Yasin (beide 6b) konnten ebenfalls mit sehr hohen Punktzahlen überzeugen

Sobald die Urkunden und Preise an unserer Schule eintreffen werden, wird es in der Aula wieder eine große Siegerehrung geben. Aufgrund der stark gestiegenen Teilnehmerzahl und den sehr hohen Punktzahlen in diesem Schuljahr werden nicht mehr nur die Top Ten eines Jahrgangs, sondern die besten 15 geehrt werden. Und weil die Ergebnisse auf der Känguru-Homepage pünktlich zum Beginn der Osterferien veröffentlicht wurden und dort auch nur für Passwort-Inhaber sichtbar sind, wir aber unsere Känguru-Teilnehmer nicht bis zum Ende der Ferien auf die Folter spannen wollen, werden in diesem Jahr erstmals die besten 15 Teilnehmer aus jeder Jahrgangsstufe auch auf unserer Homepage veröffentlicht:

Die 15 besten Drittklässler: Die 15 besten Viertklässler:
Die 15 besten Fünftklässler: Die 15 besten Sechstklässler:

Bericht und Fotografien: Herr Kohler

Copyright (c) 2017 by Ludwig-Cauer-Grundschule