SchullebenHomeTermine und InformationernAktuelles aus dem SchullebenUnsere SchuleArbeitsgemeinschaftenSchulprogrammFördervereinImpressum und Kontakt

Um die weitere Verbreitung des Corona-Virus zu bremsen,
werden in Berlin die allgemeinbildenden Schulen geschlossen.

Die Ludwig-Cauer-Grundschule wird vom
Dienstag, 17. März 2020 bis vorraussichtlich zum Ende der Osterferien (17. April 2020) schließen.

Auf der Seite der Senatsverwaltung
für Bildung, Jugend und Familie
werden Sie über die aktuellen Entwicklungen informiert:  https://www.berlin.de/sen/bjf/coronavirus/aktuelles/

30. März 2020
Abwechslung im Home-Office: Die 3a interpretiert ein Gedicht mal anders!

Während der Corona-Zwangspause dürfen die Kinder zwar nicht in die Schule, aber etwas lernen sollen sie trotzdem. Deshalb haben alle Lehrkräfte ihre Schülerinnen und Schüler mit Aufgaben versorgt, die diese zu Hause erledigen sollen. Doch es war gar nicht so einfach, geeignete Aufgaben auszuwählen: Schließlich sollen die Übungen selbsterklärend sein, die Kinder weder über- noch unterfordern und möglichst auch zu dem passen, was im Unterricht behandelt wurde oder als nächstes behandelt worden wäre.

Gerade das Selbsterklärende war ein Ausschlusskriterium für viele Aufgaben: Schulbuchverlage werben zwar gerne damit, dass ihre Produkte selbsterklärend sind, doch natürlich setzen sie voraus, dass eine Lehrkraft vorhanden ist, die ein Thema erstmal ordentlich einführt, bevor dazu in den Heften gearbeitet wird. Wirklich ohne Anleitung verständlich sind dann zumeist nur die Übungs- und Wiederholungsseiten.

Damit sich die Kinder zu Hause nicht mit monotonen Übungsaufgaben langweilen, haben sich die Lehrkräfte daher bemüht, immer mal wieder für Abwechslung im Home-Office-Alltag zu sorgen. Die 3a hatte am Mittwoch zum Beispiel den Auftrag, zu Wilhelm Buschs hintersinnig-bösem Frühlingsgedicht „Der Schmetterling“ ein passendes Kunstwerk anzufertigen:

Sie war ein Blümlein hübsch und fein,
Hell aufgeblüht im Sonnenschein.
Er war ein junger Schmetterling,
Der selig an der Blume hing.
 
Oft kam ein Bienlein mit Gebrumm
Und nascht und säuselt da herum.
Oft kroch ein Käfer kribbelkrab
Am hübschen Blümlein auf und ab.
   
Ach Gott, wie das dem Schmetterling
So schmerzlich durch die Seele ging.
Doch was am meisten ihn entsetzt,
Das Allerschlimmste kam zuletzt:
Ein alter Esel fraß die ganze
Von ihm so heiß geliebte Pflanze.
 

Erfreulicherweise waren viele Eltern bereit, die Kunstwerke ihrer Kinder Klassenlehrer Herrn Kohler zuzuschicken, sodass sie nun auf unserer Homepage veröffentlicht werden können. Besonders faszinierend dabei ist, wie unterschiedlich und individuell die Nachwuchskünstler das Gedicht interpretiert haben, aber sehen Sie selbst!

Bericht: Herr Kohler - Fotografien: Eltern der Klasse 3a
-108-

 

24. März 2020
Die Zeitungs-AG stellt sich vor

Die neue AG ist da !!!

Wir sind: Tamara, Mina, Tuana, Yagmur, Aleyna, Sofia, Jasmin, Sarah und Munachi.

Unsere AG gestaltet jeden Monat eine neue Ausgabe des Cauer- Express. Ihr habt richtig gelesen: Cauer-Express! So soll unsere Zeitung heißen.

Wie veröffentlichen wir?

- auf der Homepage (digital)
- als Wandzeitung (im Säulengang)
- ein Exemplar wird pro Klasse gedruckt Wir schreiben über verschiedene Themen:
- bestimmte Talente
- Projekte
- besondere Tage und Ausflüge
- Witze, Gedichte und Rätsel
- Interviews mit dem pädagogischen Personal und Schülerinnen und Schülern

Die AG wird von Frau Blanck geleitet und findet jeden Dienstag von 13:55 Uhr – 15:20 Uhr statt.

Bis dahin!
Euer Redaktionsteam des Cauer-Express

Bericht: Redaktionsteam des Cauer-Express
-107-

22. März 2020
Känguru-Sprünge dieses Jahr auch zu Hause möglich!

Mathe ist an unserer Schule viel mehr als nur Rechnen - Mathe ist Denken, Knobeln und Probleme lösen. Deshalb nehmen wir jedes Jahr auch am beliebten Känguru-Wettbewerb der Mathematik teil. Dieses Jahr hätte es einen absoluten Rekord geben sollen: 173 Schülerinnen und Schüler von der 3. bis zur 6. Klasse hatten sich für den Wettbewerb angemeldet, der am 19. März hätte stattfinden sollen. Leider war das wegen der Corona-Krise nicht möglich. Doch ausfallen wird der Wettbewerb trotzdem nicht: Es besteht die Möglichkeit, den Wettbewerb zu Hause durchzuführen!

Wer also gerade etwas Abwechslung zu Hause gut gebrauchen kann und Lust auf eine Herausforderung hat, schreibt eine Mail an unseren Konrektor Herrn Kohler und erhält dann weitere Informationen: konrektor@cauerschule.de

 

 


Eindrücke vom letztjährigen Känguru-Wettbewerb, damals noch in einem gut gefüllten Klassenraum

Bericht und Fotografien: Herr Kohler
-106-

20. März 2020
Corona? Es wird weiter gelernt: Grüße aus den Homeoffices der 1/2 f


In denHomeoffices der Schülerinnen und Schüler der 1/2f wird weiter fleißig gelernt

Auch wenn es jetzt eine besondere Situation ist, arbeiten die Kinder motiviert an ihren Aufgaben.
Die einen vermissen ihre Freunde und Lehrer, die anderen genießen es, ihre Aufgaben in Ruhe erledigen zu können und mal ganz viel Zeit mit Mama und Papa zu haben.
Schön ist es auf jeden Fall, dass alle sich viel Mühe geben und mit Eifer dabei sind.



Das Thema Frühblüher steht auf dem Lehrplan, die Schülerinnen und Schüler sind mit Eifer dabei

Bericht und Fotografien: Frau Jochem und Eltern der Klasse 1/2f
-105-

19. März 2020
Ein virtueller Galeriebesuch durch unsere Schule!

Den Kunstwerken, die unsere Schülerinnen und Schüler im Unterricht gestaltet haben, geht es in der Corona-Krise genauso wie ihren berühmten Vorbildern in den Museen weltweit: Fast niemand kann sie im Moment bewundern. Damit sie dennoch nicht unbeachtet in den leeren Schulfluren bleiben, präsentieren wir Ihnen hier einige besonders schöne Arbeiten und hoffen, Ihnen mit diesem virtuellen Kunstrundgang durch unsere Schule eine Freude zu bereiten!

Bericht und Fotografien: Herr Kohler
-104-

12. März 2020
Die Klasse 1/2f freut sich auf den Frühling...


Die Frühblüher werden von den Kindern sorgfältig eingetopft

... und sucht Frühblüher. Bereits an der Bushaltestelle konnten wir schon Krokusse und Narzissen sehen. "Das sind ja tatsächlich die gleichen Blumen wie in unserer Klasse", freuten sich die Kinder. Umso größer ist die Freude, als dann in der Gartenarbeitsschule sämtlche Frühblüher gesucht, gefunden, besprochen und sogar selbst eingepflanzt werden konnten. Stolz trug jedes Kind seine Osterglocke zum Spielplatz und später in die Klasse, wo sie einige Tage beobachtet werden konnten.


Die Klasse 1/2f mit ihren Frühblühern


Links/Mitte: Die Fühblüher werden vorgestellt
Rechts: ...und nach der Gärtnerarbeit geht es auf den Spielplatz

Bericht und Fotografien: Frau Jochem
-103-

12. März 2020
Tierisch beste Freunde
Die Willkommensklasse in der Gemäldegalerie


Links: Die Klasse vor dem Eingang
Rechts: Neben den Früchten gibt es auch Tiere zu entdecken

Zur Abwechslung verlagern wir heute den Kunstunterricht in die Gemäldegalerie am Kulturforum. In einem dreistündigen Workshop beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler mit Tiermotiven in der klassischen Malerei. „Tierisch beste Freunde“, so lautet der Titel der Veranstaltung. Zunächst betrachtet die Klasse mit der Museumspädagogin Frau Bellmann ausgewählte Gemälde, auf denen es viele interessante Tiere zu entdecken gibt.


Links: „Das Paradies“ von 1626
Rechts: Im Sitzen malen

Besonders das Gemälde „Das Paradies“ des niederländischen Malers Roelant Savery aus dem Jahr 1626 bietet eine schier unendliche Zahl an Tierdarstellungen. Auch auf vielen Stillleben sind zwischen Obst und Gemüse die unterschiedlichsten Tiere versteckt. Es dauert eine Weile, genau hinzuschauen und sie zu entdecken. Auch Sehen und genaues Beobachten muss gelernt werden.


Links: Tiere aus Ton modellieren
Rechts: Unser neuer Schüler Vahktarg aus Georgien

„Warum muss ich eine Stunde ein Bild ansehen?“ fragt Dilan, „Ich möchte lieber laufen und spielen!“...
Später können dann alle selbst kreativ werden. Zunächst erklärt Frau Bellmann, wie man mit angewinkelten Knien seine Beine zum Tisch umfunktionieren kann, auf dem das Skizzenpapier abgelegt wird. Dann geht es darum, mit wenigen Strichen ein Tier aus den Gemälden auszusuchen und großformatig darzustellen. Gar nicht so einfach, die richtige Auswahl zu treffen und die wesentlichen Linien zu zeichnen.
Später gehen wir in das museumseigene Atelier, in dem die Schülerinnen und Schüler an langen Tischen arbeiten können. Aus Ton versuchen sie Tiere zu modellieren, die Technik wird vorher genau erklärt. Am Ende dürfen alle die Werke mit in die Schule beziehungsweise nach Hause nehmen, die Mühe hat sich gelohnt! Vielen Dank an Frau Bellmann für die interessanten Stunden!


Links: Atanasije formt einen Elefanten
Rechts: Konzentration beim Formen der Tiere

Bericht und Fotografien: Frau Posth
-102-

11. März 2020
Die Willkommensklasse im Deutschen Technikmuseum


Links: Die Klasse mit Herrn Berger in der Eingangshalle
Rechts: Vor den Pferdeställen

Bei allen Schulklassen ist das Technikmuseum sehr beliebt und diesmal bekommen wir eine ganz besondere Führung. Zunächst erklärt uns Herr Berger die Geschichte des Gebäudes. Kaum jemand weiß, dass hier früher eine Eisfabrik war, in der Eisstäbe für die ersten Berliner Kühlschränke hergestellt wurden. Mit Pferdekutschen wurden die Stäbe in Berliner Haushalte transportiert und dort in Schränke mit Abtropfwannen eingehängt. Über viele Stunden konnten so Lebensmittel gekühlt werden, lange bevor es elektrische Kühlschränke gab.


Links: Der erste Computer von Konrad Zuse
Rechts: Modelle von Erfindungen

Herr Berger zeigt uns im Schnellgang fast alle Abteilungen, von den Pferdeställen mit Rampe in den ersten Stock zu den ersten Maschinen in der Metallindustrie. Weiter geht es zur Papierherstellung und Drucktechnik bis hin zu den ersten Computern. Der Höhepunkt sind historische Fahrräder und der weitläufige Lokschuppen mit den riesigen Lokomotiven und Zügen. Am Ende können die Kinder noch draußen über die Gleise laufen und sehen, wie eine Weiche funktioniert.


Links: Das riesige Rad der Lok
Rechts: Hier wird die Pik befeuert

Hier folgen die Berichte der Kinder, leicht korrigiert.

Ana, 12 Jahre alt:
Am Donnerstag sind meine Klasse und ich zum Technikmuseum gefahren. Im Museum waren viele Modelle von Flugzeugen und Autos.
Das Museum war früher eine Eisfabrik, ich habe sehr viel gelernt. Wir haben die alten Ställe gesehen und sehr viele alte Sachen.
Anschließend sind wir zu den Lokomotiven gegangen. Mir gefällt das Museum. Ich möchte wieder in dieses Museum gehen, weil es so interessant ist.

Atanasije, 10 Jahre alt:
Wir sind mit der U7 ins Deutsche Technikmuseum gefahren. Zuerst haben wir eine Maschine gesehen, welche 100 Jahre alt ist. Später sind wir in einen Stall gegangen. Da war jetzt eine Maschine für Papier. Wir haben das erste Fahrrad gesehen, welches aus Holz gebaut war. Danach sind wir zu den Zügen gegangen. Zuerst waren die Züge ein bisschen klein. Wir haben auch den ersten elektrischen Zug gesehen, er ist in Berlin gebaut worden. Dann waren wir bei den großen Zügen. Da war ein Zug, von dem ein Rad größer war als ich und auch Frau Posth. Für mich war es sehr interessant.


Links: Die Kinder testen die Zugbank aus Holz
Rechts: Die Gleise werden gestürmt

Esra, 10 Jahre alt:
Das Technikmuseum war sehr interessant. Im Museum habe ich ein Rad gesehen. Es war sehr groß. Ich habe einen alten Zug gesehen, der war hundert Jahre alt.
Ich habe auch einen elektrischen Zug gesehen. Dann sind wir zurück in die Schule gefahren.

Deniz, 10 Jahre alt:
Wir haben ganz viele tolle alte Bahnen, Fahrräder, Maschinen und alte Pferdeställe gesehen. Alles war sehr alt. Ich habe ein Fahrrad gesehen, es war zweihundert Jahre alt. Auch eine Bahn, die einhundert Jahre gefahren ist. Wir haben den ersten Computer von Konrad Zuse gesehen. Es war sehr gut.

Alle Kinder möchten das Museum noch einmal besuchen. Der Eintritt ist für Schülerinnen und Schüler kostenlos. Leider sind vorerst alle Berliner Museen geschlossen.

Bericht: Ana, Atanasije, Esra, Deniz und Frau Posth – Fotografien: Frau Posth
-101-

10. März 2020
Zille alaaf: Die 3a feiert Fasching im Haus der Jugend!

Am heutigen Montag besuchte die Klasse 3a das Haus der Jugend in der Zillestraße und feierte dort Fasching. Was die Kinder dabei alles erlebt haben, können Sie hier nachlesen!

 

Zoe:

Ich war eine Bauchtänzerin. Wir haben Musik gehört und getanzt. Es gab auch einzelne Stationen. Man konnte Dosen werfen, und es gab so ein Spiel, da gab es ein Klo aus Holz. Da musste man Klobürsten rein werfen. Immer wenn man gewonnen hatte, kriegte man Spielzeug-Dollar. Es gab auch einen kleinen Spielzeugladen. Mit den Spielzeug-Dollar konnte man sich etwas kaufen. Ich habe drei Armbänder, einen Radiergummi und drei Gummibälle gekauft. Danach haben wir Hamburger gegessen. Es war wirklich schön.

 

Viola:

Ich hab mich als Cheerleaderin verkleidet. Wir sind zum Haus der Jugend gegangen, um Fasching zu feiern. Nachdem wir angekommen waren, sind wir in einen Raum gegangen, um unsere Sachen abzustellen. Anschließend sind wir in einen Saal gegangen. Dort gab es Stände. An einem Stand konnte man Dosen werfen. Am Nachbarstand musste man versuchen, drei Bälle auf eine Zielscheibe zu werfen. Immer wenn man bei einem Stand getroffen oder etwas abgeworfen hatte, hat man etwas Spielgeld bekommen. Mit diesem Spielgeld konnte man sich etwas kaufen. Ich habe mir ein Armband ausgesucht. Wenig später gab es Essen. Wir bekamen Hamburger. Als wir fertig waren, haben wir getanzt und gespielt. Dann holten wir unsere Sachen und gingen zurück zur Schule. Es war ein sehr schöner Tag.

 

Noa:

Ich habe mich als Spion verkleidet. Wir sind um 9:30 los gegangen. Wir sind zum Haus der Jugend gegangen und ich war ziemlich aufgeregt. Dann habe ich mir ein Team gebildet. Wir haben sehr viel Geld gehabt, insgesamt 101 Dollar. Man konnte Dosen werfen und einen Ball in den Mund von einem Clown hinein werfen und Tic Tac Toe spielen. Ich fand es richtig cool, weil man versuchen musste, drei Karten in einer Reihe zu schaffen. Als es 11:32 war, habe ich mit Maks einen Kicker gefunden. Maks und ich waren die besten.

 

Ronja:

Ich war als Cheerleaderin verkleidet. Um 9:30 sind wir losgegangen ins Haus der Jugend. Eine Frau hat uns gezeigt, wo unser Zimmer war. Dann durften wir in den großen Saal, wo die Disco war. Es war cool. Ein bisschen später gab es Spiele. Es gab eine Holz-Toilette, wo man Klobürsten in die Toilette werfen musste. Man hatte nur einen Versuch. Man konnte noch viel mehr Spiele ausprobieren, auch eine Zielscheibe, wo man Bälle in die 50 werfen musste. Anschließend gab es noch ein Spiel, das hieß Dosenwerfen. Es standen Dosen aufeinander und man musste sie abwerfen. Es war cool. Ein bisschen später gab es essen. Wir bekamen Brötchen mit Boulette. Es war lecker. Danach konnte man nach dem Essen noch etwas auf der Bühne kaufen. Es war schön, mit der 3a Fasching zu feiern.

 

Mascha:

Gestern sind wir zum Haus der Jugend Fasching feiern gegangen. Zuerst sind wir in ein Zimmer für uns gekommen. Wir haben unsere Jacken ausgezogen. Dann sind wir in ein großes Zimmer mit bunten Lichtern gekommen. Im Zimmer waren sehr sehr viele Kinder. Danach hat eine Frau für uns erklärt was wir machen müssen. Sie hat gesagt, dass wir spielen müssen und wenn wir gewonnen haben dann bekommen wir Spieldollar. Da im Zimmer war die Bank, wo wir unser Geld wechseln konnten. Wir konnten noch wenn wir viel Geld haben etwas kaufen im „Spielzeugladen“. Dann haben wir Mittagessen gegessen. Und dann haben wir noch dreißig Minuten zu tanzen und etwas kaufen gehabt. Am Schluss waren alle glücklich. Und ja alle waren in sehr schönen Kostümen verkleidet. Mir hat dieser Ausflug viel Spaß gemacht!

 

Louise:

Ich habe mich als Engel verkleidet. Zuerst haben wir Mathe gemacht. Dann sind wir zum Haus der Jugend gegangen. Dort haben wir Disco gemacht. Anschließend habe ich mit Ajlin Stationen gemacht. An den Stationen konnte man Dosen werfen und auf eine Zielscheibe werfen. Bei den Stationen haben Ajlin und ich Geld verdient, also sozusagen Spielgeld. Mit dem Spielgeld haben wir uns Spielsachen gekauft. Ich habe mir einen Skelettanhänger für den Rucksack gekauft und zwei Flummis und noch viele andere Sachen. Dann gab es Essen und zwar Brötchen mit einer Bulette und Salat. Anschließend haben wir wieder Disco gemacht. Dann sind wir gegangen.

 

Maximos:

Ich bin als Agent gegangen. Zuerst waren wir in der Garderobe. Dann sind wir rein gegangen. Dort haben wir Spiele für Zille-Dollar gespielt. Beim Dosenwerfen hatte man drei Bälle und musste so viele Dosen wie möglich umwerfen. Beim Tic Tac Toe hatte man drei Karten und musste sie in eine Reihe bringen. Wenn man genug Geld hatte, konnte man sich etwas aussuchen. Man konnte sich Flummis und Spinners und noch vieles mehr kaufen. Dann gab es Mittagessen. Es gab Burger. Später sind wir zurück gegangen.

 

Malo:

Wir sind zum Haus der Jugend gegangen. Dann haben wir unsere Sachen abgelegt. Anschließend sind wir den Raum gegangen, wo die Spiele waren. Maks, Noa, Ronja, Viola und ich waren ein Team. Im Saal haben wir Tic Tac Toe und Dosenwerfen gespielt. Durch das Spielen der Spiele haben wir so viel Dollar gewonnen, dass wir Jungs einen Ball für die Hofpause kaufen konnten. Nach dem Spielen bin ich mit Freunden tanzen gegangen. Das Tanzen hat mir sehr viel Spaß gemacht. Mittagessen gab es auch: ein Brötchen mit Bulette. Nach dem Mittagessen wurde noch ein Gruppenfoto gemacht und dann sind wir wieder zurück zur Schule.

Bericht: Louise, Malo, Mascha, Maximos, Noa, Ronja, Viola und Zoe (Klasse 3a) – Fotografien: Herr Kohler
-100-

4. März 2020
Die Klasse 5b im Farblabor: Geheime Farbrezepturen und Alchemie auf Papier


Die Klasse 5b in der Berlinischen Galerie

Eren, Mimo, Mina, Mohammed, Riem, Tayfun und Yara aus der Klasse 5b berichten:

Eren: Die Klasse 5b ging am 2.03.2020 in die Berlinische Galerie. Als wir ankamen, haben uns zwei nette Frauen zum Workshop "Geheim Rezepturen" begrüßt. Erstmal haben wir eine Vorstellungsrunde gemacht, damit wir uns besser kennenlernen konnten.

Mohammed: Zuerst haben wir uns ein Bild des Malers Anton von Werner angeguckt. Er hat Ölfarben benutzt.

Tayfun: Auf dem Bild sahen wir viele Menschen, die nobel gekleidet waren und um eine Statue standen. Wir besprachen die verschiedenen Maltechniken. Danach bekamen wir Papier und Stifte und sollten mit einem Partner ein Bild besprechen.

Mohammed: Wir sollten nämlich Bilder finden, die mit anderen Farben als mit Ölfarben gemalt worden sind. Wir sollten die Bilder beschreiben und sie anschließend den anderen Schülerinnen und Schülern vorstellen.


Tuana und Mina stellen ihre Bilder vor und gehen dabei besonders auf das verwendete Malmittel ein

Mina: Ich war mit Mohammed in einer Gruppe. Ich fand das Bild von Werner Heldt am besten, weil es kurz nach dem Zweiten Weltkrieg auf eine Tür mit Wachmalstiften und Schminke (Lippenstift) gemalt wurde.

Eren: Kayra und ich haben uns das Bild von Yusuff Abbo ausgesucht. Nach 20 Minuten haben wir uns getroffen und die Bilder vorgestellt.

Mohammed: Nach einer Pause gingen wir ins Atelier. Es wurden zwei Gruppen gebildet, eine Gruppe hat Blüten, Holz, Blätter, Zwiebelschalen, Kaktusläuse und Früchte gekocht, um daraus Tinten herzustellen, mit denen man malen kann. Die andere Gruppe hat mit den Tinten gemalt. Die Gruppen haben sich abgewechselt.


Links: Mina und Eren kochen ihre Tinte aus diversen Zutaten
Rechts: Efe und Mimo sind von den Reaktionen, welche die Tinten auf dem Papier mit den vielen Stoffen eingehen, begeistert


Mimo: Ich habe Tinte aus Distelblüten gekocht. Beim Malen habe ich Rotkohlsaft, Zitronensaft und Natron auf Papier gemischt. Und was ich cool fand, war, dass man alles miteinander vermischen konnte. Alles was man sah, konnte man einfach auf das Papier schütten und es sah einfach cool aus. Der Ausflug war super.

Riem: Das Schöne an dem Workshop war, dass einfach etwas entstanden ist. Man bestimmt gar nichts, es passiert einfach, denn wir hatten nicht die normalen Farben, wie wir sie kennen, sondern Farben aus Holunder, Läusen (keine Haarläuse, sondern Cochenilleläuse), Holz, Blüten und noch viel mehr hergestellt. Es gab auch Natron, Blüten und Zitronensaft. Diese Stoffe reagierten faszinierend auf die Farben. So änderten sich z.B. einfach die Farben. Alles war sehr faszinierend. Nachdem wir die Gruppen wechselten, haben wir nun Farben gekocht. Ich habe aus Cochenilleläusen rote Farbe hergestellt. Ich goss dazu Wasser in einen Topf, gab ein Löffel Salz dazu und die Cochenilleläuse. Es entstand eine tiefrote Farbe. Ich musste sie 20 Minuten lang umrühren. Als sie fertig war, füllten wir sie in Gläser. Es hat mir viel Spaß gemacht. Man hat sich einfach wie eine Wissenschaftlerin und wie eine Künstlerin gefühlt. Es war Super!


Links und Mitte: Aus Wurzeln, Samen, Blüten und Blättern von Färberpflanzen, Früchten und Schalen werden Tinten gekocht
Rechts: Riem präsentiert einen besonderen Bestandteil einer Tintenrezeptur: Cochenilleläuse


Eren: Ich habe diese Zutaten beim Kochen verwendet: Johannisbeeren, Walnussschalen und ein bisschen Salz. Nachdem wir unsere Tinte gekocht haben und wir nun mit den Tinten malen durften, habe ich auf meine Farben die folgenden Zutaten gegeben: Waschmittel, Soda, Zucker, Natron, Vitamin-C und Essig. Ich habe diese Zutaten alle benutzt, weil ich Antikunst machen wollte und ich nicht wusste, wie man das schön zusammenmischt. Bei mit gab es auf meinem Blatt - als ich Essig, Natron und Soda vermischte - eine chemische Reaktion, die war richtig cool. Der Ausflug gefiel mir sehr gut, weil ich was Neues gelernt habe.

Mina: Ich habe meine Tinte so gemacht: Zuerst habe ich Wasser mit Alaun aufgekocht, dann habe ich gerührt, bis sich das Alaun aufgelöst hat. Nun habe ich die Eichenschalen reingemacht. Das Wasser wurde gleich braun. Jetzt habe ich noch Cochenilleläuse reingemacht. Weil die Tinte zu dunkel war, durfte ich noch Johannisbeeren hinzufügen. Nach einer Weile wurde die Tinte heller. Dann musste ich die Tinte noch 20 Minuten kochen lassen. Als die Tinte fertig war habe ich ein Glas genommen und die Tinte durch ein Sieb und ein Trichter in das Glas gegossen. Dann habe ich endlich auch malen dürfen: Ich habe mein erstes Bild mit Tinten aus Cochenilleläusen, Zwiebelschalen und Distelblüten gemalt. Und damit ich auch eine chemische Reaktion erzeugen konnte, habe ich Essigessenz, Zitronensaft, Backpulver, Salz und Soda raufgegossen. Bei meinem zweiten Bild habe ich die Tinte auch raufgesprenkelt. Die Bilder sahen einfach unfassbar schön aus. Und ich fand, es war einfach der beste Ausflug. Wir durften unsere selbst hergestellten Tinten auch mitnehmen.


Vertieft in Farbwelten: Unter Verwendung von Säuren und Laugen entstehen experimentelle Bilder

Mohammed: Ich habe dunkelgrüne Tinte aus Birkenblättern und Früchten hergestellt. Die andere Gruppe hat mit den Tinten gemalt. Man konnte auch Zitronensäure, Salz, Blütenstaub, Soda, Samen, Zucker und Natron benutzen, um zu sehen, wie die Tinten mit diesen Stoffen reagieren. Ich habe zuerst Rotkohlsaft mit Soda vermischt, es entstand dadurch ein violetter Farbton. Dann habe ich Zucker mit Essig vermischt und es auf mein Bild gegossen, da wo es hinfloss, hat sich die Farbe auch verändert, es wurde hier alles dunkler. Mir hat der Ausflug sehr gefallen.

Yara: Auf mein Bild habe ich zuerst Holunderbeeren rauf gelegt, dann habe ich Essig und Natron rauftropfen lassen. Das hat sich dann alles gemischt und es ist sehr schön geworden. Anschließend durften wir Tinten kochen. Ich habe Wasser in einem Topf gefüllt und danach Holunderbeeren und Zwiebelschalen dazugegeben. Es begann schnell zu schäumen und es entstanden Blasen. Wir haben ein paar Tinten mitgenommen. Der Ausflug war sehr cool.

Bericht: Eren, Mimo, Mina, Mohammed, Riem, Tayfun, Yara (Klasse 5b) – Fotografien: Herr Post
-99-

3. März 2020
Großer Erfolg für unsere Fußball-Mädchen:
2. Platz bei der Hallenturnier-Endrunde für Klasse 3 und 4!


Stolz präsentieren unsere Fußball-Mädchen ihre Urkunden und Silbermedaillen

Nur die Besten dürfen mitspielen: Bei der Hallenturnier-Endrunde für Klasse 3 und 4 von „Integration durch Sport“ treten ausschließlich Teams an, die bei einem der drei Vorrundenturniere den 1. oder 2. Platz belegt haben. Trotz dieser hochkarätigen Konkurrenz feierten unsere Fußball-Mädchen heute einen gigantischen Erfolg und landeten auf dem 2. Rang!

Schon die Qualifikation für die Endrunde war eine beachtliche Leistung, gelang diese doch erst zum dritten Mal in der Geschichte unserer Mädchenfußball-AG und trotz des krankheitsbedingten Fehlens der stärksten Viertklässlerin. Ohne Mittelfeld-Motor Sulaf (4c) hatten sich unsere Fußball-Mädchen beim Vorrundenturnier den 2. Platz und damit die Startberechtigung für die Endrunde erkämpft!


Links: Obwohl erst in der 3. Klasse, ist Mera - hier im Duell mit Leonie - bereits Stammspielerin im Mittelfeld
Rechts: Abi zeigt sich vor Turnierbeginn optimistisch

Beim Endrundenturnier in der Heinrich-Seidel-Grundschule war Sulaf wieder dabei und rückte für Ronja (3a) in den Kader, die sie in der Vorrunde glänzend vertreten hatte. Ansonsten war der Kader identisch: Neben Sulaf stellten sich Mera (3b), Leonie (3c), Abi, Lea (beide 4b), Ylva, Irem, Sophia und Lilly (alle 4c) der sportlichen Herausforderung!

Die sechs qualifizierten Teams waren in zwei Dreiergruppen aufgeteilt, die zunächst die Halbfinalteilnehmer ausspielten. Unsere Fußball-Mädchen trafen zunächst auf die Ebereschen-Grundschule aus Marzahn-Hellersdorf, die von Turnier-Schiedsrichter Anton Kühn zum Turnierfavoriten erklärt worden war. Er sollte mit seiner Prognose Recht behalten: Lange hielt unsere Auswahl mit Irem im Tor, Sophia und Lea in der Abwehr, Sulaf und Mera im Mittelfeld sowie Abi im Sturm das Spiel offen und hatte auch eigene Chancen, aber eine Minute vor Schluss gelang dem spielstarken Gegner doch noch das 1:0, dem kurz darauf auch noch das 2:0 folgte. Besonderes Pech hatte Sophia: Sie agierte nicht nur beim zweiten Gegentreffer zu passiv, sondern knickte auch noch um, sodass sie im weiteren Turnierverlauf nicht mehr eingesetzt werden konnte.


Links: Mera dominierte mit ihrer Schwester Sulaf das Mittelfeld, während Leonie für frischen Wind im Angriff sorgte
Rechts: Zuverlässig und abgeklärt präsentierte sich Lea in der Abwehr

Da die Ebereschen-Grundschule in ihrem zweiten Spiel gegen die Bürgermeister-Herz-Grundschule aus Kreuzberg unentschieden gespielt hatte, musste unsere Mannschaft ihr letztes Gruppenspiel unbedingt gewinnen. Deshalb ließ Trainer Herr Kohler nun viel offensiver spielen: Ylva und Lilly rückten für Sophia und Lea ins Team, doch nur Ylva spielte in der Abwehr, während Lilly im Sturm neben Abi auflief. Unsere Fußball-Mädchen dominierten das Spielgeschehen eindeutig und kamen auch zu guten Chancen, aber das erlösende 1:0 wollte einfach nicht fallen. Schließlich durfte doch noch gejubelt werden: 30 Sekunden vor Abpfiff behielt Lilly im Strafraum-Getümmel die Übersicht und bugsierte den Ball über die Torlinie! Ihr fünftes Tor in diesem Schuljahr war ihr mit Abstand wichtigstes, denn nun stand unsere Auswahl im Halbfinale!


Links: Leistungsträgerinnen im Tor und im Mittelfeld: Irem und Sulaf
Rechts: Sowohl im letzten Vorrundenspiel als auch im Halbfinale avancierte Lilly zur Matchwinnerin

Dort wartete mit der Möwensee-Grundschule jener Gegner, auf den unsere Mannschaft bereits beim Vorrundenturnier zweimal getroffen war und dabei einmal 0:1 und einmal 0:0 gespielt hatte. Waren damals beide Partien relativ ausgewogen mit minimalen Feldvorteilen für unsere Fußball-Mädchen verlaufen, war das Halbfinale nun eine der einseitigsten Begegnungen seit langem. Doch weil unsere Spielerinnen beste Torchancen ungenutzt ließen, blieb es bei einem angesichts der Spielanteile grotesk anmutenden 0:0, sodass die Entscheidung im Siebenmeterschießen fallen musste.


Links: Lea hat beim Aufwärmspiel den Ball erobert
Rechts: Ylva ist zum Torschusstraining bereit

Hier lesen und sehen sie weiter...

Dabei legte der Gegner gut vor: Die ersten beiden von drei Schützinnen trafen gleich, doch auch Sulaf war erfolgreich. Ylva hingegen scheiterte, obwohl sie hart und platziert geschossen hatte, an einem glänzenden Reflex der Torhüterin. Nachdem Irem den dritten gegnerischen Strafstoß abwehren konnte, musste Abi treffen, um unser Team im Spiel zu halten. Mit einem wuchtigen Schuss in die rechte obere Ecke gelang ihr das auch. Danach verschossen gleich drei Gegnerinnen, doch weder Irem noch Mera konnten das ausnutzen. Erst Lilly behielt die Nerven und verwandelte ihren Siebenmeter eiskalt mit einem platzierten Schuss in die linke untere Ecke!


Links: Mera visiert das Tor an
Rechts: Abwehrchefin Sophia verletzte sich leider schon im ersten Spiel

Damit standen unsere Fußball-Mädchen im Finale und hatten das beste Ergebnis bei der Hallenturnier-Endrunde in der Geschichte unserer Schule eingestellt: 2016/17 hatten unsere damaligen Spielerinnen ebenfalls das Finale erreicht und sich der Käthe-Kollwitz-Grundschule erst im Siebenmeterschießen geschlagen geben müssen. Heute wartete im Finale jedoch erneut die Ebereschen-Grundschule und ließ unseren Fußball-Mädchen keine Chance. Erst nachdem der Gegner schon zwei Tore geschossen hatte, ergab sich für Leonie die erste Gelegenheit für unsere Schule.


Links: Ylva und Lea beobachten den Torabschluss ihrer Mitspielerinnen
Rechts: Sulaf präsentierte sich gewohnt ballgewandt

Der 2. Platz in diesem hochkarätigen Teilnehmerfeld ist dennoch ein gigantischer Erfolg, zumal unsere Dreiergruppe die deutlich stärkere war, was sich darin zeigte, dass beide Halbfinalisten aus dieser Gruppe im Finale erneut aufeinandertrafen. Erfreulich war auch, dass nicht nur langjährige Leistungsträgerinnen wie Sulaf, Irem und Abi für diesen Erfolg verantwortlich waren, sondern auch in der Vergangenheit eher unauffällige Spielerinnen großen Anteil daran hatten: Lilly etwa setzte ihre großartige Entwicklung der letzten Monate fort und avancierte sowohl im letzten Gruppenspiel als auch im Halbfinale zur Matchwinnerin! Zurecht stolze Fußball-Mädchen nahmen bei der Siegerehrung ihre Urkunden und Silbermedaillen in Empfang und freuen sich nun bereits auf die Soccerturniere im Frühling!


Links: Stärkung zwischen den Spielen
Rechts: Unsere Fußball-Mädchen holen sich bei der Siegerehrung ihre Urkunden und Medaillen ab

Bericht und Fotografien: Herr Kohler
-98-

28. Februar 2020
Vorlesewettbewerb Kreis Charlottenburg:
Jülide Tüten siegt in Charlottenburg!


Jülide (links) und ihre Klassenkameradinnen, die zu ihrer Unterstützung mitgekommen sind.

Farida und Jülide aus der Klasse 6b berichten:

Am 19.02.2020 nahm unsere Schulsiegerin Jülide (6b) an der nächsten Runde des Vorlesewettbewerbs teil. Sie fand in der Heinrich-Schulz-Bibliothek statt. Jülide las aus dem Buch „Lea und die Pferde – Das Glück der Erde“ von Sarah Lark vor. Jedes Kind hat auch einen Fremdtext vorgelesen. Es war die Kreisrunde von Charlottenburg, die nächste Runde wird der Wettbewerb von Charlottenburg-Wilmersdorf sein.
Es gab von neun Kindern zwei Sieger/innen. Jülide und noch ein Mädchen namens Helena haben gewonnen. Wir freuen uns auf die nächste Runde!


Jülide beim Lesen und nach dem Vorlesewettbewerb

Interview
Farida: Wie hast du dich gefühlt, als du gelesen hast?
Jülide: Ich hatte ein gutes Gefühl gehabt, weil ich zuhause geübt habe.

Farida: Wie hast du dich gefühlt, als du erfahren hast, dass du gewonnen hast?
Jülide: Ich war erstaunt und konnte es kaum glauben. Ich war super erleichtert.

Bericht/Interview: Farida und Jülide (Klasse: 6b) - Fotografien:
-97-

27. Februar 2020
Die Willkommensklasse auf der Berlinale

Vom 20.02. bis 01.03. fand in Berlin wie jedes Jahr die Berlinale statt, in diesem Jahr zum 70. Mal. Gezeigt wurden rund 400 Filme in den verschiedenen Sektionen, darunter auch in der Reihe Generation, die aufgeteilt ist in die Sektionen Kplus für Kinder bis 14 Jahre und 14plus für über 14-Jährige.

Mit viel Glück konnten wir Karten für den mongolischen Film „Die Adern der Erde“ in der Reihe Kplus bekommen. Der Film wurde auf Mongolisch gezeigt, mit englischen Untertiteln und zusätzlich live Deutsch eingesprochen. Dank der ruhigen Erzählweise und der langen Kameraeinstellungen war aber trotzdem alles gut verständlich
.
Das Besondere bei Berlinale Vorführungen: Nach dem Film erscheint das gesamte Filmteam auf der Bühne, sogar die beiden kleinen Geschwister aus dem Film sind aus der Mongolei angereist.

Die Klasse staunt, und bei der anschließenden Fragestunde trauen sich Dilan und Malak sogar, ihre Fragen vor dem großen Publikum ins Mikrofon zu sprechen. Dilan möchte wissen, ob die Menschen in der Mongolei tatsächlich in Zelten leben, so wie im Film. Und Malak fragt: “Wie ist es möglich, dass das Auto nach dem schweren Unfall wieder fahren kann?“

 


Die Klasse mit dem Berlinale Bären

 

 

Hier sind die Berichte der Kinder:

Deniz, 9 Jahre alt, aus der Türkei:

Am Dienstag sind wir zur Berliner Urania gefahren. Wir haben den Film
„Die Adern der Erde“ gesehen. Im Film gibt es eine Familie. Diese Familie lebt in der Mongolei in einem Zelt. Der Junge geht zur Schule. Er möchte zu einer TV Show gehen, die heißt „Mongolia‘s Got Talent“. Er singt das Lied: „Die goldene Erde“. Dann war der Film fertig. Mit der U 2 sind wir zurück in die Schule gefahren.

Esra, 10 Jahre alt, aus der Türkei:

Der Film war ein bisschen traurig. In dem Film gibt es einen Jungen, er ist 12 Jahre alt. Eines Tages fährt der Junge mit seinem Vater im Auto. Plötzlich macht der Vater einen Unfall und er ist tot. Dann geht der Junge nicht mehr zur Schule. Er arbeitet bei den Goldgräbern. Dann singt der Junge wieder und die Jury hört das Lied.


Links: Die Eintrittskarten für die ganze Klasse - Rechts: Vorfreude auf den Film

Perla, 8 Jahre alt, aus Polen:

Der Held von dem Film ist Amra. Er ist 12 Jahre alt und er wohnt in einem Zelt. In dem Zelt waren viele Teppiche und Bilder. Es war witzig, als die Jungen Zucker aus einer Dose in die Tasche gelegt haben. Für mich war traurig, als der Unfall passiert ist und der Vater tot war. Es war seltsam, dass der Junge Auto gefahren ist. Die Familie hatte viele Schafe. Der Film war witzig und traurig.

Dilan, 10 Jahre alt, aus der Türkei:

Die Familie ist sehr arm. Eines Tages besuchen sie ihre Tante und ihre Cousins. Und sie umarmen sich. Dann geht der Junge in die Schule.
Die Lehrerin sagt: „Ich brauche eine Unterschrift der Eltern!“ Aber der Vater gibt die Unterschrift erst zwei Tage später. Und am Morgen fahren sie durch die Steppe. Dann macht der Vater einen Unfall. Er ist tot. Der Junge soll Käse verkaufen, aber er versteckt den Käse. Er arbeitet in der Goldmine.
Er gibt der Mutter das Geld. Eines Tages singt er vor der Jury. Und die Jury meint, er singt sehr schön. Aber wir wissen nicht, ob er gewonnen hat.


Links: Das Filmteam auf der Bühne - Rechts: Auch die beiden mongolischen Kinderdarsteller sind anwesend

Ante, 10 Jahre alt, aus Kroatien:

Der Junge muss in einer Goldmine arbeiten, weil seine Familie kein Geld hat. Er kann reiten und er geht zu „Mongolia‘s Got Talent“. Er will das Gold nicht. Er nimmt den Zucker und wirft ihn in die Maschine. Dann ist plötzlich die Maschine kaputt. Dann am Ende hat er gesungen. Das Lied heißt:
„Goldene Erde“.

Links: Malak stellt eine Frage - Rechts: Auch Dilan traut sich

Bericht: Deniz, Esra, Perla, Dilan, Ante und Frau Posth - Fotografien: Frau Posth
-96-

26. Februar 2020
Die 6a und 6c wagen sich auf das Eis: Ausflug auf die Eisbahn

Emilia und Philine aus der 6c berichten:

Am Donnerstag, dem 27.02.2020, waren die 6a und die 6c zum Schlittschuhlaufen in der Eishalle am Olympiastadion.

Einige Kinder sind sehr beeindruckend gelaufen, andere Kinder haben erst mit dem Schlittschuhlaufen angefangen.

Manche Kinder sind hingefallen, doch es gab keine größeren Verletzungen.

Bericht: Emilia und Philine (Klasse 6c) - Fotografien: Frau Hellmann
-95-

13. Februar 2020
Unsere Fußball-Mädchen erkämpfen sich 2. Platz beim Hallenturnier für Klasse 3 und 4!


Unsere Fußball-Mädchen präsentieren stolz ihre Urkunden und Medaillen

Nach dem Pressetermin ist vor dem Turnier: Unmittelbar im Anschluss an die Veranstaltung bei Hertha BSC fuhren unsere Fußball-Mädchen zu einem Hallenturnier für Dritt- und Viertklässlerinnen in der Möwensee-Grundschule. Obwohl mit Sulaf die stärkste Spielerin krankheitsbedingt fehlte, erkämpften sich unsere Fußball-Mädchen einen hervorragenden 2. Platz und qualifizierten sich damit für das große Endrundenturnier!

Sulaf (4c) ist eine überragende Dribbelkünstlerin, die allein in diesem Schuljahr schon 19 Tore geschossen hat und auch in der Schulmannschaft bereits eine tragende Rolle einnimmt. Im Team der Dritt- und Viertklässlerinnen macht sie oft den Unterschied aus und ist eigentlich unverzichtbar. Entsprechend groß war das Bedauern bei Trainer Herr Kohler am Morgen, als ihre ebenfalls sehr talentierte Schwester Mera (3b) sie krankmeldete.


Während noch die Überbleibsel des Sport-Unterrichts weggeräumt werden, spielen sich unsere Fußball-Mädchen bereits ein

Doch lange wollten sich weder Trainer noch Spielerinnen mit Jammern aufhalten. Schnell war klar: Nicht eine einzelne Spielerin, etwa die für Sulaf in den Kader nachgerückte Ronja (3a), würde Sulaf alleine ersetzen können, sondern gemeinsam würde die Mannschaft das Fehlen ihres Mittelfeld-Motors kompensieren müssen.

Insgesamt vier Mannschaften waren zu dem Turnier angetreten, neben dem Gastgeber und unserer Schule waren das die Charles-Dickens-Grundschule und die Kolumbus-Grundschule. Unsere Mannschaft traf zunächst auf die Möwensee-Grundschule. Im Tor stand Abi (4b), die Abwehr bildeten Irem (4c) und Lea (4b), im Mittelfeld liefen Sophia (4c) und Mera auf und im Sturm startete Ylva (4c). Für sie wurde später Leonie (3c) eingewechselt. Dabei agierten unsere Fußball-Mädchen zu zaghaft und konnten ihre eigentlich überlegene Spielanlage nicht in Erfolge ummünzen. Im Gegenteil: Praktisch mit dem Schlusspfiff kassierte unser Team nach einer Fehlerkette, die von Sophia bis Abi reichte, einen Gegentreffer zur 0:1-Auftaktpleite.


Sophia im Duell mit Lilly und Ronja im Zweikampf mit Irem

In der anschließenden Mannschaftsbesprechung bemängelte Herr Kohler die fehlende Entschlossenheit und forderte, im folgenden Spiel gegen die Kolumbus-Grundschule den Gegner von Beginn an unter Druck zu setzen. Die Aufstellung wurde grundlegend verändert: Im Tor stand nun Irem, Sophia rückte zurück in die Abwehr und unterstütze dort Lea, im Mittelfeld nahm Ronja den Platz an Meras Seite ein und Abi lief nun im Sturm auf. Die Vorgaben wurden perfekt umgesetzt: Das frühe Anlaufen von Abi, Ronja und Mera führte zu zahlreichen Ballgewinnen in der gefährlichen Zone und zu guten Torgelegenheiten. Zwei davon nutzte Abi zu einem hochverdienten 2:0-Erfolg.

Im der folgenden Begegnung mit der Charles-Dickens-Grundschule gelang es unseren Fußball-Mädchen, bei denen nun auch Lilly (4c) zu ihrem ersten Einsatz in der Abwehr kam, leider nicht, ihre klare Überlegenheit auszuspielen. Der noch sehr unstrukturiert auftretende Gegner lief meistens die ballführende Spielerin mit fast allen Feldspielerinnen an, aber unsere Auswahl schaffte es nicht, durch Verlagerungen das Spiel breit zu machen. Leonie hatte nach Abis Zuspiel eine gute Gelegenheit und schloss zielstrebig per Direktabnahme ab, doch die Torhüterin konnte glänzend parieren. So blieb es bei einem torlosen Unentschieden.


Ballgewandt präsentieren sich Lilly und Abi

In der Rückrunde konnte das gleiche Resultat gegen die Möwensee-Grundschule eingefahren werden. Dabei hatten beide Mannschaften den Siegtreffer auf dem Fuß: Abi lief frei auf das gegnerische Tor zu, nachdem Sophia den Ball toll durchgesteckt hatte, schoss aber neben das Tor. Auf der anderen Seite hatte die Möwensee-Grundschule kurz vor Schluss eine riesige Chance, die sie anders als im Hinspiel dieses Mal aber nicht nutzen konnte.

Im zweiten Duell mit der Kolumbus-Grundschule gelang im letzten Augenblick der zweite Sieg: Mera eroberte im Strafraum den Ball und schloss aus spitzem Winkel eiskalt ab! Damit war bereits vor dem letzten Spiel sicher, dass unsere Mannschaft das Turnier auf dem 2. Platz beenden würde. Gegen die Charles-Dickens-Grundschule konnte deshalb experimentiert werden: Leonie stand nun im Tor und Irem durfte nach vier Einsätzen zwischen den Pfosten einmal als Stürmerin auflaufen. Weil Leonie einen Abwurf zu kurz ausführte und im Sturm wieder die Breite fehlte, ging das Spiel 0:1 verloren, doch hatte dies wie oben beschrieben keinen Einfluss mehr auf die Abschlusstabelle.


Links: Irem läuft Ronja davon - Rechts: Pause nach anstrengenden Spielen

Bei der Siegerehrung konnten sich unsere Fußball-Mädchen über Urkunden und Silbermedaillen freuen. Für Irem gab es zudem eine persönliche Ehrung: Sie war von den Trainern und den Turnier-Veranstaltern zur besten Torhüterin gewählt worden. Nach Celine im Schuljahr 2014/2015 und Ragad im Schuljahr 2016/2017 ist sie erst die dritte Keeperin in der Geschichte unserer Mädchenfußball-AG, der eine solche Ehrung zuteil wurde!

Durch den 2. Platz haben sich unsere Fußball-Mädchen auch zum insgesamt dritten Mal und zum zweiten Mal in Folge für das große Finalturnier in dieser Altersstufe qualifiziert, das am 13. Februar in der Heinrich-Seidel-Grundschule stattfinden wird. Das ist ein großer Erfolg! Es spricht für die Moral und die Einstellung unserer Fußball-Mädchen, dass sie sich weder von Sulafs Fehlen noch von der Auftakt-Niederlage beirren ließen und sich durch mannschaftliche Geschlossenheit diesen 2. Platz erkämpften!

Links: Irem wird als beste Torhüterin ausgezeichnet - Rechts: Unsere Fußball-Mädchen erhalten ihre Urkunden und Medaillen

Bericht und Fotografien: Herr Kohler
-94-

12. Februar 2020
Albirea gegen Draco - Die 5b im Atze-Musiktheater


Vor- und nach dem Stück - Es hat allen sehr gefallen!

Yagmur aus der Klasse 5b berichtet:

Am 21.01.2020 gingen wir in das Atze Musiktheater. Das Stück, das wir uns angeschaut haben hieß „Albirea“. In dem Stück ging es um drei Geister: Draco - der Geist des Krieges und der Boshaftigkeit, Auriga – der Geist des Friedens, der auch die Lebenssterne vergibt und Albireo – der Geist des Gleichgewichts. Albireo sorgt als Waage zwischen Glück und Unglück, Recht und Unrecht für Gleichgewicht.
Das Stück begann damit, dass Draco der erste sein wollte, der den Menschen etwas gab. Auriga gab den Menschen nämlich den Lebensstern bei der Geburt. Doch dann schaffte es Draco die Macht an sich zu reißen und zu regieren. Auch fand Draco, dass die Menschen zu oft „Warum?“ gesagt haben. Er hat deshalb dieses Wort verboten, die Menschen sollten keine Fragen mehr stellen. Die Menschen verloren ihren Lebensstern, weil sie nicht mehr an Auriga glaubten.
Es gab einige Menschen, die aber weiterhin an Auriga glaubten. Man nannte sie „Die Wankelmütigen“. Eines Tages gebar eine der Wankelmütigen ein Mädchen. Bei der Geburt des Mädchens starb seine Mutter. Das Mädchen aber verschwand, weshalb es keinen Namen bekam. Nach 150 Monaten ging ein Wankelmütiger Namens „Elnard“ im Wald jagen. Dort war traf er auf ein Mädchen, das sich wie ein Tier benahm. Elnard freundete sich mit ihr an und brachte sie zu seinen Freunden, den Wankelmütigen. Das Mädchen hatte etwas Angst, als sie Elnards Freunde sah. Alle haben Elnard angestarrt und ihn gefragt: „Bist du dir sicher, dass sie uns nicht betrügt?“ Elnard antwortete mutig: „Ja, ich bin mit ganz sicher, dass wir ihr vertrauen können“ Die Wankelmütigen fragten das Mädchen, wann es geboren wurde und wer ihre Mutter war: Das Mädchen antwortete: „Ich bin vor 150 Monaten geboren worden und meine Mutter ist bei meiner Geburt gestorben. Ich bin im Wald aufgewachsen.“
Die Wankelmütigen bemerkten, dass das Mädchen, das gerade vor ihnen stand, das Kind war, welches bei der Geburt verschwunden war. Sie gaben dem Mädchen den Namen „Albirea“. Sie schaffte es nun, die Welt wieder in das Gleichgewicht zu bringen.
Ich fand das Stück war Super. Einige Stellen wurden etwas langweilig, aber sonst war es eine gute Idee, die drei Geister vorkommen zu lassen und ein Stück zur Weltrettung zu machen. Im Stück kamen auch viele tolle Lieder vor.

Tayfun aus der Klasse 5b berichtet:

Am 21.01.2020 besuchten wir das Atze-Musiktheater. Wir schauten uns das Stück Albirea an. Die Hauptpersonen
waren die drei großen Geister. Sie hießen Draco, Albireo und Auriga. Es war ein Fantasie-Musical. Draco hatte die Aufgabe die Menschen auf seine dunkle Seite zu ziehen. Auriga hatte die Aufgabe die Menschen einen Lebens Stern zu geben und Albireos Aufgabe war das Gleichgewicht zwischen gut und böse zu halten. Albirea ist ein junges Mädchen, das im Wald aufgewachsen ist und den Kampf gegen Draco auf nehmen soll. Es gefiel mir nicht so ganz, weil ich manche Sachen ich nicht verstanden habe.

Bericht: Yagmur und Tayfun (Klasse 5b) - Fotografien: Herr Post
-93-

11. Februar 2020
Thomas Sutter im Unterricht

Der Autor und Komponist zahlreicher Stücke des Atze-Musiktheaters in der Ludwig-Cauer-Grundschule


Gestern in seinem Stück und heute in der 5b: Thomas Sutter und die Klasse 5b

Tuana aus der Klasse 5b berichtet:

Wir waren am 21.01.2020 im Atze Musiktheater. Dort haben wir uns ein schönes Stück, das sich" Albirea" nannte angesehen . Das Stück handelte von drei Geistern. Jeder Geist war anders , einer war böse , einer war lieb und der letzte Geist hielt alles im Gleichgewicht . Der böse Geist hieß Draco, der nette Auriga und der, der das Gleichgewicht hielt, hieß Albireo. Aber Draco wollte die Welt alleine regieren. Aber es würden alle Menschen sterben, wenn einer der beiden Geister Draco oder Auriga es schafft, die Welt zu beherrschen. Das Stück war sehr schön, es gab spannende und aufregende Szenen. Es hat mir sehr gefallen.

Es war ein toller Zufall, dass am nächsten Tag der Autor, der gleichzeitig auch der Komponist des Stückes ist, unsere Klasse besuchte. Er hieß Thomas Sutter. Eigentlich war er nur in unserer Schule, weil er mit zwei anderen Klassen ein Musikprojekt machte. Wir durften ihm Fragen stelle und er hat uns diese beantwortet. Wir haben ihm gesagt, wie uns das Stück gefiel. Wir haben ihn auch gefragt, warum Albireo einen Kopfstand gemacht hat. Er hat uns erklärt, dass er darstellen wollte, wie Albireo alles im Gleichgewicht hält. Wir haben ihn auch gefragt, wie er auf die Idee gekommen ist, dass Stück zu schreiben. Am Schluss hat Thomas Sutter uns sogar Autogramme verteilt.


Die Schülerinnen und Schüler haben viele Fragen an Thomas Sutter

Bericht: Tuana (Klasse 5b) - Fotografien: Herr Post
-92-

10. Februar 2020
Die Klasse 5b besucht das Alte Ägypten


Links: Das Modell einer Pyramide wird bestaunt - Rechts: Vor den Büsten hoher Beamter und Pharaonen

Mohamed aus der Klasse 5b berichtet:

Die Klasse 5b war 8.01.2020 im Neuen Museum. Nachdem wir unsere Jacken und Taschen abgegeben haben, sind wir mit unserer Ausstellungsführerin zu einem Nachbau einer Pyramide gegangen. Man konnte mit Schaltern einzelne Gebäudeteile hoch- und runterfahren lassen, um in die Räume blicken zu können.
Mit einem riesigen Transportfahrstuhl sind wir nun in den zweiten Stock gefahren. Hier sahen wir Reliefs, auf denen Nofretete und Echnaton zu sehen waren. Auch waren hier Statuen und Büsten aus Stein zu sehen. Viele waren noch nicht fertiggestellt, da die Stadt, in der sie erstellt wurden, nach dem Tod des Pharaos verlassen wurde.
Jetzt konnten wir die Weltberühmte Büste der Nofretete sehen. Ein ganzer Raum war für sie. Darin war auch eine Nachbildung, die man anfassen durfte.
Anschließend gingen wir in einen kleinen Raum und haben uns weitere Reliefs angeguckt. Nun haben wir uns das Grab eines hohen Beamten angesehen. Es war voller Hieroglyphen.
Zum Schluss sahen wir noch drei Mumien von Babys.
Es war ein sehr interessanter Ausflug.


Links: Vor dem Büstenfragment Echnatons - Rechts: Die Familiendarstellung Echnatons im Relief

Elias aus der Klasse 5b berichtet:

Am 8.01.2020 besuchte die Klasse 5b das Neue Museum. Wir sahen uns die Ausstellung zum alten Ägypten an. Mit dem Aufzug fuhren wir in den zweiten Stock. Wir haben darüber gesprochen, wie die Pharaonen zu Pharaonen wurden. Es war so: Der Pharao hatte sehr viele Frauen, damit sie auch einen Jungen bekommen. Dann wurde der Junge im Alter von 18-20 Jahren und wenn der Vater gestorben war der Nachfolger des Vaters. Jetzt wurde schon damit angefangen ein Grab für den neuen Pharaonen zu bauen. Das Grab war meistens eine Pyramide. Es haben über 1000 Bauern die Pyramide gebaut. Es war eine sehr spannende Ausstellung.


Links: Im Grab eines hohen Beamten - Rechts: Relieffragmente

Bericht: Mohamed und Elias (Klasse 5b) - Fotografien: Herr Post
-91-

28. Januar 2020
Die Ludwig-Cauer-Grundschule ist Partnerschule von Hertha BSC!

Sport und besonders Fußball spielt an der Ludwig-Cauer-Grundschule eine große Rolle. Neben zwei Fußball-AGs für Jungen ist besonders die Mädchenfußball-AG unserer Schule bemerkenswert: In drei Gruppen trainieren über 50 Mädchen von der 2. bis zur 6. Klasse. Damit spielt jedes vierte Mädchen an der Ludwig-Cauer-Grundschule Fußball! Nun konnte durch eine ganz besondere Kooperation dieser Schwerpunkt in unserem Schulprofil auf eine neue Stufe gehoben werden!


Links: Herthinho wird von Dominik Ernst, Zecke Neuendorf, Malik Fatih und den Kindern begrüßt
Rechts: Gebanntes Warten auf die Mannschaftseinteilung

Im Rahmen der Senats-Initiative „Profivereine machen Schule“ waren in den vergangenen Jahren alle Berliner Profisportvereine Kooperationen mit Kindertagesstätten und Schulen eingegangen. Weil das Projekt sehr erfolgreich ist, wurden die Gelder von Senatsseite verdoppelt und die Vereine konnten sich weitere Partnerschulen suchen. Auch Hertha war auf der Suche nach neuen Partnern und wurde durch die Vermittlung unserer Schulstadträtin, Frau Schmitt-Schmelz, auf unsere Schule aufmerksam.


Links: Die Jungen möchten Herthinho in ihrer Mannschaft haben
Rechts:: Auch die Mädchen machen sich bereit

Begeistert von diesem Angebot griffen wir zu, denn zur Kooperation gehört nicht nur die Übernahme der Jungenfußball-AG und die Leitung des AG-Trainings für die Fünft- und Sechstklässler am Dienstag sowie für die Dritt- und Viertklässler am Freitag durch den Sportwissenschaftler Dominik Ernst von Hertha BSC. Auch die Mädchenfußball-AG soll von seiner Expertise profitieren und darüber hinaus wird er in zwölf Sportstunden die Lehrkräfte unterstützen. Das eröffnet ganz neue Möglichkeiten für den Sportunterricht!


Links: Herhinho im Gespräch mit Ronja, Leonie und Alva
Rechts: Volles Tempo bei den Jungen, während Herthinho eher gemächlich unterwegs ist

Zum Start der Kooperation fand am heutigen Montag ein Pressetermin in der Sportschule am Olympiapark statt. Dort wurden 14 Jungen und elf Mädchen der 3. und 4. Klassen von Herrn Meisel, dem Koodinator des Projekts, in Empfang genommen. Groß war die Freude, als jedes Kind ein Hertha-Trikot erhielt und dieses auch behalten durfte! Dass das anschließende Schnuppertraining von den Hertha-Legenden Zecke Neuendorf und Malik Fatih, mittlerweile Trainer der zweiten Mannschaft, geleitet wurde, steigerte die Begeisterung noch weiter!


Links: Malik Fatih stimmt die Mädchen ein
Rechts: Zecke Neuendorf prischt durch

Auch Hertha-Maskottchen Herthinho ließ es sich nicht nehmen, bei dem Spiel Jungen gegen Mädchen mitzuwirken. Nach dem Gruppenfoto sammelten die Kinder noch eifrig Autogramme – auch von Hertha-Profi Arne Maier, der sich am Trainingsgelände gerade zum Einzeltraining bereit machte.


Dominik Ernst bei einer Kurzeinheit mit den Mädchen

Für die Fußball-Jungen ging es anschließend mit Frau Wedeu zurück zur Schule, während die Mädchen mit Herrn Kohler weiter zur Möwensee-Grundschule fuhren und dort bei einem Turnier antraten – doch das ist eine andere Geschichte. Jetzt freuen wir uns auf eine hoffentlich ertragreiche Zusammenarbeit mit Herta BSC!


Die Kinder holen sich Autogramme von Zecke Neuendorf und Arne Maier

Bericht und Fotografien: Herr Kohler
-90-

27. Januar 2020
Die Klasse 1/2e im Zeiss-Großplanetarium

Marko:
Wir waren im Planetarium. Wir haben uns die Sterne angeguckt. Wir haben die Wolken weg gepustet. Dann war es dunkel. Es war cool.

James:
Wir waren im Planetarium. Am Anfang war der ganze Himmel blau. Dann war alles dunkel. Dann haben wir Sternenbilder gesehen. Dann sind wir mit der Saturn 5 Rakete geflogen. Dann sind wir von Planet zu Planet geflogen. Es war cool.

Esmanur:
Wir waren im Planetarium. Wir haben Raketen gesehen. Ich habe meine Augen zu gemacht. Mir war übel. Frau Jochem ist mit ihrer Klasse mitgekommen. Als wir zum Planetarium gegangen sind waren wir kurz auf dem Spielplatz. Es war cool.

Nilda:
Wir waren im Planetarium. Da haben wir Planeten gesehen. Und wir haben die Sonne gesehen. Und wir sind mit der Saturn 5 Rakete geflogen. Es war toll.

Eda:
Wir waren im Planetarium. Wir haben uns auf einen Stuhl gesetzt. Wir konnten uns weit anlehnen. Wir haben nach oben geguckt. Wir haben hunderte von Sternen gesehen. Es war dunkel. Wir haben Planeten gesehen. Wir haben Merkur, Venus und die Erde, Mars und Jupiter und Saturn und Uranus und Neptun und Pluto gesehen. Es war schön und gemütlich.

Shayan:
Ich war mit meiner Klasse im Planetarium. Ich habe alle Planeten und Sterne gesehen. Wir haben auch die Wolken weg gepustet. Es war toll.

Bericht: Marko, James, Esmanur, Nilda, Eda und Shayan - Fotografien: Frau Winter
-89-

24. Januar 2020
Allein im Museum: Ein besonderes van-Gogh-Erlebnis für die 3a!


Die Klasse 3a im Museum und auf dem Weihnachtsmarkt

Während er zu seinen Lebzeiten kaum Bilder verkaufen konnte, ist er heute ein wahrer Publikumsmagnet: Vincent van Gogh. Entsprechend drängen sich die Besuchermassen durch die ihm gewidmeten Ausstellungen. So auch im Museum Barberini, das derzeit eine Schau mit 27 Stilleben van Goghs ausrichtet. Doch weil das Barberini für Schulklassen seine Tore bereits eine Stunde früher öffnet, hatte die Klasse 3a heute das Museum für sich allein!


Düsterer Anfang und farbenprächtiger Schlusspunkt der Ausstellung

Für die Drittklässler war es der erste Ausflug, der sie außerhalb der Berliner Stadtgrenze führen sollte. Nach der Anreise mit dem Regionalzug wurden sie im Museum von Frau Ott-Seelow empfangen, jener Museumspädagogin, die sie im Museum Berggruen bereits mit den Scherenschnitten Henri Matisse' vertraut gemacht hatte.


Nach ersten Skizzen in den Ausstellungsräumen geht es im Atelier weiter

Anhand der ausgestellten Stillleben ließ sich für die Kinder hervorragend die künstlerische Entwicklung van Goghs nachvollziehen: Angefangen hatte er im Stil der alten niederländischen Meister, in dunklen Brauntönen. Bei Besuchen in Paris musste er feststellen, dass diese Art zu malen hoffnungslos veraltet war. So experimentierte er in verschiedenen Stilen wie dem Pointilismus, ehe er am Ende seines kurzen Lebens zu seiner unverwechselbaren Handschrift gefunden hatte.


Louise und Ronja sowie Constantin und Maurice beim künstlerischen Austausch

Nach einer spannenden Stunde Werkbetrachtung ging es für die Nachwuchskünstler ins Atelier des Museums, wo eigene Collagen im Stile van Goghs gestaltet werden durften. Auch wenn die Zeit etwas knapp war und nicht alle Werke abgeschlossen werden konnten, entstanden doch faszinierende Bilder, die nun an der Kunstwand vor dem Klassenzimmer der 3a bewundert werden können.


Begabte Nachwuchskünstler: Die Werke von Ajlin und Salman sehen vielversprechend aus!

Nach dem Museumsbesuch reiste die Klasse nicht sofort zurück nach Berlin, sondern genoss die vorweihnachtliche Stimmung auf dem Potsdamer Weihnachtsmarkt. Mit Zuckerwatte und Bratwurst endete dann der letzte Ausflug im Jahr 2019. Die Vorfreude auf viele weitere Exkursionen im neuen Jahr, das auch die erste Klassenfahrt für die Drittklässler mit sich bringen wird, ist bereits groß!


Leckereien auf dem Weihnachtsmarkt

Bericht und Fotografien: Herr Kohler
-88-

23. Januar 2020
Die Klasse 6c im Museum Europäischer Kulturen


Die Klasse 6c wird über die Arbeitsbedingungen der Textilarbeiter in Billiglohnländern informiert

Wir haben einen Ausflug in das Museum der europäischen Kulturen gemacht. Zuerst haben wir ein Spiel gespielt, in dem unser Museumsführer uns Fragen zum Thema Mode und Klamotten gestellt hat. Es gab zwei Seiten, wenn wir die Fragen mit ,,Ja“ beantworten wollten, mussten wir auf die linke Seite gehen und wenn wir die Fragen mit ,,Nein“ beantworten wollten, mussten wir auf die rechte Seite gehen. Danach sind wir in einen Raum gegangen. Der Mann fragte uns, ob wir wissen, was ,,Kultur“ bedeutet. Später gingen wir ein Stück weiter und er zeigte uns ein Kleid aus dem 2. Weltkrieg, das vermutlich aus einer Tischdecke gemacht wurde. Er zeigte uns auch Bilder einer eingestürzten Textilfabrik. Die Fabrik stürzte am 4.April 2014 neben der Hauptstadt von Bangladesch (Dhaka) ein. Dort arbeiteten ca. 3000 Menschen und über 1000 Menschen starben. Dann zeigte er uns, was für eine ,,Reise“ die Jeans macht, bevor wir sie kaufen können. In 5 Ländern findet die Gestaltung und die Produktion statt. Im 6. (Deutschland) wird sie dann verkauft und im 7. (Sambia) wird die Jeans entsorgt. Gleich danach sagte er, dass es Wissenschaftler gibt, die neue Kunststoffe erfinden wollen. Eine Frau sammelt alte Lederstücke und macht daraus Taschen. Am Ende durften wir einen Film über Mode und alternative Materialien gucken.


Links: Interaktiv wird über die Produktionsbedingungen in der Kleidungsherstellung informiert - Rechts: Der Weg einer Jeans

Bericht: Lucas und Ismail (Klasse 6c) - Fotografien: Frau Hellmann
-87-

22. Januar 2020
Eine Woche voller Fußball:
Drei Hallenturniere in drei Tagen für unsere Fußball-Mädchen!


Die Viertklässlerinnen nach erfolreichem Turnier

Eine ereignisreiche letzte Novemberwoche erlebte unsere Mädchenfußball-AG: Von Montag bis Mittwoch waren unsere Fußball-Mädchen jeden Nachmittag im Trikot unserer Schule im Einsatz!

Den Anfang machten unsere Viertklässlerinnen bei einem Hallenturnier des Berliner Fußballverbandes in der Scharmützelsee-Grundschule. Einen Tag später traten unsere ältesten Fußball-Mädchen bei der 1. Runde des Drumbo-Cups an. Den Abschluss bildeten die Drittklässlerinnen, die am Mittwoch zu zwei Freundschaftsspielen in die Wald-Grundschule fuhren.


Links: Geschwisterduell zwischen Sulaf und Mera - Rechts: Giang demonstriert Selbstbewusststein

Für die kopfstarke Gruppe der Viertklässlerinnen ist es nicht einfach, bei Turnieren zum Einsatz zu kommen: Spielerinnen wie Sulaf, Irem (4c) und Abi (4b) sind so begabt, dass sie sogar schon bei Turnieren der Fünft- und Sechstklässlerinnen zum Aufgebot gehören und bei den Turnieren in ihrer eigentlichen Altersstufe immer das Gerüst bilden, um das der übrige Kader gebaut wird. Zudem drängen sich talentierte Drittklässlerinnen wie Johanna, Ronja (3a), Mera (3b) und Leonie (3c) für die Wettkämpfe auf. Daher war das vom Berliner Fußballverband angebotene Turnier ein willkommener Anlass, einmal allen Viertklässlerinnen der Mädchenfußball-AG Spielpraxis zu gewähren!


Die Mannschaftseinteilung für das Aufwärmspiel wird ausdiskutiert

Die 14 Viertklässlerinnen, verstärkt von Drittklässlerin Mera, wurden in drei Teams aufgeteilt. Es gab zwei Turniergruppen, wobei in der ersten Gruppe die stärkeren Mannschaften spielen sollten. Unser drittes Team mit Alva, Ylva, Roweena, Maria und Tuana (alle 4c) erreichte in der schwächeren Gruppe unter sieben Mannschaften einen erfreulichen 4. Platz – die Bilanz war mit zwei Siegen, zwei Unentschieden und zwei Niederlagen komplett ausgeglichen. Maria erzielte ihre ersten drei Tore für unsere Schule und auch Roweena konnte sich erstmals in die Torschützenliste eintragen.


Abi und Sulaf sind bereit zum Anstoß

Team II mit Mera (3b), Giang, Olsa (4b), Marie und Sophia (4c) hatte das Pech, in der stärkeren Gruppe antreten zu müssen, wodurch leider alle Spiele, wenn auch meistens knapp, verloren wurden. Besser lief es erwartungsgemäß für Team I mit Adriana, Abi (4b), Sulaf, Irem und Lilly (4c): Nach vier Siegen und zwei Niederlagen konnten sich unsere Fußball-Mädchen über einen starken 2. Platz freuen! Wieder einmal herausragend war die Leistung von Sulaf, die sage und schreibe zehn Tore erzielen konnte!


Links: Die Spielerinnen von Team III - Rechts: Gespanntes Warten auf den Turnierbeginn

Hier lesen und sehen sie weiter...

Sulaf war auch einen Tag später wieder gefordert, denn obwohl sie erst in der 4. Klasse ist, übernimmt sie auch schon in der Schulmannschaft eine tragende Rolle. Ansonsten kommen dort in diesem Schuljahr hauptsächlich Fünftklässlerinnen zum Einsatz, verstärkt von wenigen Sechstklässlerinnen wie Nissirin (6a), Jülide und Qendresa (6b). Spielerinnen wie Nathalie, Kiana (5a), Sofia und Sarah (5c) hatten im vergangenen Schuljahr große Erfolge in der Altersstufe der Viertklässlerinnen feiern können, doch der Wechsel in die nächsthöhere Altersstufe, verbunden mit einer viel höheren Intensität der Spiele, fiel ihnen schwer: Nach einem durchwachsenen Soccer-Turnier im September mussten sie sich zuletzt bei einem Hallenturnier von „Integration durch Sport“ mit dem 4. von fünf Plätzen begnügen.


Aufwärmen beim Drumbo-Cup

Auch beim Drumbo-Cup gelang es unseren Fußball-Mädchen leider nicht, wieder in die Erfolgsspur zurückzufinden. Nach einer klaren und auch in dieser Höhe verdienten 0:4-Auftaktpleite gegen die Stechlinsee-Grundschule hätte man gegen das in etwa auf dem gleichen Niveau spielende Hildegard-Wegscheider-Gymnasium gewinnen müssen, doch die Partie ging trotz leichter Feldüberlegenheit unglücklich 0:1 verloren. Wie wichtig Selbstbewusstsein im Fußball ist, wurde bei der letzten Begegnung deutlich: Unsere vom letzten Schuljahr erfolgsverwöhnten Fußball-Mädchen ließen nach den beiden Niederlagen die Köpfe hängen und gingen gegen die Grundschule am Rüdesheimer Platz mit 0:5 unter. Damit ist der Drumbo-Cup in diesem Schuljahr leider schon früh für die Ludwig-Cauer-Grundschule beendet.


Qendresa und Kiana beim Pass- und Schusstraining

Nachdem am Montag alle Viertklässlerinnen spielen durften, waren einige Drittklässlerinnen die letzten Teilnehmerinnen der Mädchenfußball-AG, die in dieser Saison noch nicht die Gelegenheit zu einem Wettkampfeinsatz hatten. Umso dankbarer war Trainer Herr Kohler der Wald-Grundschule, dass diese unsere Drittklässlerinnen zu zwei Freundschafts-Spielen in ihre großzügigen Sporthalle eingeladen hatte. Mera und Ronja waren bereits bei einem Soccer-Turnier dabei gewesen, doch für Louise, Johanna, Julia, Ajlin, Zoe (alle 3a) und Meriem (3c) war es der erste Einsatz in diesem Schuljahr, für Elin (3a) und Leonie (3c) sogar der erste Auftritt im Trikot unserer Schule überhaupt. Mit Asyah (1/2b), Adila (1/2d) und Hadassa (1/2f) hatte Herr Kohler außerdem drei Zweitklässlerinnen mitgenommen, die beim Soccer-Turnier unserer jüngsten Fußball-Mädchen mit sehr guten Leistungen auf sich aufmerksam gemacht hatten.


Links: Asyah erzielte bereits ihr 14. Tor - Rechts: Leonie feierte sowohl im Tor als auch als Stürmerin ein erfolgreiches Debüt

Zunächst mussten sich unsere Fußball-Mädchen an das ungewohnt große Spielfeld gewöhnen. Bis sie soweit waren, hatte leider die Wald-Grundschule schon zwei Tore geschossen, sodass die erste von zwei Partien 0:2 verloren ging. In der zweiten Begegnung fanden sich unsere Spielerinnen trotz Rückstands immer besser zurecht: Leonie, die zunächst als Torhüterin agiert hatte, wechselte nun in den Sturm, erzielte prompt den Ausgleich und legte kurz darauf auch noch Asyah den Siegtreffer zum 2:1-Endstand auf – ein beeindruckendes Debüt! Auch Asyahs Tor ist bemerkenswert, ist es doch bereits der 14. Treffer der Zweitklässlerin, die bei ihrem ersten Turnier mit 13 Toren einen Rekord aufgestellt hatte.


Zoe und Julia legen sich den Ball zurecht

Mit dem Sieg im zweiten Freundschafts-Spiel nahm eine ereignisreiche Fußball-Woche mit sportlichen Höhen und Tiefen ein erfreuliches Ende. Wichtiger als Ergebnisse ist für eine Schul-AG jedoch, die Mädchen nachhaltig für Sport im Allgemeinen und Fußball im Besonderen zu begeistern. Das gelingt natürlich nur, wenn die AG-Teilnehmerinnen auch die Möglichkeit bekommen, nicht nur im Training, sondern auch im Wettkampf ihre Fähigkeiten zu zeigen und weiterzuentwickeln. Bei über 50 Fußball-Mädchen von der 2. bis zur 6. Klasse ist es nicht immer einfach, für alle Spielerinnen geeignete Wettkämpfe zu finden. In diesem Schuljahr ist das jedoch bereits zu diesem frühen Zeitpunkt gelungen: Jedes Mädchen, das an der Ludwig-Cauer-Grundschule Fußball spielt, hatte in diesem Schuljahr bereits die Gelegenheit, bei einem Wettkampf anzutreten!


Links: Louise bringt den Ball unter Kontrolle - Rechts: Abklatschen nach dem Spiel

Bericht und Fotografien: Herr Kohler
-86-

20. Januar 2020
Tiere aus Ton: Die 3a in der Gemäldegalerie!
Links: Die Kinder in der Eingangsrotunde der Gemäldegalerie - Rechts: Nicht zimperlich: Ronja bearbeitet den Ton

Nur vier Tage nach dem Besuch der Komischen Oper war die Klasse 3a erneut unterwegs: Am heutigen Freitag erkundeten die Drittklässler die Gemäldegalerie und durften anschließend im Atelier sogar selbst aktiv werden!

Geführt wurden die Kinder von der Museumspädagogin Frau Bellmann, die bereits mit Herrn Kohlers letzter Klasse zahlreiche Workshops durchgeführt hatte. Heute sollten die Kinder zunächst selbst Entdeckungen machen und Tiere finden, die sich in die Kunstwerke eingeschlichen hatten.


Auf der Suche nach Tieren werden die Kinder schnell fündig

Tatsächlich gelang es den Schülern, verschiedenste Tiere zu entdecken: Friedlich grasende Kühe in arkadischen Landschaften ebenso wie flauschige Kaninchen auf Madonnenbildern oder Schmetterlinge als Symbol der Vergänglichkeit in Blumen-Stillleben.

Erste Skizzen entstehen

Nachdem die Kinder Skizzen zu ihrem Lieblingstier angefertigt hatten, folgte der praktische Teil des Workshops: Im Atelier durften sie aus Ton Tiere modellieren. Das sollten kräftig gebaute Säugetiere sein, denn für filigrane Lebewesen mit grazilen Beinen ist Ton nicht unbedingt das am besten geeignete Material...

Frau Bellmann erklärt, wie man mit Ton arbeiten kann und welche Tiere in Frage kommen

Überhaupt stellte sich der Ton als tückisches Material heraus: Man kann ihn zwar verformen wie Knete, doch einfach Körperteile nachträglich anzubringen erwies sich als keine gute Idee. Wer nicht auf Frau Bellmanns Rat gehört hatte, das gesamte Tier aus einer einzigen großen Masse zu formen, musste hinterher erleben, wie der Kopf oder der Schwanz seines Tieres wieder abfiel.

Müslüm und Mustafa machen sich ans Werk

Dennoch gelang es einigen Kindern, sehr schöne Tontiere zu erschaffen, wobei Constantin mit einer Katze besonders erfolgreich war. Nun schmücken die Werke bereits den Klassenraum der 3a, die sich bereits auf die nächste Exkursion freuen kann: Am 18. Dezember geht es nach Potsdam, wo im Museum Barberini eine großartige van-Gogh-Ausstellung auf die Nachwuchskünstler wartet!

Ob das hält? Johanna und Salman gehen akkurat vor

Bericht und Fotografien: Herr Kohler
-85-

17. Januar 2020
Im Publikum und auf der Bühne: Die 3a in der Komischen Oper!
Malo und Noa warten gespannt auf den Beginn der Aufführung

Am heutigen Montag besuchte die Klasse 3a die Komische Oper und schaute sich das Stück „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“ an. Ein Kind konnte es sich jedoch nicht auf den Zuschauerrängen bequem machen: Elin ist Mitglied im Kinderchor der Komischen Oper und stand daher selbst auf der Bühne! Wie sie und ihre Mitschüler die Aufführung erlebten, können Sie hier nachlesen!

 

Elin:

Ich bin im Stück „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“ aufgetreten, und alle haben mir zugeschaut. Ich war ein gefangenes Kind. Aber trotzdem habe ich bei allen Liedern vom Kinderchor mitgesungen. Als wir uns verbeugt haben, haben alle „Elin! Elin!“ gerufen. Alle fanden es toll, dass ich aufgetreten bin. Ich fand es auch toll, dass ich aufgetreten bin.

 

Louise:

Wir sind mit der U-Bahn zur Komischen Oper gefahren. Als wir angekommen waren, hat es geregnet. Dann sind wir in die Komische Oper gegangen. Dort war es ganz warm. Endlich ging das Theater los. Ich fand es richtig toll. Und die Drachen sahen irre aus. Dann kam Elin. Wir haben Elin erst spät entdeckt. Danach war das Theaterstück zu Ende. Wir sind wieder zurück gefahren.

 

Maurice:

Lukas und Jim mussten von der Insel. Weil es keinen Platz für die Lokomotive gab. Dann waren sie sehr lange auf dem Meer. Anschließend sahen sie eine Insel, zu der sie hingesegelt sind. Dort haben sie ein nettes Mädchen kennengelernt. Das nette Mädchen hat ihnen etwas zum essen gegeben. Dann wollten sie zum Kaiser! Sie durften nicht. Aber dann haben sie sich mit einem, der Pipapu hieß, angelegt. Der Kaiser sagte, dass Pipapu ins Gefängnis muss. Der Kaiser hatte erzählt von der Flaschenpost, die seine Tochter geschickt hatte. Dann sind sie nach Drachenstadt gefahren. Dort in der Drachenstadt haben sie einen Drachen entdeckt. Sie haben seinen Vulkan repariert. Dafür hatte er ihnen den Weg gezeigt zu Frau Malzahn. Aber er sagte, dass nur Drachen rein dürfen. Dann waren sie bei Frau Malzahn. Frau Malzahn wurde zu einem weisen Drachen. Die Kinder wurden freigelassen. Und dann sind sie zurück nach Lummerland gesegelt. Mit einer dicken Insel.

 

Pepe:

Wir waren in der Komischen Oper und haben ein Theaterstück namens „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“ angeschaut. Es war toll. Die kleine Insel Lummerland war zwar klein, aber fein. Der Scheinriese TurTur war einsam in der Wüste, bis Jim und Lukas kamen. Irgendwann waren sie im Land der tausend Vulkane. Dann haben sie alle Kinder befreit und zurück gebracht.

 

Viola:

Wir haben uns Jim Knopf angeguckt. Dort hat Elin mitgespielt. Im Theaterstück ging es um eine Prinzessin, die entführt wurde. Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer wollten die Prinzessin retten. Dafür mussten sie in die Drachenstadt. Auf dem Weg zur Drachenstadt haben sie viele Abenteuer erlebt. Als sie in der Drachenstadt waren, haben sie die Kinder gefunden. Danach sind alle wieder ins Lummerland gegangen. Es war toll.

Bericht: Elin, Louise, Maurice, Pepe und Viola - Fotografien: Herr Kohler
-84-

20. Dezember 2019
Stimmungsvoll in die Weihnachtszeit:
Weihnachtsbasar an der Ludwig-Cauer-Grundschule


Die über 100 Kinder der ersten und zweiten Klassen singen Weihnachtslieder

Ganz traditionell fand wieder unser Weihnachtsmarkt in unserer Säulenhalle statt. Auch in diesem Jahr war unser Weihnachtsmarkt wieder sehr gut besucht. Viele schön geschmückten Stände sorgten für eine weihnachtliche und dementsprechend stimmungsvolle Atmosphäre. An den zahlreichen Ständen konnten unsere Gäste, Eltern, Schüler und Schülerinnen, Kollegen und Kolleginnen wieder die vielen kulinarische Spezialitäten aus aller Welt genießen, die von den Klassen verkauft wurden. In vielen Klassenräumen gab es weitere Aktivitäten. Hier boten ein Bastelraum, ein Spielraum und ein Kaffee kurzweilige Momente.

Links: Unser Weihnachtsbasar wie immer gut besucht - Rechts: Unsere Schüler beim Essensverkauf

Ein buntes Weihnachtsprogramm fand in unserer Aula statt. Eröffnet wurde das Weihnachtsprogramm mit dem traditionellen Weihnachtssingen der Kinder der ersten und zweiten Klassen. Über 100 Kinder sangen mit großer Leidenschaft ganze fünf Weihnachtslieder, die sie zuvor mit ihren Lehrkräften einstudiert hatten. Dann folgten weihnachtliche Tänze und Musikeinlagen der Klassen. So wurde unser Weihnachtsbasar wieder ein riesiger Erfolg, der allen Beteiligten wieder große Freude bereitet hat.


Das Tanzprogramm der Tanz-AG

Bericht und Fotografien: Herr Post
-83-

16. Dezember 2019
Der Ausflug ins Konzerthaus


Die 6c im Konzerthaus

Tican & Nail aus der Klasse 6c berichten:
Am 6.12. fuhr unsere Klasse 6c zum Konzerthaus. Am Anfang wurden wir begrüßt, wir wurden auch gebeten, unsere Handys auszuschalten. Nach ca. 10-15 Minuten liefen wir das Treppenhaus hoch und in den kleinen Saal, wo bereits eine Frau auf der Bühne mit einer großen Harfe saß. Sie erklärte uns die Grundregeln des Spielens.

Gleich danach führten unsere Leiter uns in den großen Saal, in den ungefähr 1500-1800 Menschen reinpassen. Auf einmal kam ein Dirigent auf die Bühne, dann ein Chor aus Kindern im Alter von 8-16 Jahren und über ihnen die Großen im Alter von 17-21 Jahren. Sie hatten alle Bücher in der Hand. Links und rechts waren Violinen und Cellos. Zwischendurch sangen auch Erwachsene. Auf der Bühne stand auch ein klavierartiges Instrument, eine kleine Orgel. Das gesamte Stück ging 35 Minuten und war sehr schön.


In der Fragerunde: Die Schüler der Klasse 6c machen mit

Am Ende gab es noch eine Fragerunde und ich fragte: Wie lange musste für das Stück geprobt werden?“ Der Dirigent antwortete, dass sie etwa zwei ganze Tage dafür gemeinsam geübt hatten. Zuletzt gingen wir auf den Weihnachtsmarkt am Gendarmenmarkt, aßen und tranken und hatten Spaß.

Bericht: Tican und Nail (Klasse 6c) - Fotos: Frau Hellman
-83-

13. Dezember 2019
Der Vorlesewettbewerb der 6. Klassen


Die Teilnehmer des Vorlesewettbewerbs 2019

Jedes Jahr nimmt unsere Schule am Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels teil. Doch bevor der Schulsieger die Ludwig-Cauer-Grundschule auf Bezirksebene und vielleicht sogar noch darüber hinaus vertreten kann, müssen zunächst die Kandidaten aus den 6. Klassen, die den Klassenentscheid gewonnen haben, gegeneinander antreten. Die neun Schülerinnen und Schüler versammelt sich in der Aula und stellten zunächst ihre Lieblingsbücher vor und lasen daraus! Die restlichen Kinder aus den 6. Klassen, ihre Lesepaten und Frau Hellmann, Herr Greve und Herr Krienke hörten dabei gespannt zu!

Danach musste ein unbekannter Text gelesen werden, dieses Mal stammt er aus dem Buch "Löcher" von Louis Sacher.
Anschließend durften alle Schülerinnen und Schüler mit abstimmen, wer seine Sache am besten gemacht hat! Auch die Erwachsenen bildeten sich ein Urteil!


Links: Die Teilnehmer beim Lesen - Rechts: Die Gewinnerin Juelide aus der Klasse 6b


Zum Schluss stand fest, dass 4 Kinder fast gleich gut von der Jury und den Schülerinnen und Schülern bewertet wurden: Jihad (6a), Elin (6a), Emilia (6c) und Juelide (6b)!

Es kann jedoch nur einen Gewinner geben und dieses Mal ist es Juelide, die mit ihrem guten Vortrag zum Buch "Mein Lotterleben" von Alice Pantermueller und Daniel Kohl das Publikum überzeugte, herzlichen Glückwunsch!

Bericht und Fotografien: Herr Krienke
-82-

9. Dezember 2019
Zuule präsentiert:

Die Festwoche zum 9. November 19 - und wir sind vom Anfang bis zum Ende dabei! Seht selbst:

Drumbo-Cup der Fußballjungenmannschaft:

-81-

3. Dezember 2019
Der 9. November 2019
Wir auf der Festivalbühne am Brandenburger Tor


Die Klasse 6b und 6a (links) live auf der Bühne (Copyright: Kulturprojekte Berlin, Foto: Alexander Rentsch)

Tom Henry aus der Klasse 6b berichtet:
Was für ein Samstag: zuerst probten wir unseren Auftritt, dann ging es um 20.00 Uhr direkt auf die Bühne, alles live im ZDF. Zu Westbam - Musik tanzten, sprangen und sangen wir vor tausenden von Menschen, unbeschreiblich!
Wir, das waren 20 Kinder aus der 6b und 6a, Katharina Damitz, Christoph Ketzenberg, unser Theaterlehrer, Frau Bonatz, unsere Elternsprecherin und Herr Greve.


Große Effekte für einen besonderen Tag
(Copyright: Kulturprojekte Berlin, Foto: Alexander Rentsch)

Zum Schluss gab es direkt über uns ein tolles Feuerwerk!
Und Frau Mihm machte daraus noch einen Film für "Zuule", der erscheint in den nächsten Tagen. Freut euch darauf, er ist sehr unterhaltsam!


Das große Abschlussfeuerwerk (Copyright: Kulturprojekte Berlin, Foto: Alexander Rentsch)

Bericht: Tom Henry (Klasse 6b) - Fotografien: Copyright: Kulturprojekte Berlin, Foto: Alexander Rentsch
-80-

2. Dezember 2019
Die Klasse 1/2e besucht das Palais Populair


Die Klasse 1/2e bewundert die Installationen der Künstlerin Caline Aoun

Maxim berichtet:
Wir waren im Palais Populair. Wir haben das Bild gemalt. Da waren vier Springbrunnen. Der eine war blau, der zweite war rot, der dritte war gelb, der vierte war schwarz. Es war toll.

Eda berichtet:
Wir sind ins Palais Populair gegangen. Dann haben wir Springbrunnen gesehen. Dann haben die Springbrunnen gespritzt. Dann haben wir eine bunte Wand gesehen. Die Tinte ist von den Springbrunnen gewandert von schwarz zu gelb, von gelb zu rot, von rot zu blau. Es war interessant.

Shayan berichtet:
Ich war mit meiner Klasse im Palais Populair. Danach haben wir ein Bild gemalt. Danach haben wir Springbrunnen gesehen. Die Farben waren rot, gelb, blau und schwarz.

Emilia berichtet:
Ich war mit meiner Klasse am Kunstwerk von Caline Aoun. Wir haben gemalt. Es war toll.

Bericht: Maxim, Eda, Shayan und Emilia (Klasse 1/2e) - Fotografien: Frau Winter
-79-

Copyright (c) 2017 by Ludwig-Cauer-Grundschule

s