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Anmeldung der Schulanfänger 2019: 4. Oktober bis 19. Oktober 2018

TAG DER OFFENEN TÜR
am Dienstag, 9. Oktober 2018 von 15:00 bis 18:00 Uhr

18. September 2018
Wanderlust - Der 1. Ausflug der Klasse 5a


Der Einstieg in die Wanderausstellung mit "Die Bergsteigerin" von Jens Ferdinand Willumsen von 1912

Am 12. September waren wir mit unserem Klassenlehrer Herrn Krienke und Herrn Müller aus der Oase in der Alten Nationalgalerie. Als wir in Mitte angekommen waren, sahen wir den Berliner Dom, den Fernsehturm, das alte Museum und das neue Stadtschloss. Wir waren sehr gespannt, was uns in der Alten Nationalgalerie erwartet. Wir sahen uns Bilder zum Thema Wandern an, unter anderem schauten wir uns Bilder von Caspar David Friedrich und seinem Freund Carl Gustav Carus an.


Links: Zu Besuch in Berlin "Wanderer über dem Nebelmeer" von Caspar David Friedrich
Mitte: Wanderlust inspiriert zu schönen Landschaftem die man gerne durchwandern möchte
Rechts: Gezeichnet wird natürlich im Freien

Wir sahen auch das erste Bild an, auf dem eine Frau beim Wandern gemalt wurde, an, es stammt aus dem Jahr 1912 von Jens Ferdinand Willumsen und zeigt eine Bergsteigerung mit langem Rock. Wir sahen auch ein Bild von Karl Blechen, das einen Wanderer auf dem Jakobsweg zeigt, der in einer Kirche schläft.

Das beste und älteste Bild stammt aus dem Jahr 1810 und zeigt einen Mann am Meer im Winter. Es wurde von Caspar David Friedrich gemalt.. ein Poster davon hängt auch in unserer Klasse.
Nach der Ausstellung gingen wir auf einen Platz vor dem Museum und malten Bilder auf eine Postkarte mit Pastellkreide. Dann war der Ausflug zuende und wir waren auf einer Wiese vor dem Berliner Dom und machten viele Photos. Es war ein schöner Ausflug.



Oben: Die Schüler bei der Arbeit - Unten: Arbeiten die sich sehen lassen können

Bericht von Omar, Niklas, Husain, Nevin, Kaan, Elin, Enes, Milan und Hanka (5a) - Fotografien: Herr Müller und Herr Krienke

17. Septmber 2018
Der Hort und das Tanzprojekt Reloded: Die ersten Eindrücke


Die Hortkinder bei den ersten Tanzschritten

Heute haben wir unseren ersten Termin im Haus der Jugend. Alle sind schon aufgeregt und freuen sich, dass es endlich los geht. Die erste Aufgabe hat uns viel Spaß gemacht. Wir sollten in unserem Haus tanzen und Bewegungen tanzen, die man eben im Haus macht. Dann haben wir uns mit Kameras aus verschiedenen Perspektiven beim Tanzen gefilmt, verschiedenste Posen, Figuren und Zeitarten ausprobiert. Wir sind gespannt wie es in den nächsten Wochen weitergehen wird.

Es war auch eine Herausforderung, sich filmen zu lassen, immer zu lächeln und sich die Bewegungen ganz genau zu überlegen. Wir freuen uns, an unserem Projekt zu arbeiten und halten euch weiter auf dem Laufenden.


Bericht und Fotografien: Frau Strokosch


14. September 2018

Unsere Fußball-Mädchen auf Torejagd: 3. Platz beim Herbst-Soccerturnier!


Unsere erfolgreichen Fußball-Mädchen präsentieren stolz den Zuwachs für ihre Urkunden- und Medaillen-Sammlung

Einen erfolgreichen Auftakt in die neue Saison erlebten unsere ältesten Fußball-Mädchen: Beim Herbst-Soccerturnier in der Möwensee-Grundschule sicherten sie sich nach einer imposanten Leistungssteigerung den Bronze-Rang! Dabei hatte das Turnier mit zwei Niederlagen denkbar schlecht begonnen, doch dann war besonders eine Spielerin in ihrem Torhunger nicht mehr aufzuhalten!


Links: Qendresa beobachtet den Zweikampf zwischen Hiloa und Yasmin - Rechts: Duell der Topstürmerinnen Yasmin und Sham

Nach der sehr erfolgreichen Vorsaison, als trotz der alters- und umzugsbedingten Abgänge der fünf besten Torschützinnen über 100 Tore erzielt und gleich vier Turniersiege verbucht werden konnten, standen die Vorzeichen für eine Fortsetzung der Erfolgsgeschichte sehr günstig: Mit Sham (6b) und Kapitänin Yasmin (6a) waren zwei der drei Spielerinnen, die vor den Sommerferien bei der Mädchen-Soccer-Serie für Kroatien auf den 4. Platz unter 72 Teilnehmern gestürmt waren, weiterhin in der Startelf. Lediglich Torhüterin Erva (6a) fehlte verletzungsbedingt. Sie wurde durch Hiloa (6b) ersetzt, die sehr gute Trainingsleistungen gezeigt hatte. Außerdem im Kader standen die einsatzfreudige Isabella (6a) und mit Qendresa (5b)eine talentierte Fünftklässlerin, die im Training mit ihrem beeindruckenden Spielverständnis überzeugt hatte.


Links: In Deckung: Yasmin hat den Shams Schuss offensichtlich höher erwartet - Rechts: Torhüterin Hiloa verteidigt entschlossen

Als weiteren motivierenden Anreiz hatte Trainer Herr Kohler seinen beiden Topstürmerinnen Sham und Yasmin eine Belohnung für die ganze Mannschaft in Aussicht gestellt, wenn sie gemeinsam in diesem Schuljahr die 100-Tore-Marke knacken sollten. Vor dem Turnier stand Yasmin bei 25 und Sham bei 33 Treffern. Eine durchaus ambitionierte Vorgabe also, die jedoch bei ähnlicher Torquote wie im Vorjahr zu schaffen sein sollte.


Links: Die mittlerweile 50fache Torschützin Sham zieht ab - Rechts: An der richtigen Stelle: Sham wartet auf Yasmins Zuspiel

Das Turnier im Wedding war hochkarätig besetzt: Neben unserer Auswahl waren mit den Gastgebern und der Grundschule im Blumenviertel zwei weitere Mannschaften am Start, die bei der Mädchen-Soccer-Serie das Endrundenturnier der zwölf besten Teams erreicht hatten. Auch die Gustav-Dreyer-Grundschule ist seit Jahren erfolgreich auf den Sportplätzen der Stadt unterwegs – in guter Erinnerung ist hier noch das knapp gewonnene Duell bei der Hallenturnier-Endrunde für Dritt- und Viertklässlerinnen im vorletzten Schuljahr. Komplettiert wurde das Teilnehmerfeld von der Charles-Dickens-Grundschule.

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Links: Yasmin und Sham im intensiven Zweikampf - Rechts: Sham hat freie Bahn zum Tor

Leider sah der Turnierplan vor, dass unsere Auswahl zunächst auf die beiden stärksten Konkurrenten treffen sollte. Zum Auftakt spielten Hiloa, Sham und Yasmin gegen die Gastgeber und erwischten einen denkbar schlechten Start: Mit der ersten Aktion ging die Möwensee-Grundschule sofort in Führung. Im Gegenzug hatte Yasmin nach Shams Vorlage die Riesengelegenheit zum Ausgleich, doch ließ sie diese ungenutzt. Auch im weiteren Verlauf zeigte der Gegner eine bessere Chancenverwertung und zog auf 3:0 davon, ehe Sham wenigstens noch das 1:3 gelang.


Links: High Noon vor dem Tor: Hiloa und Yasmin - Rechts: Tor! Yasmin und Isabella freuen sich über den erfolgreichen Abschluss

Lag diese Niederlage hauptsächlich am Auslassen bester Torgelegenheiten, war die folgende 1:4-Pleite gegen die Grundschule am Blumenviertel vor allem mangelnder Einsatzbereitschaft zuzuschreiben. Verantwortung wurde abgeschoben und verlorenen Bällen nicht nachgesetzt, wobei besonders Yasmin jegliche Körperspannung vermissen ließ und den Anforderungen an eine Kapitänin überhaupt nicht gerecht wurde.


Links: Ob Sham diesen Passversuch noch erreichen kann?
Rechts: Dass sie am Boden liegt, ist für Isabella noch lange kein Grund, den Ball verloren zu geben!

Nachdem die Stimmung nach diesem missratenen Start einen herben Dämpfer erhalten hatte, zeigten unsere Fußball-Mädchen gegen die Charles-Dickens-Grundschule eine Trotzreaktion. Yasmin präsentierte sich nun mit viel besserer Körpersprache und brachte ihre Mannschaft früh in Führung. Zudem legte sie Sham das 2:0 vor. Diese erhöhte sogar noch auf 3:0 und erhielt dann eine Ruhepause, sodass Qendresa eingewechselt werden konnte und ihren ersten Einsatz an diesem Tag hatte. Die aufgeweckte Fünftklässlerin konnte sich mit ihren Teamkolleginnen am Ende über einen ungefährdeten 3:1-Erfolg freuen.


Links: Außen vorbei: Yasmin nutzt ihren Geschwindigkeits-Vorteil gegen Isabella
Rechts: Yasmin ist schon in Position gelaufen, doch Sham muss erst noch an Isabella vorbei

Spielerisch sehr gefällig, aber mit recht jungen und eher schmächtigen Spielerinnen trat die Gustav-Dreyer-Grundschule an. Unseren Fußball-Mädchen gelang es, mit einem sehr zielstrebigen Vortrag ihre überlegene Physis auszunutzen. Schnell wurde der Weg zum gegnerischen Tor gesucht und gleich ein halbes dutzend Mal auch gefunden: Yasmin traf doppelt, Sham sogar dreifach und auch die eingewechselte Isabella steuerte einen Treffer zum 6:2-Erfolg bei.


Links: Alles unter Kontrolle: Torhüterin Hiloa - Rechts: Qendresa überlegt: Ob Isabella Yasmin noch stoppen kann?

Da das Turnier aufgrund der Absage einer sechsten Mannschaft viel früher als erwartet beendet gewesen wäre, beschloss die Turnierleitung in Absprache mit den Trainern, noch eine Rückrunde auszutragen. Reagierten unsere von den vier bisherigen Spielen schon etwas erschöpften Mädchen zunächst nicht begeistert, erkannten sie bald die Möglichkeit, weitere Treffer auf dem Weg zur 100-Tore-Marke zu erzielen. Besonders Shams Torquote sollte in der Rückrunde regelrecht explodieren!


Links: Yasmin legt den Ball an Hiloa vorbei in den Rückraum
Rechts: Pässe auf Kniehöhe, wie dieser von Sham, sind bei Stürmern eher unbeliebt

Sah es zunächst so aus, als ob der Möwensee-Grundschule nach gutem Start die Kraft ausginge, fand diese nach zwei Niederlagen leider ausgerechnet im Rückspiel gegen unsere Auswahl ihre Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor wieder. So musste in einem ausgeglichenen Spiel eine 0:2-Niederlage hingenommen werden. Das sollte jedoch der letzte Punktverlust an diesem Tag bleiben!


Links: Sham macht sich schon mal bereit für den Fall, dass Yasmin den Zweikampf gegen Qendresa gewinnt
Rechts: Nur noch Hiloa kann Sham am Torerfolg hindern

Mit Isabella für Yasmin in der Startelf, die eine Pause zur Regeneration erhielt, traten unsere Fußball-Mädchen gegen die bis dahin ungeschlagene Grundschule im Blumenviertel an. Etwas zu siegessicher ließ diese ihre stärkste Spielerin zunächst auf der Bank und wurde dann von Isabella und Sham regelrecht überrollt: 4:0 lag unsere Auswahl bereits nach drei Toren von Sham und einem Treffer von Isabella in Front, ehe jener mittlerweile eingewechselten Gegenspielerin ein Treffer gelang. Mit dem Tor zum 5:1-Endstand stellte Sham jedoch den alten Abstand wieder her!


Links: Vorbei an Qendresa, setzt Sham zum Pass ins Zentrum an - Rechts: Leichter gesagt als getan: Yasmin muss an Isabella vorbei

Nach dieser tollen Leistung spielten sich unsere Fußball-Mädchen regelrecht in einen Rausch: Nun wieder mit Yasmin für Isabella in der Startformation, fertigten sie die Charles-Dickens-Grundschule ebenfalls mit 5:1 ab! Sham erzielte dabei drei und Yasmin zwei Tore. Qendresa wurde wie schon im Duell mit der Gustav-Dreyer-Grundschule erneut für Hiloa eingewechselt und konnte auf der Torhüterposition mit ihrer ruhigen und überlegten Spielweise überzeugen!


Links: Knapp verpasst: Diese Vorlage Shams war für Yasmin zu steil
Rechts: Hier versucht es Sham direkt, trotz schwierigen Winkels

Im abschließenden Spiel gegen die Gustav-Dreyer-Grundschule durfte noch einmal Isabella von Beginn auflaufen, doch konnte sie nicht ganz an ihre Leistung vom Spiel gegen die Grundschule im Blumenviertel anknüpfen. Zwar legte sie Sham das 1:0 auf, doch agierte sie beim Ausgleichstreffer zu langsam. Deshalb kam noch einmal Yasmin zum Einsatz, die mit ihrer Dynamik neuen Schwung brachte und Shams Tore zum 2:1 und zum 3:1-Endstand vorbereitete.


Links: Hiloa versucht Yasmin am Torerfolg zu hindern - Rechts: Yasmin verstellt Qendresa den Weg

Damit schloss unsere Auswahl das Turnier auf einem guten 3. Platz ab. Hätte die Tordifferenz und nicht der direkte Vergleich den Ausschlag gegeben, wäre sogar der 2. Platz vor der Möwensee-Grundschule erreicht worden. Nach dem missglückten Start gelangen in den letzten sechs Spielen fünf Siege, darunter sogar ein 5:1-Kantersieg gegen den Turniersieger. Insgesamt erzielten unsere Fußball-Mädchen imposante 24 Treffer, also im Schnitt drei Tore pro Spiel!


Links: Sham wählt den Weg innen, um Isabella zu umspielen - Rechts: Dieses Mal geht es für Sham über die Außenbahn

Herausragend in einem starken Team war Sham, die sage und schreibe 17 Tore beisteuerte und damit einen neuen Allzeit-Rekord aufstellte! Selbst unsere Rekordtorschützin Alaa, die in 109 Spielen unglaubliche 124 Tore erzielen konnte, hatte nie mehr als 14 Tore bei einem einzigen Turnier geschafft! Bei der Siegerehrung erhielt Sham zudem noch die Bronze-Medaille für die drittschnellste Zeit beim Slalom-Dribbel-Wettbewerb und die Silber-Medaille für den zweithärtesten Schuss beim Schussgeschwindigkeits-Wettbewerb! Sham hat nun bereits 50 Tore auf ihrem Konto und gemeinsam mit Yasmin, die nach fünf Treffern jetzt bei 30 Toren steht, fehlen nur noch 20 bis zur Dreistelligkeit!


Links: Qendresa, Isabella und Yasmin haben das Megafon der Turnierleitung bekommen und dürfen das Ende eines Spiels verkünden
Rechts: Verdiente Belohnung im Bäckereicafé!

Auf dem Rückweg machten sich Sham und Yasmin dann auch schon allerlei Gedanken, welche Belohnung sie sich für ihr 100. Tor wünschen könnten. Eine kleine Belohnung für die Fußball-Mädchen gab es dann aber auch schon heute: In der Hardenbergstraße wurde das bewährte Bäckereicafé aufgesucht, in dem schon im letzten Schuljahr der Einzug in die zweite Drumbo-Cup-Runde gefeiert worden war, und jede Spielerin durfte sich ein Gebäck und etwas zu trinken aussuchen – der gelungene Abschluss eines erfolgreichen Tages!

Nach diesem hervorragenden Saisonstart beginnen für unsere ältesten Fußball-Mädchen nun die Vorbereitungen auf die Hallensaison. Auf dem Soccer-Court werden als nächstes unsere Dritt- und Viertklässlerinnen auflaufen, die am 18. September bei einem Herbst-Soccerturnier in der Kolumbus-Grundschule in Reinickendorf antreten werden!


Ein erfolgreicher Tag: Sham posiert mit ihren Urkunden, Medaillen und Preisen!

Bericht und Fotografien: Herr Kohler

13. September 2018
Abstrakt malen wie Gerhard Richter:
Die 6a lässt im Museum Barberini die Gegenständlichkeit hinter sich!

Links: Aida diskutiert mit Sadiye über Richters Rakel-Technik - Rechts: Adils Bild ist kaum von einem Richter-Werk zu unterscheiden

Sie haben surrealistische Traumlandschaften erschaffen, im Stile Alter Meister wie Albrecht Dürer und Lucas Cranach gemalt oder kubistische Portraits wie Picasso entworfen: Mit zahlreichen Kunstrichtungen haben sich die Schüler der 6a in den vergangenen drei Jahren auseinandergesetzt! Alle waren aber, zumindest mehr oder weniger, in der Gegenständlichkeit verortet. Heute jedoch ließen die Sechstklässler die Gegenständlichkeit hinter sich und wagten sich im Museum Barberini in das Reich der Abstraktion vor!

Links: Die Klasse hübsch aufgereiht am Alten Markt - Rechts: Fangespiel vor der prächtigen Kulisse des Stadtschlosses

Nach der „Vorhut“ letzte Woche, als sieben Kinder aus der Klasse am Opferfest in der Biosphäre Schokolade hergestellt und sich anschließend im Volkspark kletternd ausgetobt hatten, fuhr heute erstmals die ganze Klasse nach Potsdam. Unweit des Hauptbahnhofs befindet sich der Alte Markt, der einst als einer der schönsten Plätze Europas galt und nun wieder in seiner früheren Pracht erstrahlt: Das Stadtschloss wurde als neuer Sitz des Brandenburgischen Landtags wiedererrichtet und auch das frühere Palais Barberini wurde neu aufgebaut.

Die Klasse betrachtet einen Film über Richters Maltechnik

Dort hat nun das Museum Barberini seinen Sitz, eine sehr ambitionierte Neugründung des SAP-Mitgründers Hasso Plattner. Obwohl erst 2017 eröffnet, waren dort u.a. bereits hochkarätige Ausstellungen über die französischen Impressionisten, die Künstler der Amerikanischen Moderne oder Max Beckmann zu sehen. Entsprechend hoch ist der Besucherzuspruch – das Museum hat sogar mehr Besucher als Schloss Sanssouci!


Links: Erste Konfrontation mit Richters abstrakten Kompositionen
Rechts: Der blaue Hintergrund der Bilder lässt automatisch an Himmel und Horizont denken

Auch die aktuelle Ausstellung ist ein Zuschauermagnet, widmet sie sich doch dem wahrscheinlich bekanntesten und ganz sicher teuersten lebenden deutschen Künstler, Gerhard Richter. Seine Werke werden bisweilen für über 40 Millionen Euro versteigert! Anders als frühere Retrospektiven konzentriert sich die Ausstellung im Museum Barberini ganz auf die abstrakten Arbeiten Gerhard Richters. Für Kunstlehrer Herr Post und Klassenlehrer Herr Kohler war es daher spannend zu sehen, wie sich die Schüler auf diese ungegenständlichen Werke einlassen würden.

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Links: Die glänzend graue Oberfläche macht die Betrachter zum Teil des Kunstwerks
Rechts: Noch mehr Spiegeleffekte: Die Kinder umrunden die sieben Glasscheiben

Zunächst hatten die Kinder jedoch noch Gelegenheit, auf dem Alten Markt hübsch aufgereiht auf den Stelen zu frühstücken oder die Weitläufigkeit des Platzes für Fangen- und Versteckspiele zu nutzen. Dann wurden sie von der Museumspädagogin persönlich abgeholt – und der Workshop konnte beginnen!


Die Kinder probieren die faszinierenden Spiegel-Effekte aus

Nach einer Einführung im modern eingerichteten und bestens vorbereiteten Atelier des Museums ging es zunächst zum Filmgucken: Auf einer großen Leinwand war Gerhard Richter bei der Arbeit mit der Rakel zu sehen, jenem Gerät, mit dem er neue Farbschichten verteilt oder entfernt und so auch tiefere Schichten wieder freilegt.


Weitere Techniken Richters: Leicht halluzinogen wirkender Strip-Druck und Hinterglasmalerei

Danach sahen die Kinder einige der Werke, die auf diese Weise entstanden waren, im Original. Dabei stellten sie fest, dass wir ganz unbewusst nach Gegenständen suchen und in den abstrakten Werken die unterschiedlichsten Dinge entdecken, auch wenn der Künstler diese gar nicht intendiert hat.


Links: Auch Richters neueste Werke werden betrachtet - Rechts: Zurück im Atelier wird die passende Schutzkleidung angezogen

Besonders interessant war die optische Wirkung einer Bilderreihe, die einen blauen Hintergrund hatten. Da „blauer Hintergrund“ in unseren Sehgewohnheiten automatisch für „Himmel“ steht, interpretierten die Schüler diese Werke allesamt als Landschaft mit strahlend blauem Horizont. Aber ob Gerhard Richter das auch so gemeint hat?


Links: Noch ähnlich, doch am Ende grundverschieden: Yasmins und Isabellas Kunstwerke
Rechts: Sadiye und Zeynep widmen sich hochkonzentriert ihren Bildern

Besondere Beachtung schenkten die Kinder auch einem rein grau glänzenden Bild, in dem sie sich spiegelten und so Teil des Kunstwerks wurden. Noch mehr Spiegel-Effekte lieferten dann die sieben in verschiedenen Winkel aufgestellten Glasplatten im Zentrum der Ausstellung.


Links: Auch Kasim und Marius sind mit großer Freude bei der Sache
Rechts: Martin und Osama haben sich für Orange als erste Schicht entschieden

Nachdem noch einige weitere Werke betrachtet wurden, darunter der als Druck entstandene, fast halluzinogen wirkende Strip, kehrten die Sechstklässler ins Atelier zurück, wo nun jeder selbst ein abstraktes Gemälde im Stile Richters entwerfen durfte. Dafür standen verschiedene Farben, besonders dicke Pinsel und sogar eine Art Mini-Rakel zur Verfügung.


Links: Die Bilder nehmen immer mehr Gestalt an
Rechts: Aida stellt fest, dass die Farbe nicht nur auf dem Papier sehr gut haftet

Eifrig machten sich die Kinder an die Arbeit – und nachdem es vergangene Woche einigen im Brücke-Museum anfangs noch schwer gefallen war, sich auf die expressionistische Maltechnik einzulassen, legten heute alle gleich los, als ob sie schon ihr ganzes Leben lang abstrakt gemalt hätten – von Berührungsängsten keine Spur!


Links: Adil, Ramin und Anas geben ihren Bildern den letzten Schliff
Rechts: Arsenijs' Werk könnte wirklich von Gerhard Richter sein

Devrim etwa legte seine blaue Ursprungsschicht, die unter einer zweiten türkisfarbenen Schicht verborgen war, durch eine interessante Kratztechnik wieder frei, Isabella orientierte sich an den dicken Pinselstrichen bei Richters Vermalungen und Arsenijs' Bild sah Richters abstrakten Rakel-Werken so ähnlich, dass man es unbemerkt in die Ausstellung hätte einschmuggeln können!


Links: Isabella föhnt ihr Bild trocken
Rechts: Vorsichtig trennt Yasmin ihr Bild von den Klebestreifen - es entsteht ein toller Rahmeneffekt

Die Kinder produzierten nicht nur tolle Kunstwerke, sondern hatten auch riesigen Spaß. Erva fragte etwa noch während des Workshops, ob die Klasse hier noch mal hinfahren kann – und tatsächlich wird der Besuch im Museum Barberini keine einmalige Sache bleiben: Da die Ausstellungen alle drei bis vier Monate wechseln, werden die Schüler am 21. November erneut zu einem Workshop nach Potsdam fahren – und dann ganz andere Werke vorfinden: gepunktete Landschaftsbilder von Henri-Edmond Cross, einem Neo-Impressionisten.


Links: Die letzten Pinselstriche: Erva vollendet ihr eindrucksvolles Werk
Rechts: Am Ende werden alle entstandenen Werke gemeinsam bewundert

Bericht und Fotografien: Herr Kohler

6. September 2018
Ausdrucksstark: Die 6a gestaltet expressionistische Aquarelle
und Collagen im Garten des Brücke-Museums!


Betrachtung der Werke der Brücke-Künstler im Museum und der eigenen im Museumsgarten

Dritter Schultag, erster Ausflug für die gesamte Klasse: Zu Schuljahresbeginn richtete sich die 6a gar nicht erst lange im Klassenraum ein, sondern machte sich gleich wieder auf die Suche nach spannenden außerschulischen Lernorten. Ihr Weg führte sie am heutigen Mittwoch ins Brücke-Museum. Dort waren die Kinder vor einem Jahr schon einmal gewesen, doch diesmal verlegte Museumspädagogin Frau Ott-Seelow den Schwerpunkt des Workshops in den malerischen Garten des Museums, wo die Sechstklässler ihre eigenen expressionistischen Aquarelle und Collagen gestalteten.


Links: Frühstück vor dem Skulpturengarten des benachbarten Kunsthauses Dahlem - vielleicht auch bald ein Ausflugsziel?
Rechts: Zum Einstieg werden noch einmal die farbenprächtigen Ölgemälde thematisiert

Zunächst jedoch wurden natürlich die Ausstellungsräume aufgesucht – schließlich müssen die Bilder erst einmal betrachtet werden, bevor man selbst in diesem Stil zu malen versucht. Die Schau präsentierte sich den Kindern dabei völlig anders als vor einem Jahr, denn aktuell sind zum 50. Geburtstag des von Karl Schmidt-Rottluff gegründeten Museums die Werke so gehängt wie einst bei dessen Eröffnung. Dabei stellten die Schüler fest, dass sich in den letzten 50 Jahren doch einiges in der Ausstellungsgestaltung geändert hatte – zum Beispiel hingen die Bilder damals für unsere heutigen Sehgewohnheiten ungewöhnlich tief.


Die Schwerpunkte diesmal waren Aquarelle und Holzschnitte

Während beim Erstbesuch der Klasse die Farbgebung im Expressionismus im Mittelpunkt des Interesses gestanden hatte, legte Frau Ott-Seelow heute den Fokus auf die Aquarelle. Galten Wasserfarben vielen Künstlern bis dahin als minderwertig im Vergleich zu Ölfarben und bestenfalls für Skizzen geeignet, scheuten sich die Maler der Brücke nicht, sie für eigenständige Werke einzusetzen. Für ihre schnellen Pinselstriche waren die Wasserfarben auch ideal!


Collagen im Großformat als Gruppenarbeit und handlich als Einzelwerk von Osama

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Anschließend machte Frau Ott-Seelow die Kinder noch mit den kontrastreichen Holzschnitten der Brücke-Künstler vertraut, die hauptsächlich ungewöhnliche Stadtansichten zeigten.


Links: Isabella, Meryem und Yasmin haben sich für Aquarelle entschieden - Rechts: Gut gelaunt schwingt Sadiye den Pinsel

Da Holzschnitte dann aber doch zu kompliziert zum Selbermachen gewesen wären, durften die Kinder die expressionistischen Stadtlandschaften als Collagen gestalten. Während Osama im Kleinformat seine eigene Stadt entwarf, taten sich mehrere Kinder für eine Großlandschaft zusammen – und hatten dann manche Diskussion zu führen, ob ihre Stadt besser Berlin oder New York ähneln sollte!


Links: Sehnsuchtsort Paris? Martins Türme erinnern jedenfalls stark an den Eiffelturm
Rechts: Schwungvolle Wolken und Wellen bei Mert, Kasim und Alex

Solche Sorgen hatten die Kinder, die sich für das Malen von Aquarellen entschieden hatten, nicht, doch hier mussten einige Mädchen zunächst ihre Hemmungen vor den wilden, unordentlich erscheinenden Pinselstrichen der Expressionisten ablegen: Die Bäume von Isabella, Yasmin und Meryem gerieten mit ihren feinen Tupfen zunächst viel zu lieblich und hatten wenig Expressionistisches an sich. Nach und nach wurden die Schülerinnen dann aber mutiger und füllten ihre Bilder mit hastig geschwungenen Brücken oder schnell gezeichneten Flüssen mit expressionistischem Leben.


Links: Zeichnen in völligem Einklang: Adil und Anas
Rechts: Ervas expressionistische Stadt ist schon an der Schwelle zur Abstraktion

Am Ende konnten die Kinder ihre in Format und Stil sehr unterschiedlichen Werke ihren Klassenkameraden vorstellen. Die schönsten – und nicht zu riesig geratenen – schmücken nun den Klassenraum der 6a, der bereits kommende Woche Zuwachs aus dem Reich der Abstraktion bekommen wird, denn dann werden die Sechstklässler nach Potsdam zum Museum Barberini aufbrechen und dort abstrakte Bilder im Stile Gerhard Richters entwerfen.


Zum Schluss stellen die Nachwuchskünstler ihre Werke vor

Bericht und Fotografien: Herr Kohler

5. September 2018
Aktivitäten am laufenden Band: Sommerferien im Hort


1. Eisvergnügen in den ersten freien Tagen

Während so manch einer schon in den Urlaub fährt, machen wir es uns eben in Berlin schön und genießen den Ferienstart mit Eis und einem Ausflug zum Spielplatz :)

2.Tagesausflug zum Tier und Freizeitpark Germendorf

Von wegen, in den Ferien darf man ausschlafen?! Mit dem großen Reisebus ging es am Mittwoch der ersten Ferienwoche schon ganz früh los in den Tier- und Freizeitpark Germendorf. Das frühe Aufstehen lohnte sich aber, wir hatten einen supersonnigen und sehr ereignisreichen schönen Tag, staunten über Dinosaurier, bestiegen einen Vulkan, blickten über das Tal der Urzeittiere, streichelten Rehe und wunderten uns über ihr flauschiges und warmes Geweih, liefen wahnsinnig viel und ausdauernd von Tiergehege zu Tiergehege, sahen Nutrias, Waschbären, Pampashasen, lachten über die niedlichen Erdhörnchen und fingen die Ziegen vom Streichelzoo wieder ein. Nach ausgiebiger Stärkung hatten wir auch noch Zeit, all die spannenden Fahrgeschäfte und Spielplätze unsicher zu machen, bevor uns der Bus abholte und sicher wieder zur Schule fuhr.

3. weitere Ausflüge

Auch diesen Sommer gestalteten wir uns die Sommerferien im Hort sehr abwechslungsreich und genossen die gemeinsamen Ausflüge in vollen Zügen. Von Badesee, über Britzer Garten, Besuchen auf Spielplätzen nah und fern, kreativer Wandgestaltung, Naturerforschung in der Kiesgrube und Tierpark und Zoo, es war für Jeden etwas dabei. Währende die Einen wild auf der Wiese tobten, machten es sich Andere auf der Bank mit einem guten Buch gemütlich.



Bericht und Fotografien: Hort

3. September 2018
In Potsdams Dschungel: Die 6a stellt ihre eigene Schokolade her!


Links: In der Biosphäre: Wasserabweisende Pflanze als Vorbild für Technik aus Menschenhand in der Bionik-Lerntheke
Rechts: Im Volkspark: Emily probiert sich im Trendsport Slackline

Gut erholt und voller Tatendrang fanden sich alle 21 Schülerinnen und Schüler der Klasse 6a am Montag zum ersten Schultag nach den Sommerferien ein – allerdings nur für einen Tag, denn auf den Dienstag fiel das Opferfest, ein hoher muslimischer Feiertag, an dem alle Kinder muslimischen Glaubens zu Hause bleiben dürfen. Um den Kindern, die an diesem Tag in die Schule kommen müssen, auch etwas Schönes zu bieten, hatte Klassenlehrer Herr Kohler in den vergangenen Jahren Exkursionen in den Schlosspark, zum Zille-Museum, zu den Fledermäusen in der Zitadelle Spandau und zum Waldhochseilgarten in der Jungfernheide durchgeführt. Heute sollte es noch ein Stück weiter gehen: nach Potsdam, in die dortige Biosphäre und den Volkspark.


Links: Die Bionik-Lerntheke lädt zum Ausprobieren ein - Rechts: Ein Wasserfall empfängt die Kinder in der Tropenhalle

Sieben aufgeregte Schüler, darunter mit Zeynep und Aida auch zwei, die eigentlich hätten zu Hause bleiben können, aber auf den freien Tag verzichteten, trafen sich mit ihrem Klassenlehrer an der Bushaltestelle. Nach der Fahrt zum Bahnhof Zoo ging es weiter mit dem Regionalzug – und kaum 15 Minuten später waren die Sechstklässler bereits in Brandenburgs Landeshauptstadt angekommen. Nun wurde die Reise mit der Straßenbahn fortgesetzt – diese fuhr auch am Alten Markt vorbei und gab damit einen Ausblick auf die kommende Woche, wenn die komplette Klasse das Museum Barberini besuchen wird.


Links: Von der Brücke aus werden die imposanten Koikarpfen beobachtet
Rechts: Ramin muss sich gewaltig anstrengen, um das Wasser in die Baumwipfel zu pumpen

An der Biosphäre angekommen, durften sich die Kinder noch einige Minuten austoben, ehe die Führung durch die Dschungelhalle begann. Dort begegneten die Schüler einer Vielzahl an tropischen Tieren und Pflanzen, darunter einer beeindruckenden Sammlung bestens getarnter Stabschrecken. Außerdem lernten sie an einer Bionik-Lerntheke, wie sich Wissenschaftler von natürlichen Fertigkeiten, zum Beispiel dem Haften von Geckofüßen an glatten Wänden, für technische Erfindungen inspirieren lassen.


Links: Bambus wächst so schnell, dass man es sogar hören kann! - Rechts: Auf Tauchstation im U-Boot

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Zahlreiche Entdeckerstationen machten den Gang durch den Regenwald zu einem kurzweiligen Erlebnis. Die Kinder stellten fest, welche Energie nötig ist, um Wasser aus dem Erdreich bis in die Baumwipfel zu pumpen, und erfuhren, dass Bambus so schnell wächst, dass man es sogar hören kann!


Im grünen Klassenzimmer: Marius und Zeynep beim mühsamen Zerkleinern der Kakaosplitter

Schließlich betraten die Schüler eine als U-Boot gestaltete Unterwasser-Szenerie, in der bunte Korallen- und Mangrovenbewohner wie Clownfische und Schlammspringer präsentiert wurden.


Links: Kritisch beäugen Emily und Ramin den Aggregatszustand ihrer Schokolade
Rechts: Arsenijs beginnt, seine Schokolade in die Form zu gießen

Recht unvermittelt fanden sich die Kinder dann in einem grünen Klassenzimmer mitten im Urwald wieder. Dort hatte ihre Führerin schon alles für den Höhepunkt des Biosphäre-Besuchs vorbereitet: Nachdem die Sechstklässler während der Regenwald-Tour schon auf echte Kakaobäume gestoßen waren und auch deren bittere Splitter testen durften, konnten sie nun ihre eigene Schokolade herstellen!


Links: Emily und Aida im Schmetterlingsgarten - Rechts: Der größte Schmetterling der Welt, der Atlasfalter

Eifrig machten sich die Schüler an ihr Werk, immer darum bemüht, die richtige Balance zwischen süß und bitter zu finden. Schließlich wurde die noch flüssige Schokolade in Formen gegossen und zum Kühlen ins Gefrierfach gebracht – die Kinder durften derweil noch einen Abstecher in das Schmetterlingsabteil machen. Dort trafen sie auf eine bunte Vielfalt tropischer Schmetterlinge, darunter auch deren größten Vertreter, den imposanten Atlasfalter. Ihr zooaffiner Klassenlehrer begeisterte sich derweil noch mehr an einem Vertreter der südamerikanischen Gattung Rothschildia, denn diese Art war ihm noch bei keinem seiner zahlreichen Zoobesuche begegnet.


Links: Die Schokolade ist (halbwegs) getrocknet und kann eingepackt werden - Rechts: Auf der Riesenschaukel im Volkspark

Als schließlich die Schokolade getrocknet war und sich die Kinder von ihrer sehr engagierten Führerin verabschiedet hatten, ging es weiter in den nebenan gelegenen Volkspark. Dort standen den Kindern zahlreiche Spiel- und Sportmöglichkeiten zur Verfügung. Nach dem Gebrauch einer gewaltigen Schaukel blieben die Sechstklässler schließlich auf einem abenteuerlichen Kletterspielplatz hängen – dieser gefiel ihnen so gut, dass sie lieber dort verweilten und auf die weiteren Attraktionen wie eine Kletterwand, Riesenrutschen und Trampoline verzichteten.


Links: Emily schwungvoll auf der Riesenschaukel - Rechts: Der ewige Kreislauf, rennend von den Kindern nachempfunden

Nachdem sich alle gründlich ausgetobt hatten, ging es mit der S-Bahn zurück nach Berlin. Dort mussten die Kinder nicht lange auf den nächsten Ausflug warten, denn bereits am Mittwoch brach die 6a, nun wieder in kompletter Klassenstärke, zum Brücke-Museum auf, um sich im dortigen Museumsgarten expressionistischen Aquarellen und Holzschnitten zu widmen, doch das ist eine andere Geschichte...


Links: Auch Arsenijs probiert sich schlingernd im Slackline - Rechts: Die Kinder stellen für ihren zoobegeisterten
Klassenlehrer ein klassisches Hagenbeck-Panorama nach: Alex auf der Huftier-Ebene, Marius und Zeynep als
Löwen und Emily grüßt von der Kunstfelslandschaft der Gebirgstiere

Bericht und Fotografien: Herr Kohler

25. August 2018
Schulstart für unsere neuen Erstklässler


Die Kinder der Tanz-AG verbreiten Einschulungsstimmung

Heute wurden unsere neuen Erstklässler mit einer bunten Einschulungsfeier an unserer Schule begrüßt. Nachdem unsere Schulleiterin Frau Wedeu unsere neuen Schüler und ihre Eltern begrüßte, begrüßten unsere Schüler der vierten Klassen unsere neuen Erstklässler musikalisch mit einem Einschulungslied.

Die Kinder der Tanz-AG von Frau Deckenbach führten auf der Bühne eine kleine Geschichte auf, die erzählerisch und tänzerisch dargeboten wurde. Da verselbstständigte sich plötzlich der Inhalt der neuen Federtasche und Kuscheltiere mit Radiergummis und Buntstiften tanzten auf der Bühne. Zum Schluss gab es eine Überraschung für unsere Erstklässler, die Tänzerinnen hatten nämlich kleine Schultüten mit kleinen Überraschungsgeschenken für unsere Erstklässler dabei.


Links: Unsere neuen Schüler werden begrüßt - Rechts: Unser Einschulungsklassiker bleibt der "Zug nach Santa Fe"

Zum Schluss der Vorstellung wurde das Lied "Zug nach Santa Fe" gesungen, in dem ein überforderter Schaffner mit allerlei Gestalten aus der zuvor dargebotenen kleinen Tanzvorstellung konfrontiert wurde.

Dann endlich kamen die neuen Klassenlehrerinnen auf die Bühne und riefen ihre neuen Schüler zu sich. Die Erstklässler waren schon sehr aufgeregt und konnten es kaum abwarten, endlich in ihre neuen Klassen zu gehen. Es war wieder ein tolles Programm, das den Schülern und auch den Eltern in guter Erinnerung bleiben wird.
Wir wünschen unseren neuen Schülerinnen und Schülern eine schöne Zeit an unserer Schule!

Bericht: Herr Post - Fotografien: Frau Krohn

25. August 2018
...und weiter ging es mit dem Schulfest



Viele bunte Mitmachaktivitäten machten unser Schulfest zu einer gelungenen Veranstaltung

Nicht ganz zufällig findet unser Schulfest am Tag der Einschulung statt, damit unsere neuen Schüler und ihre Eltern gleich einen Eindruck von der Lebendigkeit unserer Schule bekommen können.
Gleichzeitig feiern wir damit natürlich auch den Beginn des neuen Schuljahres.

Viele Stände, an denen die Schüler mit ihrer Geschicklichkeit, Treffsicherheit und ihrem Reaktionsvermögen gefordert wurden, brachten den Schüler großen Spaß und gute Laune. An weiteren Ständen gab es Getränke, Kuchen und Salate.

Von allen heiß erwartet, fand auch die "Lehrer-Schüler-Eltern-Olympiade". Die Lehrer belegten endlich den ersten Platz. Der zweite Platz wurde knapp von den Eltern erkämpft, dann folgten die Schüler mit dem dritten Platz:

Bei gutem Wetter und ausgelassener Stimmung, vielen Spielen und Aktivitäten haben wir gemeinsam einen schönen Vormittag verlebt.


Großer Spaß auf der traditionellen Schüler-Eltern-Lehrer-Staffel, unsere
neue Schulleiterin Frau Wedeu steht den Schülern helfend zur Seite (links)

Bericht: Herr Post - Fotografien: Herr Kohler

24. August 2018
Unsere Fußball-Mädchen starten in die neue Saison!


Voller Einsatz: Viertklässlerin Karla zieht ab, Kiana wirft sich mutig dazwischen!

Endlich rollt der Ball wieder: Nach sechseinhalb Wochen Sommerferien-Pause trafen sich unsere Fußball-Mädchen der 2. bis 4. Klassen am letzten Donnerstag zum ersten Training der neuen Saison! Am heutigen Montag starteten dann auch unsere älteren Spielerinnen in ein neues Fußballjahr!


Links: Rückt raus! Kiana gibt ihren Mitspielerinnen taktische Anweisungen - Rechts: Diese Hitze! Irem schnauft durch

Hochmotiviert fanden sich die Fünft- und Sechstklässlerinnen um Kapitänin Yasmin (6a) in der Sporthalle ein und bewiesen sogleich, dass sie über die Ferien nichts von ihrer Begeisterung und ihren in den letzten Jahren erworbenen spielerischen Fähigkeiten eingebüßt haben. Die Fünftklässlerinnen Nissirin (5a), Qendresa, Sara und Jülide (5b), die im letzten Jahr noch in der Aufbau-AG trainiert hatten, konnten mit ihren neuen Mitspielerinnen aus den 6. Klassen erfreulich gut mithalten. Qendresa wurde von Trainer Herr Kohler sogar ausgewählt, beim ersten Wettkampf der neuen Saison aufzulaufen. Beim Herbst-Soccer-Turnier am 6. September in der Möwensee-Grundschule in Mitte werden außerdem Yasmin, Erva, Isabella (alle 6a) und Sham (6b) dabei sein.


Links: Ballkünstlerin Livia spielt geschickt Marlene aus - Rechts: War das ein Tor? Die Antwort auf diese Frage gefällt Sarah sichtlich!

Die Mädchen der Aufbau-Gruppe 1 (alle Zweitklässlerinnen und neu aufgenommene Drittklässlerinnen), die kurz vor Schuljahresende ihr allererstes Training hatten, kamen bereits am Donnerstag zur ersten Einheit der neuen Saison zusammen. Auch für unsere jüngsten Talente findet schon bald, nämlich am 13. September, ein Herbst-Soccer-Turnier statt. Unsere Schule fungiert dann sogar als Gastgeberin! Mit dabei werden Eva (1/2a), Ronja, Johanna (beide 1/2b), Lusina (1/2c) und Zoe (1/2f) sein.


Links: Wo ist der Ball? Kiana, Abi und Marlene auf der Suche -Rechts: Dribbelnd lässt Safiya Abi stehen

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Auch für die Dritt- und Viertklässlerinnen steht in Kürze der erste Saison-Höhepunkt bevor: Am 18. September findet an der Kolumbus-Grundschule in Reinickendorf ein Soccer-Turnier für Klasse 3 und 4 statt. Die Mädchen der Aufbau-Gruppe 2 (fortgeschrittene Drittklässlerinnen und alle Viertklässlerinnen) gaben daher am Donnerstag im Training alles, um zu den fünf Akteurinnen zu gehören, die bei diesem Ereignis dabei sein werden. Trainer Herr Kohler fiel es nicht leicht, unter den eifrigen Spielerinnen fünf auszuwählen, doch letztendlich entschied er sich für Kiana (4a), Laura, Sofia und Sarah (alle 4c). Den fünften Platz im Kader erhielt Sulaf (3c), die bereits vor zwei Jahren als Erstklässlerin sehr erfolgreich für die Mädchenfußball-AG spielte, nun zurückgekehrt ist und mit ihren Dribblings im Training überzeugen konnte.


Hiloa ist beim Training der Schulmannschaft schon an Isabella vorbei - bei Erva sieht es ebenfalls vielversprechend aus!

Wie erfolgreich unsere Fußball-Mädchen in dieser Spielzeit sein werden, ist schwierig vorherzusagen. Vor einem Jahr waren die Prognosen eher pessimistisch, hatten doch damals die fünf besten Torschützinnen des Vorjahrs die Schule altersbedingt oder durch Umzüge verlassen. Trotz dieses Aderlasses spielten unsere Fußball-Mädchen dann aber eine herausragende Saison und gewannen mehr Turniere als in den vorausgegangenen fünf Jahren zusammen. Nimmt man das zum Maßstab, müsste die neue Spielzeit noch besser werden, denn diesmal sind kaum Abgänge zu verzeichnen. Solche Rechnungen gehen im Fußball jedoch selten auf. Dennoch hoffen unsere Fußball-Mädchen natürlich auf eine erfolgreiche Saison mit vielen Siegen in der Halle, auf dem Kleinfeld und auf dem Soccer-Court!


Links: Fünftklässlerin Qendresa schaffte es gemeinsam mit Kapitänin Yasmin und Topstürmerin
Sham in den Kader für das erste Soccer-Turnier im neuen Schuljahr
Rechts: Wohlwollend beobachtet von Yasmin stoppt Qendresa Jülides Angriffsversuch

Bericht und Fotografien: Herr Kohler

23. August 2018
Fairtrade zum Schulanfang
Wirtschaftssenatorin Frau Pop zu Besuch in der Ludwig-Cauer-Grundschule


Efe und Tuana erzählen Frau Pop, was die Klasse bereits über fairen Handel erfahren hat

Noel aus der Klasse 4b berichtet:
Am 20.08.2018 kam uns unsere Wirtschaftssenatorin Frau Pop besuchen. Frau Pop hat uns ein Hausaufgabenheft geschenkt. Es ist das Möhrchenheft, indem es um Fairtrade geht. Auch ein Fernsehteam des RBB für die Abendschau war dabei und hat gefilmt.
Das Heft informiert über Fairtrade. Aber auch über den Handel kann man Interessantes nachlesen. Etwa, dass es den Handel schon in der Steinzeit gab. Damals wurden Waren gegeneinander getauscht, zum Beispiel Kleidung aus Fell gegen Pfeil und Bogen. Weil manche Dinge aber schwer zu tauschen oder verderblich waren, erfand man ein Mittel und das heißt Geld. Mir hat es gefallen.

Marie-Luise aus der Klasse 4b berichtet:
Gestern war der erste Schultag. Um 12 Uhr öffnete sich plötzlich die Tür und es kamen ganz viele Leute in unsere Klasse. Eine von ihnen war unsere Wirtschaftssenatorin Frau Pop. Sie ist gekommen weil wir das Hausaufgabenheft, das Möhrchenheft heißt, bekommen haben. Sie hat es uns ausgeteilt. Natürlich war Frau Perico dabei, sie ist von der Stabsstelle Bildung für nachhaltige Entwicklung und internationale Projekte und gibt das Möhrchenheft heraus. Das Heft soll über Fairtrade informieren. Fairtrade bedeutet, dass die Bauern, die z.B. Bananen, Kaffee oder Kakao anbauen, einen guten Lohn für ihre Arbeit bekommen. Sie machen die ganze Arbeit. Sonst ist es so, dass die ganzen Händler und Firmen das meiste Geld bekommen, obwohl sie gar nicht so hart arbeiten müssen wie die Bauern.

Yagmur aus der Klasse 4b berichtet:
Wir hatten gleich an unserem ersten Schultag besonderen Besuch. Die Wirtschaftssenatorin Frau Pop hat uns besucht und hat uns ein Hausaufgabenheft überreicht. Wir haben uns auch über Fairtrade unterhalten. Das Hausaufgabenheft heißt Möhrchenheft. Als wir das Hausaufgabenheft von Frau Pop bekommen haben, sind wir nach unten in die Säulenhalle gegangen. Dort wurden wir von einem Fernsehteam gefilmt. Wir dachten alle, wir würden ins Fernsehen kommen, aber es war leider nicht so. Es war trotzdem ein besonderer Schuljahresanfang.


Großer Medienandrang: Die Abendschau war auch dabei

Bericht: Noel, Marie-Luise und Yagmur (Klasse 4b) - Fotografien: Herr Post

4. Juli 2018
Unser Schulleiter Herr Streich geht in den verdienten Ruhestand


Herr Streich winkt den Schülern zu, die ihm zu Ehren ein Abschiedstänzchen aufführten

Heute wurde unser Schulleiter Herr Streich verabschiedet, der seit 2008 unsere Schule leitete. Die Verabschiedung wurde ihm aber noch schwerer gemacht, als sie schon war: Herr Streich musste durch alle Klassen gehen, diverse Rätsel beantworten und jedem Kind eine Süßigkeit austeilen. Zur Belohnung wurde Herr Streich noch von einem riesigen Flashmob verabschiedet, der ihm zu Ehren auf dem Schulhof stattfand. Die gesamte Schülerschaft der Ludwig-Cauer-Grundschule tanzte nach einer zuvor einstudierten Choreografie ausgelassen zu einem Verabschiedungslied, das aus den Lautsprechern erklang.
Gerührt verabschiedete sich Herr Streich nun auch von „seinen“ Schülern.

Von „seinen“ Lehrern hatte er sich schon am Vortag im Rahmen einer Abschiedsfeier, die im Schulgarten stattfand, verabschieden können. In vielen bewegenden Reden drückten die Kollegen ihre Wertschätzung für ihren Schulleiter aus. Besonders wurde Herrn Streich für seinen offenen, menschlichen und kollegialen Stil gedankt. Er hatte immer ein offenes Ohr für die Kollegen, viel Humor, setzte sich für seine Kollegen ein und blieb hartnäckig am Ball, wenn es darum ging, für unsere Schule Verbesserungen zu erzielen, die sich nicht nur baulich, sondern gerade auch sozial im Miteinander aller an der Schule Beteiligten auswirkten.

An dieser Stelle wünschen wir Herrn Streich einen schönen und ereignisreichen
Ruhestand und danken ihm für die tolle Zeit, die wir mit ihm haben durften!

Hier sehen Sie das Video zur Verabschiedung von Herrn Streich:

Bericht: Herr Post - Fotografie und Video: Frau Pickerodt

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