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5. März 2019
Das Faschingsfest der 1/2e


Die Kinder der Klasse 1/2e in ihren Kostümen

Die Schülerinnen und Schüler berichten:

Daniel:
Wir haben Fasching gefeiert. Ich habe mich als Superman verkleidet. Wir haben gespielt. Dann haben wir gegessen. Dann haben wir Stopptanz gespielt.

Jaemin:
An Fasching haben wir gefrühstückt. Ich war als Polizist verkleidet. Ich habe mit meiner Klasse Stuhltanz gespielt. Dann haben wir Stopptanz und Ente, Ente, Fuchs gespielt. Danach haben wir ein Foto gemacht. Danach haben wir eine Polonäse gemacht. Danach haben wir Luftballontanz und Zeitungstanz gespielt. Es war toll.


Links: Zeitungstanz - Rechts: Das leckere Buffet wartet schon...

Hamza:
Wir haben Luftballons zerplatzt und wir haben Ente, Ente, Fuchs gespielt und ich habe mich verkleidet als Lightning McQueen.

Jelena:
Ich war als Katze verkleidet und wir haben Ente, Ente, Fuchs und Stopptanz gespielt und dann haben wir gegessen und dann haben wir eine Polonäse gemacht. Das war toll.

Eda:
Ich war eine Leopardin. Ich habe gegessen. ich habe Stopptanz gespielt.


Die vom Tanzen hungrig gewordenen Kinder genießen das Buffet

Nilda:
Ich habe Fasching gefeiert. Ich war als Belle verkleidet.

Eva:
Ich habe mich als Eiskönigin verkleidet. Stopptanz hat mir gefallen.

James:
Ich war ein Sturmtruppler. Wir haben Stopptanz gespielt und wir haben Ente, Ente, Fuchs gespielt. Mir hat Ente, Ente, Fuchs am Besten gefallen.


Der Ballontanz macht Spaß!

Bericht: Daniel, Jaemin, Hamza, Jelena, Eda, Nilda, Eva, James (Klasse 1/2e) - Fotografien: Frau Winter

4. März 2019
Die Klasse 5a auf dem Eis

Heute waren wir als Klasse gemeinsam Schlittschuh fahren. Obwohl nur ein Kind aus der Klasse dies Sportart beherrscht, haben sich alle Kinder aufs Eis getraut. Für viele Schülerinnen und Schüler war es das erste Mal auf den Kufen. Trotz vieler Stürze hat es den meisten Kindern gefallen. Viele waren unermüdlich und wollten am liebsten bald wieder aufs Eis! Dieser Ausflug hat Spaß gemacht!


Die Klasse 5a hat Spaß auf dem Eis

Bericht und Fotografien: Herr Krienke

24. und 25. Februar 2019
"Kipling und das Dschungelbuch“ überzeugen im FEZ


Das Ensemble der Theater AG nach ihrem vielbejubelten Auftritt im FEZ

Ein aufregendes Wochenende im FEZ geht zu Ende.
Am Samstag und Sonntag traten unsere 30 Theaterkinder der 5. und 6. Klassen im Rahmen des Theaterfestivals im FEZ auf und begeisterten Menschen jeden Alters. Der Konzertsaal 1 füllte sich schon 15 Minuten vor Beginn des Stücks mit Verwandten, aber auch fremden Gästen. Kein Wunder, denn kurz vorher rockte King Loui mit seinen Dschungeltieren die große offene Bühne und gab einen Vorgeschmack auf eins der 10 Lieder, die für Stimmung sorgen würden. Das Musical rund um Kipling und sein Werk brachte auch die kleinsten Zuschauer auf dem Boden vor der Bühne ins Staunen, als ein Schattenspiel die Schönheit des indischen Tanzens erahnen lässt, als King Loui Mogli gefangen nimmt und auch als dieser dann letztendlich mit Hilfe von Baghira und Balu ins Menschendorf findet.
Der Applaus sprach für sich. Tolle Leistung, tolle Kinder! Weiter so!

Hier einige Fotoimpressionen vom Auftritt:




Bericht: J. Damitz - Fotografien: K. Greve

20. Februar 2019
Die Willkommensklasse bei der Berlinale

Jedes Jahr werden auf der Berlinale viele Filme für Kinder und Jugendliche gezeigt. Dabei gibt es die Sektionen Kplus für jüngere und 14plus für ältere Kinder. Für unsere Klasse standen mehrere Filme aus der Reihe Kplus zur Auswahl, aber es war wie immer nicht leicht, die vielfach nachgefragten Tickets zu ergattern.
Nach vielen Telefonaten ist es uns endlich gelungen, 14 der begehrten Gruppentickets aus der Sektion Kplus zu bestellen, sogar für eine Vorführung im repräsentativen Zoo Palast.

Gezeigt wurde ein chinesischer Film mit dem Titel „Di yi ci de li bie“, zu Deutsch „Ein erster Abschied“. Da alle Berlinale Filme Premieren sind, mussten wir uns komplett überraschen lassen, von der Handlung, der Erzählweise, ob den Kindern der Film gefällt, und ob sie ihn überhaupt verstehen.
Die Sprache war nämlich Mandarin (Chinesisch) und Uigurisch, dazu englische Untertitel und obendrein Deutsch live eingesprochen!

Links: Die Klasse vor dem Zoo Palast - Rechts:. Brigitte und Kayra vor dem roten Teppich

Ein ziemliches Sprachengewirr, aber das sind die Schüler der Willkommensklasse ja gewohnt. Außerdem hatte uns vorher die Festivalorganisation versichert, dass der Film durch seine eindringlichen Bilder auch ohne Sprachkenntnisse gut verständlich sei.

Nur so viel wussten wir:
Die Handlung spielt in einer ländlichen Gegend im Nordwesten Chinas. Gezeigt wird das schwierige Leben der uigurischen Minderheit, einer Bevölkerungsgruppe, die ursprünglich aus der Türkei nach Asien eingewandert ist. Also zumindest ein kleiner Bezug zu unserer Klasse. Kayra stammt aus der Türkei und spricht türkisch und unser neuester Schüler De-Han kommt aus Taiwan und spricht Chinesisch, ob er den Film versteht?
Gespannt machen wir uns am Dienstag Morgen auf den Weg um Zoo Palast und dort gibt es gleich die erste Überraschung: Gleichzeitig mit uns trifft das Filmteam am Kino ein. Umringt von Fotografen
schreiten Schauspieler und Techniker über den roten Teppich, angeführt von der Regisseurin Wang Lina in einem eleganten langen Kleid.

„Darf ich schreiben „Die Frau war schön!“? wird Ahmed später fragen... Doch zunächst dürfen wir die Absperrung passieren, und alle machen es sich in den weichen Kinosesseln bequem. Der goldene Vorhang erhebt sich, der Berlinale Trailer erscheint und die Vorstellung beginnt.
Wie die Kinder den Film erleben, schreiben sie zum ersten Mal selbst, eine schwere Aufgabe, nachdem sie erst sechs Monate gemeinsam Deutsch gelernt haben.
In der Klasse besprechen wir die Texte, hier sind sie leicht korrigiert wiedergegeben.
Die Kinder im Film sprechen nur Uigurisch und haben in der Schule einige Schwierigkeiten, da sie dort Chinesisch lernen müssen.
Also auch eine Parallele zu unserer Klasse.

Links: Die Eintrittskarten werden gescannt - Rechts: Die Klasse mit den Eintrittskarten

Ahmed aus dem Irak, 9 Jahre alt:
Der Film war ganz schön. Der Junge war mutig. Die Ziege war auch schön. Sie ist süß. Die Mutter ist sehr krank. Der Junge ist Bauer und Schäfer. Der Vater ist ganz arm. Das ist in China. Die Berufe sind schwer. Der Junge hat gute Noten aber sein Freund hat schlechte Noten. Die Schule war klein. Die Kinder müssen Chinesisch sprechen.
Die Schauspieler waren gut. Die Ziege ist weggelaufen. Der Junge sucht die Ziege aber er hat sie nicht gefunden. Er hat Chinesisch gelernt, denn er ist mit seiner Familie in die große Stadt gezogen.
Der Film hat viele Sprachen. Der Film war richtig cool!

Brigitte aus Bolivien, 9 Jahre alt:
Da war eine Familie, die hatte nicht viel Geld, die hatte auch eine kleine Ziege. Die ist niedlich. Da ist ein Junge, der hat gute Noten, aber er hat Freunde, die haben schlechte Noten. Aber sie gehen in eine gute Schule und sie lernen Chinesisch, weil die Kinder sprechen nur Uigurisch, das ist im Norden von China. Die Freundin war islamisch. Ich mag den Film, weil er schön war. Ich will immer einen chinesischen Film sehen! Und ich will nicht vergessen, wie groß der Zoo Palast war. Der Stuhl ist wie ein weiches Bett, weil du kannst erst sitzen und du kannst auch liegen.

Links: Ein Fototermin vor der Vorführung - Rechts: Gespannt warten die Schüler auf den Film

Dénes aus Ungarn, 9 Jahre alt:
Ein Schäfer kommt mit vielen Ziegen über den sandigen Weg.
Es ist spät am Nachmittag und sie gehen nach Hause. Zu Hause warten ein Junge und eine kleine Ziege. Die kleine Ziege hat Durst und der Junge gibt eine Flasche Milch. Er hebt die Ziege auf und sie gehen zusammen spazieren. Es ist dunkel, die Kinder sitzen auf dem Stroh.
Sie schlafen ein. Am nächsten Morgen gehen sie in den Wald...

Erfan aus Afghanistan, 11 Jahre alt:
Heute sind wir ins Kino gegangen. Es war spannend und es war traurig. Die Mutter war taub und der Junge hat sehr Sorgen gemacht. Der Junge hat die ganze Zeit „Mutter!“ gerufen. Danach wollte sein Freund die Ziege suchen und dann ist sie verschwunden. Der Junge war in der Schule sehr gut und seine Noten waren gut, zwei Kinder waren schlecht.

Kayra aus der Türkei, 9 Jahre alt:
Wir waren im Kino Zoo Palast.
Ein Kind hat Pusteblumen gesammelt. (Baumwolle geerntet, Anm. Fr. Posth) Er hat seine Mama verloren. Er ist mit Freunden zu Oma gelaufen. Der Junge und die Freunde haben bei Oma gegessen.
Der Film war gut.

Links: Erfan, Brigitte und Kayra machen es sich gemütlich - Rechts: Fragen und Antworten nach dem Film

Bericht: Ahmed, Dénes, Kayra und Frau Posth - Fotografien: Frau Posth

15. Februar 2019
Unsere neuen Konfliktlotsen werden ausgebildet!

Vom 12. bis zum 14. Februar fand im Haus der Jugend in der Zillestraße die Ausbildung von 20 Konfliktlotsen statt.
Innerhalb dieser drei Tage wurde das Handwerkszeug der Kolos erlernt: Aktives Zuhören, Spiegeln und Ich-Botschaften.
Die Fragetechnik zum Lösen von Streitigkeiten wurde ebenfalls gelernt.
Alle 20 Kolos verrichten nun ihren Dienst in der Pause entweder auf dem Hof oder im Schulgebäude.

Bericht und Fotografien: Frau Voutsis und Herr Müller (Schulstation "OASE")

14. Februar 2019
Die Willkommensklasse tanzt Zumba

Links: Brigitte aus Bolivien kennt den Rhythmus - Rechts: Erfan schwingt die Hüften

Gerade haben wir mit viel Erfolg die erste Einheit unseres Zumba Projektes abgeschlossen. Gefördert vom Integrationsfond des Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf konnten wir die brasilianische Tanztrainerin Laura Pacheco Coutinho für acht Trainingseinheiten gewinnen. Im Sommer werden dann drei weitere folgen.
Mit viel Freude und Enthusiasmus vermittelt Laura die Grundlagen dieses Tanz- und Fitnesstrainings. Durch die vielfältigen Musikelemente aus den unterschiedlichsten Ländern ist Zumba besonders gut für unsere Willkommensschüler geeignet. Aber auch viele Regelklassen waren eingeladen, an unseren außergewöhnlichen Sportstunden teilzunehmen und auch unsere Lehrerinnen haben gerne mitgetanzt.

Links: Ahmed ist fasziniert - Rechts: Lara konzentriert sich

Die Musik fasziniert durch ihren Rhythmus und die Mischung von arabischen, südamerikanischen, osteuropäischen und asiatischen Musikstilen. In diesem Jahr kommen die Schüler der Willkommensklasse aus Bulgarien, China, dem Irak, Peru, Rumänien, Serbien, Syrien, der Türkei und Ungarn.

Sie sind mit den traditionellen Volkstänzen ihrer Heimat vertraut, auf denen der Workshop aufbaut. Später wurden die Stücke in moderne Popsongs umgewandelt. Alle haben viel Spaß an den dynamischen Bewegungen, auch wenn die Koordination anfangs nicht einfach ist. Aber Schritt für Schritt verbessert sich das Körpergefühl, die Kinder bauen Hemmungen ab und wagen es auch immer mehr, mit den Hüften zu schwingen oder mit dem Po zu wackeln. Auf jeden Fall stärkt der Tanz das Selbstbewusstsein und hilft den Schülern, sich an ihre neue Umgebung zu gewöhnen, gerade in der schwierigen Anfangszeit, wenn sie sich sprachlich noch wenig artikulieren können. Sie werden jedes Mal freier und knüpfen erste Kontakte zu ihren Mitschülern aus den Regelklassen, auch ein positiver Effekt des Projektes.

Wir danken Laura und freuen uns auf die nächsten Stunden im Sommer! Vielen Dank auch an Lidia Perico von der Stabsstelle Bildung für nachhaltige Entwicklung und Li-Jen Kuo, die Mutter von Cyntia, die die Fotos gemacht hat!

Links: Schwierige Koordinationsübungen - Rechts: Die Klasse mit Trainerin Laura Pacheco Coutinho

Fotografien: Li-Jen Kuo - Bericht: Frau Posth

13. Februar 2019
Die Konfliktlotsen auf Ausflugstour

Am 31. Januar waren wir Konfliktlotsen im Dachseilgarten.
Im Dachseilgarten ging es um Teamwork!
Unser Anführer war Käpt’n Flint. Er hat uns Aufgaben gegeben, die wir nur in Teamarbeit lösen konnten.
Bevor wir aufs Oberdeck durften, mussten wir ein magisches Quadrat erstellen.
Wir fingen als „Landratten“ an. Später wurden wir zu Leichtmatrosen befördert. Wir arbeiteten uns hoch zu richtigen Matrosen und endlich, als wir alle Aufgaben gelöst hatten, wurden wir zu echten Piraten gekrönt. Wir mussten aber dafür die Hand des verstorbenen Kapitäns schütteln und einen Edelstein aus seinem Säckchen, das neben ihm hing, herausholen. Diese brauchten wir, um den verhexten Kompass zu entzaubern.
Zudem haben wir im Dachseilgarten den Achterknoten gelernt, den man auch beim Sichern der Bergsteiger benutzt.


Bericht und Fotografien: Frau Voutsis und Herr Müller

12. Februar 2019
Neu! Assemblies an der Ludwig-Cauer-Grundschule

Jeden Monat findet in unserer Aula nun eine „Assembly“ statt. Hinter dem Namen „Assembly“ (übersetzt „Versammlung“) verbirgt sich etwas sehr Innovatives, gerade auch, wenn es um die Demokratieerziehung geht, denn die Inhalte der Assemblies werden von den Schülern selbstständig gestaltet und moderiert. Bei einer Assembly präsentieren die Schüler die ganze Vielfalt an Ergebnissen und Inhalten, die im schulischen Rahmen erarbeitet und gestaltet werden. Es werden also Tänze, Lieder, Auszüge aus Theaterstücken, Sketche, Gedichte, Lesungen, Unterrichtsergebnisse und vieles mehr vorgeführt und präsentiert. Auf einer Assembly hat aber auch die Würdigung von besonderen Leistungen unserer Schüler einen festen Platz.
Die Schüler haben auf einer Assembly die schöne Gelegenheit, ihre Ergebnisse der Schulgemeinschaft vorzustellen. Die vielen schönen Projekte, Arbeitsergebnisse und Ideen verlassen so den Klassenraum und können von allen Schülern unserer Schule gewürdigt werden. Der besondere Nebeneffekt dabei: Die Schüler lernen, auch vor einem großen Publikum zu reden und ihre Ängste zu überwinden.

Auf unseren letzten beiden Assemblies präsentierten 10 Klassen und die Theater-AG ihre Ergebnisse. Daneben wurden die Schulsieger des Vorlesewettbewerbs und die Paten der Willkommensklassenkinder geehrt.

Die folgenden Bilder geben einen kleinen Eindruck von der Vielfalt der Themen:


Links: Die Klasse 3c mit einem szenisch gespielten Märchenlied
Rechts: Yagmur und Mohammed aus der Klasse 4b berichten vom Klärwerksbesuch der 4b
Links: Die Klasse 1/2a präsentiert ihr Lapbook zu Tieren im Winter - Rechts: Die Klasse 1/2b singt und tanzt
Links: Die Theater-AG führt den Trailer aus ihrem aktuellen Projekt "Dschungelbuch" vor
Rechts: Unser Konrektor Herr Kohler ehrt unsere Schulsieger des Vorlesewettbewerbs

Bericht und Fotografien: Herr Post


11. Februar 2019
Spiel- und nervenstark zum Turniersieg:
1. Platz für unsere Fußball-Mädchen beim Hallenturnier für Klasse 3 und 4!


Unsere Dritt- und Viertklässlerinnen präsentieren stolz Urkunden, Medaillen und Pokal

Dass sie ein außergewöhnlicher talentierter Jahrgang sind, haben unsere Dritt- und Viertklässlerinnen schon häufig unter Beweis gestellt: Im Herbst gewannen sie erstmals in der Geschichte unserer Mädchenfußball-AG ein Soccerturnier in dieser Altersstufe und Spielerinnen wie Sofia, Sarah und Laura (alle 4c) kamen auch schon regelmäßig bei den Turnieren der Fünft- und Sechstklässlerinnen zum Einsatz. Nun gelang den Nachwuchskräften mit dem erstmaligen Gewinn eines Hallenturniers für Klasse 3 und 4 von „Integration durch Sport“ der nächste große Triumph!

Links: Drittklässlerin Lea zieht energisch ab - Rechts: Passen oder schießen? Sulaf überlegt noch

Sechs Schulen hatten sich für das Vorrundenturnier in der Möwensee-Grundschule im Wedding versammelt, neben den Gastgebern und unserer Schule noch die Kolumbus-Grundschule aus Reinickendorf, die Hermann-Boddin-Grundschule aus Neukölln, die Heinrich-Seidel-Grundschule aus Mitte und die Bürgermeister-Herz-Grundschule aus Kreuzberg. Fast alle diese Schulen können auf eine lange und erfolgreiche Tradition im Mädchenfußball zurückblicken!

Karla zunächst im Gespräch mit Sulaf und Lea, dann zielstrebig beim Torschuss

Trotz des hochkarätigen Teilnehmerfelds war Trainer Herr Kohler optimistisch, denn eine beträchtliche Anzahl an Dritt- und Viertklässlerinnen war vor knapp zwei Wochen bei einem eigentlich hauptsächlich für die älteren Fußball-Mädchen der 5. und 6. Klassen ausgerichteten Freundschafts-Hallenturnier an selber Stelle dabei gewesen und hatte auf ganzer Linie überzeugt: Sofia hatte für die Schulmannschaft ein Tor erzielt und in einem ganz engen Spiel den Siegtreffer vorbereitet. In der zweiten Mannschaft hatte Kiana (4a) mit einer kompromisslosen Abwehrleistung geglänzt, Sulaf (3c) im Mittelfeld mit einem unglaublichen Laufpensum herausgeragt und Laura (3c) mit einem eiskalt verwandelten Handelfmeter dafür gesorgt, dass Team II der ersten Mannschaft den Turniersieg hatte retten können!

Links: Rechtzeitig trennt sich Kiana vom Ball - Livia kommt zu spät - Rechts: Sarah glänzte mit gleich vier Toren

Die Stammformation bildeten heute, ergänzt um Torhüterin Irem (3c), jene fünf Spielerinnen, die im September für den ersten Titelgewinn unserer Mädchenfußball-AG bei einem Soccerturnier für Klasse 3 und 4 gesorgt hatten: Kiana in der Abwehr, Sulaf und Sofia im Mittelfeld sowie Laura und Sarah im Sturm. Vervollständigt wurde der Kader von Safiya (3a), Abi, Lea (beide 3b), Livia und Karla (beide 4a).

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Links: Kapitänin Sofia ließ sich auch von der blendenden Sonne nicht aufhalten
Rechts: Sulaf umdribbelt Abi und Lea

Das Teilnehmerfeld war in zwei Dreiergruppen aufgeteilt, die zunächst die Halbfinalisten ausspielen sollten. Unsere Auswahl traf zunächst auf die Bürgermeister-Herz-Grundschule, die mit einer sehr jungen Mannschaft angetreten war: Viele der Spielerinnen waren Herrn Kohler noch von einem Hallenturnier der Zweitklässlerinnen bekannt. Da einige von ihnen sogar im Verein spielen, hatten sie damals mit unseren jüngsten Spielerinnen, die noch ganz am Anfang ihrer fußballerischen Entwicklung stehen, keine Probleme. Das sollte heute anders sein: Dem Spielwitz und dem Zusammenspiel unserer Fußball-Mädchen konnten sie wenig entgegensetzen, sodass ein 5:0-Auftaktsieg unserer Mannschaft gefeiert werden konnte, mit dem die Halbfinalqualifikation praktisch schon sicher war. Laura und Sarah trafen beide doppelt und auch Sulaf war erfolgreich, die zudem noch zwei Tore vorbereitete.


Livia und Kiana liefern sich spannende Duelle

Dank des klaren Spielverlaufs konnten mit Abi (Tor), Safiya (Abwehr), Lea (Mittelfeld) und Livia (Sturm) auch gleich vier der fünf Ersatzspielerinnen eingewechselt werden. Die fünfte, Karla, durfte im abschließenden Gruppenspiel gegen die Heinrich-Seidel-Grundschule das Tor hüten. Dieser Gegner war von einem ganz anderen Kaliber und verfügte über zwei durchsetzungsstarke und vor allem pfeilschnelle Stürmerinnen, die zudem im Gegensatz zu unseren keinesfalls schwach spielenden Fußball-Mädchen gnadenlos ihre Chancen nutzten, sodass unsere Mannschaft eine verdiente, aber viel zu hoch ausgefallene 0:3-Niederlage hinnehmen musste.


Links: Irem, hier noch als Feldspielerin, glänzte im Turnier als sicherer Rückhalt im Tor
Rechts: Dynamischer Zweikampf zwischen Sarah und Kiana

Da die Heinrich-Seidel-Grundschule wenig überraschend auch ihr zweites Gruppenspiel gegen die Bürgermeister-Herz-Grundschule gewinnen sollte, qualifizierte sich unser Team als Gruppenzweiter für das Halbfinale. Dort wartete mit dem Gastgeber der Sieger der anderen Gruppe. Nach den Eindrücken der Vorrunde war unsere Mannschaft dennoch in der Favoritenrolle, doch unsere Spielerinnen waren gewarnt: Beim Herbst-Soccerturnier hatten sie zwar zweimal gegen die Möwensee-Grundschule gewonnen, doch bei einem Freundschaftsturnier auf unserem Schulhof das Finale gegen diesen Gegner höchst unglücklich und trotz drückender Überlegenheit mit 0:1 verloren.


Links: Laura hat gut lachen - sie hat den Ball rechtzeitig weitergeleitet
Rechts: Torhüterin Karla hat Zeit - bis der Ball aus der Ecke wieder rauskommt, kann es noch dauern

Auch heute begann das Spiel mit einer bitteren Pille: Die sonst so sichere Sofia vertändelte im eigenen Strafraum den Ball und diese Chance ließ sich der Gegner nicht entgehen. Somit mussten unsere Fußball-Mädchen früh einem Rückstand hinterherlaufen – bei der kurzen Spielzeit von nur zehn Minuten kann es sehr unangenehm sein, wenn man unbedingt ein Tor erzielen muss! Glücklicherweise ließen sich unsere Spielerinnen von diesem Rückschlag nicht aus der Ruhe bringen. Sarah erfasste eine unübersichtliche Situation im gegnerischen Strafraum am schnellsten und traf entschlossen zum Ausgleich! Kurz darauf legte ihr Laura den Ball dann sogar zum Führungstreffer auf. Nach diesem Doppelschlag mussten unsere Fußball-Mädchen aber weiter zittern, denn die Möwensee-Grundschule gab, obwohl spielerisch klar unterlegen, noch lange nicht auf. Kurz vor Schluss ging Kiana in einem Zweikampf am linken Flügel zu viel Risiko, sodass ihre Gegenspielerin frei auf das Tor zulaufen konnte und präzise abschloss. Alle hatten den Ball schon im Tor gesehen, doch mit einem unglaublichen Reflex verhinderte Torhüterin Irem den Ausgleich und das damit verbundene Siebenmeterschießen!


Sulaf passt präzise zu Irem - und Karla muss den Ball aus dem Netz holen

Erstaunliches tat sich danach im zweiten Halbfinale: Die hochfavorisierte Heinrich-Seidel-Grundschule tat sich gegen die bisher eher bieder aufgetretene Hermann-Boddin-Grundschule äußerst schwer und fand im gegnerischen Abwehrdickicht kein Durchkommen. Die beiden Stürmerinnen, die bisher so geglänzt hatten, verrannten sich nun in Einzelaktionen. Und so kam es, wie es einerseits kommen musste, woran andererseits aber vor dem Spiel niemand geglaubt hatte: Die Hermann-Boddin-Grundschule schloss einen Konter zum 1:0 ab und erreichte völlig überraschend das Finale!


Links: Die talentierte Drittklässlerin Safiya beim Aufwärmspiel
Rechts: Sarah streckt sich vergeblich - den Pass kann sie nicht abfangen

Damit spielte der Turnierfavorit nur um Platz 3, während unsere Fußball-Mädchen gegen die Hermann-Boddin-Grundschule das Finale bestreiten sollten. Lange mussten unsere Spielerinnen auf den Beginn des Endspiels warten, denn die Heinrich-Seidel-Grundschule hatte das Halbfinalaus so aus der Fassung gebracht, dass sie auch gegen die Möwensee-Grundschule nicht über ein 0:0 hinauskam und ins Siebenmeterschießen musste, das sie dann allerdings für sich entscheiden konnte.


Links: Überlegt und ruhig passt Sarah den Ball
Rechts: Ob Livia den Ball an Safiya vorbei bringt?

Im Finale entwickelte sich von Beginn an ein Spiel auf ein Tor, bei dem der Gegner anders als in seiner Halbfinalbegegnung auch keinerlei offensive Nadelstiche setzen konnte. Leider vergaben unsere Fußball-Mädchen jedoch zahlreiche Gelegenheiten. Die größte Chance hatte Sarah, als sie aus einem Meter neben das Tor schoss! So musste die Entscheidung im Siebenmeterschießen fallen. Drei Schützinnen waren vorgesehen. Zuerst trat Laura an, die bereits beim Freundschafts-Hallenturnier einen Strafstoß verwandeln konnte. Auch heute behielt sie die Nerven und verwandelte mit unkonventioneller Schusshaltung unhaltbar zum 1:0. Torhüterin Irem konnte im Anschluss den ersten gegnerischen Schuss parieren. Nun war Sulaf an der Reihe. Schnell lief sie an und verwandelte souverän, doch Schiedsrichter Anton Kühn verweigerte dem Tor die Anerkennung, weil er noch gar nicht gepfiffen hatte. Andere wären nun nervös geworden, aber nicht Sulaf: Auch im zweiten Anlauf ließ sie der gegnerischen Torhüterin keine Chance! Anschließend avancierte Irem zur Heldin, weil sie auch den Versuch der zweiten gegnerischen Schützin entschärfte. Damit hatte unsere Mannschaft das Turnier gewonnen!


Unsere Fußball-Mädchen holen sich ihre Urkunden und Medaillen ab

Nach dem Premierensieg beim Herbst-Soccerturnier war das bereits das zweite Turnier in dieser Altersstufe, das unsere Dritt- und Viertklässlerinnen erstmals gewinnen konnten. Besonders hervorzuheben war das mannschaftliche Zusammenspiel: Andere Mannschaften hatten kräftigere und schnellere Spielerinnen, aber sie harmonierten nicht so gut wie unsere Fußball-Mädchen, die mit einem technisch anspruchsvollen Kurzpassspiel, guten Laufwegen und klaren Absprachen in der defensiven Absicherung brillierten. Mit diesem Turniersieg haben sich unsere Dritt- und Viertklässlerinnen auch für das Endrunden-Turnier am 13. Februar in der Grundschule am Arkonaplatz qualifiziert. Dort werden sie auf die Sieger und Zweitplatzierten zweier weiterer Hallenturniere treffen – man darf gespannt sein, wie sich unsere hochtalentierten Spielerinnen auf diesem Niveau schlagen werden!


Unsere Turniersiegerinnen präsentieren den neuesten Zugang für unsere Pokalvitrine

Bericht und Fotografien: Herr Kohler

2. Februar 2019
Knusprige Insektensnacks, krabbelnde Stabschrecken und kletternde Hunde: Die 6a erlebt die Grüne Woche!


Die stolze Klasse vor dem in Rekordzeit bewältigten Afrika-Puzzle

Anstrengende zwei Wochen liegen hinter den Schülern der 6a: Vor den nahenden Zensurenkoferenzen mussten noch mehrere Klassenarbeiten geschrieben und in Gewi eine Plakatpräsentation zu einem EU-Mitgliedsstaat gehalten werden. Jetzt aber haben die Sechstklässler alles hinter sich und können nach dem Stress der letzten Tage wieder entspannen. Auch Klassenlehrer Herr Kohler ließ sich nicht lumpen und gönnte seinen erleichterten Schützlingen einen Ausflug zur Grünen Woche!


Links: Mit der Rolltreppe geht es in die Messehallen - Rechts: Die Kinder informieren sich über seltene Nutztierrassen

Auf dem Messegelände angekommen, zog es die Klasse zunächst in die Tierhalle, wo viele seltene Nutztiere präsentiert werden. Tatsächlich gibt es Nutztierrassen, von denen es weniger Exemplare gibt als Pandabären! Die Gründe erfuhren die Kinder bei ihrer ersten Station, dem Stand der GEH, der Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen. Weil die alten Rassen nicht die Produktivität moderner Hochleistungsrassen erreichen, werden sie kaum noch gezüchtet. Dabei stellen sie eine wertvolle genetische Reserve für die überzüchteten und krankheitsanfälligen modernen Rassen dar und darüber hinaus sind sie auch ein kulturelles Erbe der Menschheit.

Nach einer theoretischen Einführung erhielten die Kinder einen Fragebogen, dessen Beantwortung aus den Sechstklässlern in Windeseile Experten für Rassen wie Pommernenten, Karakulschafe oder Rotes Höhenvieh machte!

Umgeben von seltenen Nutztierrassen wie Pommernenten bearbeiten die Kinder den Fragebogen

Weiter ging es in die benachbarte Heimtierhalle, wo nahezu jede Tierart zu sehen war, die man als Haustier in den eigenen vier Wänden halten kann, von Klassikern wie Kaninchen, Hunden und Katzen über Süßwasserfische bis hin zu Insekten und Vogelspinnen. Sehr aufgeschlossen gegenüber den Gliedertieren zeigten sich Ramin, Emily und Zeynep, die sich Gespenst- und Stabschrecken am Stand des Privaten Museums für Tierkunde auf die Hand setzen ließen.

Unerschrocken: Zeynep, Emily und Ramin mit Gespenst- und Stabschrecken

Dass Insekten nicht nur als Haustiere, sondern auch als proteinreiche Nahrungsquelle für die Zukunft der Menschheit eine Rolle spielen könnten, wurde in der nächsten Halle deutlich, wo es sich Herr Kohler nicht nehmen ließ, gegrillte Mehlwürmer zu probieren. Ergebnis des kulinarischen Experiments: Sie schmecken fast wie Chips!

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In Windeseile bewältigen die Kinder das Afrika-Puzzle

Der Hauptgrund, diese Halle aufzusuchen, waren jedoch nicht die knusprigen Mehlwürmer, sondern der Stand der Welthungerhilfe. Dort stand ein gigantisches Holzpuzzle mit allen Staaten Afrikas bereit, das die Klasse im Team zusammensetzen musste. Diese nicht gerade einfache Aufgabe bewältigten die Kinder in weniger als zweieinhalb Minuten!


Gruppenfoto mit Panda und mit leckeren Schoko-Reiswaffeln

Anschließend ging es noch einmal in die Heimtierhalle zurück, wo die Kinder einer freundlichen Dame mit einem fantastisch erzogenen Terrier begegneten. Dieser hatte zum Beispiel die wohltuende Eigenschaft, nur auf Zuruf („Laut!“) zu bellen und dann auch nur so oft, wie er dazu aufgefordert worden war! Außerdem kletterte er den Kindern, sobald diese einen Buckel gemacht hatte, sogar auf den Rücken!


Marius ist von dem Hund begeistert, der Erva sogar auf den Rücken klettert

Nach diesen vielen spannenden Eindrücken verspürten nun alle Kinder Hunger und so ging es in die Street-Food-Halle, wo Leckereien aus aller Welt angeboten wurden, von Raclette-Baguettes bis zu Köstlichkeiten aus Korea und Peru. Herr Kohler, mittlerweile vollkommen auf dem Insektentrip, probierte auch noch gegrillte Wanderheuschrecken, die garniert mit Limone und Salz sogar etwas Eigengeschmack entwickeln, und ein mit Insektenriegel-Stückchen aufgehübschtes Eis! Auch einige Kinder wie Marius und Martin verloren nun die Scheu und wagten sich an die Insektenriegel! Nachdem alle Kinder satt und zufrieden waren, ging es zurück in die Schule und von dort in ein Wochenende, das für die Kinder nach den lernintensiven letzten Wochen endlich wieder wirklich frei war!


Kasim mit Hund, Mert mit bellendem Hund

Bericht und Fotografien: Herr Kohler


1. Februar 2019
Team II rettet Team I den Turniersieg:
1. Platz für unsere Fußball-Mädchen beim Freundschaftsturnier in der Möwensee-Grundschule!


T eam I und Team II vereint zu einem Gruppenfoto

Durchwachsen war die Hallensaison bislang für unsere Fußball-Mädchen verlaufen: Beim Drumbo-Cup scheiterte man ersatzgeschwächt bereits in der 1. Runde und bei einem hochkarätig besetzten Hallenturnier von „Integration durch Sport“ blieb man ohne Torerfolg, erreichte durch vier torlose Unentschieden aber immerhin noch den Bronzerang. Heute konnte jedoch gejubelt werden: Beim Freundschafts-Turnier in der Möwensee-Grundschule sicherte sich unsere erste Mannschaft den Turniersieg – dank eines überraschenden Erfolgs der zweiten Auswahl!

Links: Kapitänin Yasmin und Abwehrspielerin Isabella üben das Passspiel
Rechts: Die Fünftklässlerinnen Sara, Farida und Jülide freuen sich über ihren ersten Wettkampf in diesem Schuljahr

Als Trainer einer Schulmannschaft steht man immer wieder vor einem Problem: Man hat in seinen Trainingsgruppen mehr Teilnehmerinnen als bei Turnieren antreten dürfen und natürlich sind die Spielerinnen auch unterschiedlich leistungsstark. Bei den wichtigen Turnieren kommen verständlicherweise die besten Spielerinnen zum Einsatz, doch aus pädagogischen Gründen will man natürlich auch den etwas schwächeren Fußball-Mädchen die Möglichkeit geben, bei Wettkämpfen anzutreten. Um auch jenen Spielerinnen aus den 5. und 6. Klassen Turniereinsätze zu ermöglichen, die in diesem Schuljahr bislang noch nicht im Trikot unserer Schule auflaufen konnten, hatte Trainer Herr Kohler mit seinem Kollegen von der Möwensee-Grundschule ein Freundschafts-Hallenturnier vereinbart.

Links: Immer fokussiert: Toptalent und Mittelfeld-Motor Sulaf - Rechts: Ungeduldig wartet Jülide auf den Ball

Beide Schulen boten in der geräumigen Halle der Möwensee-Grundschule zwei Teams auf. In unserer ersten Mannschaft spielten die Fußball-Mädchen, die in dieser Spielzeit schon regelmäßig für die Schulmannschaft auf dem Platz gestanden hatten: die talentierten Viertklässlerinnen Sofia und Sarah (beide 4c), Torhüterin Nissirin (5a), Defensiv-Allrounderin Erva (6a), Abwehrspielerin Isabella (beide 6a) sowie Kapitänin Yasmin (6a) und ihre Sturmpartnerin Sham (6b). Mit Sadiye und Meryem (beide 6a) feierten zudem zwei langjährige Stammspielerinnen ihr Comeback.

Links: Team II spielt sich ein
Rechts: Abwehrspielerin Qendresa führte Team II an und war eine absolute Leistungsträgerin

Team II wurde angeführt von Defensivspezialistin Qendresa (5b), die in dieser Saison auch schon oft für die Schulmannschaft zum Einsatz gekommen war, und von Stürmerin Laura (4c), einem weiteren großen Nachwuchstalent. Mit Sulaf (3c) und Kiana (4a) standen zudem zwei weitere junge Spielerinnen im Kader, die mit dem Gewinn eines Soccerturniers für Klasse 3 und 4 im Herbst nachhaltig auf sich aufmerksam gemacht hatten. Daneben waren die Fünft- und Sechstklässlerinnen dabei, die bisher noch ohne Wettkampf-Einsatz in diesem Schuljahr waren: Torhüterin Aida (6a), die Abwehrspielerinnen Elin (5a), Farida und Sara (beide 5b) sowie Stürmerin Jülide (5b).

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Links: Flach sieht der Trainer zwar lieber, aber auch hoch bringt Sulaf den Ball sicher zu Qendresa
Rechts: Sara (links) gibt Anweisungen, beobachtet von ihrer Namensvetterin Sarah

Gespielt wurde mit einer Hin- und einer Rückrunde, sodass jede Mannschaft auf sechs Spiele kam und es genügend Gelegenheiten gab, auch alle Spielerinnen einzusetzen. Unsere erste Mannschaft traf zunächst auf Team I der Möwensee-Grundschule. Erva, zuletzt immer in der Abwehr aufgelaufen, kehrte heute auf ihre letztjährige Stammposition als Torhüterin zurück. Ihren Posten in der Abwehr übernahm Meryem, im Mittelfeld agierte Sadiye und im Sturm das bewährte Duo Yasmin und Sham, das beim letzten Turnier gesprengt worden war, weil Sham im Mittelfeld aushelfen musste. Trotz all dieser Änderungen stand am Ende doch ein sattsam bekanntes Ergebnis: 0:0!


Links: Während Laura (ganz links) schon auf viele Einsatze zürück blicken kann, war es für Elin (2. von links) ihr allererstes Turnier
Rechts: Die langjährige Stammspielerin Meryem (links) feierte ihr Comeback

Im zweiten Spiel gegen die Reserve der Möwensee-Grundschule sollte die torlose Zeit dann aber ein Ende nehmen: Nachdem Yasmin, schon immer eine Expertin für die besonders wichtigen Tore, den Bann gebrochen hatte, legte Sham einen Hattrick zu einem souveränen und auch in dieser Höhe verdienten 4:0-Sieg nach.


Links: Yasmin macht sich auf den Weg zum Zweikampf gegen Sadiye, die heute ebenfalls ihr Comeback feierte
Rechts: Torjägerin Sham passt den Ball zu Isabella

Team II startete mit der Begegnung gegen die zweite Mannschaft der Möwensee-Grundschule in das Turnier: In Bestbesetzung – Aida im Tor, Kiana und Qendresa in der Abwehr, Sulaf im Mittelfeld sowie Jülide und Laura im Sturm – konnte mit einem 0:0 ein erster Punktbeginn gefeiert werden, auch wenn vielleicht sogar mehr möglich gewesen wäre.

Das galt auch für das folgende Spiel gegen die erste Mannschaft der Möwensee-Grundschule: Nach relativ frühem Rückstand hielten unsere Fußball-Mädchen sehr gut dagegen und nach tollem Direktpass von Laura hatte Sulaf die große Chance zum Ausgleich, scheiterte jedoch an der gegnerischen Torhüterin. Die Gelegenheit war nun aber noch nicht vorbei, sondern sogar noch größer geworden, denn der Abpraller landete bei Jülide, die jedoch am leeren Tor vorbeischoss.


Schon beim Aufwärmen wild entschlossen: Sham liefert sich spannende Zweikämpfe mit Meryem und Sadiye

Eine klare Angelegenheit war das Cauer-interne Duell zwischen unserer ersten und unserer zweiten Mannschaft. Bei Team II wurden Kiana, Qendresa und Sulaf für die Rückrunde geschont, dafür spielten Farida, Sara und mit Elin eine Debütantin. In der ersten Auswahl durfte diesmal Nissirin das Tor hüten. Nach Toren von Sham, Sadiye und der eingewechselten Sofia gewann Team I standesgemäß 3:0.


Links: Sadiye wartet, bis Meryem sich freigelaufen hat - Rechts: Abwehrtalent Kiana behält Ruhe und Übersicht

Die Hoffnungen auf den Turniersieg für unsere erste Mannschaft erhielten zu Beginn der Rückrunde einen herben Dämpfer, als trotz engagierter Leistung und klarem Chancenplus eine sehr unglückliche 0:1-Niederlage gegen die erste Auswahl der Möwensee-Grundschule hingenommen werden musste.

Derweil feierte Team II, nun wieder in Bestbesetzung, gegen die zweite Mannschaft der Möwensee-Grundschule seinen ersten Sieg: Einen schönen Spielzug vollendete Laura nach Pass von Jülide zum 1:0!


Links: Sturmtalent Sarah ist bester Laune - Rechts: Ob Farida Sara den Ball abnehmen kann?

Anders als in der Hinrunde, als ein lockerer 4:0-Sieg gelang, tat sich Team I in der Rückrunde mit der zweiten Auswahl der Möwensee-Grundschule sehr schwer. Lange wollte der Führungstreffer trotz vieler Gelegenheiten nicht fallen und mittlerweile machte sich auch bemerkbar, dass die zweiten Mannschaften immer mit fünf, die ersten Mannschaften jedoch nur mit vier Feldspielerinnen agieren durften. Den richtigen Riecher hatte in dieser Situation Herr Kohler, als er Sofia für die bemühte, aber glücklose Yasmin einwechselte: Wenige Sekunden vor dem Ende der Partie spielte die hochveranlagte Viertklässlerin den Ball Sham so präzise in den Lauf, dass diese trotz schwierigen Winkels doch noch den späten Treffer zum 1:0 erzielte!


Links: Sham, Isabella und Yasmin auf der Suche nach dem Ball
Rechts: Unsere begabteste Viertklässlerin, Sofia (Mitte), glänzte mit einem Tor und einer sehr wichtigen Vorlage

Die Sensation, die der zweiten Mannschaft der Möwensee-Grundschule fast gelungen wäre, sollte anschließend unserer zweiten Mannschaft gegen die erste Auswahl des Gastgebers glücken: Hinten hielten Qendresa und Kiana jede Gefahr von Aidas Tor fern und vorne beschäftigten Sulaf, Jülide und Laura mit gutem Zusammenspiel die gegnerische Defensive. Als sich eine Abwehrspielerin der Möwensee-Grundschule im Strafraum nur mit einem Handspiel zu helfen wusste, trat Laura selbstbewusst an und verwandelte sicher! Anschließend brachte Team II die überraschende Führung über die Zeit – und ermöglichte so Team I den schon verloren geglaubten Turniersieg!


Links: Zielstrebig leitet Qendresa den Ball weiter - Rechts: Frei vor dem Tor empfängt Sham Yasmins Pass

Das abschließende Cauer-interne Rückspiel gewann die erste Auswahl klar mit 3:0, wobei Sham alle drei Treffer markierte und damit nun bei insgesamt 58 Toren für die Mädchenfußball-AG steht! Gemeinsam mit Yasmin, die 32 Tore auf dem Konto hat, hat sie nun schon 90 Treffer erzielt und zur vor Saisonbeginn als Ziel ausgegebenen Dreistelligkeit fehlen damit nur noch zehn Törchen.


Strafraumszenen beim Aufwärmspiel

Bei der Siegerehrung konnte sich unsere zweite Mannschaft über einen achtbaren dritten Platz freuen, wobei besonders die beiden Siege in der Rückrunde gegen die Teams der Möwensee-Grundschule zeigten, wie viel Potenzial gerade die jüngeren Spielerinnen wie Qendresa, Kiana, Sulaf und Laura mitbringen. Dank der Schützenhilfe von Team II konnte sich Team I am Ende über den Turniersieg freuen und mit der ersten Mannschaft der Möwensee-Grundschule eine Auswahl hinter sich lassen, der am nächsten Tag beim Drumbo-Cup mit drei Siegen in drei Spielen völlig ungefährdet der Einzug in die nächste Runde gelingen sollte!


Freudiges Warten auf den Turnierbeginn

Mit diesem Erfolgserlebnis ist die Hallensaison für unsere ältesten Fußball-Mädchen nun beendet, die Dritt- und Viertklässlerinnen hingegen werden am 21. Januar erneut zur Möwensee-Grundschule aufbrechen und dort bei einem Hallenturnier von „Integration durch Sport“ antreten. Nach den heutigen Leistungen gibt es für dieses Turnier allen Grund zum Optimismus!


Links: Erva und Sadiye sowie Aida und Sham im fachlichen Austausch
Rechts: Der Trainer der Möwensee-Grundschule erklärt den Mädchen den Turniermodus

Bericht und Fotografien: Herr Kohler

30. Januar 2019
Die Klasse 4b auf den Spuren des Abwassers
Der Besuch des Klärwerks Ruhleben


Links: Im Besucherzentrum - Rechts: Vor der Rechenanlage, hier werden die groben Bestandteile des Abwassers wieder heraus gesiebt

Tuana, Mohammed und Eren aus der Klasse 4b berichten:
Die Klasse 4b war im Klärwerk Ruhleben. Am Anfang sind wir in das Besucherzentrum gegangen, dort wurden wir informiert, wie ein Klärwerk funktioniert. Das wussten wir aber bereits, da wir das Thema ja im Unterricht behandelt haben. Anschließend haben wir noch einen Film gesehen. Der Film handelte von zwei Wassertropfen, die eine ganze Runde durch das Klärwerk gedreht haben.

Nun sind wir endlich auf das Klärwerkgelände gegangen. Wir haben zuerst die Container gesehen, in welche der ganze Schmutz von der Rechenanlage landet. Klopapier und was alles im Klo landet. Das roch nicht sehr angenehm. In der Rechenanlage haben wir gesehen, wie durch Siebe der grobe Dreck aus dem Abwasser gesiebt wird.


Links: In den Containern landet alles, was die Rechenanlage heraus siebt und das ist sehr geruchsintensiv
Rechts: Hier wird der Sand aus dem Sandfang in die Container geschüttet

Wir haben uns danach das Vorklärbecken angesehen, hier sinken die schweren Teilchen nach unten und die leichten Sachen wie Öl und Fett schwimmen oben. So werden also der Sand und das Öl und die Fette aus dem Abwasser geholt. Weiter ging es zum Belebungsbecken und da haben wir die Mikroorganismen in Aktion gesehen. Nicht wirklich, denn sie sind so klein, dass man sie nur unter dem Mikroskop sehen kann. Sie fressen die restlichen Schmutzteilchen im Abwasser einfach auf. Der Mann, der uns über das Gelände führte hat einen Eimer mit Abwasser aus dem Belebungsbecken geholt und wir konnten sehen, wie das Wasser langsam klar wurde. Wir konnten also beobachten, wie die Mikroorganismen die Schmutzteile des Abwassers gefressen haben. In das Belebungsbecken wird Sauerstoff gepumpt, deshalb blubbert es in dem Becken. Den Sauerstoff brauchen die Mikroorganismen zum Atmen.


Am Belebungsbecken

Zum Schluss haben wir noch das Nachklärbecken besichtigt, hier sinken die ganzen Mikroorganismen, die nun ganz vollgefressen und schwer sind, nach unten. Das Wasser ist nun klar und wird in die Flüsse und Seen gepumpt.
Es war spannend zu sehen, wo eigentlich unser Abwasser hinkommt und wie riesig groß so ein Klärwerk ist. Es war ein interessanter Ausflug


Links: Eine Abwasserprobe aus dem Belebungsbecken offenbart, wie fleißig die Mikroorganismen das Abwasser "klarfressen"
Rechts: Im Nachklärbecken setzen sich die gesättigten Mikroorganismen nach ihrer opulenten Abwassermahlzeit am Grunde des Beckens ab

Bericht: Tuana, Mohammed und Eren (Klasse 4b) - Fotografien: Herr Post

29. Januar 2019
Bildung und Besinnlichkeit zum Jahresausklang für die 6a!


Eine zufriedene Klasse auf dem Weihnachtsmarkt!

Auf ein aufregendes Jahr, das ihre zweite Klassenfahrt, große Erfolge beim Mädchenfußball und viele weitere Höhepunkte bereit hielt, kann die Klasse 6a zurückblicken. Dies fand heute seinen würdigen Abschluss: Am letzten Mittwoch vor den Weihnachtsferien setzten die Sechstklässler ihre Reise durch die Kunstgeschichte fort und ließen das erfolgreiche Jahr auf dem Weihnachtsmarkt am Gendarmenmarkt besinnlich ausklingen.


Links: Riesige Maria, winziger Bischof: Ein typisches Beispiel für die Bedeutungsperspektive im Mittelalter
Rechts: Großformatig und golden glänzt das Mittelalter

Das Jahr 2018 stand für die Kinder der 6a aber auch im Zeichen des bevorstehenden Übergangs an die weiterführenden Schulen und war daher für alle Kinder arbeitsintensiv und anstrengend. Mit vielen Exkursionen versuchte Klassenlehrer Herr Kohler, für Abwechslung und Entspannung zu sorgen. So wurde auf der Eisbahn Schlittschuh gefahren, im Waldhochseilgarten geklettert und in der Biosphäre Potsdam eigene Schokolade hergestellt. Natürlich wurden auch wieder zahlreiche Museen besucht und die Kinder lernten die unterschiedlichsten Künstler von Albrecht Dürer über Paul Klee bis zu Gerhard Richter kennen.


Links: Kasim freut sich über die Entdeckung der Zentralperspektive in der Renaissance
Rechts: Doppelportrait eines Pärchens in der Renaissance

Beim heutigen Workshop stand kein einzelner Künstler, sondern eine Kunstepoche im Blickpunkt: In der Gemäldegalerie machte die herausragende Museumspädagogin Frau Bellmann die Kinder mit der Renaissance vertraut. Diese Zeit steht für die Wiederentdeckung der Ideale der Antike, aber auch für den Beginn von Individualität und neu erwachten Forschungsdrang.


Etwas verspätet kamen die Ideen der Renaissance auch nördlich der Alpen an

Aufmerksam und hochmotiviert machten die erfahrenen Museumsgänger viele wichtige Entdeckungen: Sie bemerkten zum Beispiel, dass sich die aus dem Mittelalter üblichen Motive gar nicht so sehr geändert hatten, dafür aber deren Interpretation: In den Werken aus dem Mittelalter wurden die wichtigsten Personen auf dem Bild – also beispielsweise Maria und Jesus – überproportional groß dargestellt, um ihrer Bedeutung Ausdruck zu verleihen. Die Gesichter waren allesamt idealisiert und ähnelten sich sehr. Das sollte sich in der Renaissance ändern: Die Zentralperspektive wurde erfunden und die Personen erhielten individuelle Gesichtszüge!

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Links: Frau Bellmann gibt den Kindern Tipps, wie sie Skizzen anfertigen können
Rechts: Isabella macht sich ans Werk

Auf diesen gelungenen theoretischen Teil folgte dann der praktische Part des Workshops. Da die Kinder im Kunstunterricht schon Portraits angefertigt hatten, erhielten sie heute eine etwas speziellere Aufgabe und sollten mit Kreiden Portraits aus der sogenannten Drei-Viertel-Perspektive erstellen.


In den unterschiedlichsten Positionen entstehen erste Skizzen

Dabei wurde den Kindern bewusst, dass man leicht dazu tendiert, die Augen viel zu weit oben im Gesicht einzuzeichnen – tatsächlich liegen sie etwa in der Mitte. Auch weitere Stolpersteine wurden besprochen: Etwa die Gefahr, dass die Haare durch zu viele einzelne Kreidestriche eher wie Spaghetti wirken.


Nach der kleinen Skizze geht es ans große Format

Nachdem diese Gefahren besprochen und anschließend von den meisten Kindern sehr gut umschifft worden waren, fertigten die Nachwuchskünstler faszinierende und sehr individuelle Portraits an, die zum Schluss noch einen passenden farbigen Hintergrund erhielten und auch bei Kunstlehrer Herr Post für Begeisterung sorgten! Am Schluss wurden die vielfältigen Produkte auf dem Boden ausgebreitet, um gemeinsam betrachtet und gewürdigt zu werden. Frau Bellmann war voll des Lobes ob der entstandenen Portraits und Herr Kohler freute sich schon darauf, den Klassenraum mit den neuen Meisterwerken zu schmücken!


Gern angenommene Hilfsmittel beim Portaitieren: Spiegel

Nach dem Museumsbesuch ging es natürlich nicht gleich zurück zur Schule, sondern zum besinnlichen Teil des Jahresausklangs, zum Weihnachtsmarkt am Gendarmenmarkt. Bereits im letzten Schuljahr wurde dieser besonders schöne Markt zum Jahresabschluss besucht.


Links: Sorgfältig überträgt Arsenijs die Vorzeichnungen
Rechts: Kritisch beäugt Alex den aktuellen Stand seiner Bemühungen

In Gruppen aufgeteilt, erkundeten die Kinder selbständig die Stände, erstanden weihnachtlichen Schmuck und kosteten die zahlreichen Leckereien wie Rahmbrot, Raclette und Baumkuchen. Nach eineinhalb Stunden trafen sich satte und glückliche Sechstklässler vor der großen Bühne wieder, präsentierten sich gegenseitig ihre Neuerwerbungen und posierten für ein Klassenfoto. Dann machten sich die Kinder auf den Rückweg zur Schule – und freuen sich nach einem großartigen Jahr 2018 auf ein hoffentlich ebenso schönes neues Jahr 2019, das im Sommer allerdings auch den Abschied von ihrer Grundschule bringen wird.


Links: Anas und Adil verpassen ihren Portraits noch einen farbigen Hintergrund
Rechts: Meryem und Yasmin bewundern die fertigen Werke

Bericht und Fotografien: Herr Kohler

28. Januar 2019
Unser Ausflug ins Pergamonmuseum


Links: Ein römisches Bodenmosaik wird bewundert - Rechts: Im Aleppo-Zimmer

Am 16. Januar hat die Klasse 5c einen Ausflug ins Pergamonmuseum gemacht.
Die Museumsführerin hat Sagen und Märchen von der Entstehung der Gebiete im nahen Osten erzählt und viel über das Ischtar-Tor berichtet, ein ehemaliges Stadttor von Babylon , das durch den blauen Lapislazuli wunderschön leuchtet.
Auch das Aleppo-Zimmer haben wir uns angeguckt. Es stammt aus einem Wohnhaus in Syrien und hat sehr viele Fenster und Türen zu anderen Räumen oder zu einem Hof.


Links: Teppichkunstwerke werden bestaunt - Rechts: Gruppenfoto nach erfolgreichem Ausflug in die Antike
Impressionen aus dem Pergamonmuseum

Bericht und Fotografien: Frau Hellmann


24. Januar 2019

Ein ganz besonderer Nikolaustag:
Unsere jüngsten Fußball-Mädchen erleben ihr allererstes Turnier!


Links: Zufriedene Zweitklässlerinnen nach ihrem allerersten Fußballturnier- Rechts: Emily und Lusina im intensiven Zweikampf

Einen ganz besonderen Nikolaustag erlebten heute unsere jüngsten Fußball-Mädchen aus den 2. Klassen: Sie durften in der Bürgermeister-Herz-Grundschule in Kreuzberg zu ihrem allerersten Turnier antreten!


Links: Johanna und Louise üben das Passen - Rechts: Eva läuft Lusina und Meriem davon

Erst vor einigen Monaten hatten die Zweitklässlerinnen mit dem Fußballspielen begonnen und mittlerweile haben sie schon beträchtliche Fortschritte gemacht. Nichtsdestotrotz stehen sie natürlich ganz am Anfang ihrer fußballerischen Entwicklung und so stand heute auch das Erlebnis und weniger die nackten Resulate im Vordergrund.


Links: Lusina posiert schon wie ein Fußballprofi - Rechts: Meriem dribbelt an Yuyi vorbei

Alle 13 Zweitklässlerinnen, die momentan in der Mädchenfußball-AG trainieren, durften zu dem Turnier mitkommen, obwohl die Teilnehmerzahl normalerweise auf neun beschränkt ist. Weil aber Trainer Herr Kohler der im Nachhinein irrigen Ansicht war, dass um diese Jahreszeit ein bis zwei Kinder krank sein würden, und es zu hart wäre, von den verbliebenen elf Spielerinnen zwei in der Schule zu lassen, durften alle mit.


Julia (links) und Eva (rechts) erzielten bei ihrem ersten Turnier gleich ihr erstes Tor

Das war für das Turnier im Nachhinein sogar praktisch, denn zwei eigentlich angemeldete Schulen sagten kurzfristig ab. Nun waren nur noch drei Schulen am Start und weil das Turnier mit nur drei Mannschaften ziemlich schnell beendet gewesen wäre, wurde beschlossen, dass unsere Schule mit zwei Teams antreten durfte – genug Spielerinnen waren ja dafür vorhanden!

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Links: Johanna und Emily beobachten das Treiben ihrer Mitspielerinnen
Rechts: Emily macht sich auf zum Torschusstraining

In Team I spielten Eva (1/2a), Ronja, Johanna (beide 1/2b), Lusina (1/2c), Meriem (1/2d), Kim und Zoe (beide 1/2f), in Team II Louise, Julia (beide 1/2b), Emily (1/2c), Yasmin (1/2d), Jelena (1/2e) und Ajlin (1/2f). Sportlich waren bei ihrem allerersten Turnier natürlich keine Wunderdinge zu erwarten, zumal die beiden anderen Schulen – die gastgebende Bürgermeister-Herz-Grundschule und die Friedrichsfelder Grundschule – sehr viel erfahrenere Spielerinnen in ihren Reihen hatten: Auf die Frage der Turnierleitung, wer denn schon einmal bei einem Turnier gespielt habe, gingen die Hände bei unseren beiden Konkurrenten nahezu geschlossen nach oben! Selbst im Verein waren schon mehrere Spielerinnen aktiv.


Ajlin (links) und Eva (rechts) beim Torschusstraining

So war es wenig verwunderlich, dass unsere Fußball-Mädchen, die auch noch nie in einer so großen Halle gespielt hatten, ihren erfahreneren Gegnerinnen noch nicht viel entgegen setzen konnten und die Spiele gegen die Bürgermeister-Herz-Grundschule und die Friedrichsfelder Grundschule meist knapp, jedoch ohne eigenen Torerfolg verloren gingen. Wichtiger war jedoch, dass alle Spielerinnen zum Einsatz kamen und ihren Spaß hatten! In den direkten Vergleichen – es wurde mit Hin- und Rückrunde gespielt – durfte einmal das erste Team und einmal das zweite Team jubeln: Das Hinspiel entschied Eva mit einem Tor nach einer Ecke von Yuyi für Team I, das Rückspiel gewann dann Mannschaft II nach einem Treffer von Julia.


Jetzt sind Meriem (links) und Yuyi (rechts) an der Reihe

Bei der Siegerehrung erhielt jedes Kind nicht nur eine zum Nikolaustag passende Leckerei, sondern auch eine Urkunde und eine Bronze-Medaille! Sichtlich zufrieden und stolz nach ihrem allerersten Wettkampf machten sich unsere Fußball-Mädchen anschließend auf den Heimweg und freuen sich jetzt bereits auf viele weitere Turniere!


Jetzt fordert Jelena (links) Torhüterin Zoe (rechts) heraus

Bericht und Fotografien: Herr Kohler

22. Januar 2019
Warum in die Ferne schweifen:
Die 6a erstellt Berlin-Plakate in der Kunstbibliothek!


Links: Große Auswahl an Reisezielen: Alpen, Riviera oder doch Berlin?
Rechts: Brandenburger Tor, Fernsehturm und Mauer nehmen langsam Gestalt an

Grau, nass und kalt – die aktuelle Wetterlage in Berlin sorgt nicht gerade für Euphorie. Da liegt es nahe, dass die Kunstbibliothek am Kulturforum mit ihrer Sonderausstellung „ABC des Reisens“ zum 150. Geburtstag das Fernweh ihrer Besucher weckt. Neben vielen Plakaten zu fernen Ländern werden aber auch Berlin-Plakate ausgestellt, denn trotz des momentanen Schmuddelwetters hat unsere Stadt bekanntlich eine Menge zu bieten und ist für viele Menschen aus aller Welt ein lohnenswertes Reiseziel! Deshalb machten sich heute die erfahrenen Museumsgänger der 6a selbst ans Werk und erstellten mit einfachen Mitteln eingängige Plakate zu Berliner Sehenswürdigkeiten!


Links: Was ist eigentlich eine Kunstbibliothek? Frau Bellmann macht die Kinder mit der Einrichtung und ihrer Geschichte vertraut
Rechts: Neue Transportmittel vereinfachten das Reisen oder machten es überhaupt erst möglich

Empfangen wurden die Sechstklässler einmal mehr von Frau Bellmann, welche die Kinder schon mit so unterschiedlichen Künstlern wie Willi Baumeister, Lucas Cranach und Albrecht Dürer und zuletzt mit Rembrandts Zeichenschule vertraut gemacht hatte.


Frau Bellmann informiert die Gruppe über Marlene Dietrich, sodass Yasmin und Sadiye diese später ihren Klassenkameraden vorstellen können

In der abwechslungsreich gestalteten Ausstellung trafen die Schüler auf historische Reisealben ebenso wie auf Fotografien und Plakate. Die aus dem Gewi-Unterricht geläufige Erkenntnis, dass Reisen früher anders als heute weniger der Erholung dienten, sondern eher Pilger- oder Bildungsreisen waren, die sich nur wenige Bevölkerungsschichten leisten konnten, wurde so noch einmal verdeutlicht.


Links: Viele Entdeckungen lassen sich auf dieser Jerusalem-Darstellung machen
Rechts: Zeynep und Emily lauschen der Musik von Frank Sinatra

Nach einer gemeinsamen Einführungsphase wurden die Sechstklässler in Gruppen selbst auf die Reise geschickt: Sie sollten u.a. das eleganteste, das interessanteste und das älteste Ausstellungsstück finden. Nachdem dies gelungen war, stellten die Gruppen ihre Fundstücke ihren Mitschülern vor.

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Links: Kasim stellt das älteste Ausstellungsstück vor - Rechts: Zeynep und Ramin machen sich an die praktische Arbeit

Anschließend ging es ans praktische Werk: Mit einfachen Mitteln wie Papierstücken in verschiedenen Formen sollten die Kinder eingängige Plakate zu Berliner Sehenswürdigkeiten entwerfen. Damit ein Plakat plakativ im besten Sinne wird, muss es möglichst einfach gehalten sein: Der Betrachter soll schließlich auf den ersten Blick erkennen, worum es sich handelt – und den Wunsch verspüren, die Sehenswürdigkeit so schnell wie möglich einmal zu besuchen!


Sadiye und Meltem legen sich die benötigten Papierstücke zurecht

Mit Eifer machten sich die jungen Plakatdesigner an die Arbeit. Faszinierende und sehr individuelle Plakate vom Fernsehturm, vom Brandenburger Tor oder dem Ku'damm entstanden, die schließlich mit passenden Schriftzügen noch komplettiert wurden. Begeistert betrachteten die Kinder am Ende die Werke ihrer Mitschüler, die nun bereits den Klassenraum der 6a schmücken.


Links: Kasim freut sich: Sein Plakat nimmt Gestalt an - Rechts: Alex rührt die Farbe für die Schrift an

Nach dem Besuch der Kunstbibliothek ging es übrigens nicht sofort zur Schule zurück: Als Belohnung für die guten Leistungen und das tolle Verhalten in den letzten Wochen wurde noch der bei allen Kindern beliebte Food Court der Mall of Berlin aufgesucht. In Kleingruppen flanierten die Schüler durch die Mall und im riesigen Angebot des Food Courts fand jeder eine kulinarische Köstlichkeit seines Geschmacks, sodass alle satt und sichtlich zufrieden am Ende den Heimweg antreten konnten.


Links: Schablonen helfen beim Setzen der Schrift - Rechts: Die fertigen Plakate werden bewundert

Bericht und Fotografien: Herr Kohler


9. Januar 2019
Kein Tor, aber vier Punkte: Unsere Fußball-Mädchen erkämpfen
sich den 3. Platz bei einem hochklassigen Hallenturnier!


Stolz präsentieren unsere Spielerinnen die hart erarbeiteten Bronzemedaillen

Sechs Spiele und kein einziges Tor: Was zunächst nach einer Bilanz des Schreckens klingt, entpuppte sich beim Hallenturnier von „Integration durch Sport“ für unsere Fußball-Mädchen durchaus als sportlicher Erfolg, denn es gab auch nur zwei Gegentore und mit vier torlosen Unentschieden sicherten sich unsere Spielerinnen den Bronze-Rang in einem hochkarätigen Teilnehmerfeld!

Weil unsere Fußball-Mädchen etwas zu früh vor Ort waren und die Halle noch von Sport-Unterricht
besetzt war, spielten sie sich einfach in den Gängen vor den Umkleidekabinen warm!

Wie schon beim Drumbo-Cup musste Trainer Herr Kohler auch heute improvisieren: Zwar stand die 50fache Torschützin Sham (6b), die beim Drumbo-Cup aus Altersgründen nicht mehr teilnahmeberechtigt gewesen war, wieder zur Verfügung, doch dafür fehlten Isabella und Meryem (beide 6a), die beide in der Startformation gestanden hätten. Für sie rückten Nachwuchskräfte auf: Abwehrspielerin Qendresa (5b) und unsere talentierteste Viertklässlerin, Stürmerin Sofia (4c), sollten eigentlich langsam herangeführt werden und nur hineinschnuppern, doch nun mussten sie von Beginn an Verantwortung übernehmen. Komplettiert wurde die Startaufstellung von Nissirin (5a) im Tor, die diese Position auch erst kürzlich beim Drumbo-Cup erstmals eingenommen hatte, Erva (6a) in der Abwehr und Kapitänin Yasmin (6a) im Sturm. Sham, eigentlich auch Angreiferin, sollte heute im Mittelfeld auflaufen und für die beim Drumbo-Cup schmerzlich vermisste Bindung zwischen Defensive und Offensive sorgen. Den Kader komplettierten mit Sarah und Laura (beide 4c) zwei weitere hoffnungsvolle Talente.


Links: Yasmin freut sich: Endlich ist die Halle frei! - Rechts: Sham im Duell mit Qendresa

Schon dreimal hat unsere Mädchenfußball-AG ein Hallenturnier von „Integration durch Sport“ gewonnen, doch ein Blick auf das Teilnehmerfeld machte deutlich, dass ein vierter Triumph schwierig zu erreichen sein würde: Mit der gastgebenden Möwensee-Grundschule, der Gustav-Dreyer-Grundschule und der Charlie-Chaplin-Grundschule waren ausschließlich sehr ambitionierte Schulen vertreten, die seit vielen Jahren bei Hallenturnieren und auch bei der Mädchen-Soccer-Serie zu den Titelaspiranten zählen. Damit setzte sich ein Trend fort, der schon seit geraumer Zeit zu beobachten ist: Es gibt mittlerweile einen harten Kern interessierter und dadurch auch sehr leistungsstarker Schulen, während reine Anfänger-Mannschaften und „neue“ Schulen so gut wie gar nicht mehr vertreten sind.


Links: Qendresa überlegt, wie sie an Yasmin vorbei kommen soll - Rechts: Sarah ist von Lauras Pass sichtlich angetan

Zum Auftakt traf unsere Auswahl auf die Gustav-Dreyer-Grundschule, der sie schon beim Herbst-Soccerturnier begegnet war. Damals konnten unsere Spielerinnen ihre körperliche Überlegenheit gegen einen technisch enorm starken Gegner ausspielen, doch das gelang heute überhaupt nicht: Wie schon beim Herbst-Soccerturnier und beim Drumbo-Cup verschliefen unsere Fußball-Mädchen den Turnierstart, verhielten sich viel zu passiv und kamen überhaupt nicht in die Zweikämpfe. Nur der sehr schwachen Chancenverwertung des Gegners war es zu verdanken, dass das Spiel 0:0 endete.

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Links: Sham mit viel Zug zum Tor
Rechts: Verkehrte Welt: Abwehrspielerin Qendresa will an Stürmerin Yasmin vorbei

Ähnlich zurückhaltend zeigte sich unser Team auch im zweiten Spiel gegen die Charlie-Chaplin-Grundschule, die nach dem Abgang ihrer prägenden Spielerin an die Oberschule erneut eine herausragende und vor allem sehr schnelle Akteurin in ihren Reihen hatte. Diese nutzte dann auch die Schlafmützigkeit unserer Fußball-Mädchen aus und erzielte den verdienten Siegtreffer.


Sie wissen, was sie tun: Angreiferin Yasmin und Verteidigerin
Qendresa zeigen, dass sie auf ihren Positionen zu Hause sind

Nach dieser schwachen Leistung fand Herr Kohler durchaus deutliche Worte, da es vor allem die Führungsspielerinnen Sham und Yasmin waren, die weit hinter ihren Möglichkeiten geblieben waren und ihrem eigenen Anspruch, gemeinsam bis zum Schuljahresende auf 100 erzielte Tore zu kommen, nicht ansatzweise gerecht worden waren. Leicht verbessert erreichte unser Team, nun mit Laura für Sofia in der Startformation, daraufhin im dritten Spiel ein 0:0 gegen den Gastgeber. Großes Pech hatte die nun deutlich stärker spielende Yasmin, als sie am rechten Flügel energisch durchgebrochen war und freie Bahn Richtung Tor gehabt hätte, doch der Ball durch die in diesem Moment fatalerweise geöffnete Turnhallentür zu den Umkleiden kullerte. So wurde aus der riesigen Torchance ein Einwurf für den Gegner.


Erva beweist, dass auch Defensivspielerinnen etwas mit dem Ball anfangen können

Weil nur vier Mannschaften am Turnier teilnahmen, wurde der Wettbewerb mit Hin- und Rückrunde ausgetragen. Unsere Spielerinnen zeigten im Rückspiel gegen die Gustav-Dreyer-Grundschule eine viel bessere Leistung als beim Turnierauftakt, doch diesmal hatten sie das Glück nicht auf ihrer Seite und verloren unglücklich 0:1.


Beeindruckend weit in ihrer fußballerischen Entwicklung sind die Viertklässlerinnen Sarah, Sofia und Laura

Sehr stark präsentierte sich unsere Auswahl im Duell mit der Charlie-Chaplin-Grundschule, die bis dahin alle vier Spiele gewonnen hatte. Sofia spielte nun für Qendresa in der Abwehr und im Angriff durfte Sarah für Laura auflaufen. Überraschend für den Gegner agierten unsere Fußball-Mädchen nun viel griffiger und waren dem Sieg deutlich näher als der Tabellenführer! Sham bot sich schließlich eine hundertprozentige Gelegenheit zum ersten Tor an diesem Tag: Nachdem sie einen gegnerischen Fehlpass abgefangen hatte, lief sie völlig frei auf die Torhüterin zu. Doch weil sie sich nach der langen torlosen Phase selbst zu stark unter Druck setzte und den Treffer zu sehr wollte, verkrampfte sie beim Abschluss und schoss meterweit daneben.


Links: Erva und Qendresa gönnen sich eine Pause
Rechts: Zwei gegen Eine: Torhüterin Nissirin wehrt sich gegen Yasmins und Shams Übermacht

Weil auch trotz guter Leistung im abschließenden Duell mit der Möwensee-Grundschule kein Tor gelingen wollte, schloss unsere Mannschaft das Turnier damit ohne eigenen Torerfolg ab. Jedoch konnte durch diesen Punktgewinn die Möwensee-Grundschule auf Distanz gehalten und der 3. Platz erreicht werden. Weil unsere Spielerinnen die alte Weisheit berücksichtigt hatten, dass man, wenn man schon selbst kein Tor schießt, eben auch keines kassieren darf, konnten sie sich am Ende über eine Bronzemedaille freuen!


Links: Torhüterin Nissirin musste bei ihrem zweiten Turnier auf dieser Position nur zwei Gegentore hinnehmen
Rechts: Toptalent Sarah startet durch

Trainer Herr Kohler konnte nach dem enttäuschenden Start mit zwei wirklich schwachen Leistungen dann auch zufrieden sein, denn die Mannschaft zeigte in den letzten vier Spielen eine deutliche Steigerung und tat alles, um die Spiele erfolgreich zu gestalten. Deshalb wurde der Tag auch wieder mit dem schon Tradition gewordenen Gang zum Bäckerei-Café am Steinplatz abgeschlossen, wo sich jede Spielerin eine süße Leckerei und ein Kaltgetränk aussuchen durfte.


Links: Sofia im Zusammenspiel mit Sarah
Rechts: Yasmin und Sham warten ungeduldig auf den Turnierbeginn

Nun haben unsere ältesten Fußball-Mädchen eine kurze Winterpause bis Anfang Januar. Dann werden sie zu einem Freundschafts-Turnier in der Möwensee-Grundschule antreten. Davor jedoch findet am Nikolaustag das allererste Turnier für unsere jüngsten Spielerinnen in der Bürgermeister-Herz-Grundschule statt! Abgeschlossen wird die Hallensaison dann von den Dritt- und Viertklässlerinnen Ende Januar – man darf gespannt sein, ob Sofia, Sarah und Laura ihre heute gemachten Erfahrungen gegen viel ältere Gegnerinnen nutzen können, wenn sie dann gegen Gleichaltrige antreten werden.


Links: Von wegen nur Reinschnuppern: Die Viertklässlerinnen Sarah, Laura und Sofia kamen durch die
Abwesenheit zweier Stammspielerinnen zu viel mehr Einsatzzeit als geplant
Rechts: Unsere Fußball-Mädchen holen sich ihre Bronze-Medaillen ab

Bericht und Fotografien: Herr Kohler

8. Januar 2019
Gesucht und gefunden: die besten Vorleser unserer Schule!


Unsere besten Vorleserinnen: Die Zweitplatzierte Daria und Schulsiegerin Erva

Der diesjährige Vorlesewettbewerb ging heute in die entscheidende Runde: Nachdem in den vergangenen Wochen in den drei 6. Klassen die besten Vorleser ausgewählt wurden, traten diese nun zum Schulentscheid an.


Gespannt wartet das Publikum auf den Beginn des Wettbewerbs

Hochspannung herrschte in der zur Lese-Arena umfunktionierten Aula. Gut 60 Sechstklässler hatten sich eingefunden, zudem eine hochkarätig besetzte Jury, der neben den drei Klassenlehrkräften Frau Groenke (6b), Frau Stenzel (6c) und Herr Kohler (6a) auch die Lesepatin Frau Sense und der Vorsitzende der Deutsch-Fachkonferenz an unserer Schule, Herr Krienke, angehörten. Herr Kohler eröffnete den Wettbewerb, indem er zunächst einige Sechstklässler die Reihenfolge der Teilnehmer auslosen ließ: Katharina aus der 6b begann, ihr folgten Erva und Mert aus der 6a, ehe Daria aus der 6b und Viktoria aus der 6c den Schlusspunkt setzen durften.


Links: Die fünf aufgeregten Kandidaten Mert, Erva, Daria, Katharina und Viktoria
Rechts: Katharina darf den Wettbwerb eröffnen

Zunächst lasen die fünf Kandidaten aus den Büchern vor, die sie bereits in ihrer Klasse mit Erfolg präsentiert hatten. Nach einer kurzen Verschnaufpause folgte dann der zweite Durchgang. Nun musste ein unbekannter Text vorgetragen werden. Dafür hatten Frau Groenke und Herr Kohler das berühmte Werk „Farm der Tiere“ von George Orwell ausgewählt.


Links: Hier noch etwas angespannt, sichert sich Erva später mit einer tollen Leistung beim ungeübten Text den Schulsieg
Rechts: Mert stellt dem Publikum das Buch vor, aus dem er vorlesen wird

Nachdem die Vorleser auch diese Aufgabe gemeistert hatten, setzten sich die Jury-Mitglieder zusammen, um die beiden besten Vorleser unserer Schule zu küren. Anders als bei den Klassenentscheiden waren die Schüler diesmal nicht stimmberechtigt, da sie im Zweifel doch für die Kandidaten aus ihrer eigenen Klasse gestimmt hätten. Die Erwachsenen wurden sich derweil schnell einig: Hatte Daria nach der ersten Runde noch in Führung gelegen, war Erva mit einer großartigen Leistung beim ungeübten Text noch an ihr vorbeigezogen! Damit wird Erva unsere Schule beim bezirksweiten Vorlesewettbewerb vertreten – dafür auch an dieser Stelle herzlichen Glückwunsch! Ein großes Kompliment gilt jedoch nicht nur Erva, sondern allen Teilnehmern, die sich diesem Wettbewerb gestellt und ihr Bestes gegeben haben!


Daria und Viktoria überzeugten mit hervorragenden Leistungen beim geübten Text

Bericht und Fotografien: Herr Kohler

7. Januar 2019
Die 6a malt das Glück – im Museum Barberini in Potsdam!


Theorie und Paxis: Die Kinder der 6a bei der Werkbetrachtung und im Atelier

Bereits zum zweiten Mal in diesem Schuljahr suchten die erfahrenen Museumsgänger der Klasse 6a das Museum Barberini in Potsdam auf. Während sie sich bei der Premiere im Sommer mit den abstrakten Werken Gerhard Richters auseinandersetzten, lernten sie heute einen zu Unrecht in Vergessenheit geratenen Pionier der Moderne kennen: den Neo-Impressionisten Henri-Edmond Cross.


Die Entwicklung eines Künstlers: Links ein düsteres Selbstportrait, rechts die Farbenpracht des Mittelmeers

Dabei war Cross, der eigentlich Delacroix hieß, seinen Namen aber aufgrund der Verwechslungsgefahr mit seinem berühmten Künstlerkollegen Eugène Delacroix anglisiert hatte, gerade bei deutschen Sammlern sehr beliebt gewesen. Durch die barbarische Kunstpolitik der Nationalsozialisten verschwanden seine Werke aber aus den meisten deutschen Museen und Cross geriet in Vergessenheit. Es ist das Verdienst des Museums Barberini, mit der ersten Retrospektive zu Cross diesen herausragenden Künstler wieder ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu bringen.


Cross aus der Nähe und aus der Ferne betrachtet

Nach der Begrüßung durch die engagierte Museumpädagogin sahen die Kinder zunächst, dass Cross zu Beginn seiner Schaffensphase durchaus konventionelle und in dunklen Tönen gehaltene Portraits anfertigte. Doch schnell hellte sich die Farbpalette auf, wie in dem eindrucksvollen Werk „Der Zitronengarten“ zu sehen war.


Die Kinder als Farbdetektive

Beeinflusst von Seurat und Signac wandte sich Cross dann der pointilistischen Malweise zu, bei der die Motive Punkt für Punkt gemalt werden. Aufgrund gesundheitlicher Probleme zog es Cross schließlich in den warmen Süden Frankreichs, der damals touristisch noch nicht erschlossen war. Hier fand Cross sein persönliches Paradies vor, das er in leuchtenden Farben auf die Leinwand brachte. Sein Ziel: Das Glück selbst zu malen!

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Alex grübelt, Anas tupft

Sichtlich beeindruckt vom Licht und der Farbenpracht sollten die Kinder dann mithilfe von Farbtafeln herausfinden, welche Farben der Künstler eigentlich in seinen Werken verwendet hatte. Anschließend ging es in das Atelier des Museums. Dort durften die Sechstklässler selbst versuchen, das Glück zu malen, und sollten eines der Werke selbst nachmalen – beziehungsweise nachtupfen, denn sie erhielten Wattestäbchen statt Pinsel!


Links 2898, rechts 2900: Marius, Zeynep und Anas nehmen die Kunst unter die Lupe

Dabei stellten die Kinder fest, dass der Begriff Neo-Impressionist eigentlich nicht besonders glücklich gewählt ist, denn ein Impressionist malt in schneller Manier einen flüchtigen Augenblick. Cross hingegen arbeitete sehr langsam: Er fertigte Vorzeichnungen mit Rastern an, und setzte seine Punkte, die im Spätwerk wieder zu Pinselstrichen wurden, sehr bedächtig.


Aida kommuniziert, während Mert ganz in sein Werk versunken ist

Nicht allen Kindern gelang es, diese sorgfältige Malweise nachzuempfinden, doch einige schafften es, die Farbenpracht und Leuchtkraft von Cross' Werk auf ihr eigenes Bild zu übertragen, sodass faszinierende Arbeiten entstanden, die nun den Klassenraum – oder sollte man besser die Galerie sagen? – der 6a schmücken.


Sadiyes, Meltems und Osamas Werke nehmen Punkt für Punkt Gestalt an

Im Anschluss an den Museumsbesuch durften sich die Kinder noch auf dem Alten Markt austoben, dem wunderschönen Platz vor dem Museum Barberini. Dann ging es zurück nach Berlin, doch weitere Abstecher nach Potsdam sind bereits geplant!


Mert und Yasmin beim Trockenföhnen ihrer Bilder und beim Fußballspielen auf dem Alten Markt

Bericht und Fotografien: Herr Kohler

19. Dezember 2018
Stimmungsvoll in die Weihnachtszeit:
Weihnachtsbasar an der Ludwig-Cauer-Grundschule


Links: Gut besucht: Der Weihnachtsbasar in unserer Säulenhalle - Rechts: Der Chor der Erst- und Zweitklässler singt Weihnachtslieder

Wieder einmal gut besucht war unser traditioneller Weihnachtsmarkt, der in unserer Säulenhalle stattfand. Die vielen schönen geschmückten Stände sorgten für eine stimmungsvolle Atmosphäre, welche unsere Gäste, Schüler und Kollegen weihnachtlich verzauberten. An den zahlreichen Ständen boten unsere Klassen kulinarische Spezialitäten aus aller Welt an. Aber auch diverse Basteleien waren an den Ständen zu erwerben.


Links: Die Klassen mit ihren Instrumenten - Rechts: Das Tanzprogramm

Daneben hatten auch einige Klassenräume geöffnet, in denen Bastel- und Spielecken die Schüler überraschten. In unserer Turnhalle konnten die Schüler den großen Weihnachtsparcours, der aus vielen Sportgeräten gestaltet wurde, bewältigen.
Ein buntes Weihnachtsprogramm in unserer Aula mit weihnachtlichen Tänzen und Musikeinlagen und der traditionelle Weihnachtschor aller Erst- und Zweitklässler bot den angemessenen musikalischen Rahmen für einen schönen Weihnachtsbasar, der allen Beteiligten wieder große Freude bereitet hat.

Bericht und Fotografien: Herr Post

18. Dezember 2018
Knappes ausscheiden beim Drumbo Cup 2018

Schade, schade, schade wir waren schon in der nächsten Runde, doch der Schiedsrichter entschied anders!!!

Unser erstes und im Nachhinein auch wichtigstes Spiel, gab es gleich zu Beginn. Wir spielten gegen die Charles-Dickens-GS und waren klar überlegen, bekamen aber zwei Minuten vor Schluss ein Gegentor. Wir spielten unaufgeregt weiter und bekamen in der letzten Sekunde einen Freistoß direkt an der Strafraumgrenze zugesprochen. Nun begannen die Turbolenzen. Omar, der den Freistoß ausführen sollte, fragte den Schiedsrichter mehrmals ob dieser direkt oder indirekt sein müsse. Er bekam keine Antwort. Stattdessen pfiff er und Omar musste den Freistoß schnell ausführen, weil man nur 5 Sekunden dafür Zeit hat. Er schoss ihn direkt auf das Tor und der Ball zappelte im Netz, alle fingen an zu jubeln. Doch dann kam der Schiedsrichter wieder ins Spiel und zeigte an, dass das Tor nicht zählen würde, weil der Freistoß indirekt getreten hätte werden müssen. Trotz unserer Proteste wurde das Spiel 0:1 gegen uns gewertet.

Im nächsten Spiel mussten wir gegen die Katharina Heinroth GS antreten. Auch hier traten wir unaufgeregt auf und versuchten mit den meist größeren und älteren Gegenspielern mitzuhalten. Doch in den letzten vier Minuten reichten die Kräfte nicht mehr aus und wir bekamen innerhalb von drei Minuten drei Gegentore und verloren das Spiel verdient.

Trotz der zwei Niederlagen waren wir sehr zufrieden und zum Teil überrascht über die guten Leistungen, vor allem von unserem jüngsten Spieler Martin, der im Schnitt drei oder vier Jahre jünger war als unsere Gegner. Diesen Altersunterschied bemerkte man allerdings nicht. Gerade wegen dieser guten Team Leistungen wollten wir im letzten Spiel noch einmal alles zeigen und das taten wir auch.

Wir spielten sehr konzentriert und zielstrebig nach vorne und bereits nach wenigen Minuten gelang uns durch Egor der erste Treffer des Turniers. Die Jungs hatten jetzt richtig Spaß und Egor, der unser Kapitän war, legte sofort zum 2:0 nach. Die sicherere Führung reichte uns nicht und Omar sowie Pares trafen zum Endstand von 4:0. Ein gelungener Abschluss.

Aufgrund des aberkannten Treffers im ersten Spiel sind wir sehr unglücklich als dritt Platzierter knapp ausgeschieden. Durch die guten spielerischen Leistungen freue ich mich auf weitere Turniere. Vor allem hat die Mannschaft sehr viel Entwicklungspotenzial, weil die meisten Jungs erst in den dritten, vierten oder fünften Klassen sind und somit im nächsten Jahr nochmal angreifen können.


Bericht und Fotografien: Herr Damitz

17. Dezember 2018
Im Märkischen Museum


Die Klasse mit antiken Fundstücken

Das Stadtmuseum Berlin präsentiert im Märkischen Museum Ausstellungen und Objekte zur Geschichte, zur Kultur und zum Alltag der Stadt. Auch hier werden kostenlose Führungen für Willkommensklassen angeboten. Angeleitet von Matthias Mundt haben die Schüler 1 1/2 Stunden lang die Gelegenheit, sich mit den Objekten zu beschäftigen. Als Erstes gibt es eine Einführung zur Geschichte des Gebäudes. Mit den hohen Wänden, großen Fenstern und dem Turm mutet das Backsteingebäude zunächst wie eine Kirche an. Es ist aber nie eine Kirche gewesen, erklärt Matthias, sondern es wurde bewusst so gebaut, um dem Museum eine besondere Bedeutung zu verleihen. Auch ist es nicht besonders alt, was schätzen die Schüler? 200 Jahre oder 500? Nein, es wurde erst in den Jahren von 1899 bis 1908 errichtet, ist also ein ziemlich neues Gebäude. Doch wie kommt die mittelalterliche Tür in die Eingangshalle?
Schnell erkennen die Schüler, dass sie aus einem anderen Haus stammt und später hier eingesetzt wurde. Schloss und Riegel zu öffnen, versuchen sie allerdings vergeblich, so massiv ist die Konstruktion.


Links: Eine Holzfigur mit Löchern - Rechts: Eshan mit Ausgrabungen

An einem Stadtmodell aus Holz von 1690 sehen sie, wie klein Berlin damals war. „Aber wo ist Charlottenburg?“ fragt Ahmed und sucht unsere Schule und das Schloss. Dabei umfasste das damalige Stadtgebiet nur ein kleines Areal rund um den heutigen Alexanderplatz. Schwer vorzustellen für unsere Schüler, die nur die große Stadt kennen. Genauso faszinierend: die Abteilungen mit mittelalterlichen und neuzeitlichen Ausgrabungen. Die Kinder staunen, was alles im Berliner Boden gefunden wurde: Krüge, Töpfe und Münzen, Spielsteine, Würfel und ein Schlüssel, der 600 Jahre alt ist. Zu welchem Haus mag er gehört haben?
Dann zeigt Matthias alte Kirchenfiguren aus Holz.
Viele von ihnen sind völlig durchlöchert, hier war der Holzwurm aktiv! In mühsamer Kleinarbeit werden die Figuren in einer eigenen Werkstatt restauriert.


Links: Ein Leierkasten - Rechts: Das historische Berlin-Panorama

Nach so viel Geschichte erholen wir uns in der Musikabteilung. Hier gibt es selbst spielende Pianos, und eine automatisierte Drehorgel spielt Berliner Gassenhauer. Kayra fängt gleich an zu tanzen und Tanya versucht einen kleinen Gesang.
Weiter geht es zum letzten Höhepunkt der Ausstellung, dem riesigen Kaiserpanorama, einer Art Guckkasten, in dem man Berliner Stadtansichten von vor über 100 Jahren in faszinierenden schwarzweiß Aufnahmen in 3D betrachten kann.
Früher stand das Gerät in einer Passage an der Friedrichstraße und die Zuschauer zahlten 20 Pfennige Eintritt.
Mit vielen Fragen zum alten Berlin geht unser Besuch zu Ende.
Im neuen Jahr wollen wir das Stadtmuseum Charlottenburg besuchen.


Links: Dennis und Kayra versuchen, die Tür zu öffnen - Rechts: Vor dem Stadtmodell Berlins von 1690

Bericht und Fotografien: Frau Posth

14. Dezember 2018
Die Willkommensklasse im Berliner Technikmuseum


Links: Der Storch als Modell für Otto Lilienthal - Rechts: Cynthia und Brigitte wollen fliegen

Im Technikmuseum hat sich ein besonderer Service für Willkommensklassen etabliert: der brasilianische Schauspieler Joao Albertini führt die Klassen mit viel Mimik und Gestik durch die Ausstellungen. Mit ausladenden Bewegungen, fast in Zeichensprache, erklärt er die Objekte, so dass sie auch ohne Deutschkenntnisse schnell verständlich werden. Sein Hauptgebiet ist der Traum vom Fliegen. Fasziniert betrachten die Schüler die ersten Flugmodelle Otto Lilienthals, der in seinen Konstruktionen genau die Flugbewegungen eines Storches nachempfunden hat. Das Wort „Storch“ mit dem schwierigen „rch“ ist kaum auszusprechen für den Brasilianer und auch unsere Schüler haben Schwierigkeiten damit, was für viel Gelächter sorgt.


Links: Ein Phantasieballon - Rechts: Am Ballon hängt eine ganze Stadt

„Und wovon träumt ihr? Was möchtet ihr einmal machen oder werden?“ fragt Joao. Ahmed möchte Autos bauen, neue Autos, so wie bei Mercedes, und Denes will ihm dabei helfen. Brigittes Traum ist es, eine Ballerina zu werden oder ihre Gymnastik auf einer großen Bühne aufzuführen. Cynthia möchte Lehrerin werden, Eshan Roboter bauen, Lara überlegt noch. „Die Stadt Berlin hat auch einen Traum...“ fügt Joao noch zwinkernd hinzu, „Wisst ihr, was das ist?“ „Ein großer Flughafen! Berlin träumt von einem großen Flughafen...“ Am Ende der Führung werden die Kinder ihre Träume mit vielen bunten Stiften malen.


Links: Ein Auto, das schwimmen kann - Rechts: Lara betrachtet eine Passagierin

Doch zuvor geht es zu weiteren Höhepunkten der Ausstellung, den utopischen Ballonmodellen, die so tatsächlich nie gebaut wurden. Eine komplette Stadt hat der Konstrukteur an einen Heißluftballon gehängt.
Dann gibt es Illustrationen von Menschen, die mit einer Art Fahrradpumpe aufgeblasen wurden, so dass sie von alleine fliegen konnten. Sicher ein Traum für jeden! Später sehen wir noch die ersten Frachtmaschinen sowie schwimmende und fliegende Autos.
Die nächste Station ist die Geschichte der Luftbrücke. Vor dem Museum hängt ein echter Rosinenbomber, diesmal hat Joao sogar eine Tüte Rosinen für die Kinder mitgebracht, um das Wort zu erklären.


Links: Joao Albertini erklärt die Luftbrücke - Rechts: Cynthia vor Konrad Zuses Z1, dem erstem Computer

Mit dem 2005 erschienenen Kinderbuch „Mercedes und der Schokolade Pilot: Eine wahre Geschichte über die Berliner Luftbrücke und Süssigkeiten, die vom Himmel fielen“ von Margot Theis Raven (Autorin), und Gijsbert van Frankenhuyzen (Illustrator) gelingt es ihm, die Ereignisse von damals lebendig zu machen.
Damit endet die Führung, aber die Kinder wollen noch gar nicht gehen.
So viele Abteilungen haben sei noch nicht gesehen, besonders nach den Schiffen und den Lokomotiven fragen alle. Wir werden also bald wiederkommen!

Bericht und Fotografien: Frau Posth

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