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12. November 2018
Aktuelles aus dem Hort: Die Werkstatt AG startet

Die Werkstatt AG beginnt die Saison mit dem Thema Schattenspiel.
Wir treffen uns immer am Freitag zwischen 14 und 15 Uhr.

Bericht und Fotografie: Hans Martin van Well.

8. November 2018
Ein Ferienkurs für unsere Sprachanfänger


Links: Die Sprachlerngruppe in unserer Schulbibliothek - Rechts: Michael Marx mit den Fortgeschrittenen

In den Herbstferien gab es für unsere Sprachanfänger die Möglichkeit, einen zweiwöchigen Deutschkurs zu besuchen. Teilgenommen haben Schüler der jetzigen und ehemaligen Willkommensklassen sowie Kinder aus anderen Klassen, die ihr Deutsch weiter verbessern wollten.
Während andere Schüler ihre schulfreie Zeit genossen, lernten diese Kinder jeden Tag drei Stunden gemeinsam Deutsch. Die Lehrerin Katharina Stegemann und der Lehrer Michael Marx von der Sprachschule Intellego hatten sich ausgiebig auf die zwei Wochen vorbereitet. Gleich zu Anfang teilten sie die Schüler in zwei Gruppen ein, um so intensiven Förderunterricht durchführen zu können. Wann gibt es schon einmal den Luxus, dass sich eine Lehrerin um nur fünf Kinder kümmert? Hoch konzentriert arbeiten alle an Wortschatzlisten und Schreibübungen. Frau Eickfeld aus unserer Schulbibliothek betreut die Gruppe zusätzlich, sie stellt Materialien, Bildkarten und Bilderbücher bereit.
Und tatsächlich, am ersten Schultag nach den Ferien staunen alle: die Kinder haben erstaunliche Fortschritte gemacht, sie können sich viel besser ausdrücken als noch vor zwei Wochen. Vielen Dank an die beiden Sprachlehrer!


Links: Kayra überlegt noch - Mitte: Mohammad aus dem Irak übt erste Wörter - Rechts: Heike aus Bolivien lernt schreiben

So beschreibt Katharina Stegemann den Kurs:

Jeden Tag haben wir uns in angenehmer Runde in der Schulbücherei oder dem Jugendclub Villa Schöneberg für drei Stunden zusammengefunden und gelesen, geschrieben und gesprochen, was das Zeug hält. Der Spaß am gemeinsamen Lernen ging dabei nie verloren, auch wenn es manchmal anstrengend wurde. Nach den einzelnen Lerneinheiten hatte sich jeder Schüler und jede Schülerin eine ordentliche Pause verdient. Und die Lehrer sowie Frau Eickfeld, die uns täglich begleitet hatte, ebenfalls. Täglich haben wir so die Gelegenheit genutzt, unser Können auch bei Fußballspiel oder beim Klettern unter Beweis zu stellen.
Feste und Feiern war ein Themenschwerpunkt des Ferienkurses. Wie passend war es da, dass in der zweiten Ferienwoche „Halloween“ war. Wir haben die Gelegenheit genutzt, um uns auf dieses Ereignis vorzubereiten, indem wir bunte, gruselige Masken gebastelt haben. Der Tag endete dann auch noch mit einer kleinen Halloween-Feier, bei der es viele Süßigkeiten gab.
Da nach der schweren Arbeit das Vergnügen kommt, haben wir die letzten Minuten der letzten Kurstage genutzt, um noch ein weiteres kleines Bastelprojekt umzusetzen. Aus buntem Herbstlaub haben wir schöne Windlichter gebastelt, die natürlich jeder am Ende des Ferienkurses mit nach Hause nehmen durfte. Eine kleine Erinnerung an zwei aufregende Wochen.


Links: Katharina Stegemann hat die jüngeren Schüler übernommen - Rechts: Khadija und Ahmed arbeiten am Grundwortschatz

Bericht: Frau Posth und Frau Stegemann - Fotografien: Frau Eickfeld


6. November 2018

Alle dürfen spielen –
beim Freundschaftsturnier der Dritt- und Viertklässlerinnen!


Nur knapp verpasste unser erstes Team den zweiten Turniersieg im noch jungen Schuljahr

Zu den Höhepunkten im Schulleben unserer Fußball-Mädchen zählen die regelmäßigen Turniere, bei denen sie ihre im Training erlernten Fähigkeiten anwenden und sich mit Spielerinnen anderer Schulen messen können. Doch leider können bei diesen Turnieren nie alle Spielerinnen der Mädchenfußball-AG eingesetzt werden. Damit auch die Fußball-Mädchen, die nicht zu den absoluten Leistungsträgerinnen zählen und deshalb bei Turnieren eher selten dabei sind, einmal gegen eine andere Schule antreten können, lud Trainer Herr Kohler die Möwensee-Grundschule aus Mitte zu einem Freundschafts-Turnier am heutigen Donnerstag auf unserem Schulhof ein!


Links: Gut gelaunt vor dem Turnierstart: Karla, Torhüterin der ersten Mannschaft
Rechts: Marie-Luise und Laura im Kampf um den Ball

Diese reiste mit zwei Mannschaften an, während unsere AG gleich vier Teams stellte! In Team I spielten die erfahrensten und leistungsstärksten Mädchen: Kiana (4a), Laura (4c) und die bereits erwähnten Sofia und Sarah. Weil Sulaf krankheits- und die als Torhüterin eingeplante Irem (beide 3c) verletzungsbedingt fehlten, rutschte die eigentlich für Team II vorgesehene Karla (4a) als neue Keeperin in die erste Mannschaft.


Links: Auch Nathalie und Malak sind guter Dinge, während Debütantin Olsa noch etwas skeptisch schaut
Rechts: Sturmtalent Abi im sicheren Umgang mit dem Spielgerät

Die sechs Teams waren in zwei Vorrundengruppen eingeteilt. Unsere erste Mannschaft spielte mit der zweiten Auswahl der Möwensee-Grundschule und unserem dritten Team in einer Gruppe. Dieses Team setzte sich aus Marlene (3a), Lilly (3c), Malak und Nathalie (beide 4a) zusammen, hinzu kamen aus der Gruppe der Drittklässlerinnen, die erst am Ende des letzten Schuljahrs mit dem Fußballspielen angefangen hatten, die Debütantinnen Jacqueline (3a) und Olsa (3b).


Torjägerin Laura macht sich zum Schusstraining bereit, während Keeperin Karla mit der tiefstehenden Sonne zu kämpfen hat

 

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Zunächst spielte unsere erste Mannschaft gegen die zweite Auswahl der Möwensee-Grundschule und kam dabei trotz drückender Überlegenheit nicht über ein torloses Unentschieden hinaus. Anschließend unterlag unser drittes Team der Möwensee-Grundschule 0:2, sodass unsere besten Spielerinnen vor dem Duell mit ihren Trainingskolleginnen ganz schön unter Druck waren: Mindestens drei Tore mussten sie nun schießen, um das Finale zu erreichen. Dank einer überzeugenden Leistung gelang dies letztlich ohne große Probleme: Laura traf doppelt, wobei beide Tore von Sarah vorbereitet wurden, und Sofia steuerte auf Kianas Vorlage ebenfalls einen Treffer bei. Beim Stand von 3:0 traf dann Marlene für Team III erstmals im Schultrikot. Damit stand Team I im Finale und Team III spielte um Platz 5.


Auuch Lea und Livia sind schussbereit

Überraschend entwickelte sich das Turniergeschehen in Gruppe 2. Unsere zweite Mannschaft mit Safiya (3a), Lea, Abi (beide 3b), Livia und Asena (beide 4a) ging gegen das erste Team der Möwensee-Grundschule durch ein Tor von Livia in Führung, doch am Ende stand eine 1:2-Niederlage. Team IV mit Tuana, Ylva (beide 3c), Elif (4a), Marie-Luise (4b), Khadija und Debütantin Munachi (beide 4c) schaffte hingegen ein 0:0 gegen unseren Gast und weil auch das abschließende schulinterne Duell torlos endete, spielte Team IV um Platz 3, während das eigentlich höher gehandelte zweite Team nur um Platz 5 spielte.


Sarah und Kiana nehmen Anlauf

Nachdem im Aufeinandertreffen der zweiten und der dritten Mannschaft kein Tor fallen wollte, wurde aufgrund der schon fortgeschrittenen Zeit auf ein Elfmeterschießen verzichtet und beide Mannschaften zu Fünftplatzierten erklärt. Team IV, das sich überraschend für das Spiel um Platz 3 qualifiziert hatte, wehrte sich gegen die zweite Mannschaft der Möwensee-Grundschule mit einer tollen kämpferischen Leistung, musste sich jedoch am Ende mit 0:1 geschlagen geben.


Links: Team IV übt derweil das Passspiel
Rechts: Selbstbewusst präsentiert sich Malak als Torhüterin des dritten Teams

Im Traumfinale der beiden ersten Mannschaften zeigte sich unsere Auswahl sehr gastfreundlich: Spielerisch drückend überlegen, erspielten sich Laura, Sarah und Sofia mehrere Torchancen, die jedoch allesamt vergeben wurden. Am knappsten scheiterte Laura mit einem technisch gekonnten Schlenzer an den Pfosten. Besser machte es der Gegner, der seine einzige wirkliche Chance eiskalt zur Führung nutzte. Nun mussten unsere Fußball-Mädchen einem Rückstand hinterherlaufen und dabei feststellen, dass auf dem großen Spielfeld des Schulhofs jede noch so kleine Ungenauigkeit im Passspiel Zeit, Kraft und Raum kostet. So blieb es am Ende beim 0:1.


Links: Schwungvoll zieht Nathalie ab
Rechts: Überraschend qualifizierte sich Team IV für das Spiel um Platz 3

Damit verpassten unsere Dritt- und Viertklässlerinnen nach dem Triumph beim Herbst-Soccerturnier knapp den zweiten Turniersieg in diesem Schuljahr, doch die gezeigte spielerische Leistung stimmt dennoch optimistisch für künftige Wettkämpfe. Allerdings muss im Training daran gearbeitet werden, dass die drückende Überlegenheit und der hohe läuferische Aufwand sich auch in den Resultaten wiederspiegelt. Heute jedoch stand ohnehin nicht das Ergebnis im Vordergrund, sondern die Möglichkeit, endlich einmal alle Fußball-Mädchen aus der Aufbau-AG 2 bei einem Turnier einzusetzen! Neben den drei Debütantinnen gab es noch eine ganze Reihe an Spielerinnen, die heute erst zum zweiten Mal das Trikot unserer Schule getragen haben. Nach diesem tollen Turnier können sich unsere Fußball-Mädchen auch bereits auf eine Neuauflage freuen, denn die Möwensee-Grundschule hat unsere AG zu einem weiteren Freundschafts-Turnier in ihre Sporthalle eingeladen!


Team II und Team III teilten sich den 5. Platz

Bericht und Fotografien: Herr Kohler

5. November 2018
Die Willkommensklasse in Berlin Mitte


Links: Die Klasse vor dem Berliner Dom - Rechts: Vor dem PalaisPopulaire

Die ehemalige „Kunsthalle Deutsche Bank“ ist umgezogen und residiert jetzt in den umfassend renovierten Räumen des ehemaligen Prinzessinnenpalais Unter den Linden.
Der neue Name ist „PalaisPopulaire". Hier gibt es wechselnde Kunstausstellungen zu sehen, dabei wird besonders viel Wert wird auf die Bildungsarbeit mit Schulklassen gelegt. Speziell für Willkommensklassen werden Führungen angeboten, die mit wenig Worten auskommen und die besonders auf die Bedürfnisse dieser Kinder ausgerichtet sind.


Links: Eine Projektion des Mondes im Treppenhaus - Rechts: Ein Werk aus gerissenem Papier

Für unsere Klasse also ein lohnendes Ausflugsziel in Mitte, das sich gut mit einer kleinen Stadtführung kombinieren ließ. Einige der Schüler hatten den Berliner Dom, den Lustgarten und den Neubau des Berliner Schlosses noch nie gesehen.
Aber der Höhepunkt war tatsächlich die Ausstellung „Papierkunst“, durch die uns die Kuratorin und Dozentin Dr. Elisabeth Klotz führte.
300 Papierarbeiten von 133 Künstlern aus 34 Ländern werden hier präsentiert.


Links: Brigitte und Lara betrachten abstrakte Formen - Rechts: Ahmed und Kayra als Papierkünstler

Die Kinder waren fasziniert von jedem Bild, erkannten schnell die verschiedenen Techniken der Arbeit mit Papier und fragten immer wieder nach Erklärungen für die Exponate. Am Schluss verbrachten wir viel mehr Zeit in der Ausstellung als geplant, so dass die eigene Arbeit mit Papier im großzügigen Dachgeschoss des Palais etwas verkürzt werden musste.
Dankbar nahmen die Schüler die angefangenen Kunstwerke mit zurück in die Schule, um sie dann im Kunstunte rricht fertig zu stellen.


Links: Reichlich Materialien zur Auswahl - Rechts: Die Klasse im Lustgarten

Bericht und Fotografien: Frau Posth

18. Oktober 2018
Traumhaft: Die 6a gestaltet Wohnlandschaften im Stile Paul Klees!


Die Kinder beim Fachsimpeln im Museum und beim Drucken im Atelier

Eine beeindruckende Sammlung der klassischen Moderne beherbergt das Museum Berggruen. Schon zweimal war hier in den letzten Jahren die Klasse 6a zu Gast, um sich von Museumspädagogin Frau Ott-Seelow die Scherenschnitte Henri Matisse' und die kubistischen Portraits Pablo Picassos erklären zu lassen. Heute folgte nun der dritte Besuch, bei dem das Werk Paul Klees im Fokus stand!


Für Erstaunen sorgten die Skulpturen Alberto Giacomettis

Wie gute alte Bekannte wurden die Kinder von Frau Ott-Seelow begrüßt, die die Klasse nicht nur im Museum Berggruen, sondern auch schon in der Sammlung Scharf-Gerstenberg, im Bröhan- und im Brücke-Museum mit moderner Kunst vertraut gemacht hatte.


Links: Trotz ihrer reduzierten Form ist Giacomettis Katze leicht als solche zu erkennen
Rechts: Multi-Tasking-fähig: Meryem kann in die Kamera lächeln und gleichzeitig Frau Ott-Seelows Erklärungen lauschen

Auf dem Weg zu den Sälen mit den Bildern Paul Klees begegneten den Kindern zunächst die ungewöhnlichen, abgemagert erscheinenden Skulpturen Alberto Giacomettis. Fasziniert stellten die Kinder fest, dass etwa die Katze trotz ihres reduzierten Charakters leicht als solche zu erkennen war.

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Links: Ein Wohnhaus? Oder doch ein Wüstenschloss? Yasmin und Meryem diskutieren noch!
Rechts: Ramin kann es kaum fassen: Diese Küstenlandschaft besteht aus unzähligen, mosaikartigen Punkten!

Bei Paul Klees Werken angekommen, befassten sich die Sechstklässler hauptsächlich mit dessen Wohnlandschaften: Einzelne Häuser waren ebenso zu finden wie Stadtansichten, häufig in einfachen geometrischen Formen dargestellt, doch auch mit rätselhaften Symbolen wie sich widersprechenden Pfeilen versehen.


Links: In welche Richtung soll man nun gehen? Kasim und Arda im Gespräch über die sich widersprechenden Pfeile
Rechts: Marius stellt seinen Klassenkameraden ein Bild vor

Neben gemeinsamer Bildbetrachtung durften die hochmotivierten Schüler auch in Partner- oder Gruppenarbeit ein Werk auswählen, das sie dann anschließend ihren Klassenkameraden vorstellten.


Links: Anas weist auf ein wichtiges Detail hin
Rechts: Schwungvoll in der Rotunde auf dem Weg zum Atelierraum

Nach dieser eingehenden theoretischen Beschäftigung mit Paul Klee ging es über die Straße in den Atelierraum der Sammlung Scharf-Gerstenberg zum praktischen Teil des Workshops. Nun durften die Kinder ihre eigene Traum-Wohnlandschaft gestalten, wobei getuscht, gestempelt und gedruckt werden konnte. Auch Kreide stand zur Verfügung.


Links: Emily betrachtet Ramins Tuschkünste - die weißen Linien sind durch Vorzeichnungen mit Kreide entstanden
Rechts: Arda baut sich ein Wüstenschloss

Von diesen Möglichkeiten machten die Sechstklässler reichlich Gebrauch, sodass sehr ideenreiche und vielfältige Werke entstanden, die am Ende des Workshops gemeinsam gewürdigt wurden. Jetzt hängen die Bilder der Nachwuchskünstler bereits im Klassenraum der 6a, in dem sich mittlerweile die Kunstgeschichte von Albrecht Dürer bis Gerhard Richter wie in einer Galerie nachempfinden lässt!


Links: Sorgfältig gestaltet Osama seine Stadtlandschaft
Rechts: Da geht noch mehr: Sadiye befördert die Druckerfarbe aus der Tube

Bericht und Fotografien: Herr Kohler

16. Oktober 2018
Arbeiten wie Archäologen: Die 6a im Gropius-Bau!


Die Kinder bei der Führung im Lichthof des Gropius-Baus und beim millimetergenauen Vermessen der Fundstücke im Atelier

Lange Schlangen bilden sich derzeit vor dem Martin-Gropius-Bau, denn wieder einmal ist dort eine publikumswirksame Ausstellung zu sehen: Unter dem Titel „Bewegte Zeiten“ präsentiert die deutsche Archäologie ihre wichtigsten Ausgrabungen der vergangenen Jahre! Natürlich lässt sich auch die Klasse 6a ein solches Ereignis nicht entgehen, zumal das Thema auch sehr gut zum Gewi-Unterricht passt, und führte heute einen Archäologie-Workshop durch!


Links: Meryem als lebende Statue vor dem Gropius-Bau - Rechts: Einführende Worte einer wachechten Archäologin

Zunächst wurde die Klasse von einer waschechten Archäologin durch die Ausstellung geführt. Die Kinder bekamen im Lichthof die Überreste der Hafenmauer des römischen Kölns zu Gesicht, die beim Bau einer neuen U-Bahn-Linie freigelegt worden waren.


Links: Überreste eines Schiffes im Lichthof - Rechts: Devrim freut sich aufs detailgetreue Zeichnen

Ähnlich zufällig war die Entdeckung einer Moorleiche, bei der die zum Fund gerufenen Polizisten zunächst dachten, einen aktuellen Mordfall vor sich zu haben – tatsächlich waren die gefundenen Knochen viele hundert Jahre alt!


Die Handschuhe verführen zur Pantomime...

Die Funde wurden in der Ausstellung unter den vier Oberbegriffen „Mobilität“, „Konflikt“, „Austausch“ und „Innovationen“ zusammengefasst. Im Bereich „Konflikt“ konnte die Führerin den Kindern aus eigener Erfahrung berichten, denn sie war bei den Ausgrabungen der bronzezeitlichen Schlacht an der Tollense in Schleswig-Holstein selbst dabei gewesen! Knochenreste von über 140 Menschen wurden hier auf wenigen Quadratmetern entdeckt. Die gründliche archäologische Erschließung des Gebiets dauerte Jahre – hier wurde den Kindern deutlich, dass Archäologie eben nicht bedeutet, mal eben schnell etwas auszubuddeln!

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Links: Kritisch beobachtet Arsenijs Adils Messversuche
Rechts: Richtig so? Yasmins misst die Breite ihres Fundstücks

Etwas irritierend an der Ausstellung war die multimediale Dauerbeschallung der Besucher – man muss sich schon fragen, was sich die Ausstellungsmacher dabei gedacht haben, die Präsentation der Schlacht von Tollense mit Bildern einer idyllischen Küstenlandschaft und dem Einspielen von Brandungsgeräuschen zu „bereichern“. Selbst den Kindern als Digital Natives war das zu viel des Gutes – ebenso wie die ständig wechselnden Lichtverhältnisse und Hintergrundgeräusche im Raum, der das Highlight der Ausstellung beherbergte: die Himmelsscheibe von Nebra. Hier hätte man sich vielleicht mehr an der ebenso schlichten wie eindrucksvollen Präsentation der Nofretete im Neuen Museum orientieren sollen.


Links: Emily und Aida präsentieren den Hauer eines Wildschweins
Rechts: Sadiye beim Messen ihres Fundstücks

Trotz dieser von den Kindern als unnötig und ablenkend empfundenen medialen Mätzchen genossen sie die zahlreichen spannenden Fundstücke während der einstündigen Führung, ehe es in den Atelierraum des Gropius-Baus ging. Dort lernten die Kindern nun, wie echte Archäologen zu arbeiten: Ein Fundstück musste vermessen und detailgetreu abgezeichnet werden – eine mühevolle Kleinarbeit, auf die die Wissenschaftler auch in Zeiten digitaler Speichermedien nicht verzichten können. Mit viel Liebe zum Detail machten sich die Kinder ans Werk und konnten am Ende eindrucksvolle Zeichnungen präsentieren, die nun bereits den Klassenraum der 6a schmücken!


Oberflächlichkeit ist keine Option: Erva beim genauen Messen und Osama beim exakten Zeichnen

Bericht und Fotografien: Herr Kohler

15. Oktober 2018
Heimspiel: Die 6a im Olympiastadion!


Die Stadiongänger trotzen Sonne und Wind für ein Gruppenfoto

Damit im riesigen Olympiastadion nicht so viele Plätze leer bleiben, hat sich Bundesligist Hertha BSC in dieser Saison etwas Neues ausgedacht: Kinder unter 14 Jahren dürfen in Begleitung eines Erwachsenen kostenlos ins Stadion – außer gegen Dortmund und Bayern. Von diesem tollen Angebot machten am heutigen Samstag acht Kinder der Klasse 6a Gebrauch!

Osama, Adil, Kasim, Marius, Martin, Ramin, Emily und Zeynep ließen sich die Gelegenheit nicht entgehen, mit ihrem Klassenlehrer Herr Kohler das Spiel der Hertha gegen Borussia Mönchengladbach zu besuchen. Auf besten Plätzen auf der Gegentribüne verfolgten sie das Duell zweier sehr gut in die Saison gestarteter Mannschaften! Gleich sechs Tore und ein hochattraktives Spiel bekamen sie bei ihrem ersten Stadionbesuch zu sehen – am Ende gewann Hertha nach einer begeisternden Leistung mit 4:2 und setzte sich damit im oberen Tabellendrittel fest.


Vorfreude vor dem Anpfiff

Bericht und Fotografien: Herr Kohler

18. Oktober 2018
Der Ausflug ins Palais Populaire


Die 5a vor dem Palais Populaire

Elin und Nikolas aus der Klasse 5a berichten:

Gegen 10.00 Uhr trafen wir (Klasse 5a) uns mit unserem Lehrer Herr Krienke auf dem Parkplatz der Schule und gingen zur U-Bahn, mit der wir zum Hausvogteiplatz gefahren sind. Dort gingen wir zum Palais Populaire, das ist eine Einrichtung, in der es Kaffee und Kunst gibt. Nach einer Wartezeit wurde uns die Garderobe gezeigt, danach haben wir uns mit der Führerin die Bilder sehr genau angesehen. Als erstes gab es ein Bild, das aus verschiedenfarbigen Papieren (rot, gelb, blau, grau und schwarz/weiß) bestand, die versetzt voreinander gehängt waren, so dass sie Schatten warfen und ein 3-D-Effekt entstand.


Die Kinder betrachten die vielen Papierarbeiten

Gegenüber hingen zwei Bilder, das eine davon war ein Papier, das von der Künstlerin hundertmal mit Tinte übergossen wurde, so dass es Wellen schlug und es in den Rillen silbern aufleuchtete. Das andere Bild daneben bestand aus drei einzelnen Blättern, die nebeneinander gehängt waren und auf allen waren die Schnipsel von einem schwarzen Papier aus einem Locher darauf geklebt. Das nächste Bild war ein Herzschlagbild. Es heißt so, weil der Künstler sich 24 Stunden lang ein Stethoskop ans Herz gehalten hat und bei jedem Herzschlag einen Strich in Rot aufs Papier gemalt hat. Das letzte Bild war eigenartig, es bestand aus zerrissenem und zerknüllten Papier, da der Künstler beim Aufhängen damit ein Konzert gegeben hat.


Von der Theorie in die Praxis

Nach dem Betrachten durften wir auch selbst ein Papierkonzert geben und haben danach Bilder geklebt, gemalt und gerissen, die wir nachher besprochen haben.

Nach dem Museumsbesuch haben wir auf einem Wiesenstück ein Picknick gemacht. Der Weg dahin war lang und wir haben viele berühmte Gebäude gesehen, z.B. die Staatsoper, das Brandenburger Tor und den Reichstag. Nach einer sehr langen Pause mussten wir einen sehr langen Marsch zur nächsten S-Bahn-Station machen. Auf diesem Weg kamen wir an Merkels Amtssitz vorbei und am Schloss Bellevue, dort mussten wir lange warten, weil Herr Steinmeier den chilenischen Präsidenten empfangen hat und alles von der Polizei abgesperrt war.

Dann stiegen wir in die S-Bahn und fuhren zurück zur Schule.

Bericht: Elin und Nikolas (Klasse 5a) - Fotografien: Herr Krienke

17. Oktober 2018
Klasse 5b und das Filmprojekt


Die Kinder am Ausprobieren der Tablets

Farida und Juelide aus der Klasse 5b berichten:
Wir die Klasse 5b, waren am 4.10.2018 Im „Apple-Store“ am Kudamm. Zuerst durften wir eine halbe Stunde die Geräte testen. Pauline, die Workshopveranstalterin, hat uns ganz nach oben in einen großen Saal geführt. Dort haben wir uns hingesetzt und Pauline, Anke und Steffi haben uns verschiedene Perspektiven gezeigt, wie z.B. Halbtotale (halber Körper), Totale (ganzer Körper), Nahaufnahme (nur den Kopf) und Augenhöhe (Kamera vor deinen Augen). Dann haben wir ein eigenes I-Pad bekommen und wir sollten eine Geschichte malen.


Zum Schluss gab es auch eine Urkunde (rechts)

Wir sollten dann mit dem I-Pad einen Film drehen, der zu unserer Geschichte passt. Danach sollten wir in die App "I-Movie" gehen. Da haben wir gelernt Videos zu schneiden (Filme). Auf unserem Bildschirm kamen dann alle unsere Videos. Wir sollten Clips aussuchen, die wir gefilmt hatten um sie für den Film zu verwenden. Wir sollten die Clips in eine Reihenfolge bringen, die einen coolen Film ergeben. Zum Schluss bekamen wir eine Urkunde und einen Magneten den wir an unser T-Shirt machen können. Es war cool.


Links: Der Workshop geht los - Rechts: Erst Filmversuche mit dem Tablet

Bericht: Farida und Juelide (Klasse 5b) - Fotgrafien: Herr Damitz

11. Oktober 2018
Die Willkommensklasse im Zoo


Die Klasse im Zoo

Seit sieben Wochen lernt die Willkommmensklasse nun zusammen Deutsch, niemand hatte am Anfang Grundkenntnisse der deutschen Sprache. Inzwischen haben wir die wichtigsten Themenfelder für DaZ- Anfänger durchgenommen: die Zahlen, die Farben, die Schule, die Kleidung, mein Körper, Obst und Gemüse und Essen und Trinken.
Ergänzt werden die Themen durch Lieder, Bilderbücher, Apps und erste Einführungen zu Wortarten wie Nomen, Verben und Adjektive.


Links: Ein Panda zum Klettern - Rechts: Futter im Streichelzoo

Unser letztes Thema waren dann die Tiere, die sich alle Kinder immer schnell merken können. Sogar schwierige Wörter wie „das Eichhörnchen“ kennen die Schüler schon, da diese Tiere ständig in den Bäumen vor unserem Klassenraum herumklettern. Was ist also nahe liegender als ein Besuch im Berliner Zoo?


Links: Fernando, Heike und Brigitte mit einer Giraffe - Mitte: Der schlecht gelaunte Gorilla - Rechts: Die Pandabärin Meng Meng läuft rückwärts

Aufgeregt macht sich die Klasse auf den Weg und alle begeistern sich schnell für große und kleine Tiere. Elefanten, Giraffen und Bären finden sie genauso interessant wie Zwerghühner, Wellensittiche und Erdmännchen.
Kayra will unbedingt einen Papagei sehen und tatsächlich fängt ein großer schwarzer Ara an, mit den Schülern zu spielen und, wenn nicht zu sprechen, dann doch etwas zu krächzen. Cynthia und Sherwin sind fasziniert von der rückwärts gehenden Pandabärin und Tanya beobachtet die Schwimmübungen der kleinen Pinguine. Nur der große Gorilla hat heute schlechte Laune. Grimmig beobachtet er die Gruppe und ganz plötzlich rast er auf die Glasscheibe zu und schlägt wütend mit der Faust dagegen. Gut, dass die Scheibe so dick ist!
Alle bekommen einen großen Schreck, und wir wandern lieber weiter in Richtung Streichelzoo, in dem die Kinder Ziegen und Schafe füttern und streicheln dürfen. Nach vier Stunden geht es zufrieden zurück in die Schule.


Links: Cynthia und Sherwin in ihren Panda T-Shirts - Mitte: Ahmed mit einer Ziege - Rechts: Mohammed bei den Elefanten

Fotografien und Bericht: Frau Posth

10. Oktober 2018
Am 2. Oktober war die OASE mit den Konfliktlotsen im Spectrum


Unsere Konfliktlotsen erkunden die Welt der Wissenschaft

Unsere Konfliktlotsen aus den jetzigen sechsten Klassen leisten täglich in einer der beiden Hofpausen freiwilligen Dienst für die Schule. Mit diesem Einsatz gewährleisten sie ein gutes Schulklima und etablieren eine positive Streitkultur. Das erfordert eine ganz besondere Belohnung. Deshalb waren die Konfliktlotsen im Spectrum und mal nicht in der Schule.


Die Kinder machten verschiedene Erfahrungen:

Ramin: Im Spectrum hat mir am besten ein Telefon von Anno dazumal gefallen. Es war seltsam. Um zu telefonieren musste man erst ein Ding in die Hand nehmen und dann eine Scheibe drehen. Das Ding musste man sich dann ans Ohr halten, so wie ein normales Handy.

Katharina: Ich fand das Hexenhaus am besten.

Stella: Es gab Etagen zu verschiedenen Themen. Am allllllllllllllllllllllllllllllllllllllerbesten fand ich das Hexenhaus!!! Es war eine Illusion. Man denkt, dass man sich mit dem Haus dreht.

Johanna: Ich fand den Spielplatz und das Hexenhaus toll. Die Plasmakugel war auch cool. Marius, Martin, Eva und ich haben eine Kette von der Plasmakugel bis zum Plasmastab gebildet. Wir haben alle einen Ministromschlag bekommen.

Zeynep: Ich fand cool, dass man mit Alexa sprechen konnte. Und der Spielplatz war auch sehr cool.

Bericht: Herr Müller, Ramin, Katharina, Stella, Johanna, Zeynep - Fotografien: Herr Müller

4. Oktober
Die Klasse 5a besucht die Philharmonie


Die Klasse 5a vor dem Eingang der Philharmonie

Am Donnerstag, den 4. Oktober, waren wir die Klasse 5a mit Frau Dassel und Herrn Krienke in der Philharmonie. Nachdem wir ankamen. mussten wir alle Sachen und Smartphones abgeben, dann waren wir bei Sara zu einer Einführung, die uns viel über das Orchester "Die Berliner Philharmoniker", das Gebäude und die Stücke erklärt hat. Wir haben bei der Generalprobe zuhören dürfen. Es wurde die Peer Gynt Suite von dem Norweger Edvard Grieg geprobt. Dann kam noch der Cellist Knut Weber und hat uns das Cello erklärt. Er hat gezeigt, wie es normalerweise klingt. Danach hat er uns noch gezeigt, was man noch für Töne darauf spielen kann. das war sehr interessant, denn das 2. Stück war neu komponiert, ein Cellokonzert, das heute seine Welturaufführung hatte. Der Komponist war auch im Konzertsaal, er heißt Brett Dean.


Nach dem Konzert wird noch etwas pausiert

Wir haben viel gelernt:

Ich weiß nun, dass 2400 Menschen in der Philharmonie zuhören können. (Seymen)

Bei der Musik konnte ich mir gut Delphingesänge vorstellen. (Nevin)

Ich konnte mir gut Peer Gynt bei den Kobolden vorstellen. (Nikolas)

Ich weiß nun , was alte und moderne Musik ist. (Jihad)

Ich konnte mir gut eine Verfolgungsjagd vorstellen. (Patrick)

Ich fand das Gebäude toll, das wie ein Zirkus aussah! (Omar)

Ich habe gelernt, das die Philharmoniker auch Neuaufführungen spielen.(Enes)

Ich konnte mir die Geschichte von Peer Gynt gut bei der Musik vorstellen. (Kaan)

Ich habe gelernt, dass das Cello viele Töne hat. (Sarah)

Das Cellokonzert hat mir besonders gut gefallen, da sie nicht immer im gleichen Takt gespielt haben. (Hanka)

Besonders interessant fand ich, dass über 128 Musiker ein Musikstück zusammen spielen. (Tuana)

Bericht: Schüler der Klasse 5a - Fotografien: Herr Krienke


2. Oktober 2018
Mit Spielkultur zum Erfolg:
1. Platz für unsere Dritt- und Viertklässlerinnen beim Herbst-Soccerturnier!


Stolz präsentieren unsere Turniersiegerinnen ihre Preise!

Nachdem schon unsere ältesten Fußball-Mädchen mit dem 3. Platz beim Herbst-Soccerturnier erfolgreich in die neue Saison gestartet waren, legten heute unsere Dritt- und Viertklässlerinnen furios nach: Sie gewannen das Herbst-Soccerturnier in ihrer Altersstufe und räumten auch bei den Schussgeschwindigkeits- und Slalom-Dribbel-Wettbewerben nahezu alle Medaillen ab!
Zunächst begutachtet Sarah den Turnierplan, dann läuft sie beim Aufwärmspiel ihrer Kapitänin Sofia davon!

Unter den 55 Schülerinnen, die in diesem Schuljahr an der Mädchenfußball-AG teilnehmen, sind die Dritt- und Viertklässlerinnen besonders zahlreich vertreten. Trainer Herr Kohler hatte deshalb die Qual der Wahl, welche fünf Spielerinnen er zum Herbst-Soccerturnier in der Reinickendorfer Kolumbus-Grundschule mitnehmen würde. Die Wahl fiel schließlich auf die vier Mädchen, die in ihrem Spielverständnis am weitesten sind: Sofia (4c), die Kapitänin in dieser Altersstufe, ihre Klassenkameradinnen Laura und Sarah sowie Abwehrspezialistin Kiana (4a). Den fünften Kaderplatz erhielt Dribbelkünstlerin Sulaf (3c), die einst schon als Erstklässlerin für Furore gesorgt hatte, dann allerdings mit dem Fußballspielen aufgehört hatte und erst vor kurzem in die AG zurückgekehrt war.


Kapitänin Sofia im Zweikampf mit Sarah und mit Laura

In Reinickendorf angekommen, gab es zunächst einige weniger schöne Überraschungen: Zwei der fünf anderen Schulen, die sich angemeldet hatten, sagten kurzfristig ab und die Grundschule am Schäfersee brachte das Kunststück fertig, statt mit fünf Mädchen mit acht Jungen anzureisen! Damit diese nicht enttäuscht und unverrichteter Dinge wieder weggeschickt werden mussten, einigte sich die Turnierleitung mit den Trainern der anderen Mannschaften darauf, dass die Grundschule am Schäfersee mit zwei Jungen-Teams außerhalb der Wertung am Turnier teilnehmen durfte – jedoch in Unterzahl mit nur zwei statt drei Spielern. Außerdem wurde entschieden, das Turnier mit einer Hin- und Rückrunde auszutragen.


Zunächst kann Dribbelkünstlerin Sulaf Kiana noch umkurven - dann hat unsere Abwehrspezialistin die Nase vorn!

Damit hatten unsere Fußball-Mädchen acht Spiele: vier Testspiele gegen die Jungen und vier Turnierspiele gegen die gleichgeschlechtlichen Gegnerinnen der Möwensee-Grundschule und der Ebereschen-Grundschule! Diese Konstellation kam Trainer Herr Kohler recht gelegen, denn so konnte er allen fünf Spielerinnen ausreichend Einsatzzeiten geben und gleichzeitig in den wettbewerbsrelevanten Spielen gegen die anderen Mädchen-Teams immer mit der Stammformation beginnen.

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Einmal im Lauf, ist Sulaf kaum noch zu stoppen!

So kamen in den Spielen gegen die Jungen-Teams hauptsächlich Laura und Sulaf zum Einsatz. Das Tor hütete stets Kiana, die auch gegen die Mädchen-Mannschaften auf dieser Position spielte und somit als einzige Spielerin in allen acht Begegnungen auflaufen durfte. Nach drei Niederlagen, wobei zwei davon mit nur einem Tor Unterschied sehr knapp ausfielen, erreichten unsere Fußball-Mädchen im letzten Spiel sogar ein 4:4-Unentschieden gegen die zweite Jungen-Auswahl der Grundschule am Schäfersee!


Links: Laura überlegt sich, wie sie an Sofia vorbeikommen kann
Rechts: Ob Kiana Sofias Torerfolg verhindern kann?

Erfolgreich verlief der Auftakt in das eigentliche Turnier: Gegen die Ebereschen-Grundschule aus Marzahn-Hellersdorf dominierten Kiana, Sofia und Sarah das Spiel nach Belieben. Nach Toren von Sofia und Sarah führte man schnell 2:0. Nun wurde Laura für Sarah eingewechselt und knüpfte nahtlos an die Leistung ihrer Klassenkameradin an: Gleich zweimal legte sie für Sofia auf, sodass der Vorsprung auf 4:0 anwuchs und auch noch Sulaf für die dreifache Torschützin Sofia in die Partie kam.


Man kann nicht jeden Zweikampf gewinnen: Sulaf hat gegen Sofia und Laura das Nachsehen

Nach diesem glänzenden Auftakt wartete mit der Möwensee-Grundschule aus Mitte ein schwierigerer Gegner: Zwar waren die Spielerinnen unseren Fußball-Mädchen technisch unterlegen, doch dafür körperlich deutlich stärker. Dennoch brachte Sarah nach Vorlage von Sofia unsere Auswahl in Führung und erzwang kurz darauf durch beherztes Nachsetzen sogar ein Eigentor zum 2:0. Als nach einer eigentlich schon geklärten Situation unglücklich der Anschlusstreffer fiel, gerieten unsere Fußball-Mädchen kurzzeitig in Bedrängnis, doch mit vereinten Kräften brachten sie den knappen Vorsprung über die Zeit.


Links: Kiana strahlt eine beeindruckende Ruhe aus - Rechts: Sofia zieht entschlossen ab

Zum Rückrundenauftakt gegen die Ebereschen-Grundschule ließen unsere Spielerinnen nichts anbrennen und kamen erneut zu einem klaren und auch in dieser Höhe verdienten 4:0-Erfolg. Zunächst traf Sarah doppelt, dann erzielte Sofia das 3:0 und schließlich gelang der eingewechselten Laura das Tor zum 4:0-Endstand.


Links: Sulaf und Sofia belauern sich - Rechts: Unaufhaltsam geht Kapitänin Sofia voran

Trotz der makellosen Bilanz von drei Siegen in drei Spielen war der Turniersieg vor dem abschließenden Duell mit der Möwensee-Grundschule noch nicht in trockenen Tüchern: Da bei Punktgleichheit der direkte Vergleich entschieden hätte, hätte man bei einer Niederlage mit zwei Toren Unterschied nur den 2. Platz belegt – eine Platzierung, die nach den bisherigen Leistungen am heutigen Tag eine Enttäuschung gewesen wäre. Doch so weit sollte es nicht kommen: Mit überlegtem Passspiel und großer Entschlossenheit vor dem Tor erspielten sich unsere Fußball-Mädchen einen ungefährdeten 3:0-Sieg, bei dem Sarah alle drei Tore erzielen konnte!


Sulaf dribbelstark im Spiel und beim Slalom-Dribbel-Wettbewerb

Mit vier Siegen in vier Spielen und 13:1 Toren beendeten unsere Fußball-Mädchen damit ein Turnier, das in jeder Hinsicht erfreulich war! Zählt man die Spiele gegen die Jungen-Mannschaften mit, erzielte Sulaf zwei Tore, Laura sieben und Sarah sogar acht – und das, obwohl sie in nur fünf Spielen eingesetzt wurde! Kapitänin Sofia steuerte sechs Tore und bereitete auch noch fünf Tore vor! Sogar Torhüterin Kiana konnte vier Vorlagen verbuchen!


Laura, beobachtet von ihren Mitspielerinnen, auf dem Weg zum 3. Platz beim Slalom-Dribbel-Wettbewerb

Zudem räumten unsere Fußball-Mädchen fast alle Preise bei den weiteren Wettbewerben ab: Beim Slalom-Dribbel-Wettbewerb erreichte Sulaf mit 15,66 Sekunden den 1. Platz, dicht gefolgt von Laura auf Platz 2 und Sarah auf Platz 3. Letztere komplettierte ihr Medaillenset mit dem 2. Platz beim Schussgeschwindigkeits-Wettbewerb. Ihre 50 Stundenkilometer wurden nur von Sofia übertroffen, die imposante 57 Stundenkilometer schaffte!


Erschöpft, aber glücklich: Unsere Fußball-Mädchen nach kräftezehrenden acht Spielen

Mit bis zu drei Medaillen um den Hals konnten also unsere zurecht stolzen Fußball-Mädchen die Rückfahrt in der U-Bahn antreten. Der insgesamt achte Turniersieg in der Geschichte unserer Mädchenfußball-AG und der zweite in dieser Altersstufe war sicherlich einer der souveränsten. Technisch waren unsere Fußball-Mädchen an diesem Nachmittag ihren Kontrahenten weit voraus. Sie zeigten ein für ihr Alter überragendes Spielverständnis und Zusammenspiel! Nach diesem glänzenden Auftritt auf dem Soccer-Court ist die Vorfreude auf die Hallensaison groß!


Mit gleich zwei Goldmedaillen können sich Sulaf und Sofia schmücken


Links: Silber im Slalom, Gold mit der Mannschaft für Laura
Rechts:
Ein komplettes Medaillenset kann Sarah präsentieren

Bericht und Fotografien: Herr Kohler

1. Oktober 2018
Die Klasse 1/2c beim Kartoffel- & Apfelfest


Die Klasse 1/2c in der Gartenarbeitsschule


Am 07. September besuchten wir die Gartenarbeitsschule. Dort konnten die Kinder selbst geerntete Kartoffeln zubereiten und frisch gepressten Apfelsaft herstellen und natürlich auch probieren.

Emily der Klasse 1/2c berichtet:
Wir waren in der Gartenarbeitsschule. Wir haben Äpfel geschnitten und Kartoffeln gewaschen. Ich fand es toll. (Emily)

Nermeen aus der Klasse 1/2c berichtet:
Wir haben Kartoffeln gewaschen. Wir haben Apfelsaft gemacht. Es hat mir gefallen.


Nach der Ernte werden die Kartoffeln gereinigt

Omed aus der Klasse 1/2c berichtet:
Als erstes haben wir die Kartoffeln aus der Erde gebuddelt. Dann haben wir sie gewaschen. Die Jungs haben die Kartoffeln gekocht. Solange haben wir die Äpfel geschnitten und dann gepresst. Wir haben Quark gemacht. Danach haben wir die Kartoffeln gegessen.

Vielen Dank an die Mitarbeiter der Gartenarbeitsschule für einen schönen Vormittag!


Zum Schluss ließen es sich Kinder schmecken!

Bericht: Emily, Nermeen, Omed aus der Klasse 1/2c - Fotografien: Frau Wengelinski

28. September 2018
Hortaktiv: Von Kinemathek bis Choreographie


Die Hortkinder arbeiten hart an ihrer Choreographie

Farida und Nissirin berichten:

Am Montag waren wir in der Kinemathek, also dem Museum für Film und Fernsehen am Potsdamer Platz. Wir haben in einer spannenden Führung viel über die Entstehung und die Anfänge des Filmes gelernt. Besonders angetan hat uns der Spiegelsaal und all die tollen interaktiven Ausstellungsstücke, zum Beispiel die mit Ton, Knöpfen oder Kopfhörern.


Am Dienstag wurden wir auch wieder selbst aktiv und arbeiteten weiter an unserer großen Choreographie. Zu Beginn haben wir einen großen Kreis gebildet und in der Mitte hat ein Kind coole Bewegungen gemacht, die die anderen nachtanzen mussten, danach haben wir in Kleingruppen unsere Namensbewegungen weiterentwickelt, Munachi hat uns verschiedene Bewegungen und Schritte vorgetanzt und wir haben ihr nachgetanzt.


In der Kinemathek

Bericht: Farida und Nissirin - Fotografien: Hort

24. September 2018
Die Klasse 4b bei der Lesung von Salah Naoura


Ganz Ohr: Die Kinder aus der 4b und 4c hören gespannt der Lesung von Slah Naoura zu

Riem aus der Klasse 4b berichtet:
Wir waren in der Heinrich-Schulz-Bibliothek. Dort haben wir den Autor Salah Naoura kennengelernt. Er hat uns ein bisschen von sich erzählt. Dann hat er uns ein Gedicht vorgetragen, das er geschrieben hat. Anschließend hat er mit der Lesung angefangen. Er las uns aus seinem Buch „Superflashboy“ vor. Es dauerte ungefähr eine Stunde, doch mir kam die Zeit wie eine Minute vor, weil es so spannend war. In dem Buch geht es um einen Jungen, der ein Superheld sein will, nämlich Superflashboy. Eines Tages wird er entführt, als er im Kostüm von Superflashboy auf der Straße spazieren geht. Er wird nach Heroe-City entführt. Dort lebt sein Doppelgänger, nämlich der Superflashboy.
Anschließend hatten wir viele Fragen an den Autor, die er uns auch beantwortet hat. So hat er uns erzählt, dass er für jedes Buch, dass 12 Euro kostet, nur ein Euro bekommt.
Mir hat die Lesung und auch die Geschichte gefallen. Es war einfach toll.


Links: Salah Naoura beantwortet die vielen Fragen der Kinder
Rechts: Eine kleine Auswahl der in unserer Stadtbibliothek ausleihbaren Bücher von Salah Naoura

Efe aus der Klasse 4b berichtet:
Salah Naoura hat uns aus seinem Buch „Superflashboy“ vorgelesen. Er hat uns auch witzige Gedichte, die er gedichtet hat, vorgetragen. Er hat uns auch Autogrammkarten von sich gegeben. Ich fand die Gedichte und das Buch witzig und schön.

Yagmur aus der Klasse 4b berichtet:
Wir sind zusammen mit der Klasse 4a in die Heinrich-Schulz-Bibliothek gegangen. Die Bibliothek hat nämlich eine Lesung veranstaltet. Der Kinderbuchautor Salah Naoura hat uns aus seinem Buch „Superflashboy“ vorgelesen.

Berichte: Riem, Efe und Yagmur (Klasse 4b) – Fotografien: Herr Post

21. September 2018
Gewi, Sonne, Strand und Spaß: Die Gewi-Fahrt nach Usedom!


Links: Die Gewi-Gruppe genießt die Ostseesicht - Rechts: Die Ostsee hat auch zum Baden eingeladen

Alles hat geklappt: 26 Kinder und 3 Betreuer waren für vier Tage auf Usedom. Schüler aus den 5. und 6. Klassen erforschten den Küstenverlauf, radelten nach Polen und entdeckten den freien Grenzverkehr, entschlüsselten thematische Karten mithilfe der Legende und begingen die Seebrücke in Ahlbeck und Heringsdorf. Immer mit dem Fahrrad, immer gut gelaunt. Herr Greve, Frau Deckenbach und Herr Damitz erklärten "Swinemünde", bauten Sandburgen und spielten Fußball am Strand.
Am letzten Abend stand DJ Hausmeister am Mischpult und brachte die Kinder zum Tanzen.
Die 2. Gewi - Fahrt wird schon geplant, vielleicht kommen ja noch mehr KollegInnen mit.


Links: Vor der Unterkunft - Rechts: Auf dem Rad

Eindrücke zur Fahrt:

"Die Party im Pavillon war cool!"
( Jule )

"Am Dienstag haben wir eine Fahrradtour zur polnischen Grenze gemacht. Als wir dort waren, hat jeder von uns einen Fuß in Deutschland und den anderen in Polen aufgesetzt und wir haben ein Foto gemacht. Danach sind wir weiter nach Swinemünde geradelt."
( Farida )

"Es hat alles gut geschmeckt und alles hat mir Spaß gemacht!"
( David )

"Ich fand die Reise supertoll!"
( Mihail )


Kleine Strandimpressionen

Disko, Sport und Strandromantik - Alles war dabei

Bericht: Jule, Farida, David, Mihail und Herr Greve - Fotografien: Herr Damitz

20. September 2018
Die ersten Ausflüge der neuen Willkommensklasse


Links: Die Klasse vor der Stadtbücherei - Rechts: Lara, Cynthia und Heike (von rechts) entdecken DVDs

Mit zwölf Schülerinnen und Schülern aus neun Nationen ist unsere Willkommensklasse für das neue Schuljahr komplett. Alle sind neu in Deutschland und haben noch keinerlei Sprachkenntnisse.
Mit Bildkarten, visuellen Wörterbüchern, Liedern und Apps werden sie langsam an die deutsche Sprache herangeführt. Wie schon in den Vorjahren führt uns unser erster Ausflug in die Stadtbücherei Charlottenburg im Rathaus an der Otto-Suhr-Allee. Die Bibliothekarin Raissa Kaiser gibt der Klasse eine erste Einführung. Sie erklärt die verschiedenen Abteilungen, zeigt die Regale für Sprachanfänger und hat Bilderbücher mit wenig Text herausgesucht. Die Kinder interessieren sich besonders für Sachbücher und DVDs. Nachdem alle in Ruhe stöbern konnten, liest Raissa die spannende Geschichte „Der Löwe in dir“ vor.


Bibliothekarin Raissa Kaiser erklärt

Am Schluss bekommen alle, die den Anmeldebogen ausgefüllt und deren Eltern unterschrieben haben, ihren eigenen Bibliotheksausweis und die Ausleihe kann beginnen. Vorausgesetzt, man weiß das Codewort auswendig, das eigene Geburtsdatum in acht Ziffern geschrieben! Jeden Donnerstag um 16.30 gibt es übrigens in der Bibliothek eine Vorlesestunde mit Ehrenamtlichen, zu der alle Kinder herzlich eingeladen sind. Wer zehn Mal dabei ist, bekommt ein Kinderbuch geschenkt!


Links: Die Klasse am Obststand - Rechts: Kayra, Ahmed und Denes mit Sonnenblumen

Der Wochenmarkt auf dem Karl-August-Platz ist unser nächstes Ausflugsziel. In den letzten Tagen haben wir mit dem Wortschatz „Obst und Gemüse“ begonnen, jetzt können die Schüler ihre Kenntnisse praktisch vertiefen.
Alle staunen über das riesige Angebot im Spätsommer, sie fragen wild durcheinander: „Was ist das?“ und „Wie heißt das?“ und wer schon schreiben kann, notiert die Antworten auf den mitgebrachten Notizblöcken. Die Markthändler sind erfreut über das ungewöhnliche Interesse und so gibt es überall etwas zum Probieren, sogar der auf dem Markt berühmte „Powerdrink“ aus bis zu zehn Obst-und Gemüsesorten wird wird die Kinder gemixt. Auch Oliven, Käse und Weintrauben werden spendiert und der Schmuckhändler schenkt sogar jedem Kind einen Lavastein als Glücksbringer.
In der Schule übertragen wir die neuen Wörter in die Schreibhefte, die Schüler werden sie sich nun sicher leichter merken. Als nächster Ausflug ist der Zoo geplant und dann folgen die Schulkinowochen im November mit einem besonderen Filmprogramm für Willkommensklassen.


Links: Ein Powerdrink für alle - Rechts: Der „Eierexpress“ auf dem Markt

Bericht und Fotografien: Frau Posth

18. September 2018
Wanderlust - Der 1. Ausflug der Klasse 5a


Der Einstieg in die Wanderausstellung mit "Die Bergsteigerin" von Jens Ferdinand Willumsen von 1912

Am 12. September waren wir mit unserem Klassenlehrer Herrn Krienke und Herrn Müller aus der Oase in der Alten Nationalgalerie. Als wir in Mitte angekommen waren, sahen wir den Berliner Dom, den Fernsehturm, das alte Museum und das neue Stadtschloss. Wir waren sehr gespannt, was uns in der Alten Nationalgalerie erwartet. Wir sahen uns Bilder zum Thema Wandern an, unter anderem schauten wir uns Bilder von Caspar David Friedrich und seinem Freund Carl Gustav Carus an.


Links: Zu Besuch in Berlin "Wanderer über dem Nebelmeer" von Caspar David Friedrich
Mitte: Wanderlust inspiriert zu schönen Landschaftem die man gerne durchwandern möchte
Rechts: Gezeichnet wird natürlich im Freien

Wir sahen auch das erste Bild an, auf dem eine Frau beim Wandern gemalt wurde, an, es stammt aus dem Jahr 1912 von Jens Ferdinand Willumsen und zeigt eine Bergsteigerung mit langem Rock. Wir sahen auch ein Bild von Karl Blechen, das einen Wanderer auf dem Jakobsweg zeigt, der in einer Kirche schläft.

Das beste und älteste Bild stammt aus dem Jahr 1810 und zeigt einen Mann am Meer im Winter. Es wurde von Caspar David Friedrich gemalt.. ein Poster davon hängt auch in unserer Klasse.
Nach der Ausstellung gingen wir auf einen Platz vor dem Museum und malten Bilder auf eine Postkarte mit Pastellkreide. Dann war der Ausflug zuende und wir waren auf einer Wiese vor dem Berliner Dom und machten viele Photos. Es war ein schöner Ausflug.



Oben: Die Schüler bei der Arbeit - Unten: Arbeiten die sich sehen lassen können

Bericht von Omar, Niklas, Husain, Nevin, Kaan, Elin, Enes, Milan und Hanka (5a) - Fotografien: Herr Müller und Herr Krienke

17. Septmber 2018
Der Hort und das Tanzprojekt Reloded: Die ersten Eindrücke


Die Hortkinder bei den ersten Tanzschritten

Heute haben wir unseren ersten Termin im Haus der Jugend. Alle sind schon aufgeregt und freuen sich, dass es endlich los geht. Die erste Aufgabe hat uns viel Spaß gemacht. Wir sollten in unserem Haus tanzen und Bewegungen tanzen, die man eben im Haus macht. Dann haben wir uns mit Kameras aus verschiedenen Perspektiven beim Tanzen gefilmt, verschiedenste Posen, Figuren und Zeitarten ausprobiert. Wir sind gespannt wie es in den nächsten Wochen weitergehen wird.

Es war auch eine Herausforderung, sich filmen zu lassen, immer zu lächeln und sich die Bewegungen ganz genau zu überlegen. Wir freuen uns, an unserem Projekt zu arbeiten und halten euch weiter auf dem Laufenden.


Bericht und Fotografien: Frau Strokosch


14. September 2018

Unsere Fußball-Mädchen auf Torejagd: 3. Platz beim Herbst-Soccerturnier!


Unsere erfolgreichen Fußball-Mädchen präsentieren stolz den Zuwachs für ihre Urkunden- und Medaillen-Sammlung

Einen erfolgreichen Auftakt in die neue Saison erlebten unsere ältesten Fußball-Mädchen: Beim Herbst-Soccerturnier in der Möwensee-Grundschule sicherten sie sich nach einer imposanten Leistungssteigerung den Bronze-Rang! Dabei hatte das Turnier mit zwei Niederlagen denkbar schlecht begonnen, doch dann war besonders eine Spielerin in ihrem Torhunger nicht mehr aufzuhalten!


Links: Qendresa beobachtet den Zweikampf zwischen Hiloa und Yasmin - Rechts: Duell der Topstürmerinnen Yasmin und Sham

Nach der sehr erfolgreichen Vorsaison, als trotz der alters- und umzugsbedingten Abgänge der fünf besten Torschützinnen über 100 Tore erzielt und gleich vier Turniersiege verbucht werden konnten, standen die Vorzeichen für eine Fortsetzung der Erfolgsgeschichte sehr günstig: Mit Sham (6b) und Kapitänin Yasmin (6a) waren zwei der drei Spielerinnen, die vor den Sommerferien bei der Mädchen-Soccer-Serie für Kroatien auf den 4. Platz unter 72 Teilnehmern gestürmt waren, weiterhin in der Startelf. Lediglich Torhüterin Erva (6a) fehlte verletzungsbedingt. Sie wurde durch Hiloa (6b) ersetzt, die sehr gute Trainingsleistungen gezeigt hatte. Außerdem im Kader standen die einsatzfreudige Isabella (6a) und mit Qendresa (5b)eine talentierte Fünftklässlerin, die im Training mit ihrem beeindruckenden Spielverständnis überzeugt hatte.


Links: In Deckung: Yasmin hat den Shams Schuss offensichtlich höher erwartet - Rechts: Torhüterin Hiloa verteidigt entschlossen

Als weiteren motivierenden Anreiz hatte Trainer Herr Kohler seinen beiden Topstürmerinnen Sham und Yasmin eine Belohnung für die ganze Mannschaft in Aussicht gestellt, wenn sie gemeinsam in diesem Schuljahr die 100-Tore-Marke knacken sollten. Vor dem Turnier stand Yasmin bei 25 und Sham bei 33 Treffern. Eine durchaus ambitionierte Vorgabe also, die jedoch bei ähnlicher Torquote wie im Vorjahr zu schaffen sein sollte.


Links: Die mittlerweile 50fache Torschützin Sham zieht ab - Rechts: An der richtigen Stelle: Sham wartet auf Yasmins Zuspiel

Das Turnier im Wedding war hochkarätig besetzt: Neben unserer Auswahl waren mit den Gastgebern und der Grundschule im Blumenviertel zwei weitere Mannschaften am Start, die bei der Mädchen-Soccer-Serie das Endrundenturnier der zwölf besten Teams erreicht hatten. Auch die Gustav-Dreyer-Grundschule ist seit Jahren erfolgreich auf den Sportplätzen der Stadt unterwegs – in guter Erinnerung ist hier noch das knapp gewonnene Duell bei der Hallenturnier-Endrunde für Dritt- und Viertklässlerinnen im vorletzten Schuljahr. Komplettiert wurde das Teilnehmerfeld von der Charles-Dickens-Grundschule.

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Links: Yasmin und Sham im intensiven Zweikampf - Rechts: Sham hat freie Bahn zum Tor

Leider sah der Turnierplan vor, dass unsere Auswahl zunächst auf die beiden stärksten Konkurrenten treffen sollte. Zum Auftakt spielten Hiloa, Sham und Yasmin gegen die Gastgeber und erwischten einen denkbar schlechten Start: Mit der ersten Aktion ging die Möwensee-Grundschule sofort in Führung. Im Gegenzug hatte Yasmin nach Shams Vorlage die Riesengelegenheit zum Ausgleich, doch ließ sie diese ungenutzt. Auch im weiteren Verlauf zeigte der Gegner eine bessere Chancenverwertung und zog auf 3:0 davon, ehe Sham wenigstens noch das 1:3 gelang.


Links: High Noon vor dem Tor: Hiloa und Yasmin - Rechts: Tor! Yasmin und Isabella freuen sich über den erfolgreichen Abschluss

Lag diese Niederlage hauptsächlich am Auslassen bester Torgelegenheiten, war die folgende 1:4-Pleite gegen die Grundschule am Blumenviertel vor allem mangelnder Einsatzbereitschaft zuzuschreiben. Verantwortung wurde abgeschoben und verlorenen Bällen nicht nachgesetzt, wobei besonders Yasmin jegliche Körperspannung vermissen ließ und den Anforderungen an eine Kapitänin überhaupt nicht gerecht wurde.


Links: Ob Sham diesen Passversuch noch erreichen kann?
Rechts: Dass sie am Boden liegt, ist für Isabella noch lange kein Grund, den Ball verloren zu geben!

Nachdem die Stimmung nach diesem missratenen Start einen herben Dämpfer erhalten hatte, zeigten unsere Fußball-Mädchen gegen die Charles-Dickens-Grundschule eine Trotzreaktion. Yasmin präsentierte sich nun mit viel besserer Körpersprache und brachte ihre Mannschaft früh in Führung. Zudem legte sie Sham das 2:0 vor. Diese erhöhte sogar noch auf 3:0 und erhielt dann eine Ruhepause, sodass Qendresa eingewechselt werden konnte und ihren ersten Einsatz an diesem Tag hatte. Die aufgeweckte Fünftklässlerin konnte sich mit ihren Teamkolleginnen am Ende über einen ungefährdeten 3:1-Erfolg freuen.


Links: Außen vorbei: Yasmin nutzt ihren Geschwindigkeits-Vorteil gegen Isabella
Rechts: Yasmin ist schon in Position gelaufen, doch Sham muss erst noch an Isabella vorbei

Spielerisch sehr gefällig, aber mit recht jungen und eher schmächtigen Spielerinnen trat die Gustav-Dreyer-Grundschule an. Unseren Fußball-Mädchen gelang es, mit einem sehr zielstrebigen Vortrag ihre überlegene Physis auszunutzen. Schnell wurde der Weg zum gegnerischen Tor gesucht und gleich ein halbes dutzend Mal auch gefunden: Yasmin traf doppelt, Sham sogar dreifach und auch die eingewechselte Isabella steuerte einen Treffer zum 6:2-Erfolg bei.


Links: Alles unter Kontrolle: Torhüterin Hiloa - Rechts: Qendresa überlegt: Ob Isabella Yasmin noch stoppen kann?

Da das Turnier aufgrund der Absage einer sechsten Mannschaft viel früher als erwartet beendet gewesen wäre, beschloss die Turnierleitung in Absprache mit den Trainern, noch eine Rückrunde auszutragen. Reagierten unsere von den vier bisherigen Spielen schon etwas erschöpften Mädchen zunächst nicht begeistert, erkannten sie bald die Möglichkeit, weitere Treffer auf dem Weg zur 100-Tore-Marke zu erzielen. Besonders Shams Torquote sollte in der Rückrunde regelrecht explodieren!


Links: Yasmin legt den Ball an Hiloa vorbei in den Rückraum
Rechts: Pässe auf Kniehöhe, wie dieser von Sham, sind bei Stürmern eher unbeliebt

Sah es zunächst so aus, als ob der Möwensee-Grundschule nach gutem Start die Kraft ausginge, fand diese nach zwei Niederlagen leider ausgerechnet im Rückspiel gegen unsere Auswahl ihre Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor wieder. So musste in einem ausgeglichenen Spiel eine 0:2-Niederlage hingenommen werden. Das sollte jedoch der letzte Punktverlust an diesem Tag bleiben!


Links: Sham macht sich schon mal bereit für den Fall, dass Yasmin den Zweikampf gegen Qendresa gewinnt
Rechts: Nur noch Hiloa kann Sham am Torerfolg hindern

Mit Isabella für Yasmin in der Startelf, die eine Pause zur Regeneration erhielt, traten unsere Fußball-Mädchen gegen die bis dahin ungeschlagene Grundschule im Blumenviertel an. Etwas zu siegessicher ließ diese ihre stärkste Spielerin zunächst auf der Bank und wurde dann von Isabella und Sham regelrecht überrollt: 4:0 lag unsere Auswahl bereits nach drei Toren von Sham und einem Treffer von Isabella in Front, ehe jener mittlerweile eingewechselten Gegenspielerin ein Treffer gelang. Mit dem Tor zum 5:1-Endstand stellte Sham jedoch den alten Abstand wieder her!


Links: Vorbei an Qendresa, setzt Sham zum Pass ins Zentrum an - Rechts: Leichter gesagt als getan: Yasmin muss an Isabella vorbei

Nach dieser tollen Leistung spielten sich unsere Fußball-Mädchen regelrecht in einen Rausch: Nun wieder mit Yasmin für Isabella in der Startformation, fertigten sie die Charles-Dickens-Grundschule ebenfalls mit 5:1 ab! Sham erzielte dabei drei und Yasmin zwei Tore. Qendresa wurde wie schon im Duell mit der Gustav-Dreyer-Grundschule erneut für Hiloa eingewechselt und konnte auf der Torhüterposition mit ihrer ruhigen und überlegten Spielweise überzeugen!


Links: Knapp verpasst: Diese Vorlage Shams war für Yasmin zu steil
Rechts: Hier versucht es Sham direkt, trotz schwierigen Winkels

Im abschließenden Spiel gegen die Gustav-Dreyer-Grundschule durfte noch einmal Isabella von Beginn auflaufen, doch konnte sie nicht ganz an ihre Leistung vom Spiel gegen die Grundschule im Blumenviertel anknüpfen. Zwar legte sie Sham das 1:0 auf, doch agierte sie beim Ausgleichstreffer zu langsam. Deshalb kam noch einmal Yasmin zum Einsatz, die mit ihrer Dynamik neuen Schwung brachte und Shams Tore zum 2:1 und zum 3:1-Endstand vorbereitete.


Links: Hiloa versucht Yasmin am Torerfolg zu hindern - Rechts: Yasmin verstellt Qendresa den Weg

Damit schloss unsere Auswahl das Turnier auf einem guten 3. Platz ab. Hätte die Tordifferenz und nicht der direkte Vergleich den Ausschlag gegeben, wäre sogar der 2. Platz vor der Möwensee-Grundschule erreicht worden. Nach dem missglückten Start gelangen in den letzten sechs Spielen fünf Siege, darunter sogar ein 5:1-Kantersieg gegen den Turniersieger. Insgesamt erzielten unsere Fußball-Mädchen imposante 24 Treffer, also im Schnitt drei Tore pro Spiel!


Links: Sham wählt den Weg innen, um Isabella zu umspielen - Rechts: Dieses Mal geht es für Sham über die Außenbahn

Herausragend in einem starken Team war Sham, die sage und schreibe 17 Tore beisteuerte und damit einen neuen Allzeit-Rekord aufstellte! Selbst unsere Rekordtorschützin Alaa, die in 109 Spielen unglaubliche 124 Tore erzielen konnte, hatte nie mehr als 14 Tore bei einem einzigen Turnier geschafft! Bei der Siegerehrung erhielt Sham zudem noch die Bronze-Medaille für die drittschnellste Zeit beim Slalom-Dribbel-Wettbewerb und die Silber-Medaille für den zweithärtesten Schuss beim Schussgeschwindigkeits-Wettbewerb! Sham hat nun bereits 50 Tore auf ihrem Konto und gemeinsam mit Yasmin, die nach fünf Treffern jetzt bei 30 Toren steht, fehlen nur noch 20 bis zur Dreistelligkeit!


Links: Qendresa, Isabella und Yasmin haben das Megafon der Turnierleitung bekommen und dürfen das Ende eines Spiels verkünden
Rechts: Verdiente Belohnung im Bäckereicafé!

Auf dem Rückweg machten sich Sham und Yasmin dann auch schon allerlei Gedanken, welche Belohnung sie sich für ihr 100. Tor wünschen könnten. Eine kleine Belohnung für die Fußball-Mädchen gab es dann aber auch schon heute: In der Hardenbergstraße wurde das bewährte Bäckereicafé aufgesucht, in dem schon im letzten Schuljahr der Einzug in die zweite Drumbo-Cup-Runde gefeiert worden war, und jede Spielerin durfte sich ein Gebäck und etwas zu trinken aussuchen – der gelungene Abschluss eines erfolgreichen Tages!

Nach diesem hervorragenden Saisonstart beginnen für unsere ältesten Fußball-Mädchen nun die Vorbereitungen auf die Hallensaison. Auf dem Soccer-Court werden als nächstes unsere Dritt- und Viertklässlerinnen auflaufen, die am 18. September bei einem Herbst-Soccerturnier in der Kolumbus-Grundschule in Reinickendorf antreten werden!


Ein erfolgreicher Tag: Sham posiert mit ihren Urkunden, Medaillen und Preisen!

Bericht und Fotografien: Herr Kohler

13. September 2018
Abstrakt malen wie Gerhard Richter:
Die 6a lässt im Museum Barberini die Gegenständlichkeit hinter sich!

Links: Aida diskutiert mit Sadiye über Richters Rakel-Technik - Rechts: Adils Bild ist kaum von einem Richter-Werk zu unterscheiden

Sie haben surrealistische Traumlandschaften erschaffen, im Stile Alter Meister wie Albrecht Dürer und Lucas Cranach gemalt oder kubistische Portraits wie Picasso entworfen: Mit zahlreichen Kunstrichtungen haben sich die Schüler der 6a in den vergangenen drei Jahren auseinandergesetzt! Alle waren aber, zumindest mehr oder weniger, in der Gegenständlichkeit verortet. Heute jedoch ließen die Sechstklässler die Gegenständlichkeit hinter sich und wagten sich im Museum Barberini in das Reich der Abstraktion vor!

Links: Die Klasse hübsch aufgereiht am Alten Markt - Rechts: Fangespiel vor der prächtigen Kulisse des Stadtschlosses

Nach der „Vorhut“ letzte Woche, als sieben Kinder aus der Klasse am Opferfest in der Biosphäre Schokolade hergestellt und sich anschließend im Volkspark kletternd ausgetobt hatten, fuhr heute erstmals die ganze Klasse nach Potsdam. Unweit des Hauptbahnhofs befindet sich der Alte Markt, der einst als einer der schönsten Plätze Europas galt und nun wieder in seiner früheren Pracht erstrahlt: Das Stadtschloss wurde als neuer Sitz des Brandenburgischen Landtags wiedererrichtet und auch das frühere Palais Barberini wurde neu aufgebaut.

Die Klasse betrachtet einen Film über Richters Maltechnik

Dort hat nun das Museum Barberini seinen Sitz, eine sehr ambitionierte Neugründung des SAP-Mitgründers Hasso Plattner. Obwohl erst 2017 eröffnet, waren dort u.a. bereits hochkarätige Ausstellungen über die französischen Impressionisten, die Künstler der Amerikanischen Moderne oder Max Beckmann zu sehen. Entsprechend hoch ist der Besucherzuspruch – das Museum hat sogar mehr Besucher als Schloss Sanssouci!


Links: Erste Konfrontation mit Richters abstrakten Kompositionen
Rechts: Der blaue Hintergrund der Bilder lässt automatisch an Himmel und Horizont denken

Auch die aktuelle Ausstellung ist ein Zuschauermagnet, widmet sie sich doch dem wahrscheinlich bekanntesten und ganz sicher teuersten lebenden deutschen Künstler, Gerhard Richter. Seine Werke werden bisweilen für über 40 Millionen Euro versteigert! Anders als frühere Retrospektiven konzentriert sich die Ausstellung im Museum Barberini ganz auf die abstrakten Arbeiten Gerhard Richters. Für Kunstlehrer Herr Post und Klassenlehrer Herr Kohler war es daher spannend zu sehen, wie sich die Schüler auf diese ungegenständlichen Werke einlassen würden.

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Links: Die glänzend graue Oberfläche macht die Betrachter zum Teil des Kunstwerks
Rechts: Noch mehr Spiegeleffekte: Die Kinder umrunden die sieben Glasscheiben

Zunächst hatten die Kinder jedoch noch Gelegenheit, auf dem Alten Markt hübsch aufgereiht auf den Stelen zu frühstücken oder die Weitläufigkeit des Platzes für Fangen- und Versteckspiele zu nutzen. Dann wurden sie von der Museumspädagogin persönlich abgeholt – und der Workshop konnte beginnen!


Die Kinder probieren die faszinierenden Spiegel-Effekte aus

Nach einer Einführung im modern eingerichteten und bestens vorbereiteten Atelier des Museums ging es zunächst zum Filmgucken: Auf einer großen Leinwand war Gerhard Richter bei der Arbeit mit der Rakel zu sehen, jenem Gerät, mit dem er neue Farbschichten verteilt oder entfernt und so auch tiefere Schichten wieder freilegt.


Weitere Techniken Richters: Leicht halluzinogen wirkender Strip-Druck und Hinterglasmalerei

Danach sahen die Kinder einige der Werke, die auf diese Weise entstanden waren, im Original. Dabei stellten sie fest, dass wir ganz unbewusst nach Gegenständen suchen und in den abstrakten Werken die unterschiedlichsten Dinge entdecken, auch wenn der Künstler diese gar nicht intendiert hat.


Links: Auch Richters neueste Werke werden betrachtet - Rechts: Zurück im Atelier wird die passende Schutzkleidung angezogen

Besonders interessant war die optische Wirkung einer Bilderreihe, die einen blauen Hintergrund hatten. Da „blauer Hintergrund“ in unseren Sehgewohnheiten automatisch für „Himmel“ steht, interpretierten die Schüler diese Werke allesamt als Landschaft mit strahlend blauem Horizont. Aber ob Gerhard Richter das auch so gemeint hat?


Links: Noch ähnlich, doch am Ende grundverschieden: Yasmins und Isabellas Kunstwerke
Rechts: Sadiye und Zeynep widmen sich hochkonzentriert ihren Bildern

Besondere Beachtung schenkten die Kinder auch einem rein grau glänzenden Bild, in dem sie sich spiegelten und so Teil des Kunstwerks wurden. Noch mehr Spiegel-Effekte lieferten dann die sieben in verschiedenen Winkel aufgestellten Glasplatten im Zentrum der Ausstellung.


Links: Auch Kasim und Marius sind mit großer Freude bei der Sache
Rechts: Martin und Osama haben sich für Orange als erste Schicht entschieden

Nachdem noch einige weitere Werke betrachtet wurden, darunter der als Druck entstandene, fast halluzinogen wirkende Strip, kehrten die Sechstklässler ins Atelier zurück, wo nun jeder selbst ein abstraktes Gemälde im Stile Richters entwerfen durfte. Dafür standen verschiedene Farben, besonders dicke Pinsel und sogar eine Art Mini-Rakel zur Verfügung.


Links: Die Bilder nehmen immer mehr Gestalt an
Rechts: Aida stellt fest, dass die Farbe nicht nur auf dem Papier sehr gut haftet

Eifrig machten sich die Kinder an die Arbeit – und nachdem es vergangene Woche einigen im Brücke-Museum anfangs noch schwer gefallen war, sich auf die expressionistische Maltechnik einzulassen, legten heute alle gleich los, als ob sie schon ihr ganzes Leben lang abstrakt gemalt hätten – von Berührungsängsten keine Spur!


Links: Adil, Ramin und Anas geben ihren Bildern den letzten Schliff
Rechts: Arsenijs' Werk könnte wirklich von Gerhard Richter sein

Devrim etwa legte seine blaue Ursprungsschicht, die unter einer zweiten türkisfarbenen Schicht verborgen war, durch eine interessante Kratztechnik wieder frei, Isabella orientierte sich an den dicken Pinselstrichen bei Richters Vermalungen und Arsenijs' Bild sah Richters abstrakten Rakel-Werken so ähnlich, dass man es unbemerkt in die Ausstellung hätte einschmuggeln können!


Links: Isabella föhnt ihr Bild trocken
Rechts: Vorsichtig trennt Yasmin ihr Bild von den Klebestreifen - es entsteht ein toller Rahmeneffekt

Die Kinder produzierten nicht nur tolle Kunstwerke, sondern hatten auch riesigen Spaß. Erva fragte etwa noch während des Workshops, ob die Klasse hier noch mal hinfahren kann – und tatsächlich wird der Besuch im Museum Barberini keine einmalige Sache bleiben: Da die Ausstellungen alle drei bis vier Monate wechseln, werden die Schüler am 21. November erneut zu einem Workshop nach Potsdam fahren – und dann ganz andere Werke vorfinden: gepunktete Landschaftsbilder von Henri-Edmond Cross, einem Neo-Impressionisten.


Links: Die letzten Pinselstriche: Erva vollendet ihr eindrucksvolles Werk
Rechts: Am Ende werden alle entstandenen Werke gemeinsam bewundert

Bericht und Fotografien: Herr Kohler

6. September 2018
Ausdrucksstark: Die 6a gestaltet expressionistische Aquarelle
und Collagen im Garten des Brücke-Museums!


Betrachtung der Werke der Brücke-Künstler im Museum und der eigenen im Museumsgarten

Dritter Schultag, erster Ausflug für die gesamte Klasse: Zu Schuljahresbeginn richtete sich die 6a gar nicht erst lange im Klassenraum ein, sondern machte sich gleich wieder auf die Suche nach spannenden außerschulischen Lernorten. Ihr Weg führte sie am heutigen Mittwoch ins Brücke-Museum. Dort waren die Kinder vor einem Jahr schon einmal gewesen, doch diesmal verlegte Museumspädagogin Frau Ott-Seelow den Schwerpunkt des Workshops in den malerischen Garten des Museums, wo die Sechstklässler ihre eigenen expressionistischen Aquarelle und Collagen gestalteten.


Links: Frühstück vor dem Skulpturengarten des benachbarten Kunsthauses Dahlem - vielleicht auch bald ein Ausflugsziel?
Rechts: Zum Einstieg werden noch einmal die farbenprächtigen Ölgemälde thematisiert

Zunächst jedoch wurden natürlich die Ausstellungsräume aufgesucht – schließlich müssen die Bilder erst einmal betrachtet werden, bevor man selbst in diesem Stil zu malen versucht. Die Schau präsentierte sich den Kindern dabei völlig anders als vor einem Jahr, denn aktuell sind zum 50. Geburtstag des von Karl Schmidt-Rottluff gegründeten Museums die Werke so gehängt wie einst bei dessen Eröffnung. Dabei stellten die Schüler fest, dass sich in den letzten 50 Jahren doch einiges in der Ausstellungsgestaltung geändert hatte – zum Beispiel hingen die Bilder damals für unsere heutigen Sehgewohnheiten ungewöhnlich tief.


Die Schwerpunkte diesmal waren Aquarelle und Holzschnitte

Während beim Erstbesuch der Klasse die Farbgebung im Expressionismus im Mittelpunkt des Interesses gestanden hatte, legte Frau Ott-Seelow heute den Fokus auf die Aquarelle. Galten Wasserfarben vielen Künstlern bis dahin als minderwertig im Vergleich zu Ölfarben und bestenfalls für Skizzen geeignet, scheuten sich die Maler der Brücke nicht, sie für eigenständige Werke einzusetzen. Für ihre schnellen Pinselstriche waren die Wasserfarben auch ideal!


Collagen im Großformat als Gruppenarbeit und handlich als Einzelwerk von Osama

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Anschließend machte Frau Ott-Seelow die Kinder noch mit den kontrastreichen Holzschnitten der Brücke-Künstler vertraut, die hauptsächlich ungewöhnliche Stadtansichten zeigten.


Links: Isabella, Meryem und Yasmin haben sich für Aquarelle entschieden - Rechts: Gut gelaunt schwingt Sadiye den Pinsel

Da Holzschnitte dann aber doch zu kompliziert zum Selbermachen gewesen wären, durften die Kinder die expressionistischen Stadtlandschaften als Collagen gestalten. Während Osama im Kleinformat seine eigene Stadt entwarf, taten sich mehrere Kinder für eine Großlandschaft zusammen – und hatten dann manche Diskussion zu führen, ob ihre Stadt besser Berlin oder New York ähneln sollte!


Links: Sehnsuchtsort Paris? Martins Türme erinnern jedenfalls stark an den Eiffelturm
Rechts: Schwungvolle Wolken und Wellen bei Mert, Kasim und Alex

Solche Sorgen hatten die Kinder, die sich für das Malen von Aquarellen entschieden hatten, nicht, doch hier mussten einige Mädchen zunächst ihre Hemmungen vor den wilden, unordentlich erscheinenden Pinselstrichen der Expressionisten ablegen: Die Bäume von Isabella, Yasmin und Meryem gerieten mit ihren feinen Tupfen zunächst viel zu lieblich und hatten wenig Expressionistisches an sich. Nach und nach wurden die Schülerinnen dann aber mutiger und füllten ihre Bilder mit hastig geschwungenen Brücken oder schnell gezeichneten Flüssen mit expressionistischem Leben.


Links: Zeichnen in völligem Einklang: Adil und Anas
Rechts: Ervas expressionistische Stadt ist schon an der Schwelle zur Abstraktion

Am Ende konnten die Kinder ihre in Format und Stil sehr unterschiedlichen Werke ihren Klassenkameraden vorstellen. Die schönsten – und nicht zu riesig geratenen – schmücken nun den Klassenraum der 6a, der bereits kommende Woche Zuwachs aus dem Reich der Abstraktion bekommen wird, denn dann werden die Sechstklässler nach Potsdam zum Museum Barberini aufbrechen und dort abstrakte Bilder im Stile Gerhard Richters entwerfen.


Zum Schluss stellen die Nachwuchskünstler ihre Werke vor

Bericht und Fotografien: Herr Kohler

5. September 2018
Aktivitäten am laufenden Band: Sommerferien im Hort


1. Eisvergnügen in den ersten freien Tagen

Während so manch einer schon in den Urlaub fährt, machen wir es uns eben in Berlin schön und genießen den Ferienstart mit Eis und einem Ausflug zum Spielplatz :)

2.Tagesausflug zum Tier und Freizeitpark Germendorf

Von wegen, in den Ferien darf man ausschlafen?! Mit dem großen Reisebus ging es am Mittwoch der ersten Ferienwoche schon ganz früh los in den Tier- und Freizeitpark Germendorf. Das frühe Aufstehen lohnte sich aber, wir hatten einen supersonnigen und sehr ereignisreichen schönen Tag, staunten über Dinosaurier, bestiegen einen Vulkan, blickten über das Tal der Urzeittiere, streichelten Rehe und wunderten uns über ihr flauschiges und warmes Geweih, liefen wahnsinnig viel und ausdauernd von Tiergehege zu Tiergehege, sahen Nutrias, Waschbären, Pampashasen, lachten über die niedlichen Erdhörnchen und fingen die Ziegen vom Streichelzoo wieder ein. Nach ausgiebiger Stärkung hatten wir auch noch Zeit, all die spannenden Fahrgeschäfte und Spielplätze unsicher zu machen, bevor uns der Bus abholte und sicher wieder zur Schule fuhr.

3. weitere Ausflüge

Auch diesen Sommer gestalteten wir uns die Sommerferien im Hort sehr abwechslungsreich und genossen die gemeinsamen Ausflüge in vollen Zügen. Von Badesee, über Britzer Garten, Besuchen auf Spielplätzen nah und fern, kreativer Wandgestaltung, Naturerforschung in der Kiesgrube und Tierpark und Zoo, es war für Jeden etwas dabei. Währende die Einen wild auf der Wiese tobten, machten es sich Andere auf der Bank mit einem guten Buch gemütlich.



Bericht und Fotografien: Hort

3. September 2018
In Potsdams Dschungel: Die 6a stellt ihre eigene Schokolade her!


Links: In der Biosphäre: Wasserabweisende Pflanze als Vorbild für Technik aus Menschenhand in der Bionik-Lerntheke
Rechts: Im Volkspark: Emily probiert sich im Trendsport Slackline

Gut erholt und voller Tatendrang fanden sich alle 21 Schülerinnen und Schüler der Klasse 6a am Montag zum ersten Schultag nach den Sommerferien ein – allerdings nur für einen Tag, denn auf den Dienstag fiel das Opferfest, ein hoher muslimischer Feiertag, an dem alle Kinder muslimischen Glaubens zu Hause bleiben dürfen. Um den Kindern, die an diesem Tag in die Schule kommen müssen, auch etwas Schönes zu bieten, hatte Klassenlehrer Herr Kohler in den vergangenen Jahren Exkursionen in den Schlosspark, zum Zille-Museum, zu den Fledermäusen in der Zitadelle Spandau und zum Waldhochseilgarten in der Jungfernheide durchgeführt. Heute sollte es noch ein Stück weiter gehen: nach Potsdam, in die dortige Biosphäre und den Volkspark.


Links: Die Bionik-Lerntheke lädt zum Ausprobieren ein - Rechts: Ein Wasserfall empfängt die Kinder in der Tropenhalle

Sieben aufgeregte Schüler, darunter mit Zeynep und Aida auch zwei, die eigentlich hätten zu Hause bleiben können, aber auf den freien Tag verzichteten, trafen sich mit ihrem Klassenlehrer an der Bushaltestelle. Nach der Fahrt zum Bahnhof Zoo ging es weiter mit dem Regionalzug – und kaum 15 Minuten später waren die Sechstklässler bereits in Brandenburgs Landeshauptstadt angekommen. Nun wurde die Reise mit der Straßenbahn fortgesetzt – diese fuhr auch am Alten Markt vorbei und gab damit einen Ausblick auf die kommende Woche, wenn die komplette Klasse das Museum Barberini besuchen wird.


Links: Von der Brücke aus werden die imposanten Koikarpfen beobachtet
Rechts: Ramin muss sich gewaltig anstrengen, um das Wasser in die Baumwipfel zu pumpen

An der Biosphäre angekommen, durften sich die Kinder noch einige Minuten austoben, ehe die Führung durch die Dschungelhalle begann. Dort begegneten die Schüler einer Vielzahl an tropischen Tieren und Pflanzen, darunter einer beeindruckenden Sammlung bestens getarnter Stabschrecken. Außerdem lernten sie an einer Bionik-Lerntheke, wie sich Wissenschaftler von natürlichen Fertigkeiten, zum Beispiel dem Haften von Geckofüßen an glatten Wänden, für technische Erfindungen inspirieren lassen.


Links: Bambus wächst so schnell, dass man es sogar hören kann! - Rechts: Auf Tauchstation im U-Boot

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Zahlreiche Entdeckerstationen machten den Gang durch den Regenwald zu einem kurzweiligen Erlebnis. Die Kinder stellten fest, welche Energie nötig ist, um Wasser aus dem Erdreich bis in die Baumwipfel zu pumpen, und erfuhren, dass Bambus so schnell wächst, dass man es sogar hören kann!


Im grünen Klassenzimmer: Marius und Zeynep beim mühsamen Zerkleinern der Kakaosplitter

Schließlich betraten die Schüler eine als U-Boot gestaltete Unterwasser-Szenerie, in der bunte Korallen- und Mangrovenbewohner wie Clownfische und Schlammspringer präsentiert wurden.


Links: Kritisch beäugen Emily und Ramin den Aggregatszustand ihrer Schokolade
Rechts: Arsenijs beginnt, seine Schokolade in die Form zu gießen

Recht unvermittelt fanden sich die Kinder dann in einem grünen Klassenzimmer mitten im Urwald wieder. Dort hatte ihre Führerin schon alles für den Höhepunkt des Biosphäre-Besuchs vorbereitet: Nachdem die Sechstklässler während der Regenwald-Tour schon auf echte Kakaobäume gestoßen waren und auch deren bittere Splitter testen durften, konnten sie nun ihre eigene Schokolade herstellen!


Links: Emily und Aida im Schmetterlingsgarten - Rechts: Der größte Schmetterling der Welt, der Atlasfalter

Eifrig machten sich die Schüler an ihr Werk, immer darum bemüht, die richtige Balance zwischen süß und bitter zu finden. Schließlich wurde die noch flüssige Schokolade in Formen gegossen und zum Kühlen ins Gefrierfach gebracht – die Kinder durften derweil noch einen Abstecher in das Schmetterlingsabteil machen. Dort trafen sie auf eine bunte Vielfalt tropischer Schmetterlinge, darunter auch deren größten Vertreter, den imposanten Atlasfalter. Ihr zooaffiner Klassenlehrer begeisterte sich derweil noch mehr an einem Vertreter der südamerikanischen Gattung Rothschildia, denn diese Art war ihm noch bei keinem seiner zahlreichen Zoobesuche begegnet.


Links: Die Schokolade ist (halbwegs) getrocknet und kann eingepackt werden - Rechts: Auf der Riesenschaukel im Volkspark

Als schließlich die Schokolade getrocknet war und sich die Kinder von ihrer sehr engagierten Führerin verabschiedet hatten, ging es weiter in den nebenan gelegenen Volkspark. Dort standen den Kindern zahlreiche Spiel- und Sportmöglichkeiten zur Verfügung. Nach dem Gebrauch einer gewaltigen Schaukel blieben die Sechstklässler schließlich auf einem abenteuerlichen Kletterspielplatz hängen – dieser gefiel ihnen so gut, dass sie lieber dort verweilten und auf die weiteren Attraktionen wie eine Kletterwand, Riesenrutschen und Trampoline verzichteten.


Links: Emily schwungvoll auf der Riesenschaukel - Rechts: Der ewige Kreislauf, rennend von den Kindern nachempfunden

Nachdem sich alle gründlich ausgetobt hatten, ging es mit der S-Bahn zurück nach Berlin. Dort mussten die Kinder nicht lange auf den nächsten Ausflug warten, denn bereits am Mittwoch brach die 6a, nun wieder in kompletter Klassenstärke, zum Brücke-Museum auf, um sich im dortigen Museumsgarten expressionistischen Aquarellen und Holzschnitten zu widmen, doch das ist eine andere Geschichte...


Links: Auch Arsenijs probiert sich schlingernd im Slackline - Rechts: Die Kinder stellen für ihren zoobegeisterten
Klassenlehrer ein klassisches Hagenbeck-Panorama nach: Alex auf der Huftier-Ebene, Marius und Zeynep als
Löwen und Emily grüßt von der Kunstfelslandschaft der Gebirgstiere

Bericht und Fotografien: Herr Kohler

25. August 2018
Schulstart für unsere neuen Erstklässler


Die Kinder der Tanz-AG verbreiten Einschulungsstimmung

Heute wurden unsere neuen Erstklässler mit einer bunten Einschulungsfeier an unserer Schule begrüßt. Nachdem unsere Schulleiterin Frau Wedeu unsere neuen Schüler und ihre Eltern begrüßte, begrüßten unsere Schüler der vierten Klassen unsere neuen Erstklässler musikalisch mit einem Einschulungslied.

Die Kinder der Tanz-AG von Frau Deckenbach führten auf der Bühne eine kleine Geschichte auf, die erzählerisch und tänzerisch dargeboten wurde. Da verselbstständigte sich plötzlich der Inhalt der neuen Federtasche und Kuscheltiere mit Radiergummis und Buntstiften tanzten auf der Bühne. Zum Schluss gab es eine Überraschung für unsere Erstklässler, die Tänzerinnen hatten nämlich kleine Schultüten mit kleinen Überraschungsgeschenken für unsere Erstklässler dabei.


Links: Unsere neuen Schüler werden begrüßt - Rechts: Unser Einschulungsklassiker bleibt der "Zug nach Santa Fe"

Zum Schluss der Vorstellung wurde das Lied "Zug nach Santa Fe" gesungen, in dem ein überforderter Schaffner mit allerlei Gestalten aus der zuvor dargebotenen kleinen Tanzvorstellung konfrontiert wurde.

Dann endlich kamen die neuen Klassenlehrerinnen auf die Bühne und riefen ihre neuen Schüler zu sich. Die Erstklässler waren schon sehr aufgeregt und konnten es kaum abwarten, endlich in ihre neuen Klassen zu gehen. Es war wieder ein tolles Programm, das den Schülern und auch den Eltern in guter Erinnerung bleiben wird.
Wir wünschen unseren neuen Schülerinnen und Schülern eine schöne Zeit an unserer Schule!

Bericht: Herr Post - Fotografien: Frau Krohn

25. August 2018
...und weiter ging es mit dem Schulfest



Viele bunte Mitmachaktivitäten machten unser Schulfest zu einer gelungenen Veranstaltung

Nicht ganz zufällig findet unser Schulfest am Tag der Einschulung statt, damit unsere neuen Schüler und ihre Eltern gleich einen Eindruck von der Lebendigkeit unserer Schule bekommen können.
Gleichzeitig feiern wir damit natürlich auch den Beginn des neuen Schuljahres.

Viele Stände, an denen die Schüler mit ihrer Geschicklichkeit, Treffsicherheit und ihrem Reaktionsvermögen gefordert wurden, brachten den Schüler großen Spaß und gute Laune. An weiteren Ständen gab es Getränke, Kuchen und Salate.

Von allen heiß erwartet, fand auch die "Lehrer-Schüler-Eltern-Olympiade". Die Lehrer belegten endlich den ersten Platz. Der zweite Platz wurde knapp von den Eltern erkämpft, dann folgten die Schüler mit dem dritten Platz:

Bei gutem Wetter und ausgelassener Stimmung, vielen Spielen und Aktivitäten haben wir gemeinsam einen schönen Vormittag verlebt.


Großer Spaß auf der traditionellen Schüler-Eltern-Lehrer-Staffel, unsere
neue Schulleiterin Frau Wedeu steht den Schülern helfend zur Seite (links)

Bericht: Herr Post - Fotografien: Herr Kohler

24. August 2018
Unsere Fußball-Mädchen starten in die neue Saison!


Voller Einsatz: Viertklässlerin Karla zieht ab, Kiana wirft sich mutig dazwischen!

Endlich rollt der Ball wieder: Nach sechseinhalb Wochen Sommerferien-Pause trafen sich unsere Fußball-Mädchen der 2. bis 4. Klassen am letzten Donnerstag zum ersten Training der neuen Saison! Am heutigen Montag starteten dann auch unsere älteren Spielerinnen in ein neues Fußballjahr!


Links: Rückt raus! Kiana gibt ihren Mitspielerinnen taktische Anweisungen - Rechts: Diese Hitze! Irem schnauft durch

Hochmotiviert fanden sich die Fünft- und Sechstklässlerinnen um Kapitänin Yasmin (6a) in der Sporthalle ein und bewiesen sogleich, dass sie über die Ferien nichts von ihrer Begeisterung und ihren in den letzten Jahren erworbenen spielerischen Fähigkeiten eingebüßt haben. Die Fünftklässlerinnen Nissirin (5a), Qendresa, Sara und Jülide (5b), die im letzten Jahr noch in der Aufbau-AG trainiert hatten, konnten mit ihren neuen Mitspielerinnen aus den 6. Klassen erfreulich gut mithalten. Qendresa wurde von Trainer Herr Kohler sogar ausgewählt, beim ersten Wettkampf der neuen Saison aufzulaufen. Beim Herbst-Soccer-Turnier am 6. September in der Möwensee-Grundschule in Mitte werden außerdem Yasmin, Erva, Isabella (alle 6a) und Sham (6b) dabei sein.


Links: Ballkünstlerin Livia spielt geschickt Marlene aus - Rechts: War das ein Tor? Die Antwort auf diese Frage gefällt Sarah sichtlich!

Die Mädchen der Aufbau-Gruppe 1 (alle Zweitklässlerinnen und neu aufgenommene Drittklässlerinnen), die kurz vor Schuljahresende ihr allererstes Training hatten, kamen bereits am Donnerstag zur ersten Einheit der neuen Saison zusammen. Auch für unsere jüngsten Talente findet schon bald, nämlich am 13. September, ein Herbst-Soccer-Turnier statt. Unsere Schule fungiert dann sogar als Gastgeberin! Mit dabei werden Eva (1/2a), Ronja, Johanna (beide 1/2b), Lusina (1/2c) und Zoe (1/2f) sein.


Links: Wo ist der Ball? Kiana, Abi und Marlene auf der Suche -Rechts: Dribbelnd lässt Safiya Abi stehen

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Auch für die Dritt- und Viertklässlerinnen steht in Kürze der erste Saison-Höhepunkt bevor: Am 18. September findet an der Kolumbus-Grundschule in Reinickendorf ein Soccer-Turnier für Klasse 3 und 4 statt. Die Mädchen der Aufbau-Gruppe 2 (fortgeschrittene Drittklässlerinnen und alle Viertklässlerinnen) gaben daher am Donnerstag im Training alles, um zu den fünf Akteurinnen zu gehören, die bei diesem Ereignis dabei sein werden. Trainer Herr Kohler fiel es nicht leicht, unter den eifrigen Spielerinnen fünf auszuwählen, doch letztendlich entschied er sich für Kiana (4a), Laura, Sofia und Sarah (alle 4c). Den fünften Platz im Kader erhielt Sulaf (3c), die bereits vor zwei Jahren als Erstklässlerin sehr erfolgreich für die Mädchenfußball-AG spielte, nun zurückgekehrt ist und mit ihren Dribblings im Training überzeugen konnte.


Hiloa ist beim Training der Schulmannschaft schon an Isabella vorbei - bei Erva sieht es ebenfalls vielversprechend aus!

Wie erfolgreich unsere Fußball-Mädchen in dieser Spielzeit sein werden, ist schwierig vorherzusagen. Vor einem Jahr waren die Prognosen eher pessimistisch, hatten doch damals die fünf besten Torschützinnen des Vorjahrs die Schule altersbedingt oder durch Umzüge verlassen. Trotz dieses Aderlasses spielten unsere Fußball-Mädchen dann aber eine herausragende Saison und gewannen mehr Turniere als in den vorausgegangenen fünf Jahren zusammen. Nimmt man das zum Maßstab, müsste die neue Spielzeit noch besser werden, denn diesmal sind kaum Abgänge zu verzeichnen. Solche Rechnungen gehen im Fußball jedoch selten auf. Dennoch hoffen unsere Fußball-Mädchen natürlich auf eine erfolgreiche Saison mit vielen Siegen in der Halle, auf dem Kleinfeld und auf dem Soccer-Court!


Links: Fünftklässlerin Qendresa schaffte es gemeinsam mit Kapitänin Yasmin und Topstürmerin
Sham in den Kader für das erste Soccer-Turnier im neuen Schuljahr
Rechts: Wohlwollend beobachtet von Yasmin stoppt Qendresa Jülides Angriffsversuch

Bericht und Fotografien: Herr Kohler

23. August 2018
Fairtrade zum Schulanfang
Wirtschaftssenatorin Frau Pop zu Besuch in der Ludwig-Cauer-Grundschule


Efe und Tuana erzählen Frau Pop, was die Klasse bereits über fairen Handel erfahren hat

Noel aus der Klasse 4b berichtet:
Am 20.08.2018 kam uns unsere Wirtschaftssenatorin Frau Pop besuchen. Frau Pop hat uns ein Hausaufgabenheft geschenkt. Es ist das Möhrchenheft, indem es um Fairtrade geht. Auch ein Fernsehteam des RBB für die Abendschau war dabei und hat gefilmt.
Das Heft informiert über Fairtrade. Aber auch über den Handel kann man Interessantes nachlesen. Etwa, dass es den Handel schon in der Steinzeit gab. Damals wurden Waren gegeneinander getauscht, zum Beispiel Kleidung aus Fell gegen Pfeil und Bogen. Weil manche Dinge aber schwer zu tauschen oder verderblich waren, erfand man ein Mittel und das heißt Geld. Mir hat es gefallen.

Marie-Luise aus der Klasse 4b berichtet:
Gestern war der erste Schultag. Um 12 Uhr öffnete sich plötzlich die Tür und es kamen ganz viele Leute in unsere Klasse. Eine von ihnen war unsere Wirtschaftssenatorin Frau Pop. Sie ist gekommen weil wir das Hausaufgabenheft, das Möhrchenheft heißt, bekommen haben. Sie hat es uns ausgeteilt. Natürlich war Frau Perico dabei, sie ist von der Stabsstelle Bildung für nachhaltige Entwicklung und internationale Projekte und gibt das Möhrchenheft heraus. Das Heft soll über Fairtrade informieren. Fairtrade bedeutet, dass die Bauern, die z.B. Bananen, Kaffee oder Kakao anbauen, einen guten Lohn für ihre Arbeit bekommen. Sie machen die ganze Arbeit. Sonst ist es so, dass die ganzen Händler und Firmen das meiste Geld bekommen, obwohl sie gar nicht so hart arbeiten müssen wie die Bauern.

Yagmur aus der Klasse 4b berichtet:
Wir hatten gleich an unserem ersten Schultag besonderen Besuch. Die Wirtschaftssenatorin Frau Pop hat uns besucht und hat uns ein Hausaufgabenheft überreicht. Wir haben uns auch über Fairtrade unterhalten. Das Hausaufgabenheft heißt Möhrchenheft. Als wir das Hausaufgabenheft von Frau Pop bekommen haben, sind wir nach unten in die Säulenhalle gegangen. Dort wurden wir von einem Fernsehteam gefilmt. Wir dachten alle, wir würden ins Fernsehen kommen, aber es war leider nicht so. Es war trotzdem ein besonderer Schuljahresanfang.


Großer Medienandrang: Die Abendschau war auch dabei

Bericht: Noel, Marie-Luise und Yagmur (Klasse 4b) - Fotografien: Herr Post

4. Juli 2018
Unser Schulleiter Herr Streich geht in den verdienten Ruhestand


Herr Streich winkt den Schülern zu, die ihm zu Ehren ein Abschiedstänzchen aufführten

Heute wurde unser Schulleiter Herr Streich verabschiedet, der seit 2008 unsere Schule leitete. Die Verabschiedung wurde ihm aber noch schwerer gemacht, als sie schon war: Herr Streich musste durch alle Klassen gehen, diverse Rätsel beantworten und jedem Kind eine Süßigkeit austeilen. Zur Belohnung wurde Herr Streich noch von einem riesigen Flashmob verabschiedet, der ihm zu Ehren auf dem Schulhof stattfand. Die gesamte Schülerschaft der Ludwig-Cauer-Grundschule tanzte nach einer zuvor einstudierten Choreografie ausgelassen zu einem Verabschiedungslied, das aus den Lautsprechern erklang.
Gerührt verabschiedete sich Herr Streich nun auch von „seinen“ Schülern.

Von „seinen“ Lehrern hatte er sich schon am Vortag im Rahmen einer Abschiedsfeier, die im Schulgarten stattfand, verabschieden können. In vielen bewegenden Reden drückten die Kollegen ihre Wertschätzung für ihren Schulleiter aus. Besonders wurde Herrn Streich für seinen offenen, menschlichen und kollegialen Stil gedankt. Er hatte immer ein offenes Ohr für die Kollegen, viel Humor, setzte sich für seine Kollegen ein und blieb hartnäckig am Ball, wenn es darum ging, für unsere Schule Verbesserungen zu erzielen, die sich nicht nur baulich, sondern gerade auch sozial im Miteinander aller an der Schule Beteiligten auswirkten.

An dieser Stelle wünschen wir Herrn Streich einen schönen und ereignisreichen
Ruhestand und danken ihm für die tolle Zeit, die wir mit ihm haben durften!

Hier sehen Sie das Video zur Verabschiedung von Herrn Streich:

Bericht: Herr Post - Fotografie und Video: Frau Pickerodt

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