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16. April 2018
Osterferien im Hort: Wir bauen Häuser für Obdachlose


Die Hortkinder bauen die Häuser

Im Haus der Jugend in der Zillestraße haben wir Viertklässler mit Keksen, viel Zuckerguss, Schokolade, Smarties und ganz viel Spaß Kekshäuschen für Menschen in Not gebaut.
Die Häuser werden von den Mitarbeitern des Jugendclubs in die Suppenküche für Obdachlose gebracht und dort hoffentlich für Freude sorgen.


Links: Die Kinder sond mit Eifer dabei - Rechts: Die fertigen Häuser

In der Osterferien wurden im Hort auch Hasen gebacken:

Bericht und Fotografien: Der Hort

11. April 2018
Von der Bohne zur Schokolade
Die Klasse 3b nimmt am Fairtrade-Workshop "Schokolade" teil


Gemeinsam wird erarbeitet, wieviel jeder am Handel mit Kakaobohnen und Schokolade verdient - Die Bauern bekommen zu wenig!

Die Klasse 3b berichtet:
Wir haben an einem Workshop über Schokolade teilgenommen. Herr Segbeau kam zu uns in die Klasse 3b. Herr Segbeau stammt von der Elfenbeinküste. Er hat uns gezeigt, wie Schokolade hergestellt wird. Wir haben Bilder gesehen, wie aus den Kakaobohnen Schokolade hergestellt wird. Die Kakaopflanzen brauchen viel Wasser und brauchen drei Jahre, bis sie Kakaofrüchte tragen. Die Bauern schneiden die Kakaofrüchte mit einem Messer ab, wenn sie reif sind. Wenn sie zu hoch hängen, werden sie mit einem Stock geerntet. Dann wird die Schale der Kakaofrüchte aufgebrochen, in den Früchten sind die Kakobohnen, sie werden 3 Tage lang auf Bananenblättern gelegt und getrocknet. Nun werden die Kakaobohnen in Säcke getan und abgeholt. Sie werden dann zu uns transportiert und aus ihnen wird dann bei uns die Schokolade hergestellt, die wir kaufen können. Der Bauer, der die ganze Arbeit hat bekommt aber nur ganz wenig von dem Geld ab, das die großen Firmen mit der Schokolade verdienen. Deshalb gibt es Fairtrade. Fairtrade gibt den Bauern mehr Geld für die Kakaobohnen, das ist gerechter. Herr Segbeau hat uns das Zeichen gezeigt, woran man Fairtrade Schokolade erkennen kann.
Es war sehr interessant und es hat uns Spaß gemacht. Wir haben zu Ostern auch auf das Fairtrade Zeichen auf der Schokolade geachtet.


Bericht: Klasse 3b - Fotografien: Herr Post

10. April 2018
Zeitmaschine in der Turnhalle: Das Mittelalter besucht die Klasse 4a


Die Mädchen im Mittelalterchic - Es scheint zu gefallen

Seymen aus der Klasse 4a berichtet:
Am 23. Februar 2018 besuchten uns Leute, die uns über das Mittelalter aufklärten. Wir hatten uns in der Turnhalle getroffen. Alle Kinder aus unserer Klasse durften mit dem Bogen schießen. Wir zogen uns mittelalterliche Kleidung an und schauten uns verschiedene Pfeile an. Am meisten machte es mir Spaß, als ich selber die Pfeile angeschossen hatte. Ich wusste gar nicht, dass das Bogenschießen so leicht war. Es wäre schön, wenn ich einen eigenen Bogen hätte. Einmal traf ich sogar das rote Feld.


Khan-Huyen aus der Klasse 4a berichtet:
Am 23. Februar 2018 besuchten uns Darsteller vom Mittelaltermarkt. Wir durften Kleider aus dem Mittelalter anziehen, wie z.B. ein langes Hemd aus Wolle, das die Bauern im Mittelalter trugen. Es gab Waffen, womit man sich verteidigen konnten z.B. ein Schwert, einen Dolch und eine Lanze. Man durfte auch einen Helm oder ein Kettenhemd tragen. Es hat mir besonders gut gefallen, als man Bogenschießen durfte.


Links: Beim Bogenschießen - Mitte und Rechts: Mit Kettenhemd, Helm und Schild - So fühlte es sich an ein Ritter zu sein

Omar aus der Klasse 4a berichtet:
Am 23. Februar besuchten uns Darsteller vom Mittelaltermarkt. Es war sehr spannend und interessant. Wir durften ein Kettenhemd anziehen und die Rüstung. Sie haben uns erklärt, wie das Leben vor 700 Jahren war. Eine Darstellerin hat uns erklärt, wie man das Bogenschießen richtig macht. Es gab drei Darsteller: die Tochter eines Adligen, einen Tempelritter und einen Bogenschützen. Ich wusste nicht, dass man seitlich stehen muss damit man Bogenschießen kann.


Links: Mittelalterliche Waren werden präsentiert - Rechts: Natürlich dürfen die Mädchen auch mal Ritter sein

Berichte: Seymen, Khan-Huyen und Omar (Klasse 4a) - Fotografien: Frau Ortner

9. April 2018
Unser Ausflug in die Waldschule


Die Klasse erkundet unter sachkundiger Führung den Wald

Kausa und Tasnim aus der Klasse 6b berichten:

Am Donnerstag, den 8.3.2018, gingen wir mit der Klasse in den Grunewald. Als wir dort angekommen waren, empfingen uns Tabea und Verena. Sie brachten uns in die Waldschule. Als erstes durften wir frühstücken. Danach haben wir uns alle vorgestellt. Wir sollten unsere Namen und was wir gerne sehen wollen oder was uns interessiert erzählen. Als nächstes gingen wir in den Wald, wir suchten nach Spuren von Tieren. Wir suchten ein paar Haare von Wildschweinen, Kot und Schlafplätze. Wir teilten uns in 2 Gruppen auf, die eine Gruppe ging mit Verena, Felix und Emmily, die andere Gruppe ging mit Tabea und Viktor. Am Ende spielten wir ein Spiel, es hieß "die Mufflons und die Wölfe". Tabea, Verena, Emmily und Viktor waren die Wölfe und wir die Mufflons. Wir sollten uns im Wald verstecken und wenn einer der Wölfe uns fing, waren wir im Magen der Wölfe. Es hat sehr viel Spaß gemacht.


Links: Spuren eines Wildschweins werden untersucht - Rechts: Nach der Waldexkursion gibt es in der Waldschule erstmal eine Pause

Die Fährten von Waldtieren werden sortiert

Bericht: Kausa und Tasnim (Klasse 6b) - Fotografien: Frau Hellmann

23. März 2018
Rekordsprünge beim Känguru-Wettbewerb:
Tolle Ergebnisse und so viele Teilnehmer wie noch nie!


Links: Hochkonzentriert: Arsenijs und Isabella aus der 5a
Rechts: Als Sechstklässlerin nahm Hajrija (6b) erstmals teil - und erreichte eine eindrucksvolle Punktzahl!

Mathematik ist viel mehr als nur mechanisches Rechnen – Mathematik ist Denken, Knobeln und Problemlösen! Dieses Motto zieht sich an unserer Schule durch den gesamten Mathe-Unterricht von der 1. bis zur 6. Klasse. Da ist es selbstverständlich, dass wir uns auch am beliebten Känguru-Wettbewerb beteiligen.


Sehr erfolgreich waren auch Zeynep und Anas sowie Sadiye, Mert und Alex (alle 5a)

Vorbei sind die Zeiten, in denen der Känguru-Wettbewerb nur als Elite-Veranstaltung für die leistungsstärksten Schüler wahrgenommen worden war. Seit dem Schuljahr 2013/2014 ist unser erklärtes Ziel, so vielen interessierten Schülern wie möglich die Auseinandersetzung mit Denk- und Knobel-Aufgaben zu ermöglichen. Dies ist in den letzten Jahren schon eindrucksvoll gelungen, doch dieses Jahr erlebte der Känguru-Wettbewerb an unserer Schule einen weiteren Quantensprung: Nachdem sich schon im vergangenen Jahr gut 100 Kinder von Klasse 3 bis 6 am Wettbewerb beteiligt hatten, konnte die Teilnehmerzahl in diesem Jahr noch einmal enorm gesteigert werden. Fast 150 Schülerinnen und Schüler waren dabei!


Links: Imposant waren auch die Ergebnisse von Yasmin und Adil (beide 5a)
Rechts: Auch die wenigen Kinder aus der 5a, die nicht am Wettbewerb teilnahmen, wussten sich sinnvoll zu beschäftigen!

Am Donnerstag, 15. März war es dann soweit: Aufgeteilt in sieben Gruppen machten sich fast 150 Kinder von der 3. bis zur 6. Klasse an die wieder sehr anspruchsvollen Denk- und Knobel-Aufgaben! Neben Känguru-Veteranen, die zum Teil schon zum vierten Mal beim Wettbewerb antraten, waren auch zahlreiche Debütanten dabei. Großer Respekt gebührt allen, die sich dieser Herausforderung gestellt haben!


Erva (5a) und Azizcan (6b) waren vollkommen in ihre Aufgaben vertieft und erreichten beachtliche Punktzahlen

Die Ergebnisse, die am Freitagabend, 23. März, auf der Homepage des Känguru-Wettbewerbs veröffentlicht wurden, können sich sehen lassen: So erreichte Sofia (3c) mit 73,75 Punkten bei ihrer ersten Teilnahme gleich das zweitbeste Ergebnis, das ein Drittklässler seit der Ausweitung des Känguru-Wettbewerbs an unserer Schule im Schuljahr 2013/2014 erlangen konnte. Raul (5c), der schon die „Ewige Bestenliste“ der Dritt- und Viertklässler anführt, setzte seine Känguru-Erfolgsgeschichte fort und siegte mit 86,5 Punkten bei den Fünftklässlern. Aber auch seine Altersgenossen waren unglaublich erfolgreich: Gleich sechs Fünftklässler erreichten ein Ergebnis, das über der bisherigen Rekordpunktezahl in dieser Jahrgangsstufe liegt! Die 70 Punkte, mit denen man im Vorjahr auf Platz 1 der Fünftklässler gelandet wäre, reichten in diesem Jahr nur zu Platz 11! Schulsieger wurde Niels aus der 6b – er erreichte zum Ende seiner Grundschulzeit beeindruckende 91,25 Punkte!


Zainiddin und Yasin (beide 6b) konnten ebenfalls mit sehr hohen Punktzahlen überzeugen

Sobald die Urkunden und Preise an unserer Schule eintreffen werden, wird es in der Aula wieder eine große Siegerehrung geben. Aufgrund der stark gestiegenen Teilnehmerzahl und den sehr hohen Punktzahlen in diesem Schuljahr werden nicht mehr nur die Top Ten eines Jahrgangs, sondern die besten 15 geehrt werden. Und weil die Ergebnisse auf der Känguru-Homepage pünktlich zum Beginn der Osterferien veröffentlicht wurden und dort auch nur für Passwort-Inhaber sichtbar sind, wir aber unsere Känguru-Teilnehmer nicht bis zum Ende der Ferien auf die Folter spannen wollen, werden in diesem Jahr erstmals die besten 15 Teilnehmer aus jeder Jahrgangsstufe auch auf unserer Homepage veröffentlicht:

Die 15 besten Drittklässler: Die 15 besten Viertklässler:
Die 15 besten Fünftklässler: Die 15 besten Sechstklässler:

Bericht und Fotografien: Herr Kohler

22. März 2018
Die neuen Konfliktlotsen sind da!


Hochmotiviert: Unsere neuen Konfliktlotsen

Vom 14. bis 16. Februar fand im Haus der Jugend Charlottenburg die alljährliche Konfliktlotsenausbildung statt. 16 Kinder der fünften Klassen, der Ludwig-Cauer GS wurden ausgebildet.
Sie lernten mit viel Begeisterung nach der Methode der Mediation wie ein Konflikt gelöst wird.

Was sind eigentlich Konfliktlotsen?
Konfliktlotsen und Konfliktlotsinnen sind Schüler und Schülerinnen, die eine besondere Ausbildung im Verfahren der konstruktiven Konfliktbehandlung nach der Methode der Mediation, erhalten haben. Sie haben gelernt, ALLPARTEILICH zu bleiben, VERTRAULICHKEIT zu wahren und die Streitenden zu Kompromissen zu leiten.


Das gehört zur Ausbildung dazu: Viele Kommunikationsübungen- und spiele

Welche Fähigkeiten müssen Konfliktlotsen entwickeln?
Aktives Zuhören, Lesen von Körpersprache, Aufmerksamkeit, Vertraulichkeit, Zurückhaltung, Allparteilichkeit, Regelkenntnis, Beherrschen von Schlüsselsätzen, Spiegeln, Kenntnisse in Intervention und Deeskalation.

Weshalb ist Allparteilichkeit so wichtig?
Eine Streitschlichtung kann nur Erfolg haben, wenn Konfliktlotsen eine allparteiliche Haltung einnehmen, d.h. sie unterstützen die Konfliktparteien gleichermaßen bei ihrer Lösungsfindung. Weil jeder Mensch aber persönliche Meinungen, Vorlieben und Vorurteile hat, ist das Entwickeln dieser Haltung sehr schwierig und muss ständig geübt werden. Konfliktlotsen beobachten daher sich selbst.
• Was sage ich?
• Wie sage ich es?
• Wen schaue ich an?
• Welche Körperhaltung habe ich?
• Halte ich meine eigene Meinung zurück?


Die werdenden Konfliktlotsen üben Streitschlichtungen

Warum muss alles vertraulich behandelt werden?
Um Streitende zu ermutigen, offen zu sprechen, muss Vertraulichkeit zugesichert werden. Nur mit der Sicherheit, dass sämtliche verhandelte Inhalte im Raum bleiben, entsteht die Bereitschaft über verletzte Gefühle und Bedürfnisse zu sprechen.

Dürfen Konfliktlotsen streiten?
Na klar, denn das gehört zum Leben! Aber jeder Konfliktlotse hat gelernt, wie man "richtig" mit einem Streit umgeht. Wir nennen das KONSTRUKTIVER UMGANG MIT KONFLIKTEN. Da ist Schlagen, Hauen, Treten, Spucken, Kratzen, Drohen und was noch so alles denkbar ist, nicht mehr drin. Konfliktlotsen haben immer auch eine Vorbildfunktion an der Ludwig-Cauer Schule und werden von anderen genau beobachtet.


Links: Wichtig für die Ausbildung sind Wahrnehmungsspiele -Rechts: Auch für Pausen ist gesorgt

Bericht: Frau Voutsis - Fotografien: Herr Müller

21. März 2018
Zwischen Flächen, Figuren und Food Court:
Die 5a im Kupferstichkabinett und in der Mall of Berlin!


Links: Diese ungewöhnliche Apollon-Darstellung Baumeisters war den Kindern bereits aus dem Unterricht bekannt
Rechts: Auch in der Vitrine gab es eine Menge zu entdecken!

Spannende, aber auch anstrengende Wochen liegen hinter der Klasse 5a: Weil das Schuljahr verhältnismäßig spät begonnen hatte, durch das Nach-vorne-Rutschen Berlins im Sommerferienkalender der Bundesländer aber drei Wochen früher enden wird als im Vorjahr, ist das zweite Halbjahr ungewöhnlich kurz. Deshalb mussten Aktivitäten wie die Ausbildung der Konfliktlotsen oder Museumsgänge und schulische Notwendigkeiten wie Klassenarbeiten auf weniger Wochen als üblich verteilt werden. Doch die Fünftklässler klagten nicht, sondern lernten fleißig auf Mathe-, Englisch- und Gewi-Arbeiten und bewältigten diese so erfolgreich, dass es in einem Jahr Gymnasial-Empfehlungen regelrecht regnen wird, wenn dieses Niveau gehalten werden kann. Auch bei den Exkursionen begeisterten die Kinder die Museumspädagogen und ihren Klassenlehrer mit ihrem Interesse und ihrem Lerneifer, sodass sie sich in der Woche vor den Osterferien eine Belohnung redlich verdient hatten!


Links: Neben der für Erwachsene doch recht offensichtlichen Frauenkörper-Darstellung entdeckten die Kinder noch viele weitere Interpretationsmöglichkeiten in diesem großformatigen Werk Baumeisters
Rechts: Die Kinder lernen die Technik der Radierung kennen

Geplant war, zunächst das Kupferstichkabinett am Kulturforum am Potsdamer Platz zu besuchen und dort einen Workshop zu Willi Baumeister durchzuführen, dessen zeichnerischem Werk dort momentan eine Sonderausstellung gewidmet ist. Im Anschluss sollte es dann in den Food Court der Mall of Berlin gehen. Dieser Ort wurde schon einmal in der 3. Klasse als Notlösung aufgesucht, als der Weihnachtsmarkt am Gendarmenmarkt geschlossen worden war. Und weil es den Kindern damals großen Spaß gemacht hatte, sich in Kleingruppen im riesigen Food Court frei zu bewegen und unter dem reichhaltigen Angebot das leckerste Essen und Trinken auszuwählen, stand heute als Anerkennung für die tollen Leistungen der letzten Wochen wieder ein Ausflug nach dem Motto „Kunst und Kulinarik“ an!


Marius erfindet eine Geschichte zu dieser Serie Baumeisters - und stellt sie später seinen Klassenkameraden vor

Während die 5a bereits vier der fünf Museen der Museumsinsel besucht hat – zum Teil sogar mehrfach – und die Museen gegenüber des Charlottenburger Schlosses bereits als ihre Haus- und Hofmuseen bezeichnen kann, hatte es die Klasse bislang noch nicht auf das Kulturforum am Potsdamer Platz verschlagen. Das sollte sich heute ändern, denn Klassenlehrer Herr Kohler und Kunstlehrer Herr Post führten die Kinder in das Kupferstichkabinett, wo eine Sonderausstellung über Willi Baumeister residierte.


Arsenijs, Osama und Anas sowie Ramin erkunden die spannende Ausstellung

Begeistert stellten die wie immer sehr interessierten und neugierigen Schüler fest, dass der 1955 gestorbene Künstler wie ihr Klassenlehrer aus Stuttgart stammte. Das war aber nicht der einzige Grund, warum Herr Kohler diesen Workshop ausgewählt hatte, denn es war sehr faszinierend, wie Willi Baumeister mithilfe einfacher Formen wie Halbkreisen, Rechtecken oder Ovalen komplexe Figuren erschaffen hatte. Ausgehend meist von einer großen Fläche für den Bauch entstanden so griechische Götter, Frauendarstellungen oder Sportler wie Handballspieler.

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Links: Mert präsentiert der Klasse die Darstellung eines Handballspielers - Rechts: Weiß auf blaue entstehen erste kleine Kunstwerke

Nachdem die Kinder einige Werke betrachtet hatten und dabei mehr Entdeckungen machten und Vermutungen anstellten, als die sehr gute Museumspädagogin verarbeiten konnte, durften die Kinder in Gruppen sich eine Sportlerdarstellung erschließen oder zu einer Serie von Zeichnungen eine Geschichte erzählen. Anschließend erhielten sie ein blaues Blatt Papier und einen weißen Stift, um im Stile Baumeisters Zeichnungen und Radierungen anzufertigen. Bereits hier entstanden faszinierende Werke, doch die eigentliche praktische Arbeit im Atelier folgte erst noch!


Links: Mit Gegenständlichkeit hält sich Erva nicht mehr auf - sie ist längst im Reich der Abstraktion angekommen!
Rechts: Akribisch machen sich Yasmin, Meryem und Isabella ans Werk

Im Atelier angekommen, erhielten die Kinder von ihrer engagierten Führerin zahlreiche weitere Tipps und Ideen mit auf den Weg. Wie Baumeister begannen sie zumeist mit einer großen bauchigen Fläche und entwickelten daraufhin Ideen, welche Figur – ob Tier, Mensch oder Fabelwesen – daraus entstehen könnte. Einige Kinder wie Erva verließen auch schon bald die gegenständliche Ebene und betraten das Reich der Abstraktion! Auch der Zufall spielte eine Rolle, indem die Kinder etwa mit geschlossenen Augen Figuren ausschnitten und diese collagenartig auf ihr gezeichnetes Werk aufklebten. Am Ende entstanden sehr individuelle und hochinteressante Werke, die bei der abschließenden Präsentation Kinder, Museumspädagogin und Lehrer in Begeisterung versetzten! Diese Werke und die im Museumsbereich entstandenen kleinen blau-weißen Bilder schmücken jetzt den Klassenraum der 5a, der seiner Transformation in eine Galerie damit ein weiteres Stück nähergekommen ist!


Links: Sadiye probiert die Technik der Radierung aus - Rechts: Bauch und Beine sind in Adils Werk schon gut zu erkennen

Schließlich ging es zu Fuß weiter Richtung Mall of Berlin. Vorbei an den Überresten der Berliner Mauer am Potsdamer Platz erreichte die Klasse schnell die Mall und dort den riesigen Food Court. Die vorab im Klassenraum gebildeten Kleingruppen machten sich auf den Weg und probierten sich durch die kulinarischen Leckerbissen aus aller Welt. Nach über einer Stunde trafen sich die satten und zufriedenen Fünftklässler wieder – und freuen sich nach diesem tollen Ausflug bereits auf die Aktivitäten nach den Osterferien, wenn unter anderem für die Fußball-Mädchen das Vorrundenturnier der Mädchen-Soccer-Serie und als großer Höhepunkt die Klassenfahrt nach Kronach im Frankenwald bevorstehen.


Links: Zufallsprinzip: Osama schneidet eine Form mit geschlossenen Augen aus
Rechts: Osama und Arsenijs diskutieren über die fertigen Kunstwerke

Bericht und Fotografien: Herr Kohler

20. März 2018
Druckvoll:
Die 5a beschäftigt sich mit Yves Tanguy in der Sammlung Scharf-Gerstenberg!


Die Klasse 5a vor dem kryptischen Werk "Je suis venu comme j'avais promis. Adieu". Was sich Yves Tanguy dabei wohl gedacht hat?

Nachdem die letzten Ausflüge die Klasse 5a ins Pergamon-Museum zu einem Kalligrafie-Workshop und zum Schlittschuhlaufen in die Eissporthalle geführt hatten, stand für die Fünftklässler heute wieder einmal ein Besuch in ihrem Haus- und Hofmuseum, der Sammlung Scharf-Gerstenberg, bei ihrer Lieblings-Museumspädagogin an. Frau Ott-Seelow hatte die Kinder bei verschiedenen Anlässen und in verschiedenen Museen von der 3. bis zur 5. Klasse bereits mit den Traumwelten des Surrealismus, den Scherenschnitten Henri Matisse', den Farbkompositionen der expressionistischen Brücke-Künstler und mit Picassos kubistischen Portraits vertraut gemacht. Heute nahm sie die Schüler mit auf eine Reise in die fantastische Welt des Yves Tanguy, einem Surrealisten, dem gerade eine große Sonderausstellung in der Sammlung Scharf-Gerstenberg gewidmet ist.


Die Arbeitskleidung des Künstlers: Emily, Erva und Kasim in stilechten Künstlerschürzen

Nachdem das Wiedersehen mit Frau Ott-Seelow gebührend gefeiert worden war, ging es ausnahmsweise nicht zuerst in die Ausstellung, sondern gleich in das Atelier. Weil die Kinder im Stile Tanguys ein druckgrafisches Werk erschaffen sollten, musste für dieses zunächst einmal der Hintergrund mit Acrylfarben hergestellt werden. Dieser sollte während des dann folgenden Besuchs der Museumsräume Zeit zum Trocknen bekommen. Ausgestattet mit zumeist zwei oder drei Farben, machten sich die Nachwuchskünstler an die Arbeit und gaben sich sehr viel Mühe, die Übergänge zwischen den Farbtönen fließend zu gestalten. Anschließend ließen sie ihre vielversprechenden Werke zum Trocknen zurück und begaben sich in den Teil des Museums, in welchem sie sich einst als Viertklässler selbständig die damalige Sonderausstellung „Surreale Sachlichkeit“ erschlossen hatten.


Links: Pinsel im Haar, Stift hinterm Ohr: Erva und Aida leben ihre humoristische Seite aus
Rechts: Isabella macht sich an das Mischen ihrer Farben

Wieder einmal machten die Kinder die Erfahrung, dass ein Museum kein statischer, immer gleich bleibender Ort ist, denn die damals ausgestellten Bilder waren nun den Werken Yves Tanguy gewichen. Zunächst sahen die Schüler das kryptische Werk „Je suis venu comme j'avais promis. Adieu“, das ihnen ihr Klassenlehrer Herr Kohler zur Vorbereitung des Ausflugs bereits im Klassenraum als Poster gezeigt hatte: Eine qualmende Säule mit merkwürdigen Zeichen, ein im Rauch fliegender Fisch und eine große Frauenfigur im Hintergrund gaben allerlei Stoff zum Spekulieren, was Tanguy hier wohl hatte ausdrücken wollen. Dass Künstler manchmal auch nur große Kinder sind, die gerne spielen, wurde in einer Vitrine deutlich, welche die Produkte einer auch als Kinderspiel bekannten Zufallstechnik zeigte: Dabei hatte Yves Tanguy mit zwei Künstlerkollegen ein Papier genommen, einer hatte einen Kopf gezeichnet, das Blatt dann gefaltet, sodass der zweite nur den Halsansatz, nicht aber den Kopf sehen konnte. Der zweite malte daraufhin den Oberkörper, faltete das Blatt abermals und legte es dem dritten zum Ergänzen der Beine vor. Dabei entstanden angesichts der Kreativität und Fantasie der Surrealisten sehr bizarre und manchmal auch sehr komische Figuren!


Links: Fasziniert betrachten die Kinder die Zufallswerke Tanguys und seiner Freunde, die nach den Regeln eines Kinderspiels entstanden sind
Rechts: Ein häufig gesehenes Motiv: Rauch und Qualm spielen in Tanguys Werk eine große Rolle

Nach der Betrachtung einiger weiterer Arbeiten von Yves Tanguy durften sich die Kinder selbständig durch die Ausstellung bewegen und Skizzen zu den Werken anfertigen, die sie besonders ansprachen. Begeistert begaben sich die Fünftklässler auf Entdeckungsreise und zeichneten detailgetreu ihre Lieblingsbilder nach. Manche Kinderzeichnung, etwa von Klassenkünstler Arsenijs, übertraf beinahe die Qualität des Originals! Als schließlich die Rückkehr ins Atelier anstand, waren manche Kinder noch immer voller Akribie beim Skizzenerstellen. Osama zum Beispiel zeichnete den gesamten Weg zum Atelier, der auch über eine Wendeltreppe führte, im Laufen ungerührt weiter, sodass sein Klassenlehrer aufmerksam und auch etwas besorgt hinter ihm lief, um ihn bei etwaigem Stolpern und Abstürzen auffangen zu können!

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Links: Zeynep, Ramin und Devrim diskutieren angeregt über eine Zeichnung Tanguys
Rechts: Jedes Kind findet sein Lieblingswerk und erstellt eine Skizze

Im Atelier wieder angekommen, mussten einige Kinder die Entdeckung machen, dass ihr Hintergrund noch nicht vollständig getrocknet war. Doch auch auf solche Umstände ist man in der Sammlung Scharf-Gerstenberg vorbereitet: Im Nebenraum lag ein Föhn griffbereit, mit dem die Kinder ihre Bilder in Windeseile trocken bekommen konnten.


Links: Auch Alex hat seinen Favoriten gefunden - Rechts: Zeynep fönt ihren Hintergrund trocken

Unterdessen führte Frau Ott-Seelow die Schüler in die Technik der Ölpause ein: Dabei wird die Rückseite des Skizzenblattes mit Ölfarbe bestrichen und anschließend mit der schwarzen Seite voraus auf den Hintergrund gelegt. Nun zeichnet man mit Bleistift die Linien der Skizze nach, die man am Ende auf dem Hintergrund haben möchte. Wenn man schließlich das Skizzenblatt abzieht, sieht man die abgepausten Linien und Flächen in schwarzer Farbe auf dem Hintergrund!


Links: Arsenijs walzt sich die Ölfarbe zurecht - Rechts: Adil legt seine Skizze auf sein Hintergrundbild

Auch bei dieser nicht ganz einfachen Technik strengten sich die Fünftklässler hingebungsvoll an und verhinderten so, dass ihr fertiges Werk durch zu viel Ölfarbe oder zu plumpes Nachzeichnen nur wie ein großer schwarzer Fleck ausgesehen hätte. Bemerkenswert war auch die Entwicklung, die viele Kinder seit den ersten Museumsbesuchen genommen haben: Fehlten früher oft noch die Geduld und die Ausdauer, das vielversprechende Anfangsniveau bis zum Schluss zu halten, zeigen die Schüler mittlerweile den Ehrgeiz und den unbedingten Willen, ihr Bild zu einem gelungenen Ende zu bringen. Yasmin beispielsweise arbeitete heute unglaublich konzentriert und war auf ihr Produkt zurecht sehr stolz!


Ob im Sitzen wie Yasmin oder im Stehen wie Osama: Akribisch und hochkonzentriertpausen die Kinder ihre Skizzen ab

Nach diesem wieder sehr erfolgreichen Ausflug freut sich die Klasse nun auf den morgigen Mathe-Känguru-Wettbewerb, an dem fast alle Kinder der 5a teilnehmen werden. Auch die nächste Exkursion findet noch vor den Osterferien statt: Am kommenden Dienstag besucht die Klasse erstmals das Kupferstichkabinetts am Kulturforum, um sich mit den Figurenwelten von Willi Baumeister auseinanderzusetzen, und anschließend geht es als Belohnung für die hervorragenden Leistungen und das großartige Verhalten der Klasse noch in den Food Court der Mall of Berlin!


Links: Auch Marius ist ganz in seine Arbeit vertieft - Rechts: Anas präsentiert die ersten fertigen Werke

Bericht und Fotografien: Herr Kohler


19. März 2018

Ganz Berlin in unserer Aula: Feierliche Eröffnung der Mädchen-Soccer-Serie!


Zwischen Balkan und Tundra: Unsere Fußball-Mädchen mit den Flaggen Kroatiens und Finnlands

Schon zum vierten Mal nehmen unsere Fußball-Mädchen in diesem Schuljahr an der Mädchen-Soccer-Serie der Initiative „Integration durch Sport“ teil, einem großen Bandenfußballturnier, bei dem 72 Teams in sechs Vorrundengruppen um den Einzug in die Endrunde kämpfen. Zweimal war unsere Schule bereits Gastgeberin eines der sechs Vorrundenturniere. Im letzten Schuljahr gingen wir noch einen Schritt weiter: Damals fand zum ersten Mal die große Eröffnungsveranstaltung in unserer Aula statt und weil kurzfristig der Jahn-Sportpark als Spielstätte für das Finalturnier ausfiel, wurde sogar die große Endrunde der zwölf besten Teams auf unserem Schulhof ausgetragen. Auch in diesem Schuljahr lädt unsere Schule zu einem Vorrundenturnier und stellte unsere Aula für die Eröffnungsveranstaltung zur Verfügung. Über 150 Gäste aus allen Bezirken Berlins, darunter viele in den letzten drei Jahren gewonnene Freunde, konnten wir in unserer Schule begrüßen!


Links: Emily, Yasmin und Isabella begrüßen DOSB-Maskottchen "Trimmi"
Rechts: Mit Luftballons vertreiben sich unsere Fußball-Mädchen die Wartezeit bis zum Beginn der Veranstaltung

Im Mittelpunkt der Eröffnungsveranstaltung stand wie immer die Auslosung der Länder. Eine große Besonderheit der Mädchen-Soccer-Serie ist nämlich, dass die Mannschaften nicht in ihren gewöhnlichen Schultrikots antreten, sondern in den Farben des Landes, dem sie zugelost werden. In den letzten drei Jahren traten unsere Fußball-Mädchen für so unterschiedliche Länder wie Turkmenistan, Bolivien, Paraguay, Zypern, Argentinien und Wales an. Da außerdem jede Mannschaft zu ihrem Land ein Plakat gestalten soll, hofften unsere Fußball-Mädchen in diesem Jahr auf ähnlich spektakuläre Länder wie den zweimaligen Weltmeister Argentinien, den sie im Vorjahr vertreten durften!


Ein buntes Unterhaltungsprogramm: Die Tänzerinnen des Centre Talma und Fußball-Freestyler Tommy Rist

Die erste Vorrundengruppe durfte in diesem Jahr Yasmin (5a) auslosen, die Kapitänin unserer Mädchen-Auswahl, die bereits im letzten Jahr als Viertklässlerin maßgeblichen Anteil am damaligen Finaleinzug unserer Mannschaft hatte! Anders als so mancher Profisportler, der bei Pokal-Auslosungen im Fernsehen die Loskugeln nicht geöffnet bekommt, erledigte Yasmin ihre Aufgabe als Glücksfee mit Bravour! Da das Vorrundenturnier auf unserem Schulhof am 24. April das erste der diesjährigen Soccer-Serie sein wird, loste Yasmin auch gleich die Länder für unsere beiden Teams aus. Gespannt fragten sich ihre Mitspielerinnen auf den Zuschauerrängen, welche Länder ihre Kapitänin ihnen bescheren würde. Schließlich fiel die Entscheidung: Unsere erste Mannschaft, bestehend aus Yasmin, ihren Klassenkameradinnen Erva und Sadiye sowie Sham (5b) und Dunia (6a), wird für Kroatien antreten, die Heimat von Real-Madrid-Star Luka Modric. Team 2 mit Meryem, Aida, Isabella, Emily (alle 5a) und Hajrija (6b) bekam mit Finnland ein Land zugelost, das eher mit Rentieren und einem vorbildlichen Schulsystem als mit fußballerischen Erfolgen assoziiert wird. Hoffen wir dennoch, dass unsere Spielerinnen in den kroatischen und finnischen Farben ähnlich erfolgreich sein werden wie in den Vorjahren, als bei allen Teilnahmen immer mindestens der 3. Platz beim Vorrundenturnier erreicht worden war und zweimal sogar die Qualifikation für das große Endrundenturnier gelungen war!


Links: Der Moderator und unsere Kapitänin Yasmin machen sich zum Losen des ersten Vorrundenturniers bereit
Rechts: Es ist Kroatien: Yasmin gibt das Ergebnis der ersten Ziehung bekannt

Neben der Auslosung sorgte auch das bunte und vielfältige Rahmenprogramm für Begeisterung. Die Mädchen vom Jugendzentrum Centre Talma in Reinickendorf überzeugten die Fußballspielerinnen zunächst mit ihrer tänzerischen Darbietung und bezogen diese anschließend sogar mit ein. Es folgte der gelungene Auftritt der Afrika-AG der Charles-Dickens-Grundschule. Wie in den Vorjahren sorgte auch die famose Mischung aus Tanz und asiatischen Kampfsport-Techniken für staunende Gesichter im Publikum – sogar Schwerter kamen zum Einsatz! Neben diesen bewährten Darbietungen hatten sich die Veranstalter von „Integration durch Sport“ aber auch Neues einfallen lassen: Das DOSB-Maskottchen „Trimmi“ machte erstmals unserer Aula seine Aufwartung und stand geduldig für Fotos mit den Nachwuchs-Sportlerinnen zur Verfügung. Ebenfalls eine Premiere war der Auftritt des Fußball-Freestylers Tommy Rist, dessen artistische Einlagen die Mädchen verblüfften. Auch er gab nach der Veranstaltung bereitwillig Autogramme und posierte für Erinnerungsfotos. Damit endete eine rundum gelungene Eröffnungsveranstaltung – und nun freuen sich alle Fußball-Mädchen auf den 24. April, wenn das Vorrundenturnier für Kroatien und Finnland auf unserem Schulhof stattfinden wird!


Sham und Dunia sowie Hiloa und Hajrija possieren für ein Erinnerungsfoto mit Fußball-Freestyler Tommy Rist

Bericht und Fotografien: Herr Kohler

5. März 2018
1/2 e auf den Spuren des Frühlings: Besuch in der Gartenarbeitsschule

Die Kinder mit ihrem Frühblühergesteck

Die Kinder aus der Klasse 1/2e berichten:

Ylva: Wir haben Osterglocken gepflanzt und was über Frühblüher gelernt. Die Osterglocken haben wir mit nach Hause genommen. Mir hat es gefallen und ich durfte als einzige die Weidenkätzchen anfassen. Es war einfach super toll.

Viktor: Wir sind mit dem Bus zu der Gartenarbeitsschule gefahren. Dann sind wir ausgestiegen. Wir sind in ein Haus rein gegangen. Da haben wir über Blumen gelernt. Danach sind wir raus gegangen. Da mussten wir Frühblüher suchen. Es war toll.


Ajwad: Ich und meine Klasse war in der Gartenarbeitsschule und da haben wir Osterglocken eingepflanzt. Es hat mir gefallen.

Malika: Wir sind mit dem Bus zu unserem Projekt gefahren. Dort haben wir von Adrian gelernt was Frühblüher sind. Dann hatten wir eine Führung durch den Garten. Dann haben wir Osterglocken eingepflanzt und geschenkt gekriegt. Es war toll.

Tuana: Ich war mit meiner Klasse in der Gartenarbeitsschule. Da haben wir eine Osterglocke eingepflanzt. Da haben wir noch Namen von Frühblühern gelernt. Wie zum Beispiel Krokus. Und wir waren draußen im Garten. Da haben wir Weidenkätzchen gesehen. Es war toll.

Bericht: Ylva, Viktor, Ajwad, Malika und Tuana (Klasse 1/2e) - Fotografien: Frau Winter

2. März 2018
Die Willkommensklasse auf der Berlinale

Links: Die Willkommensklasse vor dem Zoo Palast - Rechts: Malak und Khadija am roten Teppich

Jedes Jahr im Februar werden auf der Berlinale 10 Tage lang hunderte von Filmen aus aller Welt gezeigt. Es gibt die Sektionen Wettbewerb, Panorama, Forum des jungen Films und viele mehr. Extra für das junge Publikum gibt es die Filmreihe Generation, unterteilt in die Altersstufen 14plus und Kplus. Hier war die Auswahl für unsere Schüler groß, wir haben uns für den chinesischen Beitrag Wangdraks Gummistiefel, der besonders für Willkommensklassen empfohlen wurde, entschieden. Ein ziemliches Wagnis: ein Film in chinesischer Sprache mit englischen Untertiteln und live deutsch eingesprochen. Würde das die Klasse überfordern? Sihak und Viseth aus Kambodscha verstehen ein wenig Chinesisch, Syheon aus Korea hat es zumindest schon öfter gehört, und der Rest der Klasse ist einfach gespannt auf die Geschichte.


Links: 14 Berlinale Tickets für die Klasse - Rechts: Syheon und Matej vor dem Berlinale Plakat

Die Tickets kosten nur 2,50€ pro Karte und so machen wir uns morgens um 9.00 auf den Weg in den Zoo Palast. Alle sind begeistert von dem eleganten riesigen Kinosaal und als es dunkel wird, versetzt der Berlinale Trailer alle in Festivalstimmung. Nach kurzer Eingewöhnung verfolgen die Kinder gebannt das Geschehen auf der Leinwand. In wunderschönen Bildern wird ganz langsam die Geschichte eines kleinen Jungen in den Bergen Tibets erzählt. Und tatsächlich ermöglicht es die eindrucksvolle Bildsprache den Schülern, mühelos dem Geschehen zu folgen. Am Ende wollen alle schnell aufbrechen, aber dann ist die Überraschung groß:
Auf der Bühne vor dem großen Vorhang erscheinen tatsächlich der Regisseur Lhapal Gyal und die Darsteller des Films. Sogar der kleine Junge, der Wangdrak spielt, ist extra aus China angereist, was die Kinder kaum glauben können. "Ist der echt? Ist das wirklich seine Mutter und sein Vater?" fragen sie aufgeregt. Die Schüler anderer Klassen haben Fragen an die Schauspieler vorbereitet, das trauen sich unsere Sprachanfänger noch nicht. Aber wir besprechen den Film in der Schule und dann fangen die Schüler selbst an zu schreiben. Hier sind, leicht korrigiert, ihre Berichte:

Am Donnerstag sind wir in den Zoo Palast gegangen. Der Film heißt WANG ZHA DE YUXUE, das bedeutet Wangdraks Gummistiefel. Das Kino ist sehr groß und teuer. In Tibet gibt es viel Regen und Wangdrak hat keine Gummistiefel. Er ist sehr traurig. Der Vater ist sehr arm und streng. An einem Tag fragt die Mutter: Kann ich für Wangdrak Gummistiefel kaufen und der Vater sagt: nein. (Viseth, 11 Jahre alt)


Links: Gespanntes Warten auf den Film - Rechts: Tatsächlich sind die Darsteller mit dem Regisseur nach Berlin gekommen

Eines Tages geht Wangdrak in die Schule, aber alle Kinder haben gelacht, weil er keine Gummistiefel hat. Aber die Mutter hat kein Geld. Dann eines Tages kommt ein Mann, der hatte Gummistiefel. Dann kommt die Mutter und sie kauft mit einem Ziegenfell die Gummistiefel. Am nächsten Tag geht er zur Schule aber es regnet nicht. Ein Priester betet, dass es keinen Regen gibt. Dann versteckt Wangdrak das Schwert, damit es regnet. (Zina, 12 Jahre alt)


Links: Nach dem Film wird der Hauptdarsteller befragt - Rechts: Die Schüler staunen: „Sind die echt?"

In dem Film lebt die Familie in einem kleinen Dorf in den Bergen von China. Sie glauben an Buddha. Der Vater ist ein Bauer. Er baut Getreide an. Einen Tag ist Wangdrak in die Schule gegangen und es hat geregnet. Er hatte keine Gummistiefel und er war ganz nass und alle Kinder haben Wangdrak ausgelacht. Und dann hat er Gummistiefel und er hört auf den Wetterbericht und er will immer, dass es regnet, aber es regnet nicht.
Der Film war sehr gut. (Anoushka, 11 Jahre alt)

Als der Film vorbei war, da war der Junge im Kino. Das war sehr cool! Nach dem Film sind wir auf den Spielplatz gegangen. Die Berlinale war sehr gut! (Syheon, 11 Jahre alt)

Berichte: Viseth, Zina, Anoushka, Syheon und Frau Posth - Fotografien: Frau Posth

01. März 2018
Von den Pyramiden auf den Mount Everest

Links: Der Blick in die 3D-Welten - Rechts: Herr Kavasoglu erläutert den Einstieg in die 3D-Welt


Farida aus der Klasse 4b berichtet:
Am Donnerstag, den 15. Februar, kam Herr Kavasoglu von "Google Expedition" in unseren Computerraum und brachte 25 Smartphones und 3D-Brillen mit. Schüler aus der 4b, 4c, 5c und 6a reisten mit ihnen um die halbe Welt. Zuerst haben sie die Pyramiden und die Sphinx gesehen, von oben, danach ging es zum Himalaya auf den Mount Everest. Dabei lernten sie, wie Bergsteiger in einem Basiscamp leben. Herr Kavasoglu hatte auf seinem Tablet noch Zusatzinformationen und fügte unseren Reisen viele interessante Details hinzu. Danach gab es noch einen Flug zum Mond. Neil Armstrong, der erste Mensch auf dem Mond, zeigte uns die Mondfähre, Mondautos und tiefe Krater.
Schließlich endete die Stunde in der bunten Unterwasserwelt des Great Barrier Reef bei Australien. Rochen und Haie waren zum Greifen nah!
Eine tolle Stunde!"



Bericht: Farida (Klasse 4b) - Fotografien: Herr Greve

28. Februar 2018
Klasse on Ice: Die 5a flitzt, kurvt und schlittert durch die Eissporthalle!

Links: Willkommen auf dem Eis! Isabella und Meryem sind vom Ausflug begeistert!
Rechts: Aida, Zeynep und Emily fühlen sich auf dem glatten Untergrund von Minute zu Minute wohler

Nach den zahlreichen Museumsgängen der letzten Monate brach die Klasse 5a heute zu einem Ausflug der ganz anderen und sportlichen Art auf: Besucht wurde die Eissporthalle P09 nahe des Olympiastadions. Dort standen den Fünftklässlern trotz klirrender Kälte zwei heiße Stunden auf dem Eis bevor!


Links: Zeynep und Ramin bereiten sich in der Anschnallhalle vor - Rechts: Devrim nutzt Martin als Bremse

Organisiert und möglich gemacht hatte die Exkursion Sportlehrerin Frau Stäck, die sich als erfahrene Schlittschuhläuferin mit den Kindern aufs Eis wagte. Klassenlehrer Herr Kohler, der bei sportlichen Aktivitäten einen grünen Rasen oder zumindest Hallenboden als Untergrund bevorzugt, blieb heute in der Beobachter- und Chronistenrolle und hielt fröstelnd die Fortbewegungsversuche der Kinder auf dem spiegelglatten Eis fest.


Links: Nicht nur die Kufen quietschen, auch die Kinder - vor Vergnügen!
Rechts: Alle helfen einander: Frau Stäck nimmt Aida unter ihre Fittiche, während Yasmin Emily unterstützt

Nachdem sich alle Schüler Schlittschuhe in den passenden Größen ausgeliehen hatten, konnte die Erkundung der Eislaufbahn beginnen. Viel Vorerfahrung auf Kufen hatten die wenigsten Kinder, doch Bewegungstalente wie Osama und Yasmin, die nicht umsonst Kapitänin der Mädchen-Schulfußballmannschaft ist, kamen schnell auf dem ungewohnten Untergrund zurecht und flitzten bald wie erfahrene Profis durch die Eissporthalle.


Kurze Pause für ein Foto: Meryem und Sadiye posieren auf eisigem Grund

Vorteilhaft für den Bewegungsdrang der Kinder war, dass an diesem Tag keine weitere Klasse auf dem Eis unterwegs war. Nur wenige Erwachsene kreuzten die Wege der Fünftklässler, deren Künste und Tricks auf dem Eis von den Schnelllernern unter den Schülern genau beobachtet und bald nachgeahmt wurden. So konnten am Ende des Tages einige Kinder auch schon rückwärts fahren!


Immer sicherer gleiten Ramin und Erva über das Eis

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Genauso beeindruckend wie die schnellen Fortschritte der besonders begabten Schüler war aber auch die Beharrlichkeit und Hartnäckigkeit, mit der sich Kinder, denen das Schlittschuhlaufen nicht so leicht fiel, die Technik nach und nach aneigneten. Obwohl sie am Anfang oft Bekanntschaft mit dem kalten Boden machten, standen diese Schüler immer wieder auf, ließen in ihren Bemühungen nicht locker und wurden von Minute zu Minute sicherer.


Links: Mit Bedacht, aber zielstrebig kommt Adil voran
Rechts: Endlich erwischt: Bewegungstalent Osama war so schnell unterwegs, dass er von der Kamera kaum einzufangen war!

Erfreulich war auch das sehr solidarische Verhalten der Kinder untereinander: Sichere Läufer ermunterten die Anfänger bei deren ersten Schritten, gestürzte Kinder wurden im wahrsten Sinne des Wortes wieder aufgerichtet und von den Profis an die Hand genommen. Am Ende der zweistündigen Laufzeit konnten sich alle Schüler sicher auf dem Eis halten!


Links: Gelebte Solidarität: Marius hilft Aida wieder auf die Beine
Rechts: Einen Moment Durchschnaufen für Isabella, dann geht es weiter!

Damit endete ein wiederum sehr gelungener Ausflug. Doch lange warten auf die nächsten Highlights müssen die Fünftklässler nicht: Übernächste Woche brechen sie zur Sammlung Scharf-Gerstenberg auf und beschäftigen sich in einem Workshop mit dem druckgrafischen Werk Yves Tanguys. Eine Woche später folgt der Besuch des Kupferstichkabinetts und der Mall of Berlin – letzteres ist eine Belohnung für das herausragende Verhalten der Kinder beim Besuch im Pergamon-Museum. Außerdem können sich die Fußball-Mädchen der Klasse auf die Eröffnungsveranstaltung der Mädchen-Soccer-Serie in der Aula freuen, bei der Kapitänin Yasmin sogar als Losfee fungieren darf, und 17 der 21 Kinder der Klasse werden am 15. März am diesjährigen Mathe-Känguru-Wettbewerb teilnehmen!


Mit Beharrlichkeit zum Erfolg: Mert, Marius und Alex ließen sich von den anfänglichen Rückschlägen nicht aufhalten
und wurden immer sicherer auf dem Eis!

Bericht und Fotografien: Herr Kohler

27. Februar 2018
So sehen Sieger aus!

Kaancan aus der Klasse 6a gewinnt den Vorlesewettbewerb im Stadtteilentscheid

Kaancan mit seiner Lektüre und der Urkunde

Gestern gewann Kaancan aus der Klasse 6a den Vorlesewettbewerb im Stadtteilentscheid in der Heinrich-Schulz-Bibliothek. Er setzte sich mit seinem sehr gut vorbereiten Vortrag gegen seine sieben Mitstreiter durch und überzeugte auch beim Lesen eines unbekannten Textes.
Im April findet nun der Bezirksentscheid statt. Wir drücken Kaancan ganz fest die Daumen, dass er auch dort gewinnt und in den Berlinentscheid aufrückt!

Herzlichen Glückwunsch Kaancan!

Bericht und Fotografie: Herr Krienke

26. Februar 2018
Schön geschrieben: Die 5a übt sich in Kalligrafie im Pergamon-Museum!

Links: Erva präsentiert zufrieden den Stand ihrer Schönschrift-Bemühungen - Rechts: Ramin betrachtet fasziniert Anas' Ausschmückungen

Unzählige Ausflüge und Unterrichtsgänge hat die Klasse 5a in den letzten zweieinhalb Jahren unternommen. Zuletzt erkundeten die Fünftklässler das Mach-Mit-Museum und das Museum Berggruen. Am heutigen Mittwoch führte sie ihre Reise zu ihren Wurzeln zurück, denn das heute besuchte Pergamon-Museum war das erste Museum, das sie einst als Drittklässler kennen gelernt hatten! Damals lernten sie, wie echte Händler und Käufer auf einem orientalischen Markt zu feilschen. Nun, über zwei Jahre später, lernten sie die islamische Kalligrafie kennen und übten sich in Schönschrift!


Sportlich verbringen die Kinder die Wartezeit im Garderobenraum, bis der Workshop beginnt

Klassenlehrer Herr Kohler hatte die Schüler im Klassenrat selbst über das Thema des Workshops entscheiden lassen. Da das Pergamon-Museum viele neue Angebote im Repertoire hat, konnten die Kinder aus so unterschiedlichen Vorschlägen wie der künstlerischen Auseinandersetzung mit Monstern, dem Fortsetzen von Mustern und Bandornamenten oder dem Hören und Nachspielen von Märchen aus tausendundeiner Nacht wählen. Wieder einmal überraschten die Kinder ihren Klassenlehrer, indem sie sich mit einem Workshop über Kalligrafie für das anspruchsvollste Thema entschieden!


Direkt davor und auf der Prozessionsstraße bewundern die Kinder das Ischtar-Tor von Babylon

Hochmotiviert traten die Fünftklässler der Museumspädagogin im Pergamon-Museum entgegen, die sie zunächst zum Ischtar-Tor von Babylon führte. Kaum glauben konnten die Kinder, dass das im Museum ausgestellte prachtvolle Tor mit seinen eindrucksvollen Löwen-, Stier- und Drachen-Darstellungen nur das Vortor einer noch viel größeren Anlage gewesen war!


Links: Eindrucksvolle Kalligrafie und Ornamentik: Die Kinder vor einer Gebetsnische - Rechts: Auch auf Keramik ließen sich Schriftzeichen finden

Schon hier konnten die Kinder die ersten Schriftzeichen entdecken – noch in Keilschrift, der neben den ägyptischen Hieroglyphen ältesten Schrift der Menschheit. Im zweiten Stock angekommen, fanden die Kinder in den Objekten des Islamischen Museums noch viele weitere Schriftzeichen, nun in arabischer und persischer Schrift.


Links: Yasmin überlegt: Warum sind links beim Wüstenschloss von Mschatta bildliche Darstellungen und rechts nicht?
Rechts: Klassenkünstler Arsenijs macht sich ans Schönschrift-Werk

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Eine Besonderheit der islamischen Welt ist das Bilderverbot. Dieses ist jedoch unter Gelehrten umstritten und wurde auch nicht immer eingehalten. Als Faustregel kann man sich merken: Bei profanen Gegenständen lassen sich bildliche Darstellungen entdecken, doch je religiös aufgeladener ein Gegenstand oder Bauwerk ist, desto konsequenter wurde das Bilderverbot beachtet. Das wurde den Kindern besonders beim Wüstenschloss Mschatta bewusst: Im linken Teil, hinter dessen Mauern sich ein Bad befand, finden sich allerlei Skulpturen, im rechten, religiös genutzten Teil jedoch nicht. Weil sich im islamisch geprägten Teil der Welt die Menschen trotz Bilderverbot natürlich trotzdem künstlerisch betätigen wollten, entstand die islamische Kalligrafie – die Kunst der Schönschrift, bei der Schriftzeichen elegant miteinander verbunden wurden oder die Buchstaben so gestaltet und verziert wurden, dass die Wörter die Form von Tiergestalten annahmen.


Links: Sadiye hat sichtlich Spaß am Schönschreiben - Rechts: Anas und Arsenijs im fachlichen Austausch

Nachdem sie viele imposante Beispiele islamischer Kalligrafie entdeckt und bewundert hatten, durften die Nachwuchskünstler der 5a vor dem Wüstenschloss Platz nehmen und sich selbst in Schönschrift versuchen. Dabei entstanden faszinierende und sehr individuelle Werke, die die Museumspädagogin begeisterten und nun bereits den Klassenraum der 5a schmücken. Dessen Wandflächen reichen schon längst nicht mehr aus, um die vielen Artefakte, die bei den Museumsgängen entstanden sind, alle auszustellen. Eigentlich, so stellten die Kinder fest, bräuchten sie einen zweiten Raum als Klassenmuseum!


Marius und Emily präsentieren ihre kalligrafischen Werke

Neben den sehr schönen Arbeitsergebnissen beeindruckten die Fünftklässler übrigens auch mit ihrer Einstellung und Zuverlässigkeit: Weil ein Schüler vor dem Ischtar-Tor plötzlich über Schwindelgefühle klagte und sich Herr Kohler um diesen kümmern musste, bis er von seinen Eltern abgeholt wurde, war die Klasse zeitweise mit der Museumspädagogin alleine unterwegs. Dabei verhielten sich die Kinder so großartig und diszipliniert, dass die Museumspädagogin am Schluss meinte, noch nie eine so tolle Klasse geführt zu haben! Herr Kohler war folglich sehr stolz auf seine Schützlinge. Zur Belohnung wird die Klasse am letzten Mittwoch vor den Osterferien nach dem Besuch der Ausstellung über Willi Baumeister im Kupferstichkabinett noch den Food Court der Mall of Berlin besuchen dürfen!


Links: Aida ist ganz in ihre Aufgabe vertieft - Rechts: Zeynep bekommt Rückmeldung von der Museumspädagogin

Davor stehen den Kindern aber noch viele weitere Höhepunkte bevor: Am kommenden Dienstag werden sie gemeinsam mit ihrer Sportlehrerin Frau Stäck Schlittschuhlaufen gehen. Übernächste Woche findet die Eröffnungsveranstaltung der Mädchen-Soccer-Serie in unserer Aula sowie der Mathe-Känguru-Wettbewerb statt. Außerdem wird die Klasse wieder ihr Haus- und Hofmuseum, die Sammlung Scharf-Gerstenberg, besuchen und dort ihre Lieblings-Museumspädagogin, Frau Ott-Seelow, treffen, die sie diesmal über das druckgrafische Werk von Yves Tanguy informieren wird.


Kinder, wie die Zeit vergeht: Die damaligen Drittklässler im Januar 2016 als Beduinen
verkleidet vor dem Mschatta-Wüstenschloss - und heute als Fünftklässler an selber Stelle!

Bericht und Fotografien: Herr Kohler

23. Februar 2018
Die Klasse 1/2e auf dem Eis!

Die Kinder aus der Klasse 1/2e berichten:

Viktor: Wir sind mit dem Bus und der S-Bahn zu der Eissporthalle gefahren. Als wir rein gegangen sind haben wir gewartet bis Frau Winter bezahlt hat. Danach haben wir Schlittschuhe angezogen. Dann sind wir aufs Eis gegangen da habe ich mit meinen Freunden Fangen gespielt und noch viele andere Sachen gemacht. Als wir runter vom Eis gegangen sind hat uns die Mutter von Malika Muffins gegeben. Wir sind genau so zur Schule gegangen. Es war toll.

Ylva: Wir waren in der Eissporthalle. Ich musste das Schlittschuhfahren üben. Dann konnte ich es doch. Es war super toll. Dann hatte ich ganz viel Spaß. Es war super super toll.

Shayan: Ich habe mit meinen Freunden Fangen gespielt. Mir hat es gefallen.

Tuana: Ich und meine Klasse war Schlittschuhfahren. Ylva hat mir beim Schlittschuhfahren geholfen. Ich bin fünf oder zwei Mal hingefallen. Wir durften keine Schlange machen. Es war toll.

Diliman: Die Mama von Malika hat mir geholfen. Mir hat gefallen das ich allein fahren kann.

Malika: Ich bin mit meiner Klasse in eine Eissporthalle gefahren. Es war toll. Am besten hat mir gefallen das ich Tuana helfen konnte.

Bericht: Viktor, Ylva, Shayan, Tuana, Diliman, Malika aus der Klasse 1/2e - Fotografien: Frau Winter

21. Februar 2018
Die Willkommensklasse im Deutschen Technikmuseum

Links: Die Klasse vor dem riesigen Lufthansa Transportflugzeug - Rechts: Joao erklärt Darstellungen von Ballons

Führungen im Museum einmal anders: Im Deutschen Technikmuseum sind es Schauspieler, die unseren Sprachanfängern die Exponate erklären. Mit ausladender Mimik und Gestik und viel Spaß vermittelt der Brasilianer Joao Eduardo Albertini sein Wissen über die Technik. Durch seine beeindruckende Darstellung mit ausladenden Bewegungen verstehen die Schüler viel mehr als in einem normalen Vortrag mit vielen Wörtern, die sie noch nicht kennen. Der Schwerpunkt der heutigen Führung ist der Traum vom Fliegen. Von den ersten Flugmodellen Otto Lilienthals über phantastische Heißluftballons bis zu Versuchen mit schwimmenden Autos und fliegenden Schiffen erstreckt sich die Ausstellung. Ein großer Teil widmet sich der Luftbrücke, besonders beeindruckt sind die Schüler natürlich von den Rosinenbombern. Am Schluss dürfen sich alle auf eine große Bank legen und von dort aus einen Satelliten im Museumshimmel betrachten. Hier die Berichte der Schüler:


Links: Joao Eduardo Albertini erklärt den Traum Otto Lilienthals - Rechts: Malak hat durch ein Guckloch einen Flughafen gesehen

Wir sind ins Technikmuseum gegangen. Wir haben unsere Träume gemalt. Otto hat einen Traum. Sein Traum ist fliegen. Er hat ein Flugzeug gemacht und er ist geflogen. Aber wir haben nur einen Teil gesehen und das war gut. (Lazya aus dem Irak, 10 Jahre alt)

Im Technikmuseum ich habe ein Flugzeug gesehen. Und ich habe einen großen Heißluftballon gesehen. Im Schiff war eine Toilette, eine Küche und ein Schlafzimmer. Ich habe Astronauten und Satelliten gesehen. Ich habe Spaß im Technikmuseum. (Syheon aus Korea, 10 Jahre alt)

Links: Die Schüler vor dem Flugmodell Otto Lilienthals - Rechts: Das Phantasiemodell eines Heißluftballons

Vor dem Museum hängt ein Flugzeug. Es heißt Rosinenbomber, weil die Piloten Pakete für die Berliner Kinder abgeworfen haben. Im Paket waren Rosinen. Das war eine gute Bombe! Ein Mann hat uns viele Sachen erklärt. Wir haben unsere Träume gemalt. Ich träume, dass alle Menschen eine Sprache sprechen, nein, viele Sprachen sprechen aber alle verstehen! Im Museum war es gut. Das Museum ist in der Nähe von der Station Möckernbrücke. (Ilias aus Polen, 10 Jahre alt)

Ich habe viele Flugzeuge gesehen und Schiff und Auto. Und ich habe die Geschichte gehört. Das war sehr gut. Ich träume, dass in Syrien kein Krieg ist. (Malak aus Syrien, 9 Jahre alt.)


Links: Die Schüler lauschen den Erklärungen - Rechts: Khadija vor dem Ballon mit einer fliegenden Stadt

Bericht: Lazya, Syheon, Ilias, Malak und Frau Posth - Fotografien: Frau Posth

12. Februar 2018
Von Fasching bis Schokolade: Das bunte Ferienprogramm im Hort
Die Hortkinder im Haus der Jugend

Am Mittwoch haben wir alle im Haus der Jugend Fasching gefeiert. Es gab viele Spiele, bei denen wir Geld erspielen konnten. Davon haben wir uns dann Spielzeug gekauft. Es hat uns Spaß gemacht.


Links: Die Gruselfraktion unter sich - Rechts: Gleich wird Schokolade gemacht, die Kinder lauschen gespannt, wie das gehen soll

Am Donnerstag haben wir die Schokoladenfabrik am Hackeschen Markt besucht.
Wir mussten Kakaobohnen zerkleinern und so lange mahlen, bis sie eine bestimmte Temperatur hatten. Anschließend haben wir die flüssige Schokolade in Formen gefüllt, die wir selbst aussuchen durften. Als alles im Kühlschrank war, konnten wir uns in Hängematten legen und genießen.

Die Dritt- und Viertklässler sind am Freitag zum Bowling gegangen. Wir hatten alle Spaß und Tican hat gewonnen.


Die Hortkinder beim Mahlen der Kakaobohnen (oben links und in der Mitte),
beim Füllen der Formen (unten links) und das fertige Ergebnis (oben rechts)



Die Dritt- und Viertklässler beim Bowling

Bericht und Fotografien: Hort

10. Februar 2018
Ein Sprachkurs in den Winterferien
Links: Die Gruppe bespricht die Ergebnisse - Rechts: Frau Foday mit Khadija

Eine Woche Winterferien Anfang Februar, viele Schüler wissen in dieser Zeit wenig mit sich anzufangen. Es ist kalt, und die meisten Eltern arbeiten. Also melden sich wieder viele Schüler der Willkommensklasse zum kostenlosen Sprachkurs Deutsch an. Diesmal wurde er von der Sprachschule Intellego organisiert, die Lehrerin Frau Foday konnte für den Unterricht gewonnen werden. Unsere Schule stellte den Raum der Bibliothek dafür zur Verfügung und unsere Bibliothekarin, Frau Eickfeld, begleitete das Projekt.

Der freundliche, helle Raum der Schulbibliothek bot eine gute Abwechslung zum normalen Klassenzimmer, und da er sogar eine Tafel hat, war er gut für Schreibübungen geeignet. Zum Ende der Ferien schreibt die Lehrerin, Frau Foday, diesen Brief an die Klasse: Liebe Willkommensschüler, es war eine große Freude für mich Euch, Frau Eickfeld und Eure Lehrerin, Frau Posth, kennengelernt zu haben.


Links: Der erste Tag, Treffen im Klassenzimmer - Mitte: Ilias und Viseth in der Bibliothek - Rechts: Matej zeichnet ein Mandala

Eine Woche lang haben wir die deutsche Sprache studiert, dabei gesungen, Rollen gespielt und Sätze an die Tafel geschrieben. Besonders Malak hat sich dabei große Mühe gegeben. Aber auch alle anderen Schüler haben sich als wahre Supertalente erwiesen. Matej hat gesungen und getanzt, Viseth und Sihak haben gerappt, Khadija hat alle mit ihrem Lächeln verzaubert und alle anderen Cauer-Schüler haben mit ihren alphabetischen Künsten die Bibliothek in ein fliegendes Klassenzimmer verwandelt. Ich habe von Euch gelernt, wer der Pädagoge Ludwig Cauer war, und wie aus Zahlen lustige Tiere entstehen. Danke dafür, Frau Eickfeld! Es war schön mit Euch, hoffentlich sehen wir uns einmal wieder! Auch die Schüler fanden den Unterricht sehr abwechslungsreich.

Am ersten Schultag nach den Ferien zählen sie eine Vielzahl von Aktivitäten auf: „Alphabet mit Stoppen, über die Berufe, Verben und Nomen, 1,2,3 Tiere, Springen und Fangen, Lieder singen und Tanzen.“ (Matej aus Serbien, 11 Jahre alt) „Eine CD mit Geschichten hören, über die Länder erzählen, die Farben, die Kinder mögen.“ (Khadija aus Syrien, 10 Jahre alt) „Wir haben Mathematik gemacht und ein bisschen Grammatik und die Berufe. Ich möchte ein Koch werden oder ein Imam. Und ich möchte noch sehr viel lernen.“ (Ilias aus Polen und Algerien, 10 Jahre alt) „Ich kann jetzt Wörter buchstabieren und an die Tafel schreiben und ein Mandala malen und wir haben ein Zeugnis bekommen.“ (Malak aus Syrien, 9 Jahre alt) In den Osterferien soll die nächste Ferienschule stattfinden.


Frau Foday erklärt Sihak eine Matheaufgabe - Malak freut sich über ihr Mandala

Bericht und Fotografien: Frau Posth


1. Februar 2018
Die Klasse 6b in der Kunsthalle

Die Klasse 6b bewundert die Bilder von Fahrelnissa Zeid

Gabriela und Sirine aus der Klasse 6b berichten:

Am 23.01.2018 waren wir in der Kunsthalle. Wir bekamen eine Führung über Fahrelnissa Zeid. Sie war eine berühmte Künstlerin und hat viele Porträts und Gemälde gemalt und gezeichnet. Die Museumsführerin hat uns sehr viel über Fahrelnissa Zeid erzählt. In den Gemälden ging es sehr oft um Muster, Mosaike und Formen. Fahrelnissa Zeid war mit einem Prinzen aus dem Irak verheiratet. Dadurch konnte sie sich große und lange Leinwände kaufen. Sie hatte sehr viele Depressionen durch ihren Bruder, der im Gefängnis gelandet war. Seitdem hat sie nur noch Gemälde mit abstrakten Formen und Körperteilen von Menschen gemalt. Sie war die erste weibliche Version von Künstlern auf der großen weiten Welt. 1901 war sie auf einer Insel vor Istanbul als Tochter einer großbürgerlichen Intellektuellenfamilie geboren und 1991 in Amman, Jordanien, gestorben. Sie war Zeit ihres Lebens Kosmopolitin. Am Ende der ganzen Vorstellung gingen wir in eine große Halle, die leer war. In der Halle befand sich ein kleiner jedoch langer Tisch. Auf dem Tisch befand sich ein großes Blatt Papier. Wir stellten uns vor, da wäre eine Fliege auf dem Blatt (so wie Fahrelnissa Zeid es getan hatte).


Inspiriert von Fahrelnissa Zeid entstehen farbenfrohe Bilder

Bericht: Gebriela und Sirine (Klasse 6b) - Fotografien: Frau Hellmann

31. Januar 2018
Die Willkommensklasse auf Eis – ein rutschige Angelegenheit

Voller Vorfreude starteten wir am 31.1.2018 unseren Ausflug in die Eishalle am Olympiastadion. Die meisten Kinder waren sehr aufgeregt, weil sie noch nie Schlittschuhe gefahren sind. Anfänglich war es eine sehr wacklige Angelegenheit, doch die Kinder ließen sich durch das viele Hinfallen nicht entmutigen, probierten weiter und halfen sich gegenseitig. Nach zwei Stunden ging es für alle glücklich, stolz, aber auch müde zurück zur Schule.


die Gruppe vor der Eishalle - gleich geht es los

Sihak (11) schreibt:
„Wir gehen zu Eislaufen und das war sehr gut. Ich bin viel hingefallen, das hat wehgetan. In nächste Runde war ich besser, aber das war sehr schwer. Und das Eis war sehr glatt. Ruzhdi war sehr schnell. Es war sehr gut und ein glücklicher Tag.“

Anoushka (10) berichtet:
„Es war sehr schön, Schlittschuhe zu laufen. Ich habe sehr schön das Schlittschuhlaufen gelernt. Es gab so viele Leute, die das gut konnten. Es hat Spaß gemacht.“


Links: Die ersten Schritte auf dem Eis. - Rechts: Khadija und Zina; rechts: Anoushka und Lazya

Malak (8) schreibt:
„Das Eislaufen war sehr gut. Zina hat mir geholfen und Lazya. Und Viseth ist hingefallen und ich war sehr glücklich.“

Viseth (10) berichtet:
„Ich bin viel hingefallen aber kein Problem. Ruzhdi ist sehr schnell. Und ich bin ein bisschen schnell. Mein Bruder ist schnell. Zina ist ein bisschen langsam, aber sie kann fahren.

Lazya (9) schreibt:
„Die Kinder hatten ein bisschen Angst, ich hatte keine Angst. Viseth ist 1000 Mal hingefallen, das war sehr lustig. Ich war sehr glücklich. Ich will immer Eislaufen gehen und nicht nach Hause gehen.“

Zina (12) berichtet:
„Am Dienstag sind wir Eislaufen gegangen. Die Kinder hatten ein bisschen Angst. Als Erstes haben wir Schlittschuhe geliehen. Alle Kinder sind auf Eis gegangen. Ich hatte keine Angst aber ich bin sehr oft hingefallen. Ich habe Schlittschuh laufen gelernt.“


Links: Matej - Rechts: Khadija und Sihak

Bericht: Sihak, Anoushka, Malak, Viseth, Lazya und Zina - Fotografienb: Frau Ho

25. Januar 2018
Die 3b als Museums-Beobachter
Zu Besuch in der Jeanne Mammen Ausstellung "Die Beobachterin" in der Berlinischen Galerie
Links: Eine kleine Einführungsrunde - Rechts: Das Spätwerk Mammens wird von den Kindern zeichnerisch untersucht

Tuana aus der Klasse 3b berichtet:
Wir waren in der Berlinischen Galerie und haben uns Bilder von der Künstlerin Jeanne Mammen angesehen. Ich fand es schön, dass wir danach auch selber mit einem Block durch die Galerie gehen durften, um Besucher oder Bilder abzuzeichnen. Danach sind wir in das Atelier gegangen und haben unsere Bilder bunt ausgemalt und verziert. Mir hat ein Bild sehr gut gefallen, auf ihm waren zwei Frauen mit Hüten, ich habe nur die Köpfe gemalt dann habe ich auch Mina gemalt.

Marie aus der Klasse 3b berichtet:
Wie waren in der Berlinischen Galerie und haben eine Ausstellung von Jeanne Mammen gesehen. Sie hat Leute gemalt mit ein bisschen Fantasie. Sie hat aber auch andere Sachen gemalt. Wir haben auch Blöcke bekommen. Dann durften wir Bilder abmalen, die uns gefallen haben. Das coole war, dass wir allein rumlaufen durften. Auf dem Bild, das ich gemalt habe, war eine Frau mit einem ganz großen Kleid zu sehen. Sie war eine Chinesin. Auf dem Bild waren auch zwei andere Frauen. Sie hatten schöne Kleider an.

Clara aus der Klasse 3b berichtet:
Wir waren in der Berlinische Galerie, wir waren in der Ausstellung von Jeanne Mammen, Wir haben ganz viele schöne bunte Bilder gesehen, es gab viele unterschiedliche Bilder. Auf einigen waren ganz viele Muster. Nach der Ausstellung waren wir im Atelier und haben probiert, die Bilder nach zu malen und es wurden viele bunte Bilder. Die Bilder wurden zu Büchern gebunden.


Links: Besonders beeindruckten die bunten abstrakten Bilder, die Mammen während der Nazidiktatur heimlich malen musste
Rechts: Tuana mit ihrer Skizze von zwei Frauenköpfen

Efe aus der Klasse 3b berichtet:
Wir haben Bilder von Jeanne Mammen abgezeichnet. Ich habe das letzte Bild, das sie gemalt hat, gesehen und es abgezeichnet. Sie hat sehr viele Bilder gezeichnet und gemalt. Ihre Bilder waren sehr schön und das Museum war sehr groß, so dass ihre vielen Bilder reinpassten. Jeanne Mammen hat große und kleine Bilder gemalt.

Marie – Luise aus der Klasse 3b berichtet:
Unser Ausflug zum Museum von Jeanne Mammen. Es war schön, denn in der Ausstellung konnten wir sogar Bilder nachmalen. Dabei lagen wir auf dem Boden. Es war spannend und es waren dort auch andere Ausstellungen. Es war der schönste Ausflug, auf dem ich war. Es war schön.


Links: Mimo vertieft in abstrakten Figurationen - Rechts: Nun gesellen sich auch Marie und Selen dazu

Emircan aus der Klasse 3b berichtet:
Wir haben schöne Bilder gesehen, die von Künstlerin Jeanne Mammen stammen und wir haben die Bilder nachgezeichnet und sie dann in ein Malbuch verwandelt. Das schönste Bild, das mir gefallen
hat, war eine Burg mit schönen bunten Farben. Und Jeann Mammen hat viele Menschen gezeichnet auch wie sie gelaunt waren ob böse oder nett.

Mimo aus der Klasse 3b berichtet:
In der Berlinischen Galerie habe ich mich auf den Boden gelegt und habe ein Bild abgezeichnet, auf dem ein Mensch abgebildet war, der aussah wie ein Alien. Ich brauchte 30 Minuten um dieses Bild zu zeichnen.


Die Zeichnungen der Kinder werden im Workshop mit vielen Techniken weiter ausgearbeitet

Bericht: Tuana, Marie, Clara, Efe, Marie-Luise, Emircan und Mimo (Klasse 3b) - Fotografien: Herr Post


24. Januar 2018

Neue Trikots für unsere Fußball-Mädchen!

Frisch ausgestattet mit einer Kapitänsbinde und flankiert von Meryem und Erva präsentiert Spielführerin Yasmin das neue Trikot

Zwei Jahre nach der letzten Anschaffung eines komplett neuen Trikots haben unsere Fußball-Mädchen heute wieder neue Spielkleidung erhalten! Das schicke neue Dress im melierten Design und in den klassischen rot-weißen Farben unserer Mädchenfußball-AG hört auf den klangvollen Namen „Barcelona“ und stammt wie alle Trikots unserer Fußball-Mädchen aus dem Hause Erima. Nötig war die Neuanschaffung geworden, weil bei Turnieren manchmal mehrere Teams unserer Schule aktiv sind – beim Sepp-Herberger-Tag im Dezember war unsere AG beispielsweise mit vier Mannschaften vertreten! Um die Teams bei zukünftigen Turnieren auf den ersten Blick auseinanderhalten zu können, musste ein weiteres Trikot her – und bei der Gelegenheit wurden auch gleich ein paar Kapitänsbinden mit eingekauft! Die Kapitänin unserer Schulmannschaft Yasmin (5a) durfte sich beim heutigen Fotoshooting dann auch gleich eine Binde überstreifen. Mit ihr posierten ihre Klassenkameradinnen Meryem und Erva – und schufen damit eine Anekdote aus der Reihe „Kinder, wie die Zeit vergeht“: Schon vor zwei Jahren durften die drei das damals neu angeschaffte schwarz-rot gestreifte Trikot „Siena“ vorstellen. Damals als Drittklässlerinnen hatten sie erst wenige Spiele bestritten – mittlerweile können Yasmin, Meryem und Erva zusammen auf 121 Einsätze zurückblicken! Aus blutigen Anfängerinnen sind eine sturmstarke Kapitänin, eine Abwehrchefin und eine Stammtorhüterin geworden, die allein in diesem Schuljahr schon zwei Turniere gewonnen haben! Und nach wie vor sind die drei mit vollem Einsatz dabei, sodass sie ihrer Erfolgsgeschichte bestimmt noch viele weitere Kapitel hinzufügen werden!

Sie werden so schnell erwachsen: Yasmin, Erva und Meryem als Drittklässlerinnen
im Dezember 2015 mit dem damals neuen Trikot - und heute als Fünftklässlerinnen

Bericht und Fotografien: Herr Kohler

23. Januar 2018
Vogelwild:
Die Klasse 5a feiert vorgezogenen Fasching im Mach-Mit-Museum!


Schräge Vögel: Yasmin (Bild links) und Ramin (Bild rechts) präsentieren sich im bunten Federschmuck!

Nicht schlecht gestaunt hatte Klassenlehrer Herr Kohler, als sich die Kinder der 5a im Klassenrat mit der Frage befassten, wohin sie ihr diesjähriger Faschingsausflug führen sollte. Besuche im Kino oder auf der Bowling-Bahn, sonst meist Favoriten in dieser Altersstufe, fielen bei den Fünftklässlern durch. Stattdessen schien Alex' Vorschlag, das Computerspiele-Museum zu erkunden, große Chancen auf eine Mehrheit zu haben. Dann allerdings bemerkte Mert die betretenen Gesichter einiger Mädchen, die so gar nichts mit Computerspielen am Hut haben, und plädierte für eine Aktivität, die Sadiye vorgeschlagen hatte und allen gefallen könnte: das Mach-Mit-Museum im Prenzlauer Berg, ein Museum speziell für Kinder, das neben wechselnden Ausstellungen auch ein riesiges Kletterregal zu bieten hat!


Sadiye, Erva und Meltem (Bild links) sowie Adil und Martin (Bild rechts) machen es sich auf dem Stuhl des Riesen bequem

Dieser Vorschlag setzte sich am Ende mit großem Vorsprung durch und weil am eigentlichen Faschingstag solche Einrichtungen meist hoffnungslos überfüllt sind, machte sich die 5a bereits am heutigen Mittwoch auf den Weg. Im Museum, das in einer ehemaligen Kirche beheimatet ist, posierten die Kinder zunächst im Garderobenbereich auf einem riesigen Stuhl, der die Fünftklässler zwergenhaft klein erscheinen ließ.

Links: Die Klasse lernt den Radiosender der Lakota kennen - Rechts: Ramin übt sich als Schuhverkäufer

Dann wurden die Kinder von einem Museumspädagogen in Empfang genommen und erhielten einen Überblick über die aktuelle Ausstellung, die sich mit den Ureinwohnern Nordamerikas beschäftigt und einen Bogen von den Folgen der europäischen Besiedlung bis zum Leben der heutigen Indianer schlägt. So begann die Führung etwa in einer nachempfundenen Radiostation der Lakota – die Schüler konnten sogar via Kopfhörer einen Livestream verfolgen!

Emily, Zeynep, Alex und Marius genießen das Toben im Kletterregal

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Nach vielen weiteren Entdeckungen durften sich die Kinder im gigantischen Kletterregal austoben, das auf mehreren Ebenen unzählige Möglichkeiten zum Kriechen, Hangeln und Rutschen bot. Es folgte noch ein kurzer Workshop, bei dem die Schüler ein Bisonportrait oder ein Rabenwappen erstellen durften.


Gefangene Kinder? Nein, Erva und Meltem im gut gesicherten Kletterregal!

Wer damit fertig war, durfte dann ein authentisches Tipi erkunden und passend zur Faschingsaktivität sich sogar noch verkleiden: Vogelwild präsentierten sich die Schüler im Federschmuck – inklusive Schnabelmaske! Anschließend versammelte der Museumspädagoge die Kinder noch zu einer Schlussbetrachtung im Raritätenkabinett.


Links: Isabella, Yasmin und Meryem gestalten ein Bison-Portrait
Rechts: Umringt von Aida, Meltem, Erva und Adil schneidet Martin sein Raben-Wappen aus

Nach 90 viel zu schnell vergangenen Minuten verabschiedeten sich die Kinder vom Mach-Mit-Museum und beendeten damit den letzten Ausflug eines ereignis- und erlebnisreichen Halbjahres! Doch nach den Winterferien wartet ein nicht minder aufregendes Halbjahr auf die Fünftklässler: Workshops im Pergamon-Museum und in der Sammlung Scharf-Gerstenberg sind bereits gebucht, acht Kinder aus der Klasse werden sich im Februar von unserer Schulstation zu Konfliktlotsen ausbilden lassen, fast alle Kinder der Klasse werden im März am Mathe-Känguru-Wettbewerb teilnehmen und die vielen Fußball-Mädchen der 5a warten bereits sehnsüchtig auf den Beginn der Soccer-Zeit. Das absolute Highlight kommt jedoch zum Schluss: Am 22. Juni werden die Kinder zu ihrer zweiten Klassenfahrt aufbrechen – diesmal geht es in ein Mittelgebirge, nach Kronach im Frankenwald!


Links: Marius meditiert im Tipi - Rechts: Meryem hat es sich in ihrer Rolle als Vogel gemütlich gemacht

Bericht und Fotografien: Herr Kohler

22. Januar 2018
Die Klasse 3b zu Besuch im Grunewald und im Waldmuseum

Links: Eine Wildschweinsuhle wird untersucht- Rechts: Ein kleines Spiel mit Waldbezug

Mohammed aus der Klasse 3b berichtet:
Wir sind in den Wald gefahren, dann kamen zwei Frauen, die uns durch den Wald führten. Wir haben an einem Baum angehalten, an dem Baum war ein wenig die Rinde ab. Eine Frau hat uns gesagt , dass ein Wildschwein das gemacht hat. Wir haben ein Spiel gespielt, die zwei Frauen waren auf einer Seite und wir waren auf der andere Seite. Wir waren Mäuse. Sie haben uns versucht uns zu fangen. Dann sind wir lange gegangen. Die Frauen haben gesagt, dass wir zu einem Kinderparadies gehen. Es war die Kiesgrube. Wir sind runter gerannt. Und waren eine halbe Stunde dort. Dann sind wir weiter gegangen. Jetzt waren wir an einem Haus da sind wir reingegangen. Es war das Waldmuseum, in dem waren ausgestopfte Tiere.Wir durften überall hingehen im Haus. Dann fuhren wir wieder in die Schule.

Riem aus der Klasse 3b berichtet:
Wir gingen ins Waldmuseum. Dort spielten wir auch viele Spiele. Es war sehr kalt und wir haben eine Pause in der Kiesgrube gemacht. Die Pause war sehr toll. Ich rutschte die Kiesgrube hinunter und unten war ein Berg. Nach der Pause gingen wir ins Waldmuseum und dort sollten wir Aufgaben erfüllen und uns etwas zum Wald anhören.

Selen aus der Klasse 3b berichtet:

Wir waren im Waldmuseum. Dort haben wir uns mit Bäumen beschäftigt. Wir haben auch Spiele gespielt und uns auch ausgestopfte Waldtiere angesehen.

Eren aus der Klasse 3b berichtet:
Wir waren im Waldmuseum. Am Treffpunkt haben uns zwei Frauen abgeholt. Wir haben auch Spiele gespielt und waren danach in der Kiesgrube. Dort sind wir hoch und runter gerannt. Dann sind wir ins Waldmuseum gegangen und haben dort ausgestopfte Waldtiere angesehen.


Links: Pause in der Kiesgrube bei strahlendem Sonnenschein und klirrender Kälte - Rechts: Endlich aufwärmen im Waldmuseum

Noel Tuguldur aus der Klasse 3b berichtet:
Wir waren in der Waldschule. Wir haben Informationen über Waldtiere bekommen.
Die Tiere, die im Wald leben sind: Adler, Fuchs, Wolf, Hirsch, Wildschwein.
Wir haben noch Pflanzen und Bäume gesehen: Ahorn, Buchen und viele Büsche. Wir haben die Schlafbereiche der Wildschweine gesehen. Wir waren in der Kiesgrube. Und es war anstrengend rauf zu klettern.

Yagmur aus der Klasse 3b berichtet:
Wir haben uns auch einen Baum angesehen, der nicht mehr so viele Baumrinde hatte, weil sich ein Wildschwein am Baum gekratzt hat. Dann sind wir durch den Wald gelaufen. Anschließend haben wir ein Spiel gespielt. Danach sind wir in eine Kiesgrube gegangen und haben etwas gegessen . Danach sind wir ins Museum gegangen. Im Waldmuseum waren sehr viele ausgestopfte Tiere und anschließend haben wir uns umgesehen. Ich fand es toll.


Links: Die Kinder informieren sich über die vielen Waldbewohner - Rechts: Marie-Luise betrachtet Blätter unter dem Mikroskop

Bericht: Mohammed, Riem, Selen, Eren, Noel und Yagmur (Klasse 3b) - Fotografien: Herr Post

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